| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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CF Moto 450 MT vs Brixton Cromwell 1200 – welcher Vergleich passt zu deinem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die CF Moto 450 MT steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz: kompakt, handlich und auf vielseitige Einsätze ausgelegt. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen spielt in einer anderen Liga – mit mehr Hubraum, mehr Charakter und dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu wirken. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich entscheidet?
Grundidee der beiden Motorräder: kompakt vs. kräftig
Die CF Moto 450 MT ist als Allrounder gedacht. Sie zielt auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Stadtverkehr leicht zu bewegen ist, auf der Landstraße Spaß macht und für Touren nicht gleich überfordert. Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt dagegen eine klarere Richtung: mehr Hubraum bedeutet in der Regel mehr Reserven, ein anderes Drehmomentgefühl und häufig auch ein entspannteres Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten.
Im direkten Vergleich wird schnell klar: Es geht nicht nur um „mehr oder weniger Leistung“, sondern um Motorcharakter, Fahrbarkeit und darum, wie sich die jeweiligen Stärken in Alltag und Touren übersetzen.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
CF Moto 450 MT – agil und drehfreudig
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das gerne genutzt wird: Sie lässt sich meist unkompliziert bewegen, reagiert direkt auf Gasbefehle und eignet sich besonders gut für dynamisches Fahren auf kurvigen Strecken. Gerade wenn man häufig beschleunigt, schaltet und die Geschwindigkeit variiert, spielt die 450er ihre Vorteile aus. Die Stärke liegt dabei oft in der Alltagstauglichkeit: Man kommt zügig voran, ohne ständig am Limit zu fahren.
Brixton Cromwell 1200 – mehr Reserven, mehr Druck
Die Brixton Cromwell 1200 bringt deutlich mehr Hubraum mit. Das spürt man typischerweise vor allem beim Durchzug: Beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen fühlt sich das Motorrad oft souveräner an. Auf längeren Strecken kann das entspannter wirken, weil man weniger häufig in den „richtigen“ Drehzahlbereich muss, um zügig voranzukommen. Wer gerne gleichmäßig fährt oder auch mal mit Gepäck unterwegs ist, profitiert häufig von dieser Art von Kraftentfaltung.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die CF Moto 450 MT punktet, wenn es um Agilität und ein leichtes Handling geht. Die Schwäche kann dort liegen, wo man dauerhaft hohe Lasten erwartet oder sehr lange Autobahnabschnitte mit hoher Geschwindigkeit fährt – dann spielt die größere Maschine ihre Reserven aus. Die Brixton Cromwell 1200 ist im Gegenzug stark, wenn es um Durchzug und Gelassenheit geht. Als mögliche Schwäche kann sich im Alltag bemerkbar machen, dass ein größeres Motorrad in engen Situationen oder beim Rangieren weniger „spielerisch“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: wie sich das Motorrad im Alltag verhält
Beim Fahrwerk entscheidet sich, ob ein Motorrad „einfach nur fährt“ oder ob es sich präzise und kontrollierbar anfühlt. Die CF Moto 450 MT ist in der Regel auf ein ausgewogenes Setup ausgelegt, das sich gut für wechselnde Untergründe eignet. Das macht sie interessant für Pendler, die auch mal über schlechte Straßenabschnitte müssen, und für Fahrer, die gerne spontan Touren planen.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen häufig auf Stabilität und ruhiges Tempo ausgelegt. Das kann auf Landstraßen und bei längeren Fahrten ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „unruhig“ wirkt. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein: Ein schwereres Motorrad kann in sehr engen Kurven oder bei häufigem Stop-and-Go weniger leichtfüßig wirken als ein kompakteres Modell.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind nicht nur Technik, sondern vor allem Gefühl. Im Vergleich zeigt sich oft: Während die CF Moto 450 MT durch ihr leichteres Gesamtpaket und die kompaktere Bauweise schnell ein sicheres Fahrgefühl vermitteln kann, profitiert die Brixton Cromwell 1200 häufig von ihrer Leistungsreserve und der stabilen Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten.
Wichtig ist dabei: Entscheidend ist nicht nur „wie stark“, sondern wie gut die Bremsen dosierbar sind. Wer viel in der Stadt fährt, achtet besonders auf die Feinfühligkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten. Wer häufiger zügig unterwegs ist, profitiert von einer stabilen Bremsleistung auch bei wiederholtem Verzögern.
