| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.320 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- wunderschönes Retro-Design
- solide Bauweise
- sicheres Fahrgefühl, gute Bremsen
- schöner Einzylinder-Sound
- einfache Bedienung, nichts lenkt ab
- Haupt- und Seitenständer Serie
- überschaubare Leistung
- Schalthebel etwas zu tief angebracht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
So schön kann Motorradfahren sein! Wer gerade 5.100€ über hat und sich ein Motorrad kaufen will: Mache bitte eine Probefahrt mit der Classic 350! Egal, welches andere Bike Du im Visier hattest, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du Dich am Ende für die RE entscheidest.Das Testbike wurde uns freundlicherweise zur Verfügung getellt von Legendary Cycles / Hamburg. Hier steht die Classic 350 zur Probefahrt bereit, genauso wie alle anderen Modelle von Royal Enfield sowie viele weitere Motorräder von Benelli, Mash, Mondial, Fantic, Moto Morini und Indian.
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CF Moto 450 MT vs Royal Enfield Classic 350 – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 450 MT steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz – mit Fokus auf Alltag, Fahrspaß und einer eher „funktionalen“ Art, Kilometer zu sammeln. Die Royal Enfield Classic 350 dagegen ist der Inbegriff von klassischem Cruiser-Feeling: Retro-Optik, ein charaktervoller Motor und dieses besondere Tempo, bei dem man eher entspannt ankommt als „durchzieht“.
Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden: beim Fahrkomfort, bei der Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden, bei der Ergonomie und auch dabei, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen – von der Stadt bis zur Landstraße.
Grundcharakter: modern vielseitig vs. klassisch entspannt
Die CF Moto 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: kurze Wege, längere Fahrten, wechselnde Straßen – und dabei soll das Gesamtpaket stimmig bleiben. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Bike im Alltag leicht kontrollieren lässt und gleichzeitig genug Reserven bietet, wenn die Strecke mehr will.
Die Royal Enfield Classic 350 spielt dagegen in einer anderen Liga des Fahrgefühls. Hier steht nicht das „sportliche Durchziehen“ im Vordergrund, sondern der Charakter: ein Motor, der sich angenehm anfühlt, wenn man gleichmäßig fährt, und der dem Fahrer das Gefühl gibt, Teil des Ganzen zu sein. Wer Retro mag und den Weg mehr genießt als das Tempo, wird an der Classic 350 sehr viel Freude haben.
Motor und Antrieb: Nutzbarkeit im Alltag vs. markanter Charakter
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die CF Moto 450 MT bringt in der Regel mehr „moderne“ Durchzugseigenschaften mit: Die Leistung und das Drehmoment sind so nutzbar, dass Beschleunigung und Überholen auf Landstraßen entspannter wirken. Gerade im Alltag, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Ampeln und kurzen Landstraßenabschnitten wechselt, ist diese Art von Ansprechverhalten ein echter Pluspunkt.
Die Royal Enfield Classic 350 setzt eher auf ein gleichmäßiges, gutmütiges Fahren. Die Leistungsentfaltung ist weniger darauf ausgelegt, schnell aus hohen Drehzahlen zu „ziehen“, sondern eher darauf, dass sich das Motorrad harmonisch in einem Bereich bewegt, der sich natürlich anfühlt. Das ist nicht automatisch „schwach“, aber anders: Wer häufig sportlich beschleunigt oder lange Überholmanöver mit viel Reserve plant, wird die CF Moto im direkten Vergleich als souveräner erleben.
Fahrwerk und Fahrkomfort: stabiler Allrounder vs. entspannter Cruiser-Fokus
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die Konzepte. Die CF Moto 450 MT ist tendenziell so abgestimmt, dass sie auf unterschiedlichen Untergründen ruhig bleibt und den Fahrer nicht ständig „mitnimmt“. Das hilft besonders auf unruhigen Straßen, bei wechselndem Belag oder wenn die Fahrt länger dauert. Das Motorrad wirkt dadurch wie ein verlässlicher Begleiter für Touren, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Die Royal Enfield Classic 350 steht dagegen für ein eher cruisiges Fahrgefühl. Das Motorrad vermittelt Komfort über eine entspannte Sitzhaltung und eine Art, die Geschwindigkeit „fließen“ zu lassen. Auf glatten Strecken macht das richtig Spaß. Auf sehr holprigen Abschnitten kann es sich jedoch stärker nach dem eigenen Fahrstil richten: Wer ruhig fährt, fühlt sich wohl – wer sportlich „durchkanten“ will, stößt eher an Grenzen.
Ergonomie und Sitzposition: aufrecht-praktisch vs. klassisch entspannt
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die CF Moto 450 MT bietet eine eher aufrechte, praktische Ergonomie. Das ist besonders dann angenehm, wenn man viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig zwischen Stop-and-go und zügigerem Fahren wechselt. Die Haltung unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne dass man sich verkrampft.
Die Royal Enfield Classic 350 setzt auf eine klassische Cruiser-Anmutung. Das bedeutet: entspannter sitzen, den Blick weiter nach vorn, und das Motorrad eher „laufen lassen“. Für viele ist das genau der Punkt – vor allem auf kürzeren bis mittleren Strecken. Wer jedoch sehr lange Fahrten mit viel Stadtanteil plant, profitiert oft von der eher alltagstauglichen Ergonomie der CF Moto.
