Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
Pro:
Fahrleistungen
Komfort
Ausstattung
Preis-Leistung
Kontra:
Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
Gewicht
199
kg
Radstand
1.450
mm
Länge
2.090
mm
Radstand
1.450
mm
Sitzhöhe:
814-830
mm
Höhe
1.115
mm
Gewicht
235
kg
Radstand
1.440
mm
Länge
2.100
mm
Radstand
1.440
mm
Sitzhöhe:
815
mm
Höhe
1.185
mm
Motor
Motor-Bauart
Reihenvierzylinder 4-Takt
Hubraum
999
ccm
Hub
50
mm
Bohrung
80
mm
Kühlung
flüssig
Antrieb
Kette
Gänge
6
Motor-Bauart
Reihe
Hubraum
1.043
ccm
Hub
56
mm
Bohrung
77
mm
Kühlung
flüssig
Antrieb
Kette
Gänge
6
Fahrleistungen
Leistung
165 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment
114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.
261
km/h
Tankinhalt
16
Liter
Verbrauch
6
l pro 100km
Reichweite
266
km
Leistung
142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment
111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.
247
km/h
Tankinhalt
19
Liter
Verbrauch
6
l pro 100km
Reichweite
327
km
Fahrwerk
Rahmenbauart
Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorne
Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hinten
Zentralfederbein (Federweg 117)mm
Aufhängung hinten
Zweiarmschwinge
Reifen vorne
120/70 ZR 17
Reifen hinten
190/55 ZR 17
Rahmenbauart
Doppelprofilrahmen
Federung vorne
41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hinten
Monofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hinten
Zweiarmschwinge
Reifen vorne
120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten
190/50ZR17M/C (73W)
Bremsen
Bremsen vorne
Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hinten
Scheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorne
Doppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten
Scheibe ( Ø 250 mm)
Fazit - was bleibt hängen
Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig!
Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!
BMW S 1000 R vs. Kawasaki Z 1000 SX: Sportmotorräder im Vergleich
In der Welt der Sportmotorräder konkurrieren zahlreiche Modelle um die Gunst der Fahrerinnen und Fahrer. Zwei herausragende Vertreter dieser Kategorie sind die BMW S 1000 R und die Kawasaki Z 1000 SX. Beide Motorräder bieten beeindruckende Fahrleistungen und ein aufregendes Fahrerlebnis, unterscheiden sich aber in einigen Punkten, die bei der Wahl des richtigen Motorrads entscheidend sein können.
Leistung und Antrieb
Die BMW S 1000 R ist bekannt für ihren kraftvollen Motor, der eine beeindruckende Leistung liefert. Sie bietet eine agile Beschleunigung und ein direktes Ansprechverhalten, was sie zu einer hervorragenden Wahl für sportliches Fahren macht. Im Vergleich dazu bietet die Kawasaki Z 1000 SX ebenfalls eine starke Leistung, aber einen etwas sanfteren Charakter. Sie eignet sich hervorragend für längere Touren und bietet eine ausgewogene Leistungsentfaltung, die auch auf langen Strecken Spaß macht.
Fahrverhalten und Handling
Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Fahrverhalten. Die BMW S 1000 R punktet mit einem agilen Handling und einer präzisen Lenkung, die es dem Fahrer ermöglicht, auch in Kurven schnell und sicher zu agieren. Dafür bietet die Kawasaki Z 1000 SX ein stabiles Fahrverhalten, das besonders auf der Autobahn und bei höheren Geschwindigkeiten zur Geltung kommt. Hier zeigt sich die Stärke der Kawasaki in ihrer Fähigkeit, auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert zu bleiben.
Komfort und Ergonomie
Beim Komfort haben beide Motorräder ihre Stärken. Die BMW S 1000 R hat eine sportliche Sitzposition, die für kurze bis mittellange Touren ideal ist, auf längeren Strecken aber etwas unbequem werden kann. Dafür bietet die Kawasaki Z 1000 SX eine aufrechtere Sitzposition, die für längere Touren besser geeignet ist. Die Ergonomie der Kawasaki sorgt dafür, dass der Fahrer auch nach mehreren Stunden im Sattel noch bequem sitzt.
Technik und Ausstattung
Technisch sind beide Motorräder auf dem neuesten Stand. Die BMW S 1000 R bietet eine Vielzahl von Fahrmodi und eine ausgeklügelte Elektronik, die das Fahren sicherer und angenehmer macht. Dafür punktet die Kawasaki Z 1000 SX mit einem umfangreichen Infotainment-System und der Möglichkeit, das Motorrad individuell zu gestalten. Beide Motorräder bieten eine hervorragende Ausstattung, die den Fahrspaß erhöht.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die BMW S 1000 R als auch die Kawasaki Z 1000 SX ihre Stärken haben. Die BMW ist ideal für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Agilität und direktes Ansprechverhalten legen. Sie ist perfekt für kurze, dynamische Fahrten und bietet ein aufregendes Fahrerlebnis. Für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Vielseitigkeit schätzen, ist die Kawasaki die bessere Wahl. Sie eignet sich hervorragend für längere Touren und bietet einen entspannten Fahrstil. Letztendlich hängt die Wahl des Motorrads von den individuellen Vorlieben und dem Fahrstil ab. Beide Modelle sind eine hervorragende Wahl und bieten ein einzigartiges Fahrerlebnis.