| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.075 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Butterweiches Zusammenspiel von Getriebe, Kupplung & Motor
- Samtiger Reihenvierer mit viel Charakter
- Unbezahlbares Knistern eines luftgekühlten Japaners
- gutmütiges Fahrverhalten, gute Bremsen
- Kein Plastik!
- Ist sie nicht wunderschön?!
- geringere Leistung als das Datenblatt vermuten lässt
- beim Blinken erwischt man oft die Hupe
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 255 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.140 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - so schön können Motorräder sein
Die Honda CB 1100 EX ist ein echter Leckerbissen für Fans klassischer Motorräder. Sie sieht nicht nur schön aus, sie fährt auch schön! Der samtige Motor und das weiche Getriebe machen jeden Schaltvorgang zu einem Erlebnis. Plastikteile sucht man an diesem Motorrad vergebens, hier ist noch alles aus Metall und Blech. Ein wunderbares Bike!Die Testmaschine aus 04/2016 wurde uns von Motorrad-Tober aus Neuhaus (Oste) bei Cuxhaven zur Verfügung gestellt. Dort steht sie für 8.950 Euro in einem Top-Zustand. Sie hatte zwei Vorbesitzer und nur 12.000 km auf der Uhr. Die 12.000er Inspektion wurde bereits durchgeführt und Käufer bekommen frischen TÜV dazu. Man bekommt hier einen neuwertigen Klassiker, der garantiert noch viele Jahre vor sich hin schnurren wird - ist ja schließlich eine Honda!
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 450 MT vs Honda CB 1100 EX – welcher Vergleich passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 450 MT und die Honda CB 1100 EX, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die CF Moto 450 MT als moderne, alltagstaugliche Maschine mit Fokus auf unkompliziertes Handling und einen klaren Einstieg in die Welt der Touren- und Street-Bikes. Auf der anderen Seite bringt die Honda CB 1100 EX den klassischen Retro-Charakter mit, der sich vor allem in der Art zeigt, wie sich das Motorrad anfühlt: ruhiger, souveräner und mit einem Motor, der eher nach „entspannt fahren“ klingt als nach „alles aufdrehen“.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf der Straße bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Unterschiede aus den jeweiligen Ausstattungs- und Leistungsbereichen miteinander in Beziehung gesetzt – und daraus eine klare Kaufberatung abgeleitet.
Grundidee: Modern & flexibel vs. klassisch & souverän
Die CF Moto 450 MT ist als Motorrad gedacht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Sitzposition wirkt meist zugänglich, das Handling ist auf „einfach losfahren“ ausgelegt und das Motorrad macht dort Spaß, wo man nicht ständig nachdenken möchte: Stadt, Landstraße, kurze Touren. Gerade wenn man ein Bike sucht, das schnell verfügbar ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt, spielt die CF Moto ihre Stärken aus.
Die Honda CB 1100 EX verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Hier steht der Charakter im Vordergrund: ein klassisches Design, ein Motor, der sich nach Hubraum und Gelassenheit anfühlt, und ein Gesamtpaket, das eher auf Genussfahrten ausgelegt ist. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur von A nach B bringt, sondern sich wie ein „Statement“ anfühlt, findet in der CB 1100 EX häufig genau das.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Gelassenheit
Beim Vergleich der Motoren fällt vor allem die unterschiedliche Ausrichtung auf. Die CF Moto 450 MT bewegt sich im Bereich einer moderneren, leichter zu handhabenden Motorisierung. Das merkt man daran, dass das Motorrad in der Regel spontan anspricht und sich gut dosieren lässt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Motorrad „zu viel“ ist.
Die Honda CB 1100 EX wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher auf gleichmäßige Kraft setzt. Durch die deutlich stärkere Motorbasis fühlt sich die Beschleunigung oft souveräner an, besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn man entspannt aus dem Drehzahlkeller heraus weiterrollt. Das ist ein Plus für Touren, weil das Motorrad weniger „arbeiten“ muss, um Tempo aufzubauen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- CF Moto 450 MT: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienung und im agilen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei langen Autobahnphasen weniger „überlegen“ wirkt als ein stärker motorisiertes Bike.
- Honda CB 1100 EX: Stärken liegen in der Souveränität und dem ruhigen, kraftvollen Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch Gewicht und Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirkt als die CF Moto.
Ergonomie und Sitzposition: Zugänglich vs. klassisch
Die CF Moto 450 MT ist in der Regel so ausgelegt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer gut erreichbar bleibt. Die Sitzposition wirkt oft neutral bis leicht sportlich, wodurch man auch längere Strecken angenehm fahren kann. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine Saison passt, sondern für verschiedene Fahrprofile, ist das ein wichtiger Punkt.
