| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
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CF Moto 1000 MT-X vs BMW R 1150 GS Adventure: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Daten. Es geht um den Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie entspannt bleibt es auf langen Strecken und wie gut kommt es mit wechselnden Bedingungen zurecht? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der CF Moto 1000 MT-X und der BMW R 1150 GS Adventure. Beide sind auf Touren ausgelegt, aber sie erzählen dabei eine sehr unterschiedliche Geschichte.
Grundidee: Moderne Allround-Tourer vs. klassischer GS-Ansatz
Die CF Moto 1000 MT-X steht für einen modernen, klar auf Alltag und Reise zugeschnittenen Ansatz. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ausstattung sollen zusammen ein Motorrad ergeben, das sich leicht bewegen lässt und dabei auch auf längeren Etappen souverän bleibt. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen ist stärker im klassischen GS-Denken verankert: robust, bewährt und auf Abenteuer ausgelegt, bei denen man nicht nur die Autobahn im Blick hat, sondern auch Schotter, Feldwege und die eine oder andere unplanbare Situation.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 1000 MT-X wirkt im Alltag oft „präsenter“. Das liegt weniger an einzelnen Spitzenwerten als an der Art, wie die Kraft nutzbar wird. Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen fühlt sich das Motorrad meist spontan an und unterstützt zügiges Vorankommen im Stadtverkehr ebenso wie das Überholen auf Landstraßen.
Die BMW R 1150 GS Adventure spielt dagegen stärker mit ihrem typischen Boxer-Charakter. Das Fahrgefühl ist ruhiger und gleichmäßiger, die Leistungsentfaltung wirkt oft „erwachsener“. Wer gerne mit einem konstanten Rhythmus fährt, profitiert von der Art, wie der Motor Drehmoment aufbaut und wie gut sich das Motorrad in einem passenden Gang halten lässt. Das kann besonders auf langen Strecken angenehm sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“, sondern eher trägt.
Stärken und Schwächen im Motor-Charakter
- CF Moto 1000 MT-X: Stärken liegen in der spürbaren Alltagsdynamik und dem unkomplizierten Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ wirkt und eher auf moderne Fahrbarkeit ausgelegt ist.
- BMW R 1150 GS Adventure: Stärken liegen im ruhigen, gleichmäßigen Boxer-Gefühl und der Langstrecken-„Gelassenheit“. Schwäche kann sein, dass das Ansprechverhalten je nach Fahrstil weniger sportlich wirkt als bei moderneren Konzepten.
Fahrwerk und Handling: Komfort, Stabilität und Kontrolle
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die CF Moto 1000 MT-X zielt auf ein leicht zu beherrschendes Fahrverhalten ab. Das Motorrad wirkt dabei oft agil genug, um auch im Alltag nicht zu „schwer“ zu werden, und gleichzeitig stabil, wenn es zügig auf der Landstraße oder auf Autobahnabschnitten zur Sache geht. Gerade wenn häufig zwischen Tempo, Spurwechseln und wechselnden Straßenverhältnissen gewechselt wird, spielt diese Ausgewogenheit ihre Vorteile aus.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist im Vergleich eher auf Stabilität und Durchhaltevermögen ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf unebenen Abschnitten oder bei wechselndem Untergrund zeigt sich der Adventure-Ansatz: Das Motorrad bleibt berechenbar, auch wenn man nicht ständig „perfekt“ fährt. In engen Passagen kann die BMW jedoch je nach Setup und Fahrpraxis etwas weniger agil wirken als die CF Moto.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber die Art der Bremsleistung und das Zusammenspiel mit dem Fahrgefühl unterscheiden sich. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt häufig harmonisch im Ansprechverhalten, was das Dosieren in Alltagssituationen erleichtert. Die BMW R 1150 GS Adventure punktet oft mit einem stabilen, kontrollierten Gefühl beim Verzögern, besonders wenn man das Motorrad „führt“ statt nur zu bremsen.
Ausstattung und Reise-Komfort: Was auf Tour wirklich zählt
Auf langen Strecken entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch, wie gut sich das Motorrad anfühlt, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Die CF Moto 1000 MT-X bringt hier einen modernen Tourenfokus mit: Bedienkonzept, Übersicht und Komfortfunktionen sind darauf ausgelegt, dass man sich schnell zurechtfindet und die Fahrt möglichst entspannt bleibt. Gerade wenn Technik und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen, kann das ein echter Vorteil sein.
