| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
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CF Moto 450 MT vs Triumph Tiger 1200 XCA – Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Adventure-Bikes aufeinandertreffen, die sich in Größe, Anspruch und Zielgruppe deutlich unterscheiden, wird der Vergleich besonders spannend. Der CF Moto 450 MT steht für ein agiles, modernes Motorrad, das vor allem dort glänzt, wo es um Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und einen unkomplizierten Einstieg ins Tourenfahren geht. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen ist ein ausgewachsenes Reiseenduro-Konzept: groß, komfortorientiert und mit Elektronik sowie Ausstattung auf hohem Niveau. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich interessant – denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Bikes im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundidee und Charakter: kompakt vs. große Reiseenduro
Der CF Moto 450 MT ist als leichterer, handlicherer Ansatz gedacht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die viel unterwegs sind, aber nicht ständig das Gefühl haben wollen, ein schweres Gerät bewegen zu müssen. Gerade bei Stadtverkehr, engen Straßen oder häufigem Richtungswechsel spielt die kompaktere Auslegung ihre Stärken aus.
Die Triumph Tiger 1200 XCA verfolgt dagegen eine klare Langstrecken-Philosophie. Das Bike ist auf Komfort, Stabilität und souveräne Autobahn- sowie Landstraßenleistung ausgelegt. Wer häufig weite Strecken fährt oder Touren plant, bei denen das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen „einfach mitmacht“, bekommt hier ein sehr erwachsenes Gesamtpaket.
Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung in der Praxis anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied in der Auslegung: Der CF Moto 450 MT setzt auf einen kleineren Hubraum und damit auf ein eher leichtgängiges, drehfreudiges Fahrgefühl. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen wirken oft spontan, das Motorrad lässt sich zügig bewegen und bleibt dabei angenehm kontrollierbar. Für Landstraße, Feierabendrunde und Touren mit moderatem Tempo ist das Konzept sehr stimmig.
Die Triumph Tiger 1200 XCA bringt dagegen deutlich mehr „Reserven“ mit. Der größere Motor und die insgesamt auf Reise ausgelegte Abstimmung sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig läuft und Überholmanöver entspannt bleiben. Gerade wenn Gepäck, Mitfahrer oder längere Autobahnabschnitte dazukommen, spielt die Tiger ihre Stärke aus: Sie wirkt weniger wie ein Motorrad, das ständig „gearbeitet“ werden muss, sondern eher wie ein System, das die Strecke abarbeitet.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- CF Moto 450 MT: Stärken liegen in der Agilität und dem unkomplizierten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr hohen Geschwindigkeiten oder bei dauerhaft sportlichem Fahren die Reserven im Vergleich zur großen Tiger begrenzt sind.
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken liegen in Durchzug, Souveränität und Langstrecken-Eignung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch Größe und Gewicht weniger „leichtfüßig“ wirkt als der CF Moto.
Fahrwerk und Fahrkomfort: wie gut bleibt das Bike „auf Linie“?
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um zwei Dinge: Komfort auf langen Strecken und Kontrolle in dynamischen Situationen. Der CF Moto 450 MT ist darauf ausgelegt, Unebenheiten gut abzufedern und gleichzeitig ein sicheres, leicht zu kontrollierendes Fahrverhalten zu bieten. Gerade auf kurvigen Landstraßen fühlt sich das Motorrad oft direkt an – es lädt dazu ein, zügig zu fahren, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist im Komfortbereich deutlich stärker positioniert. Die Abstimmung zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein ruhiges Fahrgefühl über längere Zeit. Wer viel auf Autobahn oder in Reisegeschwindigkeit unterwegs ist, profitiert von der souveränen Art. Gleichzeitig bleibt die Tiger auch in flotteren Passagen kontrollierbar – allerdings mit dem typischen Charakter eines großen Reiseenduros: Das Motorrad ist weniger „spielerisch“, dafür sehr „präzise“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Der CF Moto 450 MT bietet eine Bremse, die für den Alltag und für zügige Landstraßenfahrten sehr gut passt. Die Dosierbarkeit wirkt dabei meist natürlich, sodass man auch in wechselnden Situationen schnell das richtige Gefühl findet.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist als Reiseenduro für häufige Belastung ausgelegt. Das bedeutet: Bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Abfahrten oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist, spielt die Tiger ihre Bremsperformance und die insgesamt stimmige Sicherheitslogik aus. Besonders wichtig ist hier das Zusammenspiel aus Bremsanlage und Elektronik, das das Motorrad in kritischen Momenten berechenbar macht.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. klare Bedienung
Elektronik ist bei Adventure-Bikes längst ein Kernpunkt. Der CF Moto 450 MT bietet eine moderne Basis, die das Motorrad im Alltag angenehm macht: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad je nach Situation passend zu bewegen. Die Bedienung wirkt dabei meist unkompliziert, sodass man sich auf das Fahren konzentrieren kann.
