UVP 19.480 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Test der BMW Boden-Boden Rakete mit 170 PS
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Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
  • Richtig guter QuickShifter
  • Sehr fein austarierte Maschine
  • Bremst extrem gut und dosierbar
  • jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
  • fauchender und zugleich heiser Sound
Kontra:
  • Vibrationen bei höheren Drehzahlen
  • Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
  • QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.541mm
Länge2.156mm
Radstand1.541mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.460mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung170 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite323km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm
Federung hintenDynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.480€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit: XRs seit 2015
  • Farben: Schwarz, Blau, Rot-Weiß-Blau

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

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BMW S 1000 XR vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend: Die BMW S 1000 XR steht für sportlich-elegante Reiseperformance, während die Benelli Leoncino Bobber 400 mit ihrem klassischen Bobber-Charakter eher nach Stil, Leichtigkeit und entspanntem Fahrspaß ruft. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die Optik, sondern wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.

Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. Bobber-Flair

BMW S 1000 XR: Fokus auf Dynamik und Reichweite

Die BMW S 1000 XR ist als sportlicher Allrounder gedacht. Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Maschine ist auf souveräne Beschleunigung, ruhiges Dahingleiten und ein Fahrgefühl ausgelegt, das auch bei zügigem Tempo stabil bleibt. Das Gesamtpaket wirkt wie gemacht für längere Touren, bei denen man nicht ständig nachjustieren möchte – weder beim Tempo noch beim Komfort.

Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, nah am Fahrer, unkompliziert

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt dagegen auf einen leichteren, direkteren Charakter. Im Vergleich fällt auf, dass sie stärker auf „einfach losfahren“ ausgelegt ist: Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad bewegt, unterstützen ein entspanntes Handling im Stadtverkehr und auf kürzeren Ausfahrten. Der Bobber-Look ist dabei nicht nur Deko, sondern prägt auch das Fahrgefühl: weniger „Reisegerät“, mehr „Spaßmaschine mit Stil“.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied besonders deutlich. Die BMW S 1000 XR liefert spürbar mehr Reserven und wirkt dadurch wie ein Motorrad, das auch dann noch souverän bleibt, wenn die Strecke schneller wird oder wenn Überholmanöver spontan passieren. Die Kraftentfaltung ist dabei so abgestimmt, dass man sich auf gleichmäßige Performance verlassen kann – ideal für Fahrten, bei denen man nicht ständig „im richtigen Bereich“ bleiben muss.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen eher die Karte „angenehm dosierbar“. Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Maschine ist nicht darauf ausgelegt, mit maximaler Durchzugskraft zu beeindrucken, sondern mit einem Fahrgefühl, das sich leichter kontrollieren lässt und sich gut für entspannte Fahrten eignet. Wer gern im Alltag mit Gefühl fährt, findet hier oft genau den richtigen Ton.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW S 1000 XR: ruhiger Geradeauslauf, sportlich kontrolliert

Die BMW S 1000 XR wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Geradeaus und bei zügigem Tempo bleibt das Fahrgefühl ruhig, und Kurven lassen sich mit einem klaren, vorhersehbaren Verhalten anfahren. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern länger unterwegs sind und dabei auch mal zügiger fahren, ohne dass das Motorrad „arbeitet“.

Benelli Leoncino Bobber 400: wendig und nah am Asphalt

Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet im Vergleich vor allem mit Agilität. In engen Situationen und beim Rangieren fühlt sie sich unkompliziert an, und das Motorrad vermittelt schnell ein direktes Feedback. Dadurch eignet sie sich besonders für Strecken, auf denen man öfter beschleunigt, bremst und die Linie wechselt – also genau dort, wo ein schwerer Reisefokus weniger Vorteile bringt.

