| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 450 MT vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 450 MT und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die CF Moto steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit klarer Ausrichtung auf vielseitiges Fahren. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen bringt den klassischen Cruiser-Anspruch mit – markant im Auftritt, stark im Gefühl und mit dem typischen Vibe, den man nicht einfach „wegoptimieren“ kann.
Im Folgenden werden die beiden Modelle entlang der wichtigsten Vergleichspunkte gegenübergestellt: Fahrgefühl und Motorcharakter, Ergonomie und Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Bremsen und Fahrstabilität sowie Stärken und Schwächen. So wird schnell klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: modern vielseitig vs. klassisch cruiserhaft
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nutzt“: für die Stadt, für Feierabendrunden und auch für längere Strecken, wenn der Plan flexibel bleibt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ein Motorrad, das man eher „erlebt“. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Sitzhaltung, im Ansprechverhalten und im gesamten Fahrgefühl. Wer auf den klassischen Look, den markanten Sound und ein entspanntes, aber kraftvolles Fahren steht, findet hier eine klare Ansage.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger darum, wer „auf dem Papier“ stärker wirkt, sondern wie sich die Kraft im Fahrbetrieb verteilt. Die CF Moto 450 MT setzt auf ein eher gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und zügiges Vorankommen im Alltag gefragt sind.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man den Cruiser-typischen Rhythmus fährt: nicht hektisch, sondern mit Drehmoment und einem souveränen Gefühl aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für entspannte Landstraßenfahrten und für alle, die beim Beschleunigen eher „Druck“ als „Sportlichkeit“ suchen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- CF Moto 450 MT: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit, im gut kontrollierbaren Ansprechverhalten und in der unkomplizierten Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt als bei einem klassischen Cruiser.
- Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Stärken liegen im cruiserhaften Drehmomentgefühl, im markanten Fahrstil und im Erlebnisfaktor. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Stadtverkehr und bei häufigem Stop-and-go weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein moderneres, alltagsorientiertes Konzept.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt cruisen oder vielseitig bewegen
Die Sitzposition ist beim Vergleich ein entscheidender Punkt. Die CF Moto 450 MT zielt auf eine Haltung, die sich für unterschiedliche Einsatzzwecke eignet. Dadurch lässt sie sich meist angenehm bewegen, auch wenn die Fahrt länger dauert oder der Untergrund wechselt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt auf die typische Cruiser-Logik: eher tief, eher entspannt, mit einer Sitzhaltung, die das Fahren ruhig und „breit“ wirken lässt. Das ist für viele genau der Grund, warum man sich für einen Cruiser entscheidet. Wer jedoch häufig enge Passagen, viel Stadtverkehr oder sehr dynamische Kurvenfahrten plant, kann die ergonomische Ausrichtung als weniger flexibel empfinden.
Komfort im Alltag
Beide Motorräder können komfortabel sein – aber auf unterschiedliche Weise. Die CF Moto punktet eher mit der vielseitigen Einsetzbarkeit, während die Harley vor allem mit dem Cruiser-Komfort im entspannten Fahrmodus überzeugt. Für lange Touren ist das Zusammenspiel aus Sitzhaltung, Fahrtempo und persönlicher Vorliebe entscheidend.
Fahrverhalten: Stabilität, Handling und das „Wie“ der Kurve
Beim Fahrverhalten zeigt sich der Unterschied zwischen „Allround“ und „Cruiser“. Die CF Moto 450 MT wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, sich leicht in den Fahrfluss einzufügen. Das Handling ist meist direkt und unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL fährt sich eher im Stil eines klassischen Cruisers: stabil, mit einem ruhigen Grundgefühl. In Kurven geht es weniger um aggressives Einlenken, sondern um flüssiges Mitnehmen und das passende Tempo. Wer die Fahrweise darauf abstimmt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich der Bremsen und der Stabilität zeigt sich: Die CF Moto ist tendenziell stärker auf kontrolliertes, modernes Bremsverhalten ausgelegt, was im Alltag und bei wechselnden Bedingungen Vorteile bringt. Die Harley kann ebenfalls souverän bremsen, wirkt aber insgesamt stärker auf den cruiserhaften Rhythmus abgestimmt. Wer häufig sportlich bremst oder sehr dynamisch fährt, wird die CF Moto meist als „einfacher“ empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Die CF Moto 450 MT ist im Alltag besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig genutzt wird: für Pendelstrecken, kurze Wege und Touren, die spontan länger werden. Das Konzept wirkt darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig an Kleinigkeiten denkt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist im Alltag vor allem dann stark, wenn man den Cruiser-Charakter bewusst nutzt. Für entspannte Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „funktionieren“ muss, sondern „passen“ soll, ist sie eine sehr stimmige Wahl. In dichtem Verkehr oder bei vielen Stopps kann das Gesamtpaket jedoch weniger agil wirken als bei einem moderneren, alltagsorientierten Bike.
