UVP 9.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Sehr viel Reise-Enduro für sehr wenig Geld
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
  • komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
  • Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
  • Brembo-Bremsen
  • erhabenes Fahrgefühl
  • Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
Kontra:
  • spürbare Lastwechsel-Reaktionen
  • Traktionskontrolle verbesserungswürdig
  • Windschutz 1b
  • etwas Feinschliff fehlt noch
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht222kg
Radstand1.530mm
Länge2.280mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.425mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum946ccm
Hub70mm
Bohrung93mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung112 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.208km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite489km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen
Federung vorne48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-18
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit


Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern


Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 04/2026
  • Farben: grün, grau

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CF Moto 1000 MT-X vs BMW G 650 GS: Vergleich für Alltag, Touren und leichtes Gelände

Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die CF Moto 1000 MT-X setzt auf mehr Hubraum, mehr Reserven und einen klaren Fokus auf Touren mit Durchzug. Die BMW G 650 GS steht dagegen für einen leichteren, alltagstauglichen Ansatz mit dem typischen BMW-Gefühl: unkompliziert, übersichtlich und besonders angenehm, wenn das Motorrad auch im Alltag zuverlässig funktionieren soll. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle im direkten Vergleich wirklich auf die Straße – und wo zeigen sich die Grenzen?

Grundidee und Einsatzprofil: Mehr Power vs. mehr Leichtigkeit

Die CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken und zügiges Fahren gebaut ist. Der größere Motor und die insgesamt tourenorientierte Auslegung sorgen dafür, dass man auch bei Gegenwind oder bei flottem Tempo nicht ständig nachlegen muss. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Autobahnanteile oder längere Landstraßenfahrten anstehen.

Die BMW G 650 GS ist dagegen stärker auf Alltag, entspannte Touren und einfache Handhabung ausgelegt. Sie fühlt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen sehr zugänglich an. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für die große Reise, sondern auch für den täglichen Weg genutzt wird, spielt die BMW ihre Stärken aus: leicht zu bewegen, gutmütig im Handling und insgesamt weniger „groß“ im Gefühl.

Motor und Fahrgefühl: Durchzug bei CF Moto, Alltagseleganz bei BMW

CF Moto 1000 MT-X: mehr Reserven für Tempo und Überholen

Im Vergleich zeigt die CF Moto 1000 MT-X vor allem eines: Sie ist deutlich „kräftiger“ im Charakter. Der größere Motor liefert spürbar mehr Leistung und Drehmoment, wodurch Beschleunigungsphasen souveräner wirken. Beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven ist das ein echter Vorteil, weil weniger Drehzahlwechsel nötig sind. Das Motorrad bleibt dabei insgesamt ruhig genug, um auch längere Strecken entspannt zu fahren.

BMW G 650 GS: kontrolliert, ruhig und gut dosierbar

Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken eher in der Dosierbarkeit aus. Der Motor ist nicht darauf ausgelegt, ständig maximale Reserven auszuspielen, sondern eher auf gleichmäßiges Fahren. Das macht sie angenehm, wenn häufig moderates Tempo gefahren wird oder wenn das Motorrad besonders leicht zu „lesen“ sein soll. Für entspannte Touren und für Strecken, auf denen man nicht dauerhaft am Limit fährt, ist das ein Pluspunkt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich eine klare Tendenz: Die CF Moto 1000 MT-X wirkt insgesamt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf sicheres Geradeausgefühl ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselndem Untergrund fühlt sich das Motorrad dadurch berechenbar an. In schnellen Passagen kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und man sich stärker auf die Linie konzentrieren kann.

Die BMW G 650 GS ist dagegen häufig dann im Element, wenn es kurvig, eng oder langsam wird. Das Handling wirkt leichter, die Maschine lässt sich im Alltag oft schneller umsetzen. Das ist besonders praktisch, wenn Parken, Rangieren oder häufiges Wechseln der Fahrtrichtung zum Alltag gehören. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kleine Touren fährt, profitiert von dieser Agilität.

Bremsen und Sicherheit: gleiche Aufgabe, unterschiedliches Gefühl

Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten eine solide Bremsbasis. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch: Die CF Moto 1000 MT-X vermittelt bei zügigerem Fahren oft das Gefühl, dass mehr Reserven vorhanden sind. Das kommt besonders dann zum Tragen, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn das Motorrad voll beladen ist.

Die BMW G 650 GS punktet eher mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil man Bremsmanöver fein steuern kann – etwa im dichten Verkehr oder beim langsamen Heranfahren an Kreuzungen. Für viele Fahrer ist genau dieses „leicht zu kontrollieren“ ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Ergonomie und Sitzposition: Tourenkomfort vs. einfache Zugänglichkeit

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen auf das Adventure-Segment abgestimmt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt eher wie ein Motorrad, das auch bei längeren Tagesetappen bequem bleiben soll. Die Haltung unterstützt dabei oft eine entspannte Reiseposition, bei der man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet.

