| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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CF Moto 450 MT vs Honda XL 700 V Transalp – Vergleich im Motorradtest
Wenn es um ein Motorrad geht, das sowohl auf der Straße als auch auf weniger perfekten Strecken Spaß macht, landen viele schnell bei den beiden Kandidaten CF Moto 450 MT und Honda XL 700 V Transalp. Beide stehen für das typische Adventure-Gefühl: aufsteigen, losfahren, Route planen – und dabei nicht zu sehr an den Asphalt gebunden sein. Trotzdem sind die Philosophien dahinter spürbar unterschiedlich. Der Vergleich zeigt, wo die Stärken liegen, wo Kompromisse entstehen und für welche Fahrprofile welches Bike besser passt.
Grundidee und Einsatzbereich: Adventure mit unterschiedlichem Fokus
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein moderner Allrounder für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das im Alltag nicht überfordert und auf Touren flexibel bleibt. Der Fokus liegt klar auf einem dynamischen, zeitgemäßen Gesamtpaket: gut nutzbar im Stadtverkehr, angenehm auf Landstraßen und grundsätzlich bereit für Schotterpisten.
Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen stärker für bewährte Reiseenduro-Tradition. Das Motorrad ist seit Jahren bekannt für seine Alltagstauglichkeit und seinen Charakter als Tourenmaschine. Wer eine Maschine sucht, die sich auch nach vielen Kilometern noch „rund“ anfühlt, landet oft bei der Transalp – vor allem, wenn Zuverlässigkeit und ein entspannter Langstreckenstil im Vordergrund stehen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motor geht es im Alltag weniger um reine Leistungswerte, sondern um das Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf, Ansprechverhalten und dem, was sich beim Fahren „richtig“ anfühlt. Die CF Moto 450 MT spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo zügiges Beschleunigen und ein lebendiges Ansprechverhalten gefragt sind. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet für kurvige Strecken und für Situationen, in denen häufig beschleunigt und wieder entspannt wird.
Die Honda XL 700 V Transalp setzt eher auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus. Der Motor unterstützt eine Fahrweise, bei der man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeitet“, sondern entspannt vorankommt. Das macht die Transalp besonders attraktiv, wenn längere Etappen, gleichmäßige Geschwindigkeiten und ein ruhigeres Fahrgefühl wichtiger sind als sportliche Spontanität.
Getriebe, Schalten und Alltag: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Im Alltag entscheidet das Zusammenspiel aus Kupplung, Schaltgefühl und Motorcharakter. Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell in den eigenen Rhythmus einfügt. Das Schalten fühlt sich meist unkompliziert an, und die Leistungsentfaltung unterstützt eine flexible Fahrweise – vom gemütlichen Rollen bis zum sportlicheren Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die Honda XL 700 V Transalp punktet besonders bei einer gleichmäßigen, komfortorientierten Fahrweise. Das Schalten passt gut zu dem Konzept „Tour statt Tempo“. Wer gerne vorausschauend fährt und lieber mit ruhigen Drehzahlen unterwegs ist, wird die Transalp als angenehm und berechenbar erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auf schlechten Straßen, bei wechselndem Untergrund oder in Kurven zählt, wie souverän das Fahrwerk arbeitet. Die CF Moto 450 MT vermittelt den Eindruck, dass sie für dynamisches Fahren und schnelle Richtungswechsel ausgelegt ist. Gerade auf Landstraßen und bei moderatem Schotter fühlt sie sich oft „handlich“ an – ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren, sondern auch für spontane Ausfahrten genutzt wird.
Die Honda XL 700 V Transalp ist eher auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Linie, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Strecken ruhig. Auf unebenen Abschnitten kann das ein echter Vorteil sein, weil die Maschine weniger „arbeitet“ und der Fahrer sich stärker auf die Strecke konzentrieren kann.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Adventure-Motorräder müssen in der Praxis funktionieren: Sitzposition, Lenkerhöhe, Kniewinkel und die Art, wie man auf längeren Strecken entlastet wird. Die CF Moto 450 MT zielt auf eine moderne, eher aktive Haltung. Das kann besonders dann überzeugen, wenn kurze bis mittlere Strecken häufig sind oder wenn das Motorrad auch im Alltag „leicht“ wirken soll.
