| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
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CFmoto 450 MT vs Royal Enfield Himalayan 351: Welches Adventure passt besser?
Wenn zwei Adventure-Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, wird der Unterschied oft erst beim genaueren Hinsehen klar. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der CFmoto 450 MT und der Royal Enfield Himalayan 351. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, nicht nur auf der Straße Spaß zu machen, sondern auch auf längeren Strecken und auf wechselndem Untergrund eine gute Figur zu machen. Trotzdem verfolgen sie ihren Charakter auf unterschiedliche Weise: Die CFmoto wirkt moderner und dynamischer, während die Royal Enfield stärker auf das klassische Reisegefühl und die typische Himalayan-Identität setzt.
Grundidee und Zielgruppe: Zwei Philosophien, ein Einsatzzweck
Beide Motorräder zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Bike suchen: für Pendelstrecken, Wochenendtouren und auch für Ausflüge abseits des reinen Asphaltprogramms. Doch die Art, wie das umgesetzt wird, unterscheidet sich. Die CFmoto 450 MT steht für einen klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit und eine spürbar sportlichere Auslegung. Die Royal Enfield Himalayan 351 hingegen bringt mehr von dem mit, was viele mit dem Himalayan verbinden: robuste Grundstimmung, ein entspannteres Fahrgefühl und eine Reiseorientierung, die sich weniger nach „Performance“ anfühlt, sondern nach „Draufsetzen und losfahren“.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motor geht es im Alltag weniger um reine Leistungswerte als um den Charakter: Wie reagiert das Motorrad auf Gasbefehle, wie fühlt sich die Kraftentfaltung an und wie gut lässt sich das Bike im Verkehr oder auf Landstraßen dosieren?
CFmoto 450 MT: lebendig und zielgerichtet
Die CFmoto 450 MT wirkt im Vergleich tendenziell „direkter“. Das merkt man besonders beim Anfahren und bei Beschleunigungsvorgängen aus dem mittleren Drehzahlbereich. Wer gerne zügig in den Verkehr einfädelt oder auf Landstraßen häufiger beschleunigt, bekommt hier ein Motorrad, das sich eher nach „mitdenken“ anfühlt. Die Abstimmung zielt auf ein flüssiges Vorankommen ab, ohne dass das Bike dabei träge wirkt.
Royal Enfield Himalayan 351: entspannt, aber nicht beliebig
Die Royal Enfield Himalayan 351 setzt stärker auf einen gleichmäßigen Rhythmus. Das Motorrad wirkt weniger darauf ausgelegt, jede Lücke im Verkehr mit maximaler Dynamik zu schließen, sondern eher darauf, konstant und souverän zu laufen. Auf längeren Strecken ist das angenehm, weil sich das Fahrgefühl weniger hektisch anfühlt. Gleichzeitig bleibt die Himalayan-typische Art erhalten: nicht „aggressiv“, sondern eher „tourentauglich“.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil fühlt sich das Motorrad an?
Gerade bei Adventure-Motorrädern entscheidet das Fahrwerk darüber, ob man sich auf wechselndem Untergrund wohlfühlt. Dazu gehören nicht nur Federung und Dämpfung, sondern auch das Zusammenspiel mit dem Rahmengefühl und der Sitzposition.
CFmoto 450 MT: mehr Agilität im Alltag
Im Vergleich zeigt die CFmoto 450 MT tendenziell ein agileres Handling. Kurven lassen sich oft leichter einleiten, und das Motorrad wirkt im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Landstraßen handlicher. Auf unebenen Strecken kann das helfen, weil man schneller „nachsteuern“ kann. Gleichzeitig bleibt die CFmoto dabei nicht nur wendig, sondern versucht, auch bei zügigerem Tempo stabil zu bleiben.
Royal Enfield Himalayan 351: souverän und tourorientiert
Die Himalayan 351 wirkt eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Schotter, grober Asphalt oder längere Abschnitte, in denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Gelassenheit. Wer gerne lange Strecken fährt und dabei nicht ständig die perfekte Linie suchen will, wird das schätzen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie vorhersehbar das Motorrad reagiert. Im Vergleich zeigen beide Modelle grundsätzlich eine alltagstaugliche Bremsleistung, aber die Charakteristik kann sich unterscheiden.
CFmoto 450 MT: direkteres Ansprechverhalten
Die CFmoto 450 MT wirkt beim Bremsen tendenziell „präsenter“. Das kann bedeuten, dass man schneller ein Gefühl für den Druckpunkt bekommt und Verzögerungen im Alltag fein dosieren kann. Das ist besonders hilfreich, wenn häufiges Anhalten und Anfahren oder zügige Richtungswechsel auf dem Programm stehen.
Royal Enfield Himalayan 351: kontrolliert und berechenbar
Die Himalayan 351 setzt stärker auf kontrolliertes Bremsen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, was gerade bei wechselnden Bedingungen angenehm ist. Wer eher ruhig fährt oder lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo plant, bekommt hier ein System, das sich weniger „sportlich“ anfühlt, aber dafür zuverlässig.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Wer macht die längeren Touren leichter?
Komfort ist bei Adventure-Motorrädern nicht nur eine Frage der Sitzbank, sondern auch der Ergonomie: Lenkerposition, Sitzhöhe, Windschutz und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Unebenheiten überträgt.
