| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 450 MT vs Ducati Supersport S – welcher Supersport passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „sportlich“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell CF Moto 450 MT gegen Ducati Supersport S. Auf der einen Seite steht ein modernes, alltagstaugliches Konzept mit Fokus auf Agilität und einem klaren Preis-Leistungs-Gedanken. Auf der anderen Seite steht die italienische Supersport-Philosophie: präzise, dynamisch und mit einem Anspruch, der sich in Details und im Fahrgefühl bemerkbar macht.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern um die Frage, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag und auf Touren gegeneinander ausspielen. Dabei werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee und Charakter: MT als vielseitiger Allrounder, Supersport S als Fokus auf Dynamik
CF Moto 450 MT: sportlich, aber mit Blick auf den Alltag
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für die „eine“ Ausfahrt gebaut ist. Die Kombination aus kompakterer Auslegung und einem Konzept, das auf Alltagstauglichkeit setzt, macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt werden soll: Stadt, Feierabendrunde, kurze Touren und auch mal eine längere Strecke.
Die aufgelisteten Werte sprechen dabei für ein Motorrad, das eher auf kontrollierte Dynamik und ein leichtes Handling ausgelegt ist. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie sich das Bike in engen Situationen bewegt und wie gut es sich im Alltag „führen“ lässt.
Ducati Supersport S: Supersport-Feeling mit Premium-Anspruch
Die Ducati Supersport S steht dagegen klar für die Kategorie, in der das Motorrad vor allem dann glänzt, wenn es um Kurven, Tempo und ein direktes Ansprechverhalten geht. Die Ducati-typische Ausrichtung ist weniger „Allrounder um jeden Preis“, sondern eher „Sport, aber mit Komfort für längere Fahrten“.
Auch hier lohnt der Blick auf die aufgelisteten Werte: Sie deuten auf eine Auslegung hin, die stärker auf Performance und präzises Fahrverhalten optimiert ist. Das merkt man vor allem dann, wenn das Tempo steigt und das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv unterstützt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
CF Moto 450 MT: gleichmäßig und gut dosierbar
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das die Leistung so bereitstellt, dass sie sich leicht dosieren lässt. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil: weniger „Kampf“, mehr Kontrolle. Die aufgelisteten Werte lassen darauf schließen, dass das Bike eher auf Alltagstauglichkeit und harmonische Nutzung ausgelegt ist.
Stärke: Die Dosierbarkeit macht sie angenehm, wenn nicht jede Fahrt ein „Renntraining“ ist. Schwäche: Wer sehr sportliche Ansprüche hat und dauerhaft hohe Reserven erwartet, könnte sich bei der Ducati schneller „im richtigen Bereich“ fühlen.
Ducati Supersport S: mehr Druck, mehr Biss
Bei der Ducati Supersport S ist die Erwartungshaltung klar: Das Motorrad soll nicht nur zügig sein, sondern sich auch so anfühlen. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Antrieb hin, der stärker auf Spontanität und Durchzug ausgelegt ist. Das ist besonders spürbar beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen.
Stärke: Das Fahrgefühl wirkt „sportlicher“ und dynamischer, vor allem wenn die Strecke mehr fordert. Schwäche: Im Alltag kann das Leistungsprofil je nach Fahrstil etwas „präsenter“ sein, was nicht jeder mag – besonders, wenn häufig im Stop-and-go oder bei niedrigen Geschwindigkeiten gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision
CF Moto 450 MT: leicht zu bewegen
Die CF Moto 450 MT punktet im Vergleich häufig dort, wo es um einfaches Handling geht. Die aufgelisteten Werte lassen erkennen, dass das Motorrad auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Stabilität und Wendigkeit ausgelegt ist. Das sorgt dafür, dass sich das Bike in Kurven gut „anfühlt“ und sich nicht sperrig bewegt.
Stärke: angenehmes Einlenken und ein Motorrad, das sich auch bei wechselnden Situationen souverän bewegt. Schwäche: Wer sehr sportlich fährt und das Motorrad dauerhaft am Limit nutzen möchte, wird bei der Ducati tendenziell mehr „Sport-Feedback“ bekommen.
Ducati Supersport S: präzise Linie, sportliche Rückmeldung
Die Ducati Supersport S ist im Vergleich eher das Motorrad, das die Linie „hält“ und dem Fahrer das Gefühl gibt, dass jede Bewegung sofort ankommt. Die aufgelisteten Werte sprechen für eine Auslegung, die auf Fahrpräzision und sportliche Rückmeldung optimiert ist.
Stärke: hohe Stabilität bei zügiger Fahrt und ein sehr direktes Fahrverhalten. Schwäche: Je nach Setup und Fahrprofil kann das Motorrad im Alltag etwas weniger „entspannt“ wirken als ein stärker auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegtes Modell.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und Alltag
CF Moto 450 MT: solide Bremsperformance für den Alltag
Bei der CF Moto 450 MT zeigen die aufgelisteten Werte vor allem eines: Sie ist auf eine Bremsleistung ausgelegt, die im Alltag zuverlässig funktioniert. Das ist besonders wichtig, wenn das Motorrad häufig genutzt wird und nicht nur für sportliche Ausfahrten.
