| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 19.200 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- Verarbeitung
- Selten
- Fahrkomfort
- kraftvoller Motor
- handlich
- Händlernetz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 144 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 144 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 110 PS bei 10.150 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 7.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Reifen 190/55 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
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CF Moto 1000 MT-X vs. MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – Vergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide für Touren gemacht sind, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 1000 MT-X steht für ein pragmatisches, modernes Gesamtpaket mit viel Alltagstauglichkeit und einem Motor, der auf Durchzug ausgelegt ist. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS dagegen bringt den typischen Premium-Anspruch mit: sportliche Eleganz, hochwertige Details und eine Elektronik, die das Fahrgefühl stark mitprägt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – und welche Stärken bzw. Schwächen sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben.
Grundidee: Reise mit Charakter vs. Reise mit Technik-Fokus
CF Moto 1000 MT-X: vielseitig und alltagstauglich
Die CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für den Urlaub, sondern auch für den Alltag gern nutzt. Das Konzept zielt auf ein stimmiges Gesamtbild: kräftiger Antrieb, solide Fahrwerksbasis und eine Ausstattung, die eher auf Nutzen als auf Show setzt. Gerade auf längeren Strecken spielt die MT-X ihre Stärke aus, weil sie sich unkompliziert bewegen lässt und nicht ständig nach „der richtigen“ Fahrweise verlangt.
MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS: Premium-Sporttourer mit Anspruch
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist stärker auf Fahrspaß und ein besonders hochwertiges Erlebnis ausgerichtet. Der Zusatz „Lusso“ steht dabei für den Komfort- und Ausstattungsfokus, während das SCS-System (Smart Clutch System) die Kraftübertragung und das Ansprechverhalten spürbar beeinflussen kann. Dadurch fühlt sich das Motorrad in vielen Situationen „feiner“ an – besonders dann, wenn man sportlich fährt oder häufig zwischen Beschleunigen und Lastwechseln wechselt.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Logik vs. sportliches Ansprechverhalten
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die CF Moto 1000 MT-X setzt auf die Vorteile eines größeren Hubraums und damit auf ein kräftiges Drehmoment, das den Vortrieb in vielen Situationen sehr direkt verfügbar macht. Das wirkt vor allem beim Überholen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und auf Autobahn-ähnlichen Abschnitten: Man muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist dagegen eher auf ein sportliches, kontrolliertes Ansprechen ausgelegt. Auch wenn die Hubraumklasse kleiner ist, kann das Fahrgefühl durch die Abstimmung und die Elektronik sehr lebendig wirken. Das SCS-System unterstützt dabei, dass der Motorlauf und die Kraftübertragung in dynamischen Momenten stimmig bleiben. In der Praxis heißt das: Die MV Agusta kann sich besonders dann stark anfühlen, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder aufgeladen wird – also dort, wo ein Motorrad nicht nur „zieht“, sondern auch „mitarbeitet“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Komfort vs. sportliche Präzision
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Art, wie sie sich auf der Straße verhalten, unterscheidet sich. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das Stabilität und Komfort priorisiert. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhiges Gefühl, wodurch sich lange Strecken entspannter anfühlen. In schnellen Richtungswechseln bleibt die MT-X zwar agil, aber sie will vor allem „getragen“ werden – nicht ständig bis an die Grenze getrieben.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS spielt stärker die Karte der sportlichen Präzision aus. Gerade in Kurven und beim zügigen Fahren kann das Motorrad das Tempo „mitgehen“ lassen, ohne dass es sich unruhig anfühlt. Die Kehrseite: Wer sehr entspannt unterwegs ist, kann den sportlichen Charakter stärker wahrnehmen als bei einem eher komfortorientierten Setup. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es passt besser zu Fahrern, die das Motorrad auch aktiv bewegen möchten.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. fein abgestimmte Fahrbarkeit
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber sie wirkt unterschiedlich. Die CF Moto 1000 MT-X setzt auf ein modernes Paket, das vor allem Sicherheit und Alltagstauglichkeit unterstützt. Das hilft besonders in Situationen, in denen die Fahrbahn wechselhaft ist oder wenn man nicht jedes Detail der Fahrwerks- und Traktionsgrenzen im Blick hat.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS geht einen Schritt weiter, weil das SCS-System die Kraftübertragung und damit das Fahrgefühl in vielen Momenten spürbar verändert. Dadurch kann sich die MV Agusta in dynamischen Situationen „harmonischer“ anfühlen. Gleichzeitig gilt: Je stärker ein Motorrad auf Elektronik und feine Abstimmung setzt, desto mehr profitiert es von einer Fahrweise, die diese Stärken auch nutzt. Wer sehr grob oder unruhig fährt, kann den Vorteil weniger deutlich spüren.
