| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
CFMOTO 450 MT vs Honda CRF1000L Africa Twin – Motorradvergleich
Wenn zwei Adventure-Motorräder aufeinandertreffen, die sich in Größe, Anspruch und Zielgruppe deutlich unterscheiden, wird der Vergleich besonders spannend. Die CFMOTO 450 MT steht für ein agiles, modernes Konzept im leichteren Adventure-Segment. Die Honda CRF1000L Africa Twin ist dagegen die bekannte große Reiseenduro mit Fokus auf Langstrecke, Komfort und Offroad-Genen. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf Touren bemerkbar machen – und worauf es bei der Wahl wirklich ankommt.
Grundidee und Charakter: leichtes Adventure vs große Reiseenduro
Die CFMOTO 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Fahrmodus „einfach losfahren“ wechselt. Das Konzept zielt auf ein handliches Handling, eine entspannte Sitzposition und ein Motorbild, das auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Gerade auf kurvigen Landstraßen und bei wechselndem Untergrund spielt die Maschine ihre Vorteile aus: Sie lässt sich zügig bewegen, wirkt nicht überladen und bleibt dabei alltagstauglich.
Die Honda CRF1000L Africa Twin verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist als große Adventure-Lösung gedacht, die lange Strecken komfortabel abspult und auch abseits der Straße souverän bleibt. Das Fahrgefühl ist insgesamt „erwachsener“: mehr Reserven, mehr Stabilität bei Tempo und eine Auslegung, die auf Touren mit Gepäck und wechselnden Bedingungen ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistungsbilder unterscheiden
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied in der Auslegung. Die CFMOTO 450 MT setzt auf ein agiles, drehfreudiges Konzept. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen und Zwischenspurts fühlen sich direkt an, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Stadtverkehr und gelegentlichen Schotterpassagen, wirkt die 450er oft „leichter im Kopf“.
Die Honda CRF1000L Africa Twin bringt dagegen ein deutlich stärkeres, ruhigeres Leistungsfundament. Das Motorrad zieht gleichmäßiger über längere Bereiche und vermittelt das Gefühl, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleibt. Auf langen Etappen ist das ein echter Vorteil: weniger ständiges Nachregeln, mehr Gelassenheit im Fahrfluss.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der CFMOTO 450 MT: spritziges Ansprechverhalten, gute Alltagstauglichkeit, angenehmes Handling bei häufigen Richtungswechseln.
Schwächen der CFMOTO 450 MT: auf sehr langen, zügigen Autobahnabschnitten oder wenn konsequent hohe Last (z. B. viel Gepäck) anliegt, wirkt die große Africa Twin im Vergleich souveräner.
Stärken der Honda CRF1000L Africa Twin: mehr Reserven, gleichmäßiges Drehmomentgefühl, starke Langstrecken-Performance.
Schwächen der Honda CRF1000L Africa Twin: im engen Stadtverkehr oder auf sehr engen Wegen kann das größere Gesamtpaket weniger „spielerisch“ wirken als die leichtere CFMOTO.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet bei Adventure-Bikes oft darüber, ob man sich schnell wohlfühlt oder ständig nachjustieren muss. Die CFMOTO 450 MT spielt ihre Stärken vor allem im agilen Bereich aus. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, reagiert zügig auf Lenkimpulse und bleibt auch bei wechselndem Untergrund gut kontrollierbar. Auf Schotterwegen oder bei holprigen Abschnitten fühlt sich die Maschine dadurch oft „einfach zu fahren“ an.
Die Honda CRF1000L Africa Twin setzt stärker auf Stabilität. Bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren, welligen Strecken bleibt das Fahrgefühl ruhig und berechenbar. Auch wenn die Straße schlechter wird, vermittelt die Africa Twin das Gefühl, dass sie die Situation „mitmacht“, statt dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt, gern spontan abbiegt und dabei Wert auf ein leichtes Handling legt, wird mit der CFMOTO 450 MT schneller warm. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, auch bei Tempo und mit Gepäck, findet in der Honda CRF1000L Africa Twin eher die passende Basis.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für verschiedene Fahrprofile
Ergonomie ist bei Adventure-Bikes nicht nur „Bequemlichkeit“, sondern auch ein Faktor für Konzentration und Kontrolle. Die CFMOTO 450 MT wirkt so ausgelegt, dass man schnell eine entspannte Haltung findet. Das unterstützt vor allem Fahrten, bei denen man öfter stoppt, umsetzt oder die Route spontan anpasst. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht sofort „zu groß“ wirkt, kann das ein Plus sein.
