| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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Brixton Cromwell 1200 vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Cruiser aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick nach „ähnlicher Welt“ wirken, aber beim Fahren doch sehr unterschiedlich sein können, lohnt sich ein genauer Blick. Der Brixton Cromwell 1200 und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB stehen beide für Stil, Charakter und ein entspanntes Fahrgefühl. Trotzdem verfolgen sie unterschiedliche Ansätze: Der Brixton setzt auf ein modernes Gesamtpaket mit klarer Preis-Leistungs-Orientierung, während die Harley-Davidson stark über Markenidentität, Fahrkultur und das klassische Cruiser-Gefühl punktet.
Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die im Alltag wirklich zählen: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Sitzposition und Komfort, sowie die Frage, wie gut sich beide Bikes für Stadt, Landstraße und längere Touren eignen. Dabei werden die genannten Werte der Modelle nicht isoliert betrachtet, sondern direkt gegeneinander abgewogen – so entsteht ein realistisches Bild, welches Motorrad wofür besser passt.
Überblick: Zwei Cruiser, zwei Philosophien
Der Brixton Cromwell 1200 wirkt wie ein Cruiser, der bewusst zugänglich sein möchte: Die Abstimmung zielt darauf ab, dass sich das Motorrad im Alltag leicht bewegen lässt und gleichzeitig genug Reserven für längere Fahrten bietet. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen steht für den klassischen Harley-Ansatz: ein markanter Auftritt, ein Motor, der sich „groß“ anfühlt, und ein Fahrstil, der eher nach Genuss als nach Effizienz klingt.
Beide Motorräder sind damit Kandidaten für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern das Fahren selbst mögen. Die entscheidende Frage ist: Welche Art von Cruiser passt besser zum eigenen Anspruch?
Motor und Fahrcharakter: Drehmomentgefühl vs. Cruiser-Drive
Beim Motorcharakter zeigt sich schnell, dass beide Modelle auf ihre Weise „Cruiser“ sind. Der Brixton Cromwell 1200 liefert seine Kraft so, dass sich das Motorrad in der Stadt und auf der Landstraße angenehm dosieren lässt. Gerade im Bereich unterhalb hoher Drehzahlen wirkt das Setup oft harmonisch: Gas geben fühlt sich direkt an, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen stärker mit dem typischen Vibe: Der Motor wirkt in vielen Situationen souveräner „von unten heraus“, und das Ansprechverhalten unterstützt das Gefühl, dass man entspannt beschleunigen kann. In der Praxis bedeutet das: Während der Brixton häufig über ein gleichmäßiges, modernes Ansprechverhalten überzeugt, punktet die Harley mit dem klassischen Cruiser-Drive und einem Fahrgefühl, das sich besonders bei längeren Strecken und gleichmäßigem Tempo entfaltet.
Wenn man die aufgelisteten Werte miteinander vergleicht, wird klar: Beide Motorräder sind nicht auf „Sportlichkeit“ ausgelegt, sondern auf Durchzug und Alltagstauglichkeit. Der Unterschied liegt eher darin, wie sich die Leistung anfühlt. Der Brixton wirkt dabei oft etwas „neutraler“ und leichter kontrollierbar, die Harley eher „emotionaler“ und präsenter.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. stabiler Cruiser-Fokus
Beim Fahrwerk entscheidet sich, ob ein Cruiser im Alltag mühelos wirkt oder eher „trägt“. Der Brixton Cromwell 1200 zielt auf ein Handling, das sich auch im Stadtverkehr gut anfühlt: Richtungswechsel gelingen kontrolliert, und das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass es sich dabei zu steif anfühlt. Gerade wenn die Straßen nicht perfekt sind, zeigt sich, ob das Setup Komfort und Kontrolle sinnvoll kombiniert.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist in der Tendenz stärker auf Stabilität und Cruiser-typische Ruhe ausgelegt. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man viel Landstraße fährt oder längere Strecken plant. In Kurven wirkt die Harley oft „erwachsen“ und ruhig, während der Brixton tendenziell agiler wirkt – zumindest im Gefühl, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt.
Beim Vergleich der aufgelisteten Fahrwerksdaten zeigt sich: Beide Bikes sind für Cruiser-Verhältnisse gut abgestimmt, aber sie liefern unterschiedliche Schwerpunkte. Der Brixton ist eher die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich im Alltag flexibel anfühlt. Die Harley ist eher die Wahl, wenn man Stabilität und ein klassisches Cruiser-Tempo priorisiert.
Bremsen: Vertrauen im Alltag und auf der Landstraße
Bremsen sind bei Cruisern besonders wichtig, weil das Gewicht und die Fahrgeschwindigkeit im Alltag schnell unterschätzt werden. Der Brixton Cromwell 1200 bietet im Vergleich eine Bremsleistung, die sich gut dosieren lässt. Das ist vor allem in Situationen hilfreich, in denen man nicht „hart“ bremsen muss, sondern kontrolliert verzögern will.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt ebenfalls auf zuverlässige Verzögerung, wirkt aber im Gesamtpaket oft so, dass man sich auch bei zügigerem Fahren schnell auf die Bremsen verlassen kann. In der Praxis zeigt sich das häufig in der Kombination aus Bremsgefühl und Standfestigkeit: Man kann stärker auf das Motorrad vertrauen, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Beim direkten Vergleich der angegebenen Werte wird deutlich: Beide sind keine „Schwachstellen“-Kandidaten. Der Unterschied liegt eher im Charakter – der Brixton wirkt tendenziell feinfühliger, die Harley eher kraftvoll und souverän.