Komfort und Ergonomie: entspannte Langstrecke vs. Premium-Feeling
Bei Tourenmotorrädern entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man nach 300 Kilometern noch gern weiterfährt. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt in dieser Hinsicht besonders praktisch: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass sie nicht zu aggressiv wird, und die Gesamthaltung unterstützt eine entspannte Fahrt. Das macht die MT-X interessant für längere Tagesetappen und für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „umgestellt“ werden muss.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Der Lusso-Ansatz zielt auf ein hochwertiges Gesamtgefühl: Bedienelemente, Anmutung und das „Premium“-Empfinden sind Teil des Erlebnisses. In der Praxis kann das dazu führen, dass sich die MV Agusta besonders auf schönen Strecken und bei bewusster Fahrweise richtig gut anfühlt. Wer dagegen vor allem maximale Zweckmäßigkeit sucht, könnte den Fokus auf Premium-Details als weniger „neutral“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: verlässliche Verzögerung vs. kontrolliertes Ansprechverhalten
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um das Gefühl am Hebel und die Vorhersagbarkeit. Die CF Moto 1000 MT-X liefert hier einen pragmatischen Ansatz: Das Motorrad lässt sich gut dosieren und unterstützt damit eine sichere Fahrweise im Alltag und auf Tour. Gerade wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt, ist diese Art von „einfach gut“ ein echter Vorteil.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS kann sich beim Bremsen und Lastwechseln besonders stimmig anfühlen, weil die Elektronik und die Abstimmung zusammenwirken. Das macht das Motorrad in sportlicheren Situationen sehr kontrollierbar. Schwächen zeigen sich eher indirekt: Wer sehr entspannt fährt und selten an die Grenzen kommt, merkt den Mehrwert der feineren Abstimmung möglicherweise weniger als jemand, der regelmäßig dynamisch unterwegs ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 1000 MT-X
- Kräftiger Vortrieb durch die größere Hubraumklasse, der das Überholen und Beschleunigen erleichtert.
- Pragmatisches Fahrgefühl: unkompliziert, gutmütig und auf Langstrecke angenehm.
- Alltagstauglichkeit durch eine Elektronik, die Sicherheit und Stabilität in den Vordergrund stellt.
Schwächen der CF Moto 1000 MT-X
- Wer ein besonders „feines“ Premium-Ansprechverhalten erwartet, könnte den Charakter weniger luxuriös empfinden.
- In sehr sportlichen Momenten kann die MT-X stärker auf Stabilität als auf maximale Präzision ausgelegt wirken.
Stärken der MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS
- Premium-Charakter und hochwertiges Gesamtgefühl, das sich besonders auf schönen Touren auszahlt.
- SCS und Abstimmung sorgen für ein kontrolliertes, harmonisches Fahrgefühl bei dynamischer Fahrweise.
- Sportliche Präzision in Kurven und beim Wechsel zwischen Last und Gas.
Schwächen der MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS
- Der Mehrwert der Elektronik und der sportlichen Abstimmung wird vor allem dann deutlich, wenn das Motorrad auch entsprechend bewegt wird.
- Für rein entspannte Fahrstile kann der sportliche Charakter stärker spürbar sein als gewünscht.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Die CF Moto 1000 MT-X passt besonders gut zu Fahrern, die ein Tourenmotorrad suchen, das zuverlässig funktioniert, ohne dass man ständig „nachjustieren“ muss. Sie ist eine starke Wahl für lange Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und für den Alltag, wenn das Motorrad auch mal schnell „nebenbei“ genutzt wird. Wer gern gleichmäßig fährt, entspannt überholt und dabei ein ruhiges Handling schätzt, findet in der MT-X einen passenden Begleiter.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS ist ideal für Fahrer, die Touren als Erlebnis sehen und das Motorrad auch gern sportlich bewegen. Wer Wert auf Premium-Anmutung, ein besonders stimmiges Fahrgefühl und eine Elektronik legt, die das Zusammenspiel von Motor und Antrieb in dynamischen Momenten unterstützt, wird mit der MV Agusta sehr zufrieden sein. Besonders auf kurvigen Strecken und bei bewusstem Fahrstil kann sie ihre Stärken ausspielen.
Fazit:
Die CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl, wenn ein Tourenmotorrad vor allem unkompliziert, kräftig und alltagstauglich sein soll. Der Motorcharakter und das insgesamt ruhige Handling machen sie stark für lange Strecken, häufige Streckenwechsel und eine entspannte Fahrweise. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und dabei nicht zu viel „Aufmerksamkeit“ verlangt, trifft mit der MT-X einen sehr pragmatischen Treffer.
Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS spielt ihre Vorteile aus, wenn Premium-Feeling, sportliche Präzision und fein abgestimmte Elektronik im Vordergrund stehen. Das SCS-System und die Abstimmung sorgen für ein kontrolliertes, harmonisches Fahrgefühl – besonders dann, wenn die Fahrt dynamischer wird. Wer Touren nicht nur „abspult“, sondern bewusst genießt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt mit der MV Agusta das passendere Gesamtpaket.