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Baujahr von 1998 bis 2010
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Pro und Kontra

Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Guter Komfort
  • Zupackende Bremsen
  • Preis-Leistung
  • Zuverlässiges Modell
Kontra:
  • Sicht nach hinten
  • Vibrationen
  • Rangieren anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm
Gewicht249kg
Radstand1.440mm
Länge2.130mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV4 90 Grad Viertakt
Hubraum782ccm
Hub48mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km
Leistung109 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 8.800 U/Min
Höchstgeschw.244km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDreikolbensattel ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenDreikolbensattel ( Ø 256 mm)

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CF Moto 450 MT vs Honda VFR 800 – Motorradvergleich für Alltag und Tour

Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf längeren Strecken nicht die Lust am Fahren verliert, landet schnell in der Frage: CF Moto 450 MT oder Honda VFR 800? Beide Modelle stehen für unterschiedliche Philosophien. Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein moderner, vielseitiger Einstieg in die Welt der sportlich orientierten Straßenmaschinen. Die Honda VFR 800 dagegen ist eher die klassische Wahl für Fahrer, die eine etablierte Sporttourer-Identität suchen: komfortabel genug für lange Etappen, gleichzeitig mit dem Anspruch, auch in zügigen Passagen souverän zu bleiben.

Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was diese Motorräder im Fahrbetrieb wirklich ausmacht: Wie fühlt sich der Motor an, wie unterstützt das Fahrwerk, wie gut passt die Sitzposition zum jeweiligen Einsatz, und wo zeigen sich Stärken sowie Schwächen im Vergleich.

Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. etablierte Sporttourer-DNA

CF Moto 450 MT – agil, modern und alltagstauglich

Die CF Moto 450 MT ist auf ein breites Einsatzspektrum ausgelegt. Der Fokus liegt auf einer unkomplizierten Handhabung, einem dynamischen Ansprechverhalten und einer Fahrweise, die sich sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen angenehm dosieren lässt. Gerade wenn das Motorrad häufig bewegt wird, zählt, wie leicht es sich im Alltag kontrollieren lässt: beim Anfahren, in engen Situationen und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven.

Honda VFR 800 – komfortorientiert, aber mit sportlichem Anspruch

Die Honda VFR 800 steht für eine andere Art von Fahrgefühl. Sie ist weniger auf „leicht und wendig“ getrimmt, sondern auf „ruhig und souverän“. Auf längeren Strecken spielt sie ihre Stärken besonders aus: stabiler Geradeauslauf, ein Motor, der sich gleichmäßig und kraftvoll anfühlt, und eine Gesamtbalance, die auch bei längerer Fahrt nicht nervt. Wer häufig tourt oder gerne zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

CF Moto 450 MT – Drehmoment nutzbar, ohne zu überfordern

Im Vergleich zeigt sich die CF Moto 450 MT als Motorrad, das Leistung eher „zugänglich“ macht. Das bedeutet: Der Motor lässt sich gut in einem Bereich fahren, der im Alltag häufig gebraucht wird. Beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten wirkt das Ansprechverhalten direkt, ohne dass es ständig nach „mehr“ schreit. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch im Alltag angenehm kontrollieren lässt.

Honda VFR 800 – souveräne Kraftentfaltung für lange Etappen

Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, flüssiges Überholen und entspannte Fahrten geht. Der Motor wirkt in der Praxis oft so, dass man weniger „arbeiten“ muss: weniger hektisches Nachregeln, mehr gleichmäßige Dynamik. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren spürbar, weil das Motorrad das Tempo stabil hält und die Fahrt dadurch weniger anstrengend wird.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

CF Moto 450 MT – leicht zu bewegen, macht Kurven Spaß

Die CF Moto 450 MT wirkt im Handling wie ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“. In Kurven lässt sie sich zügig positionieren, und das Fahrgefühl bleibt auch dann angenehm, wenn die Strecke abwechslungsreich ist. Auf schlechten Straßen oder bei wechselndem Belag zeigt sich: Das Motorrad ist so abgestimmt, dass es nicht sofort hart oder unruhig wirkt. Dennoch bleibt die Frage: Wer sehr sportlich fährt und häufig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, wird irgendwann merken, dass die VFR 800 in dieser Disziplin eher die „erwachsene“ Sporttourer-Variante ist.

Honda VFR 800 – stabiler Auftritt, klare Linie

Die Honda VFR 800 ist im Vergleich die Maschine, die bei Tempo und Distanz besonders punktet. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Motorrad vermittelt Vertrauen, wenn die Strecke lang wird oder wenn es etwas flotter sein darf. In schnellen Kurven bleibt die Balance meist stimmig, und das Gesamtpaket wirkt weniger „zappelig“ als bei leichteren Konzepten. Als Schwäche kann sich allerdings ergeben, dass die VFR 800 im engen Stadtverkehr oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten weniger „spielerisch“ wirkt als die CF Moto 450 MT.

Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie lange entspannt?

CF Moto 450 MT – sportlich genug, aber alltagstauglich

Die Sitzposition der CF Moto 450 MT ist so gestaltet, dass sie nicht nur für kurze Ausfahrten taugt. Sie ist sportlich genug, um Kurvenfahrten zu unterstützen, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten sofort unangenehm werden. Für Pendler und Wochenendfahrer ist das ein wichtiger Punkt: Das Motorrad soll nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ sein, sondern sich natürlich anfühlen.

