| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.595 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- Materialgüte
- Komfort
- Alltagstauglicher Motor
- Soziuskomfort
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 888 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 108 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 90 NM bei 6.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
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CF Moto 1000 MT-X vs Triumph Tiger 900 Rally Pro: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn es um ein modernes Adventure-Bike geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: CF Moto 1000 MT-X und Triumph Tiger 900 Rally Pro. Beide Modelle zielen auf den Mix aus Alltagstauglichkeit, Reise-Komfort und dem Spaß, auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie zu fahren. Doch sie gehen den Weg dorthin mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee: Zwei Adventure-Philosophien im Vergleich
Der CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein pragmatischer Allrounder: viel Motorrad fürs Geld, mit Fokus auf kräftige Performance und eine Ausstattung, die das Fahren unkompliziert macht. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro dagegen steht für die klassische britische Adventure-Identität: hochwertiges Gesamtpaket, stimmige Ergonomie und ein Fahrgefühl, das stark auf Kontrolle und Vertrauen setzt – besonders dann, wenn die Strecke unruhiger wird.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahl
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell: Der CF Moto 1000 MT-X setzt auf mehr Hubraum und damit auf einen kräftigen, durchzugsorientierten Charakter. Das macht ihn besonders angenehm, wenn häufiges Hochschalten vermieden werden soll – etwa auf Landstraßen, bei gleichmäßigem Tempo oder wenn Gepäck mit an Bord ist. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Motor wirkt oft „entspannt“, weil er auch aus niedrigeren Drehzahlen zügig nachlegt.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Dynamik und Präzision. Auch wenn die Basis „nur“ im 900er-Bereich liegt, überzeugt das Gesamtpaket aus Motor, Abstimmung und Elektronik. Das Ergebnis: ein Fahrstil, der sich sportlicher anfühlt, wenn es kurvig wird oder wenn die Gasannahme bewusst genutzt wird. In der Praxis bedeutet das: Der Triumph wirkt häufig agiler, während der CF Moto eher mit souveräner Gelassenheit punktet.
Stärken und Schwächen im Alltag
- CF Moto 1000 MT-X: Stärken liegen im kräftigen Vortrieb und im entspannten Durchzug. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „feinfühlig“ wirkt, wenn sehr präzise Dosierung bei niedrigen Geschwindigkeiten gefragt ist.
- Triumph Tiger 900 Rally Pro: Stärken liegen in der stimmigen Abstimmung und dem kontrollierten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß stärker davon abhängt, wie konsequent die Elektronik und die Fahrmodi genutzt werden – wer „einfach nur fahren“ will, muss sich anfangs eventuell etwas mehr mit den Optionen beschäftigen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für das Adventure-Segment gemacht, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Der CF Moto 1000 MT-X zielt auf ein sicheres, gutmütiges Handling. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselndem Untergrund wirkt das Fahrwerk oft so, dass es die Arbeit übernimmt: Unebenheiten werden spürbar abgefedert, das Motorrad bleibt dabei kontrollierbar. Das ist besonders hilfreich, wenn nicht jede Fahrt ein „Testtag“ für die eigenen Fahrwerkskenntnisse sein soll.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro wirkt im Vergleich häufig agiler in der Kurve. Das liegt nicht nur am Fahrwerk, sondern auch an der Gesamtgeometrie und daran, wie das Motorrad die Linie hält. Auf kurvigen Strecken und bei dynamischerem Fahren kann das ein echter Vorteil sein. Auf der anderen Seite kann ein sehr sportlicheres Setup – je nach Beladung und Fahrstil – das Motorrad etwas sensibler machen, wenn die Bedingungen unruhig werden oder wenn die Beladung stark variiert.
Kurven, Bremsen, Vertrauen
Beim Bremsen und der Stabilität zeigt sich ebenfalls ein Unterschied im „Blick auf das Ganze“. Der CF Moto vermittelt eher das Gefühl von Ruhe und Masse, während die Triumph das Gefühl von präzisem Anpacken und kontrollierter Verzögerung betont. Für viele Fahrer ist das entscheidend: Wer eher gleichmäßig und komfortorientiert fährt, wird den CF Moto oft als entspannter empfinden. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv einsetzt, findet in der Triumph häufig den direkteren Draht.
Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Helfer, unterschiedliche Ausrichtung
In der Adventure-Klasse sind Elektroniksysteme längst Standard – und genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie das Fahren unterstützen. Der CF Moto 1000 MT-X setzt auf eine moderne Basis, die das Motorrad im Alltag leicht zugänglich macht. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke wechselt: Asphalt, schlechterer Belag, Schotterpassagen. Die Systeme sollen vor allem Sicherheit und Fahrbarkeit liefern, ohne das Gefühl zu erzeugen, dass man ständig „gegen die Technik“ arbeiten muss.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro geht in Richtung „kontrollierte Performance“. Gerade bei wechselnden Bedingungen kann das ein Vorteil sein, weil die Elektronik das Motorrad spürbar stabilisiert und dabei dennoch Fahrspaß zulässt. Gleichzeitig gilt: Wer die Möglichkeiten wirklich nutzen möchte, profitiert stärker von der Triumph, weil das Gesamtpaket oft mehr „Feintuning“ erlaubt.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- CF Moto 1000 MT-X: Stärken in der unkomplizierten Unterstützung und dem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Schwäche: weniger „Spielraum“ für Fahrer, die gern tief in Einstellungen eintauchen.