Die BMW R 1150 GS Adventure steht für eine Reiseauslegung, die stark auf „funktioniert seit Jahren“ setzt. Die Adventure-Philosophie zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Touren vorbereitet ist und wie gut es sich mit Gepäck und typischen Reise-Setups kombinieren lässt. Wer bereits mit BMW-GS-Konzepten vertraut ist, findet sich oft schnell zurecht.
Gepäck, Ergonomie und Alltag
Beim Thema Ergonomie und Gepäck zeigt sich im Vergleich: Die CF Moto 1000 MT-X wirkt häufig so konzipiert, dass sie für unterschiedliche Fahrergrößen gut anpassbar bleibt und sich im Alltag nicht zu „groß“ anfühlt. Die BMW R 1150 GS Adventure ist ebenfalls tourentauglich, kann aber je nach Körpergröße, Sitzposition und Setup mehr „GS-typische“ Anpassung verlangen, damit sich alles perfekt anfühlt.
Verbrauch und Alltagskosten: Realistische Unterschiede im Betrieb
Beim Verbrauch und den laufenden Kosten geht es weniger um absolute Zahlen als um die Frage, wie gut das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Die CF Moto 1000 MT-X kann im Alltag besonders dann überzeugen, wenn sie häufig in einem moderaten Drehzahlbereich genutzt wird. Das macht sie interessant für Touren, bei denen nicht ständig Vollgas angesagt ist, sondern gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist ebenfalls für längere Strecken gedacht, aber sie belohnt oft einen ruhigen Fahrstil. Wer gerne konstant unterwegs ist und das Motorrad in einem passenden Rhythmus bewegt, kann die Vorteile des Boxer-Charakters auch in der Praxis spüren. Wer dagegen sehr dynamisch fährt, merkt schneller, dass der Verbrauch stärker vom Fahrstil abhängt.
Zuverlässigkeit, Service und Teile: Was beim Kauf zählt
Bei der Frage nach Zuverlässigkeit und Service spielen zwei Faktoren zusammen: das Motorrad selbst und der Kontext des Besitzes. Die CF Moto 1000 MT-X ist als moderneres Modell oft besonders attraktiv, wenn ein aktuelleres Technikpaket und ein zeitgemäßes Wartungs- und Servicegefühl gewünscht sind. Das kann gerade für Fahrer interessant sein, die möglichst unkompliziert in die nächste Saison starten möchten.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist ein Klassiker. Das hat Vorteile: Viele Erfahrungen, ein breites Wissen in der Szene und eine große Teile- und Zubehörwelt. Gleichzeitig sollte man beim Gebrauchtkauf besonders genau hinschauen: Zustand, Wartungshistorie und eventuelle Vorbesitzer-Setups sind entscheidend.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen. Wer ein Motorrad sucht, das sich modern anfühlt, im Alltag leicht zu bewegen ist und auf Touren Komfort sowie ein stimmiges Gesamtpaket liefert, wird mit der CF Moto 1000 MT-X sehr wahrscheinlich glücklich. Sie ist besonders stark, wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn gewechselt wird und das Motorrad dabei nicht „zu viel“ sein soll.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein bewährtes Reise-Werkzeug anfühlt, mit dem man auch abseits der perfekten Straße entspannt unterwegs sein kann, findet in der BMW R 1150 GS Adventure eine sehr passende Basis. Sie ist ideal für Fahrer, die den klassischen GS-Charakter mögen, Wert auf Stabilität legen und gerne mit einem Motorrad reisen, das in der Szene eine lange Geschichte hat.
Typische Stärken im Überblick
- CF Moto 1000 MT-X: modern im Gesamtpaket, unkompliziert im Handling, tourentauglich mit zeitgemäßem Komfortfokus.
- BMW R 1150 GS Adventure: klassischer Adventure-Ansatz, ruhiger Boxer-Charakter, stark in Stabilität und Langstreckenroutine.
Fazit
Die CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren mit einem modernen, stimmigen Gesamtpaket überzeugt. Wer häufig unterwegs ist, dabei gerne zügig vorankommt und Wert auf zeitgemäßen Komfort sowie ein harmonisches Handling legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ fährt. Die BMW R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus stärker auf bewährter Adventure-Philosophie, Stabilität und dem klassischen Boxer-Gefühl liegt. Für Fahrer, die lange Strecken entspannt genießen und auch abseits der perfekten Straße nicht klein beigeben wollen, ist die GS oft die passendere Basis. Kurz gesagt: CF Moto für den modernen Allround-Tourer mit unkomplizierter Dynamik, BMW für den klassischen Reisebegleiter mit ruhiger Kraft und Adventure-Genen.