BMW S 1000 XR versus Ducati Monster 821

Hersteller
Modell
Hersteller
Modell
Hersteller
Modell
BMW

BMW S 1000 XR

Crossover
Ducati

Ducati Monster 821

Naked

Baujahr / UVP / Testbericht

Baujahr von 2015 bis 2023~
Baujahr von 2014 bis 2020
UVP 18.650 €
UVP 11.490 €
waveform
waveform
Pro:
  • Sitzpostion passt für kleine und große Leute
  • Drehfreudiger Motor
  • Starke Bremsen
  • Sehr gute Serienausstattung
Pro:
  • Fahrwerk
  • Leistungsstarker Motor
  • Bremsen
  • Bedienung
Kontra:
  • Man will einfach immer Gas geben
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Radstand: 1.522 mm
Länge :
2.333 mm , Höhe : 1.411 mm
Sitzhöhe :
840 mm
Gewicht :
226 (max: 450 ) kg
Radstand: 1.480 mm
Länge :
2.154 mm , Höhe : 1.061 mm
Sitzhöhe :
785 mm
Gewicht :
213 kg

Motor

Motor-Bauart: Reihe 4 Zylinder
Hubraum: 999 ccm
Hub: 50 mm
Bohrung: 80 mm
Kühlung: flüssig
Antrieb: Kette
Gänge: 6
Motor-Bauart: V 2 Zylinder
Hubraum: 821 ccm
Hub: 68 mm
Bohrung: 88 mm
Kühlung: flüssig
Antrieb: Kette
Gänge: 6

Fahrleistungen

Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Leistung: 165 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment: 114 NM bei 9.250 U/Min
Tankinhalt: 20 Liter
Verbrauch:
6 l
Reichweite:
323 km
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h
Leistung: 109 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment: 87 NM bei 7.750 U/Min
Tankinhalt: 18 Liter

Fahrwerk

Rahmenbauart:
Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend (Aluminium )
Federung vorne:
Upside-Down 45 mm (Federweg 150 mm)
Federung hinten:
Zentralfederbein (Federweg 150 mm)
Aufhängung hinten:
Zweiarmschwinge
Reifen vorne: 120/70 ZR 17
Reifen hinten: 190/55 ZR 17
Rahmenbauart:
Gitterrohr (Stahl )
Federung hinten:
Monofederbein

Bremsen

Bremse vorne
Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( 320 mm) Bremse hinten
Einscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( 265 mm)
Bremse vorne
Doppelscheibe Bremse hinten
Scheibe

Fazit - was bleibt hängen

Mann, hatten wir einen Spaß mit der XR! Das serienmäßige elektronisch verstellbare ESA-Fahrwerk bügelt wirklich alles glatt und trotzdem gibt dieses Bike einem noch die für das sportliche Fahren nötige Rückmeldung über den Straßenzustand. Das ist dann auch schon der größte Unterschied zwischen XR und GS: Die XR ist stets sportlich unterwegs, auch wenn der 4-Zylinder zumindest theoretisch schnurren kann wie ein Kätzchen, dass will man als Fahrer gar nicht! Lieber Gas geben und lossprinten wie ein Gepard. GS dagegen: Eher ruhig wie ein Löwe. 
 
Ob die Sportlichkeit der XR auf Dauer wirkt oder eher nervt, muss jeder Fahrer für sich entscheiden. Klar ist aber: Auf einer GS reist es sich angenehmer, weil man eher entspannt fährt und es weder Konstantfahr-Ruckeln noch Kettepflegen gibt. 

Das Testmotorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne Pinneberg. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jeden Probefahrer.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2020
  • Farben: rot, silber, bunt

Teuer, aber gut

Alles Friede, Freude und blühende Landschaften? Bis auf das Aufstellmoment in Kurven und das Gefühl, dass es dank des Krümmers am rechten Knie etwas heiß werden könnte im Sommer, gibt es da noch einen Punkt. Die Taschen des Monsterkäufers sollten tief und gut gefüllt sein, denn auf dem Preisschild stehen 11.200 Euro. Das ist günstig, aber nur in Monsterkreisen. Eine leistungsmäßig vergleichbare Kawasaki Z 900 kostet 9.596 Euro, 9.099 Euro die Yamaha MT-09.

An diesem Punkt beginnt es mit der Objektivität des Testers dünn zu werden. Ich würde die Duc nehmen und mich damit trösten, dass sie im Vergleich zur 1200er 6.290 Euro spart. Das ist Blödsinn, ich weiß. Aber in etwa nur fast so blödsinnig wie Motorradfahren überhaupt.
Herrlich.

Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 11.200€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2014
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, Sondermodell Stealth: mattschwarz