Bremsen und Handling: Kontrolle im Vergleich
Beim Thema Bremsen und Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die Motorräder gedacht sind. Die CF Moto 450 MT wirkt im Vergleich wie ein Bike, das auf planbare Kontrolle ausgelegt ist: Das Ansprechverhalten und die Dosierbarkeit helfen dabei, in Alltagssituationen schnell und sicher zu reagieren. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig anhalten muss oder in Verkehrssituationen eng manövriert.
Die Royal Enfield Classic 350 ist ebenfalls gut beherrschbar, aber der Fokus liegt stärker auf dem ruhigen, linearen Fahrgefühl. Das Handling passt zum Charakter: nicht „aggressiv“ im Sinne von sportlicher Kurvenjagd, sondern eher souverän und entspannt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig enge Situationen hat, wird die CF Moto oft als etwas „leichter im Kopf“ empfinden, während die Classic 350 eher dann glänzt, wenn man sich Zeit nimmt.
Getriebe, Schaltgefühl und Alltagstempo
Auch das Schalt- und Fahrgefühl spielt in den Vergleich hinein. Die CF Moto 450 MT bietet in der Regel ein Schaltkonzept, das sich auf flüssiges Fahren im Alltag konzentriert: Gangwechsel wirken passend, und das Motorrad unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Royal Enfield Classic 350 ist dagegen stärker auf das entspannte Fahren ausgelegt. Das Schaltgefühl und die Art, wie der Motor mitgeht, passen zu einem Fahrstil, der nicht auf maximale Effizienz bei jedem Beschleunigungsimpuls setzt. Wer das mag, erlebt die Classic 350 als angenehm unkompliziert. Wer dagegen häufig sehr dynamisch fährt, wird die CF Moto als zielgerichteter empfinden.
Design und „Bauchgefühl“: Retro-Charme vs. moderne Vielseitigkeit
Design ist natürlich Geschmack – aber es beeinflusst, wie man ein Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die Royal Enfield Classic 350 punktet mit ihrem Retro-Look und dem klassischen Auftreten. Das Motorrad wirkt wie ein Statement für Fahrkultur und Stil, und genau das macht einen Teil des Reizes aus.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen moderner und funktionaler. Sie sieht aus, als wäre sie für viele Einsatzbereiche gemacht: nicht nur für das Foto, sondern auch für den Alltag. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht „zu schade“ für den täglichen Einsatz anfühlt, wird hier eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 450 MT – Stärken
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und Touren.
- Alltagstaugliches Fahrgefühl: kontrolliert, modern, oft entspannter beim Überholen.
- Ergonomie: aufrecht und praktisch für wechselnde Strecken.
- Stabilität: vermittelt Ruhe, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist.
CF Moto 450 MT – mögliche Schwächen
- Wer ausschließlich den Retro-Charakter sucht, könnte sich weniger „klassisch“ abgeholt fühlen.
- Der Fokus liegt stärker auf Funktion und Fahrbarkeit als auf dem „Oldschool“-Erlebnis.
Royal Enfield Classic 350 – Stärken
- Charakter: klassisches Fahrgefühl und Motor-„Seele“.
- Retro-Optik: macht optisch und emotional viel aus.
- Entspanntes Cruisen: ideal für ruhige Fahrten und genussorientiertes Tempo.
Royal Enfield Classic 350 – mögliche Schwächen
- Für sehr dynamische Fahrweise oder häufige lange Überholvorgänge wirkt die CF Moto oft souveräner.
- Auf unruhigen Strecken hängt das Wohlgefühl stärker vom eigenen Fahrstil ab.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich entscheidet sich am Ende weniger an „besser“ oder „schlechter“, sondern daran, wie gefahren wird. Die CF Moto 450 MT ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf der Landstraße Reserven bietet, ohne dass man ständig am Limit fahren muss. Wer häufig pendelt, Touren plant oder ein Bike möchte, das sich in vielen Situationen gleich gut anfühlt, trifft mit der CF Moto meist eine sehr praktische Wahl.
Die Royal Enfield Classic 350 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, Retro-Charme und entspanntem Fahrgefühl liegt. Wer gerne gemütlich unterwegs ist, das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht und sich an einem charaktervollen Motor erfreut, wird mit der Classic 350 deutlich mehr „Herz“ finden.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist das Motorrad für alle, die ein modernes, vielseitiges Gesamtpaket suchen: komfortabel im Alltag, kontrolliert im Handling und mit einer Motorcharakteristik, die Überholen und zügiges Vorankommen leichter macht. Wer viel gemischte Strecken fährt und dabei Wert auf praktische Ergonomie sowie ruhiges Fahrverhalten legt, bekommt hier den stärkeren Allrounder.
Die Royal Enfield Classic 350 ist die richtige Wahl, wenn Retro-Optik, klassisches Fahrgefühl und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Sie überzeugt vor allem dann, wenn nicht maximale Dynamik zählt, sondern das Motorrad als Erlebnis im Vordergrund steht. Für gemütliche Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist, spielt die Classic 350 ihre Stärken besonders aus.