Die BMW G 650 GS ist im Vergleich häufig dann im Vorteil, wenn es um einfaches Auf- und Absteigen sowie um ein zugängliches Fahrgefühl geht. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn man an Ampeln kurz stehen bleibt, spielt die Ergonomie eine große Rolle. Wer Wert darauf legt, dass das Motorrad jederzeit leicht beherrschbar bleibt, findet in der BMW oft die passendere Basis.

Alltagstauglichkeit: Reichweite, Verbrauch und Nutzbarkeit

Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch, wie unkompliziert das Motorrad im Betrieb bleibt. Im Vergleich zeigen sich typische Unterschiede: Die CF Moto 1000 MT-X ist durch den größeren Antrieb tendenziell stärker auf Touren mit mehr Tempo ausgelegt. Das kann bedeuten, dass man längere Strecken mit weniger „Stress“ fährt, weil das Motorrad Reserven hat.

Die BMW G 650 GS wirkt dagegen oft wie die Wahl für regelmäßige Nutzung – also für Pendeln, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen man nicht ständig die Planung optimieren muss. Gerade wenn das Motorrad nicht immer voll beladen ist und man häufig kürzere Strecken fährt, kann die BMW im Alltag sehr stimmig sein.

Ausstattung und Charakter: Technikgefühl und Markenidentität

Bei der Ausstattung geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um den Charakter. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein Motorrad, das moderne Features und eine tourenorientierte Gesamtanmutung mitbringt. Das passt gut zu Fahrern, die ein Adventure-Motorrad suchen, das sich auch bei längeren Fahrten dynamisch anfühlt.

Die BMW G 650 GS steht stärker für das bekannte BMW-Erlebnis: klare Bedienlogik, ein stimmiges Gesamtpaket und das Gefühl, dass das Motorrad auf Alltag und Touren gleichermaßen vorbereitet ist. Wer Wert auf eine „rund“ wirkende Markenphilosophie legt, wird sich hier schneller zuhause fühlen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

CF Moto 1000 MT-X – Stärken

  • Mehr Reserven durch den stärkeren Antrieb – besonders beim zügigen Fahren und Überholen.
  • Tourenorientiertes Fahrgefühl mit stabilerem Eindruck bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Motiviert für längere Strecken, weil der Motor weniger „gefordert“ wirkt.

CF Moto 1000 MT-X – Schwächen

  • Im Stadtverkehr kann das größere Leistungs- und Größengefühl weniger „handlich“ wirken als bei kleineren Modellen.
  • Wer vor allem kurze, ruhige Fahrten bevorzugt, nutzt die Reserven möglicherweise nicht vollständig.

BMW G 650 GS – Stärken

  • Leicht zugängliches Handling – ideal für Alltag, enge Straßen und häufiges Rangieren.
  • Gute Dosierbarkeit beim Fahren, was das Motorrad sehr entspannt macht.
  • Stimmige Ergonomie für Fahrer, die eine unkomplizierte Reiseenduro suchen.

BMW G 650 GS – Schwächen

  • Bei sehr flottem Tempo oder häufigen Überholmanövern wirkt die Leistungsreserve begrenzter.
  • Für Fahrer, die konsequent „mehr“ wollen, kann das Fahrgefühl weniger dynamisch ausfallen.

Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrstil

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die CF Moto 1000 MT-X ist die passendere Wahl, wenn Touren mit mehr Tempo, häufiges Überholen oder längere Strecken im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei anspruchsvolleren Bedingungen souverän bleibt und nicht ständig am Drehzahlbereich „arbeiten“ muss, wird mit der CF Moto deutlich zufriedener sein.

Die BMW G 650 GS ist dagegen die bessere Option, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und auf entspannten Touren überzeugen soll. Wer Wert auf leichtes Handling, gute Kontrolle und ein Motorrad legt, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt, findet in der BMW oft die stimmigere Lösung. Besonders dann, wenn das Motorrad nicht als „Reise mit maximalem Tempo“, sondern als vielseitiger Begleiter für viele Situationen gedacht ist.

Fazit:

Die CF Moto 1000 MT-X ist im Vergleich die Wahl für Fahrer, die mehr Durchzug, mehr Reserven und ein tourenorientiertes Fahrgefühl suchen. Sie macht vor allem dann Spaß, wenn Strecken länger werden und das Tempo etwas höher ausfällt – weil der stärkere Antrieb und die insgesamt stabile Auslegung das Fahren entspannter wirken lassen. Wer häufig überholt, zügig fährt oder einfach das gute Gefühl haben möchte, jederzeit nachlegen zu können, trifft mit der CF Moto die passendere Entscheidung.

Die BMW G 650 GS punktet dagegen mit Leichtigkeit im Handling, einem kontrollierten Motorcharakter und einer Ergonomie, die im Alltag sehr angenehm ist. Sie eignet sich besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt: für Stadt, Landstraße und entspannte Touren. Wer eher Wert auf Agilität, Dosierbarkeit und ein leicht zu beherrschendes Gesamtpaket legt, findet in der BMW die bessere Basis. Kurz gesagt: Mehr Tempo und Reserven sprechen für die CF Moto – Alltagstauglichkeit und entspanntes Handling sprechen für die BMW.

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