Die Honda XL 700 V Transalp ist in der Ergonomie stark auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt meist so, dass man nicht ständig gegen die Maschine arbeitet. Das ist ein klarer Pluspunkt für Tourenfahrer, die viele Kilometer am Stück planen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Bremsen zählt vor allem Dosierbarkeit und das Gefühl, wie schnell das Motorrad kontrolliert verzögert. Die CF Moto 450 MT bietet im Vergleich eine moderne Bremsanmutung, die sich gut dosieren lässt. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten gebremst wird.
Die Honda XL 700 V Transalp punktet mit einem insgesamt sehr kontrollierten Bremsverhalten, das zur Reiseenduro-Philosophie passt. Wer gerne vorausschauend fährt und auch bei längeren Touren ein stabiles Sicherheitsgefühl möchte, wird das als Vorteil wahrnehmen.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Langstrecke
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „geht auch mit Gepäck“. Dazu gehören Windschutz, Platzgefühl, Alltagstauglichkeit bei Stop-and-Go sowie die Frage, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden bewegt. Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das sich gut für Touren mit moderatem Gepäck eignet. Durch die insgesamt kompaktere Auslegung kann sie sich leichter anfühlen, wenn es um das Handling im Stand oder auf engen Parkplätzen geht.
Die Honda XL 700 V Transalp ist in dieser Kategorie oft die „klassische“ Wahl: Sie ist dafür bekannt, dass sie sich über lange Zeiträume angenehm fahren lässt. Gerade wenn mehrere Tage am Stück geplant sind, spielt die Transalp ihre Stärken aus – mit einem Fahrgefühl, das auf Dauer weniger ermüdet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT: Stärken
- Modernes, agiles Gesamtpaket für kurvige Strecken und abwechslungsreiche Fahrten.
- Gute Alltagstauglichkeit, weil das Motorrad sich unkompliziert bewegt und schnell im Fahrstil „mitgeht“.
- Flexibles Fahrgefühl, das sowohl entspannt als auch dynamisch funktioniert.
CF Moto 450 MT: Schwächen
- Für sehr lange, anspruchsvolle Touren kann die Charakteristik weniger „reiseenduro-klassisch“ wirken als bei der Transalp.
- Wer maximale Langstreckenruhe sucht, muss ggf. stärker auf Setup und persönliche Vorlieben achten.
Honda XL 700 V Transalp: Stärken
- Bewährtes Touren-Feeling mit einem ruhigen, gleichmäßigen Fahrrhythmus.
- Komfortorientierte Ergonomie, die auf langen Strecken entlastet.
- Reiseenduro-Charakter, der auch bei längeren Etappen souverän wirkt.
Honda XL 700 V Transalp: Schwächen
- Wer ein besonders agiles, „leichtfüßiges“ Handling im modernen Stil erwartet, könnte Unterschiede zur CF Moto spüren.
- Je nach Zustand und Baujahr spielt beim Gebrauchtkauf der Pflege- und Wartungsstand eine größere Rolle.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser getroffen wird. Die CF Moto 450 MT ist besonders interessant für alle, die ein Adventure-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Landstraßen sowie leichten Offroad-Abschnitten lebendig wirkt. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger kann sie spannend sein, weil das Gesamtpaket oft leichter zu „lesen“ ist und sich schnell vertraut anfühlt.
Die Honda XL 700 V Transalp passt besonders gut zu Tourenfahrern, die eine bewährte Reiseenduro suchen und Wert auf Komfort, ruhiges Fahrgefühl und Langstreckenorientierung legen. Wer gerne mehrere Tage unterwegs ist, entspannt fährt und ein Motorrad möchte, das sich wie eine verlässliche Basis anfühlt, findet in der Transalp häufig die passendere Wahl.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein modernes, agiles Adventure gesucht wird, das im Alltag schnell Spaß macht und auf kurvigen Strecken sowie leichten Schotterpassagen flexibel bleibt. Ihr Vorteil liegt im lebendigen Fahrgefühl und darin, dass sie sich unkompliziert in den eigenen Rhythmus einfügt. Wer häufig unterwegs ist, spontane Touren plant und ein Motorrad möchte, das nicht nur „für große Reisen“ gedacht ist, wird mit der CF Moto oft zufriedener sein.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Etappen aus: Komfort, ein ruhigerer Tourencharakter und eine Ergonomie, die über Stunden entlastet. Sie ist ideal für Fahrer, die eine bewährte Reiseenduro suchen und Wert auf ein souveränes, berechenbares Fahrgefühl legen. Kurz gesagt: CF Moto für agiles Allround-Adventure, Honda für klassische Langstrecken-Touren.