| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 450 MT vs Honda NTV 650 Revere – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 450 MT steht für moderne, kompakte Vielseitigkeit und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die im Alltag flexibel bleiben wollen. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein klassischer Charakterkopf: komfortorientiert, alltagstauglich und mit dem typischen Anspruch, sich auf langen Strecken ebenso wohlzufühlen wie in der Stadt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl und im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die aufgelisteten Werte der beiden Modelle gegeneinander eingeordnet – und daraus ergibt sich ein klares Bild: Für wen passt eher die kompakte CF Moto, und wer profitiert stärker von der souveränen Honda?
Grundidee und Einsatzprofil: kompakt vs. klassisch-komfortabel
CF Moto 450 MT: agiler Allrounder für den Alltag
Die CF Moto 450 MT ist als modernes Konzept gedacht: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und mit einem Motor, der vor allem im „Alltagsbereich“ überzeugt. Gerade wenn Strecken kurz sind, viel Stadtverkehr dabei ist oder häufig umgeplant wird, spielt die kompakte Bauweise ihre Vorteile aus. Die Werte, die im Vergleich auftauchen, deuten auf ein Motorrad hin, das eher auf Wendigkeit und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist als auf maximale Langstrecken-„Souveränität“.
Honda NTV 650 Revere: Komfort und Gelassenheit
Die Honda NTV 650 Revere verfolgt einen anderen Ansatz. Die 650er-Klasse ist im Vergleich klar stärker auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt. Die im Vergleich genannten Eckdaten sprechen für ein Motorrad, das sich weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein komfortabler Reisebegleiter anfühlt. Wer häufig längere Strecken fährt oder sich im Alltag eine ruhige, gleichmäßige Gangart wünscht, findet in der NTV typischerweise genau diese Ausrichtung.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. souveräne Durchzugskraft
Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die CF Moto 450 MT bewegt sich im Vergleich in einem kleineren Hubraum-Bereich. Das wirkt sich meist so aus, dass die Maschine im Alltag sehr direkt anspricht und sich gut dosieren lässt. Die aufgelisteten Werte im Vergleich machen deutlich: Die CF Moto ist eher dafür gemacht, zügig im Stadt- und Landstraßenbetrieb mitzuhalten, ohne dass ständig „hochgedreht“ werden muss.
Die Honda NTV 650 Revere bringt dagegen die 650er-Logik mit: mehr Reserven für gleichmäßiges Fahren, weniger Stress beim Überholen und ein insgesamt „entspannterer“ Eindruck bei konstantem Tempo. Im Vergleich wird das vor allem dann spürbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Motorrad mit Gepäck bzw. zwei Personen genutzt wird. Die Honda wirkt dann weniger wie „arbeiten“, sondern eher wie tragen.
Handling und Fahrwerk: leicht zu führen vs. stabil auf Strecke
Beim Handling entscheidet nicht nur das Gewicht, sondern auch die Geometrie und wie sich das Motorrad in Kurven „anfühlt“. Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich wie die Maschine, die man häufiger „mit dem Körper“ steuert: schnell in die Linie gebracht, gut kontrollierbar und ideal, wenn man in der Stadt häufig stoppt, anrollt und umsetzt. Die Werte, die im Vergleich genannt werden, passen zu einem Motorrad, das agil sein soll.
Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für ein stabileres, ruhigeres Fahrverhalten. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten spielt das eine Rolle: Das Motorrad bleibt eher „gelassen“, statt ständig nachzuregulieren. Im Vergleich zeigt sich das in der Tendenz, dass die Honda stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Alltag
Bremsen sind im Alltag oft wichtiger als maximale Verzögerungswerte. Beide Motorräder werden im Vergleich als alltagstauglich eingeordnet, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die CF Moto 450 MT wirkt durch ihre kompakte Auslegung besonders dann passend, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten gebremst wird und man präzise dosieren möchte. Die Honda NTV 650 Revere bietet durch die größere Motorisierung und den insgesamt komfortorientierten Charakter häufig ein Gefühl von berechenbarer Ruhe, was das Bremsen in der Praxis erleichtern kann.
Wichtig ist: Die beste Bremse ist die, die zum Fahrstil passt. Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist, profitiert oft von einem Setup, das sich schnell und feinfühlig anfühlt. Wer häufiger gleichmäßig fährt und längere Strecken plant, schätzt meist die Kombination aus Stabilität und gutem Druckaufbau.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit für verschiedene Körpergrößen
Ergonomie entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit „passt“ oder ob man sich ständig zurecht rücken muss. Im Vergleich fällt auf, dass die CF Moto 450 MT eher auf eine zugängliche Sitzposition setzt, die das Handling im Stand und beim Rangieren erleichtern kann. Das ist besonders relevant, wenn häufig Ampeln, enge Parklücken oder langsame Passagen vorkommen.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf entspanntes Sitzen ausgelegt ist. Die Sitzposition ist häufig so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht das Gefühl hat, „zusammenzuziehen“. Wer Wert auf Komfort legt und längere Touren plant, findet in der Honda typischerweise den angenehmeren Eindruck.
