| UVP | 19.480 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
- Richtig guter QuickShifter
- Sehr fein austarierte Maschine
- Bremst extrem gut und dosierbar
- jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
- fauchender und zugleich heiser Sound
- Vibrationen bei höheren Drehzahlen
- Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
- QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 323 | km |
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Dynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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BMW S 1000 XR vs. Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – welcher Touring-Typ passt?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW S 1000 XR und die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein sportlich geprägtes Konzept, das auf Dynamik, präzises Handling und eine moderne XR-typische Sitzposition setzt. Auf der anderen Seite geht es deutlich stärker in Richtung großvolumiger Touring-Komfort: viel Leistung, viel Ausstattung und ein Fahrgefühl, das auf entspannte Langstrecke ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die aufgelisteten Werte beider Modelle – denn sie zeigen ziemlich klar, wo die Schwerpunkte liegen.
Grundcharakter: Sportlicher Allrounder vs. komfortorientierter Tourer
Die BMW S 1000 XR ist in der Praxis ein Motorrad, das sich zwischen Alltag, sportlicher Landstraße und ambitionierter Reise bewegt. Die Werte und die Ausrichtung sprechen für ein Setup, das Agilität und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Gerade bei wechselndem Tempo und kurvigen Strecken wirkt das Konzept stimmig: Das Motorrad will geführt werden, reagiert direkt und bleibt dabei alltagstauglich.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse dagegen ist ein klassischer Vertreter der großen Touring-Fraktion. Die aufgelisteten Eckdaten und die Ausstattungslogik deuten auf ein Motorrad hin, das Komfort priorisiert und lange Strecken souverän abspulen soll. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-kurz angebunden“, sondern eher „groß, ruhig und durchzugsstark“. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen der Fokus auf entspannter Reise liegt, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte in der Praxis anfühlen
BMW S 1000 XR: Dynamik und präzise Abstimmung
Bei der BMW zeigen die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte vor allem eins: Das Motorrad ist stark genug, um zügig zu beschleunigen, und gleichzeitig so abgestimmt, dass die Kraft gut dosierbar bleibt. In der Praxis bedeutet das: Über Landstraßenabschnitte hinweg fühlt sich die Beschleunigung „griffig“ an, ohne dass man ständig das Tempo neu sortieren muss. Das unterstützt auch das Fahrgefühl in Kurven, weil das Motorrad nicht nur schnell ist, sondern die Kraftentfaltung kontrollierbar bleibt.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Durchzug und souveräne Langstrecke
Die Indian setzt mit ihren aufgelisteten Werten stärker auf Durchzug und ein ruhiges, kraftvolles Ansprechverhalten. Das ist besonders auf Autobahn und bei konstantem Tempo spürbar: Das Motorrad wirkt wie gemacht für gleichmäßige Reisephasen. Stärken zeigt die Chieftain außerdem dort, wo man nicht ständig „arbeiten“ möchte – also wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten liegt und weniger auf sportlicher Gangart.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
Beim Vergleich der Fahrwerkswerte und der allgemeinen Auslegung wird schnell klar: Die BMW ist auf ein präzises, straßenorientiertes Handling ausgelegt. Das unterstützt ein Motorradgefühl, das sich auch bei sportlicherem Fahren sicher anfühlt. Gerade wenn die Strecke wechselt – mal schneller, mal kurvig, mal mit Verkehr – bleibt die BMW ein Motorrad, das man gut „lesen“ kann.
Die Indian ist dagegen eher auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Die aufgelisteten Parameter und die Touring-Philosophie sprechen dafür, dass das Motorrad bei längeren Abschnitten ruhig liegt und die Belastung für Fahrer und Mitfahrer reduziert. Das Handling ist nicht „leichtfüßig“ im Sinne eines sportlichen Bikes, aber es ist souverän – und genau das macht den Unterschied auf langen Touren aus.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus den Daten
Beide Motorräder sind auf ihren Einsatzzweck hin entwickelt. Die BMW wirkt durch ihre sportliche Ausrichtung so, dass Bremsen und Regelungssysteme ein direktes, kontrolliertes Gefühl vermitteln. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in zügige Kurven oder in Verkehrssituationen hinein bremst.
Bei der Indian steht das Thema „sicher und komfortabel“ im Vordergrund. Die aufgelisteten Bremswerte und die Touring-Ausrichtung deuten darauf hin, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten und mit Gepäck zuverlässig verzögert. In der Praxis zählt hier vor allem die Kombination aus Stabilität, Dosierbarkeit und dem ruhigen Gesamtgefühl.
Elektronik und Assistenz: Moderne Steuerung vs. Touring-Fokus
Die BMW S 1000 XR ist als modernes Motorrad stark in der elektronischen Steuerung. Die aufgelisteten Elektronik-Features und die generelle Ausrichtung lassen erkennen, dass das Motorrad auf Fahrmodi, Traktions- und Regelunterstützung setzt, um Dynamik und Sicherheit zu verbinden. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn die Straße nicht durchgehend gleich griffig ist.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt ebenfalls auf Elektronik, aber mit stärkerem Touring-Fokus. Die Werte und die Ausstattungslogik sprechen dafür, dass Komfortfunktionen, Fahrhilfe und ein „entspanntes Reisen“ im Vordergrund stehen. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, profitiert von dieser Art der Abstimmung.
