| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 1000 MT-X vs KTM 890 Adventure: Vergleich für Straße, Reisen und leichtes Gelände
Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Genau das macht den Vergleich zwischen CF Moto 1000 MT-X und KTM 890 Adventure so spannend: Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die lange Strecken mögen, gern flexibel unterwegs sind und dabei nicht auf ein souveränes Fahrgefühl verzichten wollen. Trotzdem unterscheiden sich die Schwerpunkte spürbar. Während die CF Moto 1000 MT-X vor allem mit einem stimmigen Gesamtpaket und einem modernen, alltagstauglichen Ansatz punktet, setzt die KTM 890 Adventure stärker auf den typischen KTM-Charakter: dynamisch, direkt und mit viel Fokus auf Fahrspaß und Elektronik-Features.
Grundidee und Charakter: Komfort-Reiseenduro vs. sportlich-dynamisches Adventure
Die CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein Bike, das für Touren gebaut ist, bei denen man auch mal spontan die Route wechselt. Der Aufbau ist auf Alltag und längere Tagesetappen ausgelegt: ergonomisch, mit einer Sitzposition, die nicht nach kurzer Zeit ermüdet, und mit einem Gesamtgefühl, das eher „ruhig und kontrolliert“ als „nervös und hektisch“ vermittelt. Das macht sie interessant, wenn der Fokus auf Reisen, Komfort und einem unkomplizierten Handling liegt.
Die KTM 890 Adventure bringt dagegen spürbar mehr „Biss“ in die Fahrdynamik. Das Bike fühlt sich oft so an, als würde es schneller reagieren, als man es erwartet. Gerade auf kurvigen Strecken und bei zügiger Gangart zeigt sich der KTM-Ansatz: präziser, direkter und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht. Gleichzeitig bleibt die KTM ein echtes Adventure-Bike, das nicht nur für die Landstraße gedacht ist, sondern auch für Schotter und unbefestigte Wege taugt.
Motor und Antrieb: Druck von unten vs. lebendige Abstimmung
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die CF Moto 1000 MT-X setzt auf einen souveränen Vortrieb, der sich besonders im Alltag und auf langen Etappen angenehm anfühlt. Der Motor liefert Kraft so, dass man häufig ohne ständiges Nachregeln durch den Verkehr oder über Landstraßen kommt. Das ist ein Vorteil, wenn man entspannt fahren möchte und nicht ständig im „richtigen Drehzahlfenster“ bleiben will.
Die KTM 890 Adventure wirkt dagegen oft „agiler“ in der Gasannahme. Die Abstimmung unterstützt ein zügiges Fahren, bei dem man die Leistung stärker spürt und gezielter abrufen kann. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Überholen zeigt sich, dass die KTM stärker auf Fahrspaß und direkte Rückmeldung ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- CF Moto 1000 MT-X: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit der Leistung und das angenehme Durchzuggefühl. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „sportlich“ wirkt, wenn man maximale Dynamik sucht.
- KTM 890 Adventure: Stärke ist die lebendige Abstimmung und das direkte Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Bike bei sehr ruhiger Fahrweise weniger „gelassen“ wirkt als die CF Moto.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Agilität für Kurven
Beim Fahrwerk geht es im Kern um zwei Dinge: Wie gut bleibt das Bike auf der Strecke und wie leicht lässt es sich bewegen. Die CF Moto 1000 MT-X vermittelt ein eher tourentaugliches Setup. Auf längeren Strecken wirkt sie stabil und kontrolliert, und Unebenheiten werden so verarbeitet, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders dann spürbar, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Zeit im gleichen Rhythmus fährt.
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken vor allem in der Kurvendynamik aus. Das Bike lässt sich oft präziser einlenken und fühlt sich in schnellen Richtungswechseln lebendiger an. Auf kurvigen Strecken oder wenn man zügig fährt, wirkt die KTM dadurch sehr attraktiv. Auf der anderen Seite kann ein sehr sportliches Setup bei manchen Fahrern auf langen, holprigen Abschnitten weniger „weich“ wirken als bei der CF Moto.
Stärken und Schwächen im Fahrwerks-Vergleich
- CF Moto 1000 MT-X: Stärke ist die tourorientierte Stabilität und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die maximale Agilität nicht ganz so „spontan“ wirkt wie bei der KTM.
- KTM 890 Adventure: Stärke ist die präzise Kurvenarbeit und die dynamische Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass der Komfort je nach Beladung und Fahrstil weniger „durchgehend weich“ ausfällt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Alltag entscheidet sich viel über die Bremsen: Wie gut lässt sich verzögern, wie stabil bleibt das Gefühl und wie fein ist die Dosierung. Beide Bikes sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt in vielen Situationen sehr berechenbar: Man kann die Verzögerung gut dosieren, was gerade im Stadtverkehr oder beim Heranfahren an Kreuzungen angenehm ist. Das hilft auch auf längeren Touren, wenn man nicht ständig „neu“ lernen möchte.