Sitzposition und Komfort: kurze Wege vs. lange Strecken
Komfort entscheidet sich meist in Details: Sitzhöhe, Ergonomie, Wind- und Wettergefühl sowie die Frage, wie gut man nach einer längeren Fahrt noch „fit“ ist. Die CF Moto 450 MT ist typischerweise so konzipiert, dass sie für viele Körpergrößen zugänglich bleibt und sich für Alltag und Feierabendtouren gut eignet. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht.
Die Brixton Cromwell 1200 zielt eher auf ein entspannteres Gesamtgefühl bei längeren Strecken. Durch die stärkere Motorisierung und die oft ruhiger wirkende Fahrcharakteristik kann das Motorrad auf Touren angenehmer wirken, weil man weniger ständig „arbeiten“ muss, um zügig unterwegs zu sein.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „nice to have“, sondern darum, wie gut das Motorrad zu deinem Alltag passt. Im Vergleich fällt auf, dass die CF Moto 450 MT häufig als pragmatisches Paket daherkommt: Sie ist darauf ausgelegt, unkompliziert zu funktionieren und sich leicht in den Alltag integrieren zu lassen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das man regelmäßig nutzt und nicht ständig anpassen muss.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das mehr „Motorradgefühl“ mitbringt. Je nach persönlichem Anspruch kann das bedeuten: mehr Präsenz, mehr Charakter und ein Fahrstil, der sich stärker nach „Tour“ anfühlt. Wer häufig mit Gepäck fährt oder längere Strecken plant, wird die Reserven und das souveräne Auftreten eher zu schätzen wissen.
Wartung, Kosten und Verfügbarkeit: worauf man beim Kauf achten sollte
Auch wenn man beim Probefahren selten daran denkt: Wartung, Ersatzteile und Service sind entscheidend für die langfristige Freude. Im Vergleich ist es sinnvoll, vor dem Kauf zu prüfen, wie gut der Service in der eigenen Region erreichbar ist und wie unkompliziert Ersatzteile verfügbar sind. Gerade bei Motorrädern, die man regelmäßig nutzt, machen kleine Unterschiede bei Wartungsintervallen oder Servicezeiten über die Jahre spürbar mehr aus.
Außerdem lohnt es sich, die Gesamtkosten im Blick zu behalten: Nicht nur Anschaffung, sondern auch Verbrauch, Verschleißteile und mögliche Anpassungen (z. B. Zubehör für Touren oder Schutz für den Alltag). Hier kann die CF Moto 450 MT durch ihre kompaktere Auslegung oft als wirtschaftlich wirken, während die Brixton Cromwell 1200 durch die größere Maschine eher in Richtung „mehr Motorrad“ geht – dafür aber auch mit entsprechendem Anspruch an Fahrweise und Pflege.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
CF Moto 450 MT – die bessere Wahl für…
Die CF Moto 450 MT ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu handeln ist, im Alltag überzeugt und auf der Landstraße lebendig bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt und ein Motorrad möchte, das nicht zu schwerfällig wirkt, findet hier meist einen stimmigen Gegenentwurf. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger oder Fahrer, die nach einem flexiblen Zweirad suchen, kann die 450 MT eine sehr gute Basis sein.
Brixton Cromwell 1200 – die bessere Wahl für…
Die Brixton Cromwell 1200 ist die bessere Wahl, wenn Durchzug und Tourenkomfort im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, längere Strecken plant oder das Motorrad auch mit Gepäck souverän bewegen möchte, profitiert von der stärkeren Motorisierung und dem insgesamt ruhigen Fahrgefühl. Wer Wert auf Präsenz und Charakter legt und ein Motorrad sucht, das sich eher nach „großem Auftritt“ anfühlt, wird mit der Cromwell 1200 häufig glücklicher.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist der passende Vergleichspartner, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, sich leicht bewegen lässt und auf kurvigen Strecken agil wirkt. Ihre Stärke liegt vor allem darin, dass sie flexibel mit wechselnden Situationen klarkommt und ein direktes Fahrerlebnis bietet. Wer viel pendelt, häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das nicht „zu viel“ ist, trifft mit der 450 MT meist eine sehr vernünftige Wahl.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Vorteile aus, wenn mehr Reserven gefragt sind: mehr Durchzug, oft ein entspannteres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und ein souveräner Auftritt auf längeren Touren. Wer gerne gleichmäßig fährt, auch mal mit Gepäck unterwegs ist oder dem Motorrad mehr „Kraft und Charakter“ geben möchte, findet in der 1200er häufig die bessere Antwort.
Kurz gesagt: CF Moto 450 MT für Agilität und Alltag – Brixton Cromwell 1200 für Reserven und Touren. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob der Fokus auf leichter Handhabung oder auf kräftigem Durchzug und Ruhe liegt.