| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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CFMOTO 1000 MT-X vs. BMW F 450 GS – Motorradvergleich
Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Datenblätter. Genau das macht den Vergleich zwischen CFMOTO 1000 MT-X und BMW F 450 GS spannend: Beide Modelle sind für Alltag, Tour und wechselnde Strecken gedacht, aber sie verfolgen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Während die CFMOTO 1000 MT-X mit einem größeren Hubraum und entsprechendem Durchzug auf Langstrecke und zügiges Fahren zielt, setzt die BMW F 450 GS stärker auf Agilität, Alltagstauglichkeit und ein leichtgängiges Handling. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem darauf achten, wie sich Motor, Fahrwerk und Elektronik im Alltag anfühlen – denn genau dort entscheidet sich, welches Bike besser zur eigenen Fahrweise passt.
Grundidee und Charakter: Zwei Adventure-Ansätze
Die CFMOTO 1000 MT-X wirkt wie ein Bike, das man gerne auch mal „einfach laufen lässt“. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, wodurch Überholmanöver und Autobahnabschnitte entspannter werden. Gleichzeitig ist das Konzept auf vielseitige Touren ausgelegt: Komfort und Stabilität stehen im Vordergrund, ohne dass das Motorrad dadurch träge wird.
Die BMW F 450 GS steht dagegen für ein moderneres, leichteres Adventure-Gefühl. Durch die Auslegung auf ein handliches Gesamtpaket wirkt sie besonders dort stark, wo Tempo nicht alles ist: enge Stadtpassagen, kurvige Landstraßen und Strecken mit wechselndem Untergrund. Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad schnell „von Linie zu Linie“ wechselt und der Fahrer sich auf ein präzises, gut dosierbares Fahrverhalten verlassen möchte.
Motor und Antrieb: Durchzug vs. Agilität
CFMOTO 1000 MT-X: mehr Reserven für lange Strecken
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell die Richtung: Die CFMOTO 1000 MT-X bringt mehr Hubraum und damit typischerweise einen kräftigeren Charakter. Das macht sich vor allem beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen bemerkbar. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen fährt, profitiert von dem Gefühl, dass das Motorrad auch ohne permanentes „Runterschalten“ zügig nachlegt.
BMW F 450 GS: souveränes Ansprechverhalten
Die BMW F 450 GS setzt dagegen auf ein Motor- und Getriebegefühl, das eher nach „lebendig“ als nach „schwerer Kraft“ klingt. Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte wirkt die BMW zwar weniger auf maximale Reserven ausgelegt, dafür aber besonders auf ein kontrolliertes, gut nutzbares Ansprechen. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil sich das Motorrad oft leichter in den passenden Drehzahlbereich bringen lässt – gerade in der Stadt oder auf kurvigen Strecken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die CFMOTO 1000 MT-X wirkt im Vergleich darauf ausgelegt, auch bei längeren Touren ruhig und stabil zu bleiben. Das hilft, wenn die Strecke wellig ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo vermittelt das Motorrad ein Gefühl von „Sicherheit durch Masse und Reserven“.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher im agilen Bereich aus. Gerade wenn es darum geht, das Motorrad schnell zu positionieren oder auf unruhigem Untergrund zügig zu reagieren, wirkt die BMW oft leichter zu führen. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht nur auf glattem Asphalt fährt, sondern auch mal Schotter, Feldwege oder Baustellenabschnitte einplant.
Bremsen und Fahrdynamik: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsanlage fällt auf, dass beide Modelle auf sicheres Verzögern ausgelegt sind, aber mit unterschiedlicher Charakteristik. Die CFMOTO 1000 MT-X wirkt dabei tendenziell „tourentauglich“: Bremskraft und Dosierbarkeit passen gut zusammen, sodass man auch bei längeren Abfahrten ein ruhiges Gefühl behält. Die BMW F 450 GS punktet dagegen häufig mit einem sehr direkten Ansprechverhalten, das sich im Alltag besonders praktisch anfühlt – etwa beim häufigen Stop-and-go oder beim schnellen Anbremsen in engen Kurven.
Elektronik und Assistenzsysteme: Komfort im Alltag
Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes ein entscheidender Faktor, weil sie nicht nur „mehr Technik“ bedeutet, sondern oft auch mehr Fahrbarkeit. Im Vergleich der Ausstattungs- und Elektronikschwerpunkte zeigt sich: Die CFMOTO 1000 MT-X zielt stärker auf ein rundes Gesamtpaket für Touren ab. Das kann sich in einer stimmigen Abstimmung von Fahrmodi, Traktionsunterstützung und der allgemeinen Fahrbarkeit widerspiegeln.