Optik, Sound und Identität: der Faktor, der oft entscheidet
Bei der Optik und dem Sound sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht für einen unverwechselbaren Cruiser-Look und einen Sound, der Präsenz zeigt. Das ist nicht nur „nice to have“, sondern Teil des Fahrgefühls.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen moderner und funktionaler. Sie ist optisch weniger „ikonisch“, dafür oft leichter in den Alltag zu integrieren – auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – typische Pluspunkte
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und gemischten Touren.
- Alltagsgefühl: wirkt unkompliziert und leicht zu fahren.
- Kontrolle: unterstützt ein ruhiges, sicheres Handling im Alltag.
CF Moto 450 MT – mögliche Grenzen
- Weniger Cruiser-Emotion: der Charakter ist eher modern und funktional.
- Für Fans klassischer Vibes: wer stark auf Harley-typische Identität setzt, könnte weniger „abgeholt“ werden.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – typische Pluspunkte
- Cruiser-Feeling: Drehmoment und Sitzhaltung passen zum entspannten Fahrstil.
- Markante Präsenz: Look und Sound sind ein echtes Erlebnis.
- Stimmiger Charakter: macht Fahrten zu „Erlebnissen“ statt nur zu Fahrten.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – mögliche Grenzen
- Weniger agil im Stadtbetrieb: kann bei viel Stop-and-go weniger praktisch wirken.
- Fahrstilabhängig: wer sehr dynamisch oder sportlich fährt, muss das Motorrad stärker „mitnehmen“.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 450 MT und Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL hängt stark davon ab, was im Alltag wichtiger ist: Flexibilität und unkomplizierte Nutzung oder Cruiser-Identität und emotionales Fahrgefühl.
CF Moto 450 MT: die bessere Wahl für…
… Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt. Wer häufig pendelt, gern unterschiedliche Strecken fährt und ein kontrolliertes, modernes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der CF Moto sehr wahrscheinlich glücklich. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die ein Motorrad ohne große Hürden wollen, ist sie eine interessante Option.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: die bessere Wahl für…
… Fahrer, die Cruiser-Charakter wirklich leben wollen: markanter Look, Sound und ein Fahrstil, der nicht auf „Tempo um jeden Preis“ setzt, sondern auf Drehmoment, Ruhe und Präsenz. Wer Touren entspannt angehen möchte und das Motorrad als Teil der eigenen Identität sieht, findet in der Dyna Low Rider FXDL eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist der klare Kandidat für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu handhaben, angenehm im Fahrfluss und mit einem modernen, gut kontrollierbaren Charakter. Sie eignet sich besonders, wenn unterschiedliche Strecken anstehen, das Motorrad regelmäßig genutzt wird und ein unkompliziertes Gesamtpaket im Vordergrund steht.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken dort aus, wo Cruiser-Feeling zählt: entspanntes Fahren, markante Präsenz, Drehmomentgefühl und ein unverwechselbares Erlebnis aus Optik und Sound. Wer den klassischen Vibe sucht und Fahrten bewusst genießt, bekommt mit der Dyna ein Motorrad, das mehr ist als nur Fortbewegung.
Kurz gesagt: Allround und alltagstauglich spricht eher für die CF Moto, Identität und Cruiser-Erlebnis eher für die Harley.