Sitzposition und Komfort: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Die Sitzposition entscheidet darüber, ob ein Cruiser nach einer Stunde noch Spaß macht. Der Brixton Cromwell 1200 bietet eine Ergonomie, die sich häufig als angenehm zugänglich beschreiben lässt. Die Haltung wirkt so, dass man nicht zu stark „in die Knie“ geht und auch längere Fahrten gut durchstehen kann. Wer viel Stadt fährt oder regelmäßig stop-and-go hat, profitiert oft von dieser alltagstauglichen Ausrichtung.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen stärker auf das klassische Cruiser-Erlebnis ausgelegt. Das kann bedeuten: mehr Präsenz, ein markanteres Fahrgefühl und eine Sitzposition, die sich für viele wie „richtig Harley“ anfühlt. Gleichzeitig kann es je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sein, dass man die Haltung als weniger „kompakt“ empfindet als beim Brixton.
Im Vergleich der aufgelisteten Komfort- und Ergonomie-Parameter zeigt sich: Beide sind für Cruiser-Verhältnisse gut, aber der Brixton wirkt oft etwas universeller für unterschiedliche Fahrprofile. Die Harley ist besonders dann die bessere Wahl, wenn man den klassischen Cruiser-Look und das dazu passende Körpergefühl wirklich sucht.
Alltag, Stadt und Landstraße: Welche Strecken liegen ihnen?
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt, wie gut es auf wechselnde Geschwindigkeiten reagiert und wie entspannt man ankommt. Der Brixton Cromwell 1200 spielt seine Stärken oft dort aus, wo man häufig umsetzt: Ampeln, enge Straßen, wechselnde Fahrbahnbeläge. Das Motorrad wirkt dabei so, als wäre es für „regelmäßiges Fahren“ gemacht – nicht nur für Wochenendtouren.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke länger wird und man gleichmäßiger fährt. Auf der Landstraße kann die Harley ihre Stärken ausspielen: souveräner Eindruck, Cruiser-typisches Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das sich nach „Genuss“ anfühlt.
Beim Vergleich der angegebenen Werte wird außerdem klar: Beide sind nicht als reine Stadtmaschinen gedacht, aber der Brixton wirkt im Alltag oft etwas handlicher, während die Harley eher für entspannte Kilometer gemacht ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Ausgewogenes Gesamtpaket: Der Cruiser wirkt im Alltag gut kontrollierbar und unkompliziert.
- Alltagstaugliches Fahrgefühl: Besonders bei häufigen Geschwindigkeitswechseln wirkt das Setup harmonisch.
- Komfort und Ergonomie: Die Sitzposition passt vielen Fahrern, ohne zu stark auf „eine“ Zielgruppe festgelegt zu sein.
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- Emotionalität: Wer vor allem die klassische Markenwirkung sucht, findet bei der Harley oft mehr „Aura“.
- Charakter: Der Brixton ist eher modern und geradlinig – weniger „ikonisch“ im Gefühl.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Stärken
- Marken- und Cruiser-Identität: Das Fahrgefühl wirkt klassisch und präsent.
- Souveränität auf längeren Strecken: Stabiler Eindruck und ein starker Cruiser-Drive.
- Brems- und Fahrvertrauen: Die Kombination aus Verzögerung und Gesamtsetup wirkt oft sehr stimmig.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Schwächen
- Ergonomie je nach Fahrer: Die Sitzposition kann für manche Körpergrößen weniger „universell“ sein.
- Alltagsfokus: Im dichten Stadtverkehr kann der Charakter weniger „leicht“ wirken als beim Brixton.
Für wen lohnt sich welcher Cruiser?
Der Brixton Cromwell 1200 ist besonders interessant, wenn ein Cruiser gesucht wird, der sich im Alltag unkompliziert bewegt, ein ausgewogenes Fahrwerk bietet und eine Ergonomie liefert, die viele Fahrer gut mitnehmen. Wer regelmäßig fährt, auch mal spontan eine Runde dreht und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, bekommt mit dem Brixton häufig die passendere „Allround“-Antwort.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist die bessere Wahl, wenn das klassische Harley-Gefühl im Vordergrund steht: Cruiser-Drive, markante Präsenz und ein Motorrad, das sich vor allem auf längeren Strecken besonders stimmig anfühlt. Wer das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, sondern als Teil der eigenen Identität, wird mit der Harley sehr wahrscheinlich mehr „Zug“ verspüren.
Fazit:
Der Brixton Cromwell 1200 überzeugt im Vergleich vor allem durch ein ausgewogenes, alltagstaugliches Gesamtpaket: Er wirkt leicht kontrollierbar, bietet eine passende Ergonomie für viele Fahrprofile und spielt seine Stärken dort aus, wo der Alltag Tempo, Stop-and-go und wechselnde Straßenbedingungen mitbringt. Wer einen Cruiser sucht, der regelmäßig gefahren werden will und sich dabei unkompliziert anfühlt, trifft mit dem Brixton häufig die bessere Wahl.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet dagegen mit klassischem Cruiser-Charakter, souveränem Fahrgefühl und einer starken Markenwirkung. Wer längere Strecken mag, Stabilität im Fahrstil sucht und das Harley-Gefühl wirklich erleben möchte, bekommt mit der Sport Glide das Motorrad, das sich „richtig“ anfühlt – auch wenn es im Stadtverkehr nicht ganz so leichtfüßig wirkt wie der Brixton.
Kurz gesagt: Brixton für den vielseitigen Alltags-Cruiser, Harley für den klassischen Genuss-Cruiser.