- Triumph Tiger 900 Rally Pro: Stärken in der präzisen Regelung und dem Gefühl von Kontrolle. Schwäche: wer sich nicht mit Fahrmodi und Systemen beschäftigt, nutzt möglicherweise nicht das volle Potenzial.
Komfort und Ergonomie: Für lange Tage gemacht
Auf langen Touren entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut das Motorrad den Fahrer „trägt“. Der CF Moto 1000 MT-X wirkt dabei wie ein Bike, das auf praktische Komfortwerte setzt: eine Sitzposition, die nicht zu extrem ausfällt, und ein Gesamtpaket, das sich auch nach mehreren Stunden noch stimmig anfühlt. Gerade wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht, sondern aus vielen kleinen Wechseln, spielt das dem CF Moto in die Karten.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro punktet ebenfalls beim Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie vermittelt häufig das Gefühl von hochwertiger Verarbeitung und stimmiger Ergonomie. Dazu kommt, dass die Triumph im Reisealltag oft „runder“ wirkt – vom Windschutzgefühl bis zur Art, wie sich das Motorrad bei konstantem Tempo verhält. Das kann besonders auf Autobahn- und Landstraßenetappen spürbar sein.
Windschutz, Sitzgefühl und Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Der CF Moto ist oft die Wahl für Fahrer, die Komfort wollen, aber nicht zwingend das Premium-Gefühl im Vordergrund sehen. Die Triumph ist eher die Wahl für Fahrer, die ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Verarbeitung und Fahrgefühl suchen – und dafür auch bereit sind, mehr in Richtung Premium zu gehen.
Ausstattung und Reise-Setup: Rally Pro vs. MT-X
Beide Modelle sind als Adventure-Bikes gedacht, aber die Ausstattungsphilosophie ist unterschiedlich. Der CF Moto 1000 MT-X bietet ein starkes Paket, das auf Funktion und Nutzen setzt. Das ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad sofort „tourbereit“ sein soll, ohne dass man nach dem Kauf noch zu viel nachrüsten muss.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist auf den ersten Blick stärker in Richtung „Rally“-Look und Reise-Performance positioniert. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Strecken und wechselnde Bedingungen gedacht ist. Wer Wert auf eine hochwertige Ausstattung und ein stimmiges Gesamtbild legt, wird hier eher abgeholt.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- CF Moto 1000 MT-X: Stärken in einem guten Preis-Leistungs-Gefühl und einer funktionalen Ausstattung. Schwäche: wer maximale Premium-Details erwartet, könnte weniger „Wow“-Momente finden.
- Triumph Tiger 900 Rally Pro: Stärken in der Premium-Anmutung und dem Reise-Charakter. Schwäche: der finanzielle Abstand kann spürbar sein – besonders, wenn nicht jede Premium-Komponente im Alltag wirklich genutzt wird.
Für welchen Untergrund ist welches Bike besser?
Auf Asphalt sind beide Motorräder überzeugend, aber sie liefern unterschiedliche Eindrücke. Der CF Moto 1000 MT-X fühlt sich häufig dann besonders gut an, wenn gleichmäßiges Fahren und kräftiger Vortrieb im Vordergrund stehen. Auf längeren Strecken mit wechselnden Straßenqualitäten bleibt er dabei oft angenehm berechenbar.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es „unruhiger“ wird: Schotterpassagen, schlechterer Belag, wechselnde Traktion. Das Motorrad wirkt dann häufig wie ein System, das aktiv Sicherheit gibt und gleichzeitig Fahrspaß zulässt. Wer gern auch mal abseits der Standardroute fährt, findet in der Triumph häufig das Gefühl von Kontrolle.
Fazit:
Der CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl, wenn ein kräftiger, entspannt zu fahrender Adventure-Allrounder gesucht wird, der auf langen Strecken souverän wirkt und dabei ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis mitbringt. Besonders passend ist er für Tourenfahrer, die viel Kilometer machen, gern gleichmäßig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen unkompliziert bleibt.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro passt am besten, wenn ein Premium-Adventure mit sehr stimmigem Fahrgefühl gefragt ist: präziseres Ansprechen, ein kontrolliertes Gesamtpaket und ein Reisecharakter, der sich im Alltag „runder“ anfühlt. Wer Kurven dynamischer angeht, Wert auf hochwertige Anmutung legt und das Motorrad auch auf anspruchsvolleren Strecken gern aktiv einsetzt, wird mit der Triumph meist glücklicher.
Kurz gesagt: CF Moto für entspanntes Allround-Touring, Triumph für kontrollierte Premium-Performance – beide machen Spaß, aber sie treffen unterschiedliche Prioritäten.