Komfort, Sitzposition und Windschutz: Der Unterschied wird spürbar
BMW: aufrecht genug für Touren, sportlich genug für Kurven
Die BMW S 1000 XR bietet eine Sitzposition, die nicht komplett in Richtung Cruiser geht, aber dennoch für längere Fahrten geeignet ist. Die aufgelisteten Werte zum Windschutz und zur Ergonomie zeigen: Das Motorrad versucht, den Fahrer vor Wind und Ermüdung zu schützen, ohne die sportliche Kontrolle zu verlieren. Das macht sie interessant für Touren, bei denen nicht nur „geradeaus“ zählt, sondern auch Kurven und zügige Abschnitte.
Indian: Touring-Komfort als Hauptargument
Die Indian Chieftain ist deutlich mehr auf Komfort ausgelegt. Die aufgelisteten Touring-Ausrichtungen und die Ausstattung deuten darauf hin, dass Sitzkomfort, Windmanagement und die Gesamtergonomie für lange Fahrten optimiert sind. Gerade wenn Mitfahrer dabei sind oder häufig Gepäck transportiert wird, spielt die Chieftain ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein rollendes Wohnzimmer, das die Reise angenehmer macht.
Ausstattung und Stauraum: Was die Werte über den Alltag verraten
Beim Vergleich der Ausstattungs- und Touring-Aspekte zeigt sich ein klares Bild: Die BMW ist eher „funktional“ und auf das konzentriert, was man für sportliches Fahren und flexible Touren braucht. Die Indian ist dagegen stärker „reisefertig“ gedacht. Die aufgelisteten Werte und die Ausstattungslogik sprechen dafür, dass die Chieftain von Haus aus mehr für längere Touren mitbringt – inklusive der typischen Touring-Elemente, die den Alltag auf Reisen erleichtern.
Das bedeutet nicht, dass die BMW unpraktisch wäre. Aber die Indian ist im Grundkonzept stärker darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert und weniger auf das Nachrüsten oder Improvisieren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW S 1000 XR – Stärken
- Dynamik und Kontrolle: Die aufgelisteten Leistungswerte und die sportliche Auslegung unterstützen ein präzises Fahrgefühl.
- Allround-Charakter: Geeignet für Alltag, sportliche Landstraße und ambitionierte Touren.
- Elektronik für wechselnde Bedingungen: Regelunterstützung und Fahrmodi helfen, das Motorrad sicher zu bewegen.
BMW S 1000 XR – mögliche Schwächen
- Touring-Komfort im Cruiser-Sinne: Wer maximalen Langstrecken-Komfort wie bei großen Tourern sucht, wird bei der Indian eher schneller fündig.
- Touring-Gepäck-Fokus: Je nach Fahrprofil ist die Indian als „Reiseplattform“ stärker.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfort und Reisegefühl: Die aufgelisteten Touring-Ausrichtungen sprechen für entspannte Langstrecke.
- Souveräner Durchzug: Die Kraftentfaltung wirkt auf Reisephasen besonders angenehm.
- Ausstattung für Touren: Die Chieftain ist stärker auf „bereit für die Reise“ ausgelegt.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – mögliche Schwächen
- Agilität vs. Stabilität: In engen, kurvigen Abschnitten ist die BMW meist die direktere Wahl.
- Fahrstil-Fokus: Wer sportliche Dynamik priorisiert, fühlt sich mit der BMW oft besser aufgehoben.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradreise im Vordergrund steht. Die BMW S 1000 XR passt besonders gut, wenn Touren abwechslungsreich sind: mal zügig, mal kurvig, mal mit Verkehr – und wenn das Motorrad dabei ein sportliches, kontrolliertes Fahrgefühl liefern soll. Wer ein Bike sucht, das sich nicht nur als Transportmittel versteht, sondern auch als Spaßgerät auf der Strecke, findet in der BMW einen starken Partner.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen möchten – mit Komfort, Ruhe und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Wer häufig mit Mitfahrer unterwegs ist, viel Gepäck dabei hat oder einfach möglichst entspannt unterwegs sein will, wird die Stärken der Chieftain besonders schnell merken.
Fazit:
Die BMW S 1000 XR ist die bessere Wahl, wenn Dynamik, präzises Handling und ein sportlich kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Touren, die abwechslungsreich sind und bei denen Kurven, Tempo und Fahrspaß eine große Rolle spielen. Die Elektronik und die straßenorientierte Auslegung machen sie außerdem zu einer guten Option, wenn sich Bedingungen und Streckencharakter unterwegs öfter ändern.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort und souveräne Langstrecke Priorität haben. Die Touring-Ausrichtung, der Fokus auf entspanntes Reisen und die insgesamt reisefreundliche Ausstattung machen sie zur idealen Wahl für lange Fahrten, häufiges Mitfahren und größere Touren mit Gepäck. Wer vor allem „ankommen und genießen“ möchte, findet in der Chieftain das passendere Konzept.
Kurz gesagt: BMW für sportlich-ambitionierte Touren, Indian für maximalen Touring-Komfort.