Die Honda CB 1100 EX setzt stärker auf klassische Proportionen. Das kann sehr angenehm sein, wenn man den Retro-Look mag und eine entspannte Haltung bevorzugt. Gleichzeitig ist das Motorrad nicht zwingend das „schnellste“ in engen Situationen. Wer viel im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder häufig sehr dynamisch rangiert, spürt den Unterschied zur leichteren, moderneren Auslegung der CF Moto.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die typische Charakterdifferenz: Die CF Moto 450 MT wirkt darauf ausgelegt, Kurven und Richtungswechsel unkompliziert zu unterstützen. Das macht sie besonders attraktiv für Landstraßenfahrten, bei denen man häufiger die Linie wechselt und das Motorrad „mitnehmen“ möchte.
Die Honda CB 1100 EX steht dagegen oft für Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten. Auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sich das Motorrad häufig besonders stimmig an. Wer viel Wert auf ein souveränes Gesamtgefühl legt, wird das als Stärke wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl entscheidet
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass das Bremsgefühl und die Dosierbarkeit im Alltag wichtiger sind als reine Leistungswerte. Die CF Moto punktet meist mit einem gut kontrollierbaren Setup, während die Honda durch ihre Kraftbasis und das stabilere Fahrgefühl häufig ein sehr „sicheres“ Gefühl vermittelt, besonders wenn man zügig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. bewusste Reduktion
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze. Die CF Moto 450 MT wirkt häufig wie ein Motorrad, das moderne Standards mitbringt: praktische Elektronik, die das Fahren im Alltag erleichtert, und eine Bedienlogik, die sich schnell erschließt. Das ist ein Plus, wenn man nicht ständig „nachjustieren“ möchte, sondern einfach fahren will.
Die Honda CB 1100 EX steht dagegen stärker für den klassischen Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Fokus liegt oft mehr auf dem Fahrgefühl und der Gesamtstimmung. Wer Elektronik als „Werkzeug“ versteht und nicht als Hauptthema, kann die Honda besonders stimmig finden.
Alltagstauglichkeit: Pendeln, Stadt, Tour
Für den Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die CF Moto 450 MT spielt hier ihre Stärken aus: Sie wirkt häufig handlicher, lässt sich im Alltag entspannter bewegen und passt gut zu Fahrten, die nicht immer gleich lang oder gleich anspruchsvoll sind.
Die Honda CB 1100 EX ist dagegen eher die Wahl, wenn der Tag nach „Tour“ klingt. Auf längeren Strecken zeigt sich die Stärke des kraftvollen Charakters und des stabilen Fahrgefühls. In der Stadt kann das Motorrad dennoch Spaß machen – nur wird die Art des Spaßes eher eine andere sein: weniger „springen und reagieren“, mehr „genießen und gleiten“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – wann sie besonders überzeugt
- Stärke: agiles, unkompliziertes Handling für viele Fahrprofile.
- Stärke: gut dosierbares Fahrgefühl, das auch im Alltag Spaß macht.
- Schwäche: Wer sehr hohe Ansprüche an Autobahn-Performance oder „große Reserven“ stellt, könnte sich schneller nach einem stärkeren Motorrad umsehen.
Honda CB 1100 EX – wann sie besonders überzeugt
- Stärke: souveräner Motorcharakter und ruhiges, stabiles Fahrgefühl.
- Stärke: Retro-Charme, der sich auch beim Fahren bemerkbar macht.
- Schwäche: Im engen Stadtbetrieb oder bei häufigem Rangieren kann die größere „Präsenz“ weniger komfortabel wirken.
Welche Kaufentscheidung passt? (ohne Zahlen, mit Gefühl)
Der Vergleich zwischen CF Moto 450 MT und Honda CB 1100 EX lässt sich am besten über die eigene Fahrweise entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt, leicht zu bewegen ist und im Alltag zuverlässig funktioniert, landet häufig bei der CF Moto. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Klassiker fährt, mit Kraftreserven und einem besonderen Charakter, wird mit der Honda CB 1100 EX deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das flexibel bleibt: für Stadtfahrten, spontane Landstraßenrunden und Touren, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Reserven. Sie punktet mit einem zugänglichen Fahrgefühl und einer modernen, alltagstauglichen Ausrichtung – genau dann, wenn man oft fährt und das Motorrad dabei nicht „zu viel“ sein soll.
Die Honda CB 1100 EX passt am besten, wenn der Fokus auf Fahrgenuss, Stabilität und einem souveränen Motorcharakter liegt. Wer das Retro-Gefühl liebt und lange Strecken entspannt angehen möchte, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das sich stimmig anfühlt und besonders bei gleichmäßigem Tempo überzeugt. In der Summe ist die Honda die Wahl für Genussfahrer, die die klassische Art des Fahrens suchen – die CF Moto dagegen für alle, die ein modernes, leicht zu handhabendes Motorrad für den Alltag und vielseitige Einsätze wollen.