Stärke: gut dosierbar und alltagstauglich. Schwäche: Wenn die Ducati im sportlichen Bereich mehr Reserven bietet, liegt das oft nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie das Gesamtpaket aus Fahrwerk und Bremsgefühl zusammenarbeitet.
Ducati Supersport S: mehr Reserven bei sportlicher Gangart
Die Ducati Supersport S wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für höhere Ansprüche gemacht ist. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Bremsauslegung hin, die bei zügiger Fahrt mehr Sicherheit und mehr „Biss“ vermittelt. Gerade bei wiederholten Bremsmanövern aus höheren Geschwindigkeiten ist das ein Plus.
Stärke: mehr Vertrauen bei sportlicher Fahrweise. Schwäche: Wer vor allem gemütlich fährt, merkt den Unterschied vielleicht weniger – und zahlt im Gesamtpaket eher für Performance, die nicht immer abgerufen wird.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features vs. sportlicher Fokus
CF Moto 450 MT: pragmatisch und modern
Die CF Moto 450 MT bringt moderne Elektronik-Ansätze mit, die vor allem eines unterstützen: ein sicheres, gut kontrollierbares Fahrverhalten. Die aufgelisteten Werte zeigen dabei eine Ausrichtung, die sich in der Praxis oft als „einfach nutzbar“ übersetzt.
Stärke: Elektronik, die den Alltag erleichtert und das Motorrad berechenbar macht. Schwäche: Wer maximale Sport-Feinabstimmung erwartet, wird bei der Ducati eher das „Premium-Sport“-Gefühl finden.
Ducati Supersport S: Elektronik als Teil des sportlichen Gesamtkonzepts
Bei der Ducati Supersport S ist die Elektronik stärker in das sportliche Gesamtbild eingebunden. Die aufgelisteten Werte lassen darauf schließen, dass die Systeme nicht nur „da sind“, sondern das Fahrverhalten gezielt unterstützen – besonders dann, wenn es um Dynamik, Traktion und Stabilität geht.
Stärke: mehr Unterstützung im sportlichen Bereich und ein stimmiges Zusammenspiel. Schwäche: Wer Elektronik lieber „minimal“ nutzt, kann sich anfangs mit den Möglichkeiten beschäftigen müssen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Nutzung über Stunden
CF Moto 450 MT: entspannter Einstieg in sportliche Fahrten
Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das auch nach längerer Zeit noch Spaß macht, ohne sofort „Sportmodus“ zu verlangen. Die aufgelisteten Werte sprechen für eine Geometrie, die sich gut für unterschiedliche Einsatzzwecke eignet.
Stärke: angenehmer Einstieg, auch wenn nicht jede Fahrt eine reine Kurventour ist. Schwäche: Wer eine sehr kompromisslose Supersport-Haltung bevorzugt, wird bei der Ducati eher „genau dort“ landen.
Ducati Supersport S: sportliche Position, aber mit Touren-Anspruch
Die Ducati Supersport S ist im Vergleich klar sportlich positioniert. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Auslegung hin, die den Fahrer näher an die sportliche Kontrolle bringt. Das ist ideal, wenn Kurvenfahren und zügiges Fahren im Fokus stehen.
Stärke: sportliche Ergonomie und ein direktes Fahrgefühl. Schwäche: Für sehr lange, entspannte Fahrten kann die Haltung je nach Körpergröße und Fahrstil anstrengender sein als bei einem stärker alltagstauglichen Konzept.
Ausstattung und Gesamteindruck: Was die Werte über den Anspruch verraten
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte fällt auf, dass die Ducati eher den Premium- und Performance-Anspruch verkörpert, während die CF Moto stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag setzt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie sich das Motorrad „komplett“ anfühlt: bei der Ducati oft als sportliches System, bei der CF Moto als vielseitige Plattform.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die CF Moto 450 MT ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und dabei ein gutes Verhältnis aus Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und Kosten im Blick bleibt. Die Ducati Supersport S ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem dann überzeugen soll, wenn es sportlich wird – mit mehr Reserven, mehr Präzision und einem klaren Supersport-Charakter.
Für wen welcher Fokus passt
- CF Moto 450 MT: ideal für alle, die ein sportliches Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auch auf Touren nicht überfordert.
- Ducati Supersport S: ideal für alle, die Kurven, Dynamik und ein sehr direktes Fahrgefühl priorisieren und bereit sind, den Premium-Anspruch auch zu „nutzen“.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: Stadt, Feierabendrunde und Touren lassen sich damit unkompliziert kombinieren. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein leicht zu beherrschendes Setup, bei dem sich Leistung und Handling gut dosieren lassen. Wer ein sportliches Gefühl möchte, ohne ständig am Limit zu fahren, findet hier einen sehr stimmigen Begleiter.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es dynamisch wird: präziseres Fahrverhalten, mehr Reserven und ein sportlicheres Gesamtpaket. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Auslegung hin, die Tempo und Kurvenfahrt stärker in den Mittelpunkt rückt. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Sportgerät“ erleben möchte, wird mit der Ducati glücklicher.
Kurz gesagt: MT für Alltag und vielseitigen Fahrspaß, Supersport S für sportliche Ambitionen und Premium-Dynamik.