Sitzposition und Komfort: Tourentauglichkeit vs. „Style-first“

Auch bei der Sitzposition zeigen sich klare Unterschiede. Die BMW S 1000 XR ist im Vergleich so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit bequem bleibt. Die Ergonomie unterstützt eine entspannte Haltung, ohne dass der sportliche Charakter komplett verloren geht. Das ist ein Vorteil, wenn man Touren plant oder wenn der Alltag aus längeren Fahrten besteht.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt eher auf eine Position, die zum Bobber-Feeling passt: kompakter, direkter und oft „lebendiger“ im Bewegungsablauf. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, während längere Fahrten stärker davon abhängen, wie die persönliche Sitzgewohnheit zu diesem Konzept passt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Motorradwelten: Die BMW S 1000 XR vermittelt mehr Reserven und lässt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän dosieren. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das besonders bei dynamischer Fahrweise hilft.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamtbild eher auf „Alltagstempo“ abgestimmt. Wer vorausschauend fährt und die Maschine als unkomplizierten Begleiter nutzt, wird mit dem Bremsgefühl gut zurechtkommen.

Ausstattung und Technik: Was man wirklich spürt

Technisch unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Ausrichtung. Die BMW S 1000 XR bringt im Vergleich mehr „Reise- und Performance-Technik“ mit, die vor allem dann auffällt, wenn man länger fährt oder wenn das Tempo variiert. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein Paket, das man nicht ständig „neu lernen“ muss.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist im Vergleich eher auf das Wesentliche reduziert. Das ist kein Nachteil, sondern passt zur Philosophie: weniger Komplexität, mehr unmittelbarer Fahrspaß. Wer Technik als Mittel zum Zweck sieht, findet hier oft genau die richtige Balance.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour – wer gewinnt wo?

Im Alltag entscheidet meist die Mischung aus Handlichkeit, Komfort und dem passenden Leistungsprofil. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich besonders stark für die Stadt und für kurze Ausfahrten: Sie ist leichter zu bewegen, vermittelt ein unkompliziertes Gefühl und macht Lust auf spontane Fahrten.

Die BMW S 1000 XR spielt ihre Stärken eher auf der Landstraße und bei Touren aus. Wenn Strecken länger werden, Tempo steigt oder man häufiger „durchziehen“ möchte, zeigt die BMW ihre Reserven. Dazu kommt der Komfortfaktor: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW S 1000 XR – Stärken

  • Mehr Reserven für dynamische Fahrten und spontane Manöver
  • Stabiles, ruhiges Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Strecken
  • Technik und Abstimmung wirken wie ein durchdachtes Gesamtpaket

BMW S 1000 XR – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ als ein kompakteres Motorrad im engen Stadtverkehr
  • Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt möglicherweise nicht das volle Potenzial

Benelli Leoncino Bobber 400 – Stärken

  • Direktes, unkompliziertes Handling für Alltag und Feierabendrunden
  • Bobber-Charakter mit stimmigem Fahrgefühl
  • Leichter zu bewegen und schnell „im Flow“
  • Technik wirkt übersichtlich und reduziert den Lernaufwand

Benelli Leoncino Bobber 400 – Schwächen

  • Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt im Vergleich die große Reserve
  • Für lange Touren hängt der Komfort stärker von der individuellen Sitzgewohnheit ab

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW S 1000 XR ist besonders passend, wenn längere Strecken, zügiges Fahren und ein souveränes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur schnell ist, sondern auch auf Distanz entspannt bleibt.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ideal, wenn der Fokus auf Stil, Alltagstauglichkeit und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken mag und ein Motorrad sucht, das schnell anspricht und Spaß macht, findet hier eine stimmige Wahl.

Fazit:

Die BMW S 1000 XR ist im Vergleich die bessere Wahl für Touren, dynamische Fahrten und alle, die ein Motorrad mit viel Reserven und einem ruhigen, stabilen Fahrgefühl suchen. Sie punktet vor allem dort, wo Strecken länger werden und man sich auf gleichmäßige Performance verlassen möchte. Die Benelli Leoncino Bobber 400 hingegen spielt ihre Stärken im Alltag aus: Sie wirkt leichter, direkter und macht besonders auf kurzen Wegen und bei spontanen Ausfahrten Spaß. Wer Wert auf Bobber-Optik, unkompliziertes Handling und ein Motorrad legt, das schnell „einfach passt“, trifft mit der Benelli oft die bessere Entscheidung. Kurz gesagt: BMW für Reise und Dynamik, Benelli für Stil und Alltag.

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