| UVP | 16.280 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung satt ...
- .. aber trotzdem gut kontrollierbar
- wertige Verarbeitung
- cooler Sound
- Soziusbetrieb nur für Notfälle
- Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 814-830 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenvierzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 165 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 261 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 266 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 117)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig!Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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BMW S 1000 R vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW S 1000 R und die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen eine sportlich-agile Naked-Bike-Philosophie und ein komfortorientiertes Touring-Cruiser-Konzept aufeinander. Beide Maschinen können begeistern – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier können, sondern wie sich die typischen Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee im Vergleich: Naked Performance vs. komfortorientiertes Touring
Die BMW S 1000 R steht für unmittelbares Fahrgefühl: kompakt, dynamisch und mit Fokus auf Agilität. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen klar auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Das merkt man bereits an der Ausrichtung: Während die BMW eher nach „kurz rein, zack raus“ klingt, wirkt die Indian wie ein Motorrad, das Kilometer sammeln will – entspannt, stabil und mit viel Charakter.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW S 1000 R wirkt im Charakter deutlich „sportlicher“ und drehfreudiger. Das bedeutet in der Praxis: Gasannahme und Beschleunigung fühlen sich oft direkter an, besonders wenn die Drehzahl im nutzbaren Bereich gehalten wird. Die Maschine belohnt Fahrweise mit klarer Rückmeldung und einem Fahrgefühl, das stark nach „Fahren statt Gleiten“ aussieht.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt dagegen ihre Stärken eher über Drehmoment und Durchzug aus. Der Antrieb ist weniger auf hektische Dynamik ausgelegt, sondern auf souveräne Kraftentfaltung. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke lang ist oder wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. In der Summe entsteht ein anderes Erlebnis: weniger „Sportmodus“, mehr „Reise-Modus“ – mit dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei konstantem Rhythmus Reserven hat.
Fahrverhalten: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrverhalten unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW S 1000 R ist auf präzises Handling und schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Das zeigt sich besonders auf kurvigen Strecken: Die Maschine wirkt handlich, die Linie lässt sich zügig finden, und das Motorrad vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl. Auch wenn man nicht „auf Zeit“ fährt, macht die BMW das Kurvenfahren leicht.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen spürbar auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Motorrad liegt in der Regel souverän auf der Straße, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder auf längeren Autobahnabschnitten angenehm ist. In engen Kehren kann das Gewicht und die Touring-Geometrie stärker ins Gefühl kommen – nicht als Nachteil, aber als Unterschied: Die Indian will eher fließen statt hektisch zu reagieren.
Fahrwerk und Abstimmung: Was die Daten im Alltag bedeuten
Die Unterschiede in den Fahrwerks- und Geometrieansätzen spiegeln sich in der Praxis. Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das man aktiv fährt: Man spürt, wie sich die Maschine auf Eingaben einstellt, und das Fahrwerk unterstützt dynamische Bewegungen. Die Indian hingegen vermittelt eher „getragenes“ Fahren. Das kann besonders auf schlechten Straßen oder bei längeren Etappen ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „nacharbeitet“, sondern eher stabil bleibt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet
Ein Vergleich ohne Komfort wäre unvollständig. Die BMW S 1000 R bietet eine sportlichere Sitzposition. Das heißt: Der Oberkörper ist tendenziell näher am Fahrerlebnis, die Haltung ist eher auf Kontrolle und Dynamik ausgelegt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen oder wenn Kurven und Beschleunigung im Vordergrund stehen.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf entspannte Ergonomie ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „sportlich“ und mehr „touring“. Für längere Fahrten ist das ein echter Pluspunkt: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Bewegungsablauf und ein Gesamtgefühl, das auf Genuss ausgelegt ist. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, wird diesen Unterschied sehr schnell merken.