Die BMW F 450 GS setzt ebenfalls auf moderne Helfer, wirkt aber in der Praxis oft besonders dann überzeugend, wenn es darum geht, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen leicht kontrollierbar zu halten. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Regen, Schotter, wechselnde Haftung – kann das Fahrgefühl dadurch deutlich entspannter werden.
Ergonomie und Alltag: Wer passt besser zu welcher Körpergröße?
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als reine Fahrleistungen. Im Vergleich der Sitz- und Fahrpositionswerte zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell zugänglicher, weil sie für viele Fahrerinnen und Fahrer leichter „greifbar“ ist. Das macht das Auf- und Absteigen sowie das Rangieren angenehmer – besonders, wenn man in der Stadt unterwegs ist oder häufig anhalten muss.
Die CFMOTO 1000 MT-X bietet dagegen eine eher tourorientierte Sitzposition. Das kann für längere Strecken ein Vorteil sein, weil man stabil und entspannt sitzt. Wer viel auf der Autobahn oder auf langen Landstraßen fährt, wird die Ruhe im Fahrgefühl oft als Pluspunkt sehen.
Komfort und Ausstattung: Tour oder Alltagsmaschine?
Beim Komfortvergleich spielen Details eine große Rolle: Windschutz, Sitzkomfort, Schwingungsarmut und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet. Die CFMOTO 1000 MT-X wirkt dabei wie die Maschine, die man gerne für längere Touren nimmt. Die Abstimmung zielt auf ein gleichmäßiges Fahrgefühl ab, sodass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt.
Die BMW F 450 GS ist dagegen besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die große Reise gedacht ist, sondern auch für den täglichen Mix aus Pendeln, Feierabendrunde und gelegentlichen Ausflügen. Das Handling und die meist unkomplizierte Bedienbarkeit machen sie zu einer Maschine, die man gerne öfter nutzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CFMOTO 1000 MT-X – Stärken
- Mehr Reserven durch den stärkeren Motorcharakter, besonders bei zügiger Fahrweise und mit Gepäck.
- Tourorientiertes Fahrgefühl: Stabilität und Ruhe auf längeren Strecken.
- Rund abgestimmtes Gesamtpaket für vielseitige Einsätze.
CFMOTO 1000 MT-X – Schwächen
- Wer maximale Wendigkeit in engen Situationen sucht, empfindet das größere Konzept möglicherweise als weniger „leichtfüßig“.
- Bei sehr häufigem Stadtverkehr kann die größere Auslegung weniger „spielerisch“ wirken als bei kleineren, leichteren Modellen.
BMW F 450 GS – Stärken
- Agiles Handling und ein leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl.
- Alltagstauglichkeit: Rangieren, Positionieren und häufiges Anfahren wirken unkompliziert.
- Elektronik- und Fahrassistenz unterstützen die Kontrolle bei wechselnden Bedingungen.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Wer dauerhaft sehr hohe Reserven für Überholvorgänge erwartet, wird beim Vergleich der Motorwerte eher zur stärkeren Auslegung der CFMOTO tendieren.
- Für lange, sehr zügige Autobahnabschnitte kann das größere Konzept der CFMOTO subjektiv entspannter wirken.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich zwischen CFMOTO 1000 MT-X und BMW F 450 GS lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer häufig längere Strecken fährt, gerne mit Gepäck unterwegs ist oder einfach das Gefühl von „immer genug Leistung“ schätzt, findet in der CFMOTO 1000 MT-X eine sehr passende Basis. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht ständig den Drehzahlbereich suchen möchte.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu bewegen ist, schnell auf Richtungswechsel reagiert und auch auf unruhigen Untergründen souverän bleibt, liegt mit der BMW F 450 GS oft richtig. Besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die viel in der Stadt oder auf kurvigen Nebenstrecken unterwegs sind, kann die BMW durch ihre Agilität und die zugängliche Fahrbarkeit überzeugen.
Fazit:
Die CFMOTO 1000 MT-X ist die bessere Wahl, wenn Touren, Durchzug und ein stabil-entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Der Vergleich der Motor- und Gesamtcharakteristik zeigt: Wer Reserven schätzt, profitiert von der kräftigeren Auslegung und dem tourorientierten Setup. Die BMW F 450 GS punktet dagegen dort, wo Wendigkeit und Alltagstauglichkeit zählen. Im direkten Vergleich wirkt sie besonders leicht zu führen und vermittelt ein kontrolliertes, agiles Handling – ideal für Stadt, kurvige Strecken und wechselnde Bedingungen. Kurz gesagt: CFMOTO für lange Etappen und souveräne Kraft, BMW für ein handliches Adventure-Gefühl und unkomplizierte Fahrbarkeit. Wer die eigene Nutzung ehrlich einordnet, trifft mit dem passenden Modell die bessere Entscheidung.