CFmoto 450 MT: moderner Komfort für den Alltag
Die CFmoto 450 MT wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf „Alltag plus“ ausgelegt ist. Die Sitzposition und die Bedienung passen gut zu Fahrten, bei denen man öfter zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn-ähnlichen Abschnitten wechselt. Auch die Ausstattung wirkt tendenziell moderner, wodurch sich das Motorrad im täglichen Gebrauch oft unkompliziert anfühlt.
Royal Enfield Himalayan 351: Reisegefühl und entspannte Ergonomie
Die Royal Enfield Himalayan 351 bringt ein klassisches Reisegefühl mit. Die Ergonomie wirkt darauf abgestimmt, dass man sich auf längeren Strecken nicht ständig neu „einstellen“ muss. Gerade wenn man gerne gemütlich unterwegs ist und das Motorrad eher als Begleiter betrachtet, kann das ein echter Pluspunkt sein.
Ausstattung und Technik: Was hilft wirklich im Alltag?
Technik und Ausstattung sind mehr als „nice to have“. Entscheidend ist, was im Alltag den Unterschied macht: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Licht, Instrumente und praktische Details.
CFmoto 450 MT: modernere Bedienlogik
Im Vergleich wirkt die CFmoto 450 MT in der Ausstattung tendenziell zeitgemäßer. Das zeigt sich vor allem in der Art, wie Informationen bereitgestellt werden und wie sich das Motorrad insgesamt „digital“ anfühlt. Wer Wert auf eine klare Bedienlogik legt, wird sich hier schneller zurechtfinden.
Royal Enfield Himalayan 351: bewährtes Konzept mit Reisefokus
Die Himalayan 351 setzt stärker auf ein bewährtes Konzept. Das kann bedeuten, dass weniger „Show“ im Vordergrund steht, dafür aber ein stimmiges Gesamtpaket entsteht, das sich wie ein Reisegerät anfühlt. Gerade für Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer ist das oft wichtiger als maximale Technikdichte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Damit die Entscheidung leichter fällt, lohnt sich der Blick auf die typischen Stärken und die möglichen Schwächen – immer bezogen auf den Fahrstil und die Einsatzart.
Stärken der CFmoto 450 MT
- Agiles Handling für Alltag und kurvige Strecken
- Lebendiger Motorcharakter für zügiges Vorankommen
- Moderne Ausstattung und zeitgemäße Bedienung
Mögliche Schwächen der CFmoto 450 MT
- Wer ein besonders „klassisches“ Reisegefühl sucht, könnte die Abstimmung als weniger „oldschool“ empfinden
- Bei sehr ruppigen Strecken kann der Fokus auf Agilität weniger „entspannt“ wirken als bei stärker tourorientierten Setups
Stärken der Royal Enfield Himalayan 351
- Tourorientiertes Fahrgefühl mit ruhigem Charakter
- Berechenbarkeit auf wechselndem Untergrund
- Reise-Identität, die sich im Alltag wie auf Tour anfühlt
Mögliche Schwächen der Royal Enfield Himalayan 351
- Wer maximale Dynamik im Stadtverkehr erwartet, könnte die Charakteristik als weniger „spritzig“ wahrnehmen
- Bei sehr sportlichem Fahrstil kann das Setup weniger „zielgerichtet“ wirken als bei stärker agilen Bikes
Welches Bike passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt am Ende weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und zu den geplanten Strecken passt.
CFmoto 450 MT: die richtige Wahl für…
- Fahrten, bei denen häufig zwischen Stadt, Landstraße und zügigen Abschnitten gewechselt wird
- Menschen, die ein agiles Handling und ein lebendiges Ansprechverhalten mögen
- Allrounder-Fahrerinnen und -Fahrer, die moderne Technik und klare Bedienung schätzen
Royal Enfield Himalayan 351: die richtige Wahl für…
- Touren, bei denen Komfort, Ruhe und ein gleichmäßiger Fahrrhythmus wichtiger sind als maximale Dynamik
- Unterwegssein auf wechselndem Untergrund, bei dem Stabilität und Gelassenheit zählen
- Menschen, die das Motorrad als Reisebegleiter sehen und das klassische Himalayan-Gefühl suchen
Fazit:
Die CFmoto 450 MT ist die passendere Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag vor allem agil, modern und dynamisch wirken soll. Wer häufig unterwegs ist, Kurven liebt und ein direktes Ansprechverhalten beim Beschleunigen sowie ein zeitgemäßes Gesamtpaket schätzt, bekommt hier einen starken Allrounder. Die Royal Enfield Himalayan 351 spielt ihre Stärken aus, wenn das Ziel eher Reisegefühl, Ruhe und berechenbare Souveränität ist. Für längere Strecken und Touren mit wechselndem Untergrund wirkt die Himalayan-Philosophie oft stimmiger, weil sie weniger auf „Tempo“ und mehr auf „Durchkommen und Wohlfühlen“ setzt. Kurz gesagt: CFmoto für den vielseitigen Alltag mit sportlicherem Charakter, Royal Enfield für entspannte Touren und ein klassisches Adventure-Gefühl.