Die Honda CRF1000L Africa Twin ist auf längere Belastung ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „durchzuhalten“, sondern eher „weiterzufahren“. Gerade auf Reisen mit wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil, weil Ermüdung später einsetzt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs bewährtes Gesamtkonzept
Bei Adventure-Motorrädern ist Elektronik ein wichtiges Thema, weil sie das Fahrverhalten in unterschiedlichen Situationen spürbar beeinflusst. Die CFMOTO 450 MT bringt moderne Funktionen mit, die das Motorrad im Alltag leichter zugänglich machen. Das kann besonders dann helfen, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn man nicht jedes Detail des Setups selbst feinjustieren möchte.
Die Honda CRF1000L Africa Twin setzt auf ein ausgereiftes Gesamtkonzept, bei dem Elektronik und Fahrwerk zusammenarbeiten. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich in vielen Situationen stabil anfühlt und dem Fahrer das Gefühl gibt, dass das System „mitdenkt“. Gerade auf längeren Touren und bei wechselnden Bedingungen ist das ein Komfortfaktor.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
CFMOTO 450 MT: moderne Unterstützung, die das Motorrad alltagstauglich macht und das Fahren unkompliziert unterstützt.
Honda CRF1000L Africa Twin: sehr stimmiges Gesamtpaket, das auf Reisen und Offroad-Anspruch besonders stark wirkt.
Schwäche im Vergleich: Wer vor allem kurze Strecken fährt und Elektronik als „nice to have“ sieht, wird bei der CFMOTO oft schon alles bekommen, was man braucht. Wer dagegen regelmäßig in anspruchsvollen Situationen unterwegs ist, profitiert eher von der Honda-Philosophie.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Windkomfort und Langstrecken-Feeling
Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur an der reinen Leistungsreserve, sondern auch daran, wie entspannt man unterwegs ist. Die CFMOTO 450 MT ist für Reisen im „leicht und flexibel“-Stil gemacht. Sie eignet sich gut für Touren, bei denen man nicht zwingend jeden Kilometer maximal ausreizt, sondern lieber abwechslungsreich fährt: Landstraße, Nebenstrecken, Schotterabschnitte und spontane Stopps.
Die Honda CRF1000L Africa Twin ist dagegen deutlich stärker auf klassische Langstrecken ausgelegt. Windschutz, Gesamtkomfort und die Art, wie das Motorrad bei Tempo und Last bleibt, machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig weite Distanzen fahren. Auch wenn die Strecke anspruchsvoll wird, bleibt das Gefühl von Kontrolle und Stabilität eher konstant.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Wahl zwischen CFMOTO 450 MT und Honda CRF1000L Africa Twin hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern von der Art der Touren. Die CFMOTO ist besonders dann die richtige Entscheidung, wenn ein agiles, modernes Adventure gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag Spaß macht. Die Honda ist die bessere Wahl, wenn eine große Reiseenduro gefragt ist, die auch bei langen Etappen, höherem Tempo und wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Typische Käuferprofile
CFMOTO 450 MT: Fahrer, die ein handliches Adventure wollen, gern abwechslungsreich fahren und ein Motorrad suchen, das sich auch auf kleineren Strecken unkompliziert anfühlt.
Honda CRF1000L Africa Twin: Fahrer, die regelmäßig lange Touren planen, gern mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad bevorzugen, das Stabilität und Komfort über viele Stunden liefert.
Fazit:
Die CFMOTO 450 MT ist die passende Wahl, wenn ein leichtes, agiles Adventure im Vordergrund steht: Sie macht das Fahren unkompliziert, wirkt im Alltag wendig und eignet sich besonders für abwechslungsreiche Touren mit wechselndem Untergrund. Wer gern spontan fährt, gern kurvige Strecken nutzt und dabei ein Motorrad sucht, das schnell „mit einem mitgeht“, wird mit der CFMOTO viel Freude haben.
Die Honda CRF1000L Africa Twin spielt ihre Stärken vor allem auf langen Strecken aus: mehr Reserven, ein ruhigeres Leistungsgefühl und ein Gesamtpaket, das auch bei Tempo und Last souverän bleibt. Wer regelmäßig große Distanzen fährt, Komfort über Stunden priorisiert und ein Adventure sucht, das auch abseits der Straße gelassen bleibt, findet in der Africa Twin die bessere Basis.
Kurz gesagt: CFMOTO für leichtes, flexibles Adventure – Honda für große Reisen und maximale Souveränität.