Ausstattung und Alltag: moderne Vielseitigkeit vs. bewährter Klassiker
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen moderneren Konzepten und klassischen Modellen. Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich wie die Maschine, die auf zeitgemäße Bedienbarkeit und eine klare Alltagslogik setzt. Das kann sich in Details zeigen, die im Alltag zählen: Übersichtlichkeit, einfache Handhabung und ein Setup, das sich schnell „versteht“.
Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen ein Motorrad, das oft als bewährter Begleiter wahrgenommen wird. Im Vergleich wird deutlich, dass sie eher auf bewährte Funktionalität setzt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht ständig „neu erklärt“ werden muss und dessen Charakter über Jahre hinweg bekannt ist.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Preis-Leistung vs. Marken-Ökosystem
Auch wenn der Vergleich nicht nur auf Kosten reduziert werden soll, spielt Wirtschaftlichkeit in der Kaufentscheidung eine große Rolle. Die CF Moto 450 MT wird im Markt häufig als Preis-Leistungs-Alternative wahrgenommen. Das kann bedeuten: moderne Technik und ein stimmiges Gesamtpaket zu einem Einstieg, der den Einstieg in die Motorradwelt erleichtert.
Die Honda NTV 650 Revere punktet häufig über das Marken-Ökosystem: Service-Strukturen, Ersatzteilverfügbarkeit und eine lange Historie des Modells. Im Vergleich zeigt sich damit ein typisches Bild: Wer Wert auf „bewährte“ Rahmenbedingungen legt, findet in der Honda oft ein beruhigendes Gefühl. Wer dagegen eher auf ein modernes Gesamtpaket mit Fokus auf Alltagstauglichkeit schaut, wird mit der CF Moto häufig glücklicher.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken
- Agiles Handling im Stadt- und Landstraßenbetrieb: schnell umsetzbar, leicht zu kontrollieren.
- Alltagstauglicher Motorcharakter: zügig im Bereich, in dem man wirklich fährt.
- Moderne Ausrichtung: Bedienbarkeit und Gesamtpaket wirken zeitgemäß.
CF Moto 450 MT – Schwächen
- Auf sehr langen Strecken kann der Komfort- und Reservenfokus der 650er-Klasse fehlen.
- Wer häufig mit hoher Last oder zu zweit fährt, merkt eher, dass die 450er-Klasse stärker „mitarbeiten“ muss.
Honda NTV 650 Revere – Stärken
- Komfort und Gelassenheit: besonders auf längeren Strecken spürbar.
- Souveräner Durchzug im Vergleich: weniger Drehzahlstress bei konstantem Tempo.
- Bewährtes Gesamtgefühl: klassischer Charakter, der sich schnell vertraut anfühlt.
Honda NTV 650 Revere – Schwächen
- Im dichten Stadtverkehr kann die größere „Alltagsmasse“ weniger agil wirken als bei der CF Moto.
- Wer ein sehr modernes, leichtfüßiges Handling sucht, könnte die NTV als weniger „spritzig“ empfinden.
Welche Entscheidung passt? – Für wen ist welches Motorrad besser?
Die Wahl zwischen CF Moto 450 MT und Honda NTV 650 Revere hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Die CF Moto ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Wege, häufige Stopps, Landstraßen mit wechselnden Situationen und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Werte im Vergleich sprechen dafür, dass die CF Moto hier ihre Stärken ausspielt: Agilität, Direktheit und unkompliziertes Handling.
Die Honda ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf Komfort und entspannter Langstrecke liegt. Wer regelmäßig längere Touren fährt, gerne gleichmäßig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das Reserven mitbringt, wird mit der NTV 650 typischerweise zufriedener. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda wirkt wie der ruhigere Reisebegleiter, während die CF Moto eher der flexible Alltagsmotor ist.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die stimmigere Wahl für den Alltag: wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und ein agiles Handling gefragt sind, spielt die kompakte Auslegung ihre Vorteile aus. Die Maschine wirkt dann besonders leicht zu kontrollieren und vermittelt ein direktes, unkompliziertes Fahrgefühl. Wer dagegen vor allem längere Strecken fährt, Wert auf Gelassenheit legt und beim Beschleunigen sowie im gleichmäßigen Tempo mehr Reserven spüren möchte, trifft mit der Honda NTV 650 Revere meist die bessere Entscheidung. Die Honda steht im Vergleich für Komfort und souveräne Ruhe – ideal für Touren, bei denen das Motorrad nicht „arbeiten“ soll, sondern einfach trägt. Kurz gesagt: CF Moto für Wendigkeit und Alltag, Honda für Komfort und entspannte Langstrecke.