Windschutz und Alltag: Wie sich Touring anfühlt
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, ist der Ansatz unterschiedlich. Die Indian ist typischerweise stärker auf Windschutz und Reiseeffizienz ausgelegt. Das reduziert Stress bei längeren Fahrten und macht das Motorrad „komfortabler“, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht. Die BMW ist dagegen eher das Motorrad, das man für „Fahren mit Fokus“ nutzt – weniger für stundenlanges Gleichmaß, mehr für abwechslungsreiche Abschnitte.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Bremsen-Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Nutzungsszenarien unterscheiden sich. Die BMW S 1000 R wird häufig mit einem sportlicheren Fahrstil verbunden. Entsprechend ist das Bremsgefühl oft darauf ausgelegt, zügige Verzögerungen und dynamische Manöver zu unterstützen. Das gibt Vertrauen, wenn man in Kurven oder beim sportlichen Herausbeschleunigen arbeitet.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht stärker im Kontext von Touring. Das bedeutet: Bremsen müssen vor allem bei höheren Reisegeschwindigkeiten und in entspanntem Rhythmus zuverlässig funktionieren. In der Praxis ist das Bremsgefühl oft weniger „aggressiv“, aber sehr kontrolliert. Für lange Strecken ist das angenehm, weil es weniger fordert und sich gut in den Fahrfluss einfügt.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung und den Praxisdetails zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen Naked und Touring. Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrerfokus setzt: klare Übersicht, sportliche Bedienlogik und ein Setup, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Indian ist dagegen stärker auf Komfort- und Reisefeatures ausgelegt. Das kann sich in Alltagssituationen bemerkbar machen, etwa wenn man länger unterwegs ist oder wenn man Wert auf entspanntes Handling legt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn
In der Stadt spielt die BMW ihre Vorteile oft über Agilität und das schnelle Handling aus. Sie lässt sich leichter „einordnen“, wirkt wendiger und macht kurze Wege unkompliziert. Die Indian kann in der Stadt ebenfalls funktionieren, aber sie ist eher ein Motorrad für „ruhiges Tempo“ und weniger für hektische Situationen. Auf der Landstraße wird der Unterschied noch deutlicher: Die BMW lädt zu dynamischen Fahrten ein, während die Indian eher zum entspannten Gleiten und zum gleichmäßigen Rhythmus einlädt.
Auf der Autobahn oder bei langen Etappen ist die Indian meist im Element. Der Komfortgedanke zahlt sich aus, und das Motorrad wirkt wie gemacht für Strecken, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss. Die BMW kann das natürlich auch, aber sie fühlt sich eher wie das Motorrad an, das man für Abwechslung nutzt – mit mehr Fokus auf Fahrspaß als auf reines Durchziehen.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
BMW S 1000 R – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl mit sportlicher Rückmeldung
- Agilität für Kurven, Richtungswechsel und aktive Fahrweise
- Sportlicher Charakter bei Beschleunigung und Drehzahlgefühl
- Alltagstauglich für kürzere bis mittlere Strecken
BMW S 1000 R – Schwächen
- Weniger „Reise-Ruhe“ im Vergleich zu Touring-Konzepten
- Sportliche Ergonomie kann bei sehr langen Etappen ermüden
- Touring-Fokus ist nicht die Hauptstärke
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfort und Langstreckenfokus mit entspannterem Fahrgefühl
- Souveräner Durchzug für gleichmäßiges Reisen
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Touring-Feeling durch ergonomische Auslegung und Reiseorientierung
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger agil in engen Passagen und bei häufigen Richtungswechseln
- Stadtfahrten können weniger leicht wirken als bei sportlicheren Bikes
- Sportlicher Punch fühlt sich anders an als bei einer Naked-Performance-Maschine
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches besser ist“, sondern davon, wie gefahren werden soll. Die BMW S 1000 R ist besonders passend, wenn Kurven, Dynamik und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, schnell zwischen Situationen wechselt und das Motorrad als „Werkzeug für Fahrspaß“ sieht, wird mit der BMW sehr glücklich.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt dagegen hervorragend, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Reisegefühl wichtiger sind. Wer häufig Touren plant, Wert auf entspannte Ergonomie legt und das Motorrad als Begleiter für Genussfahrten nutzt, findet in der Indian eine stimmige Wahl.
Fazit:
Die BMW S 1000 R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich, leichtfüßig und direkt anfühlt. Der Vergleich zeigt klar: Ihre Stärken liegen in Agilität, dynamischem Antriebserlebnis und einem Fahrstil, der Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Wer häufiger kürzere bis mittlere Strecken fährt oder gern aktiv unterwegs ist, bekommt mit der BMW ein Motorrad, das schnell Freude macht.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse gewinnt dagegen, wenn Komfort und Langstrecke Priorität haben. Im direkten Vergleich wirkt sie wie die Maschine für entspannte Kilometer: stabil, durchzugsstark und mit einer Ergonomie, die auch nach vielen Stunden noch Spaß macht. Wer Touren plant, Wind und Reisegefühl schätzt und weniger „Sportbetrieb“ erwartet, trifft mit der Indian die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: BMW für Fahrspaß und Agilität, Indian für Komfort und Reisegenuss.