Honda VFR 800 – Tourenkomfort als Kernkompetenz

Die Honda VFR 800 ist klar stärker auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren oder gerne mehrere Stunden am Stück unterwegs sind. Dabei geht es nicht nur um die Sitzfläche, sondern um das Gesamtgefühl: Wie entspannt bleibt der Oberkörper, wie gut wird die Fahrt „weggeatmet“, und wie wenig muss man sich ständig neu ausrichten. Als mögliche Schwäche zeigt sich: Wer ein sehr leichtes, urbanes Motorrad sucht, könnte die VFR 800 als etwas „großer“ wahrnehmen.

Elektronik, Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit im Vergleich

CF Moto 450 MT – moderne Basis für den Alltag

Bei der CF Moto 450 MT steht eine moderne Grundausstattung im Vordergrund. Im Vergleich wirkt das Paket so, dass es im Alltag zuverlässig funktioniert und das Motorrad gut kontrollierbar bleibt. Bremsen und Fahrstabilität sind so abgestimmt, dass man sich auf wechselnde Situationen einstellen kann – etwa bei Nässe, Verkehr oder wechselnden Straßenverhältnissen.

Honda VFR 800 – bewährtes Sicherheitsgefühl

Die Honda VFR 800 punktet im Vergleich häufig mit einem „ruhigen“ Sicherheitsgefühl. Das Motorrad lässt sich berechenbar verzögern, und die Abstimmung vermittelt Vertrauen. Gerade bei Touren, wenn die Konzentration über Stunden gefordert ist, ist das ein Vorteil: weniger Überraschungen, mehr Planbarkeit. Eine mögliche Schwäche ist weniger das System selbst, sondern die Erwartungshaltung: Wer ein ultraleichtes Setup sucht, wird bei einem Sporttourer-Konzept naturgemäß eher mehr Gewicht und mehr „Motorrad“ spüren.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Parken

Im Alltag zeigt sich die CF Moto 450 MT als pragmatische Wahl. Sie ist leichter zu handhaben, wirkt im Verkehr oft unkompliziert und passt gut zu Fahrern, die ihr Motorrad regelmäßig nutzen. Die Honda VFR 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher mit dem Charakter eines Tourers: Sie fühlt sich besonders dann „richtig“ an, wenn die Fahrt nicht nach fünf Minuten endet, sondern wenn Strecke entsteht.

Beim Thema Parken und Rangieren kann die CF Moto 450 MT im Vorteil sein, während die VFR 800 im engen Umfeld mehr Aufmerksamkeit verlangt. Dafür entschädigt die VFR 800 auf längeren Strecken mit einem souveränen Gesamtpaket, das weniger ermüdet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der CF Moto 450 MT

  • Agiles Handling für Stadt und Landstraße
  • Gut dosierbarer Motor für den Alltag
  • Allround-Charakter ohne ständige Kompromisse
  • Pragmatische Tourenfähigkeit für kürzere bis mittlere Strecken

Schwächen der CF Moto 450 MT

  • Bei sehr langen, schnellen Etappen wirkt die Sporttourer-Philosophie der VFR 800 überlegen
  • Wer maximale Stabilität bei Tempo sucht, wird eher zur VFR 800 tendieren

Stärken der Honda VFR 800

  • Tourenkomfort und entspannter Langstrecken-Einsatz
  • Souveräne Kraftentfaltung für flüssiges Fahren
  • Stabiler Auftritt bei zügiger Fahrweise
  • Verlässliches Sicherheitsgefühl durch die Gesamtabstimmung

Schwächen der Honda VFR 800

  • Im engen Stadtverkehr kann das größere, tourorientierte Konzept weniger „spielerisch“ wirken
  • Für reine Kurzstrecken-Nutzung ist die VFR 800 oft eher „zu viel Motorrad“

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welches Profil besser passt. Die CF Moto 450 MT ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad wollen: für Pendeln, Wochenendfahrten, kurvige Landstraßen und eine Fahrweise, die sich leicht anfühlt. Sie ist ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut, weil es sich unkompliziert bewegt und den Alltag nicht unnötig verkompliziert.

Die Honda VFR 800 ist die richtige Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und dabei ein hohes Maß an Komfort und Stabilität erwartet, findet in der VFR 800 ein stimmiges Gesamtpaket. Sie ist weniger auf „kurz und spontan“ optimiert, sondern auf „weit und entspannt“.

Fazit:

Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, modernes und alltagstaugliches Motorrad suchen. Sie passt besonders gut zu Stadtverkehr, abwechslungsreichen Landstraßen und zu Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegen lässt und sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Die Honda VFR 800 hingegen ist ideal für alle, die häufig touren und dabei Komfort sowie Stabilität priorisieren. Sie bietet ein souveränes Fahrgefühl, das lange Strecken deutlich entspannter macht und auch bei zügiger Fahrweise eine klare Linie vermittelt. Wer also eher „viel fahren, flexibel bleiben“ möchte, findet in der CF Moto 450 MT den passenden Charakter. Wer dagegen „lange Etappen, ruhige Dynamik und Sporttourer-Genuss“ sucht, wird mit der Honda VFR 800 deutlich glücklicher.

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