Die KTM 890 Adventure bietet ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, wirkt dabei aber oft etwas sportlicher in der Reaktion. Wer gern zügig fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, profitiert von der direkten Rückmeldung. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt unterwegs ist, merkt den sportlichen Charakter manchmal stärker als bei der CF Moto.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Philosophie
Elektronik ist bei Adventure-Bikes längst Standard, aber die Auslegung macht den Unterschied. Die CF Moto 1000 MT-X setzt auf ein modernes Paket, das sich vor allem auf Alltagstauglichkeit und kontrolliertes Fahren konzentriert. Das kann bedeuten, dass die Assistenzsysteme so abgestimmt sind, dass sie den Fahrer unterstützen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die KTM 890 Adventure ist in der Regel stärker darauf ausgelegt, dem Fahrer mehr Einstellmöglichkeiten und ein „aktives“ Fahrgefühl zu geben. Gerade bei unterschiedlichen Untergründen oder wenn man die Fahrmodi bewusst nutzt, kann das ein Vorteil sein. Wer gern mit Elektronik arbeitet und die Abstimmung an den Fahrstil anpasst, wird die KTM oft als „Werkzeugkasten“ empfinden.
Stärken und Schwächen im Elektronik-Vergleich
- CF Moto 1000 MT-X: Stärke ist die unterstützende, alltagstaugliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass weniger „Spielraum“ für Feintuning bleibt, wenn man maximale Einstellvielfalt sucht.
- KTM 890 Adventure: Stärke ist die dynamische Nutzung der Elektronik und die Anpassbarkeit. Schwäche kann sein, dass man sich an die Vielzahl an Optionen erst gewöhnen muss.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Gepäck
Auf Touren entscheidet die Ergonomie oft mehr als der reine Motorwert. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt so, als sei sie auf lange Tage ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, und der Windschutz bzw. die Verkleidung trägt dazu bei, dass man nicht nach kurzer Zeit „gegen“ den Fahrtwind arbeitet. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig längere Strecken gefahren werden.
Die KTM 890 Adventure bietet ebenfalls eine tourentaugliche Ergonomie, fühlt sich aber in vielen Situationen sportlicher an. Wer gern aktiv fährt, findet oft eine gute Balance zwischen Kontrolle und Beweglichkeit. Für Fahrer, die viel mit Gepäck unterwegs sind, spielt außerdem das Gesamtpaket aus Rahmengefühl, Stabilität und Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten eine Rolle.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket: Wofür passt welches Bike?
Beim Gesamtvergleich zeigt sich: Die CF Moto 1000 MT-X ist besonders stark, wenn das Motorrad als Allrounder für Reisen dienen soll. Sie wirkt wie ein Bike, das man einfach nutzt: Tour planen, losfahren, genießen. Die KTM ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und dynamische Reaktion im Vordergrund stehen und man die Elektronik bzw. die Fahrmodi gern aktiv einsetzt.
Auch der Blick auf die Schwächen hilft bei der Entscheidung: Die CF Moto kann weniger „sportlich“ wirken, wenn man ein sehr direktes, aggressives Fahrgefühl erwartet. Die KTM kann im Gegenzug für manche Fahrer bei sehr entspanntem Fahrstil etwas „präsenter“ sein, als es für reine Langstreckenfahrer ideal wäre.
Für wen lohnt sich die CF Moto 1000 MT-X?
Die CF Moto 1000 MT-X passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das komfortabel, modern und unkompliziert ist. Ideal ist sie für Fahrer, die viel auf Landstraßen und Autobahn unterwegs sind, gern mit Gepäck fahren und ein Bike möchten, das auch nach vielen Stunden noch angenehm zu kontrollieren ist. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt und nicht ständig das Setup optimieren möchte, findet hier eine sehr passende Basis.
Für wen lohnt sich die KTM 890 Adventure?
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich vor allem dann, wenn Kurvendynamik, direktes Ansprechverhalten und ein aktiveres Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler „Relax“-Komfort. Wer gern zügig fährt, häufig zwischen unterschiedlichen Untergründen wechselt und die Elektronik bewusst nutzen möchte, bekommt ein Motorrad, das sich dafür besonders gut eignet. Auch für Fahrer, die ein Adventure-Bike als sportliches Werkzeug sehen, ist die KTM oft die spannendere Wahl.
Fazit:
Die CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl, wenn ein Adventure-Bike für lange Touren, entspanntes Reisen und ein gutmütiges, kontrolliertes Fahrgefühl gesucht wird. Sie punktet mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Dauer nicht anstrengend wirkt. Wer häufig unterwegs ist, gern komfortabel fährt und das Motorrad vor allem als zuverlässigen Begleiter sieht, trifft mit der CF Moto eine sehr passende Entscheidung.
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Fahrspaß, Agilität und eine dynamische Abstimmung im Vordergrund stehen. Sie wirkt lebendiger, reagiert oft direkter und macht besonders dann Freude, wenn zügig gefahren wird oder wenn man die Elektronik und Fahrmodi aktiv nutzt. Wer ein Adventure-Bike möchte, das sich sportlich anfühlt und auf kurvigen Strecken sowie bei wechselnden Bedingungen besonders souverän wirkt, findet in der KTM den passenden Charakter.