Die Triumph Tiger 1200 XCA geht deutlich weiter. Gerade bei Ausstattung und Assistenzsystemen ist die Tiger auf Premium-Niveau positioniert. Das Motorrad unterstützt in vielen Situationen aktiv, was auf langen Touren einen spürbaren Unterschied macht: weniger Stress, mehr Kontrolle und ein insgesamt „runderes“ Gefühl, wenn sich Wetter, Untergrund oder Verkehrslage ändern.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- CF Moto 450 MT: Stärken in der modernen, alltagstauglichen Unterstützung und einer meist leicht verständlichen Bedienung. Schwäche kann sein, dass der Funktionsumfang im Vergleich zur Tiger weniger „Premium-Komfort“ bietet.
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken in der Tiefe der Assistenz und dem Premium-Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass die Komplexität für manche Fahrer eher „zu viel“ wirkt, wenn man bewusst schlicht fahren möchte.
Ergonomie, Sitzposition und Alltag: wer passt besser?
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, ob ein Motorrad im Alltag Spaß macht oder schnell ermüdet. Der CF Moto 450 MT wirkt in der Gesamtergonomie oft zugänglich: Das Motorrad ist für viele Fahrer leichter zu beherrschen, besonders wenn es um Rangieren, Stop-and-go oder das Gefühl beim Anhalten geht. Auch für Fahrer, die nicht ständig mit sehr großen Motorrädern unterwegs sind, kann das ein echter Vorteil sein.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition und die Wind-/Körperschutz-Philosophie zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig lange Etappen fährt, profitiert von dieser Ausrichtung. Gleichzeitig ist das Motorrad durch seine Größe und das Gesamtgewicht weniger „leicht“ im Handling – vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Tourentauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Langstrecken-Feeling
Tourentauglichkeit ist mehr als nur Tankgröße. Es geht um die Kombination aus Stabilität, Komfort, Elektronik und dem Gefühl, dass das Motorrad auch mit Gepäck entspannt bleibt. Der CF Moto 450 MT ist ein sehr guter Kandidat für Touren, bei denen man flexibel bleibt: Tagesausflüge, Wochenendtrips und Strecken, auf denen man auch mal abseits der Autobahn unterwegs ist. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein „Allrounder“, der nicht überfordert.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen klar auf große Reisen ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich gemacht an für lange Etappen, für wechselnde Untergründe und für Situationen, in denen man nicht ständig nachjustieren möchte. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist oder regelmäßig längere Distanzen fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Stärken und Schwächen in der Tourenpraxis
- CF Moto 450 MT: Stärken in Flexibilität, leichterem Handling und einem unkomplizierten Tourenansatz. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen oder bei dauerhaft hohem Tempo die große Tiger mehr „Reisekomfort“ ausspielt.
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken in Komfort, Stabilität und Premium-Unterstützung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag und auf engen Strecken weniger handlich ist.
Wartung, Kosten und Kaufentscheidung: worauf es wirklich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Kosten und der praktische Betrieb eine Rolle. Der CF Moto 450 MT ist häufig interessant für Fahrer, die ein modernes Motorrad suchen, ohne direkt in die Premium-Liga einzusteigen. Das kann sich in der Gesamtkalkulation bemerkbar machen – besonders dann, wenn man das Motorrad vielseitig nutzt und nicht nur für „die großen Touren“.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen eher die Wahl für alle, die Premium-Ausstattung, Komfort und ein sehr ausgereiftes Reisegefühl priorisieren. Das bedeutet: Man zahlt für das Gesamtpaket – und bekommt dafür ein Motorrad, das auf langen Strecken besonders stark wirkt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der CF Moto 450 MT ist besonders passend für Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf Landstraße sowie bei Wochenendtouren viel Spaß macht. Wenn häufig Stadtverkehr, enge Straßen oder wechselnde Strecken anstehen, ist die kompaktere Auslegung ein klarer Vorteil. Auch für Einsteiger in die Adventure-Welt oder für alle, die ein Motorrad für „alles“ möchten, wirkt der CF Moto oft wie die pragmatische Wahl.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die richtige Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: lange Strecken, hoher Komfortanspruch, viel Elektronik-Unterstützung und ein souveränes Fahrgefühl auch bei Belastung. Wer regelmäßig weite Distanzen fährt, Wert auf Premium-Ausstattung legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, bekommt mit der Tiger ein sehr starkes Gesamtpaket.
Fazit:
Der CF Moto 450 MT überzeugt vor allem durch seine Agilität, die zugängliche Ergonomie und das unkomplizierte Fahrgefühl im Alltag. Wer ein Adventure-Bike sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf Touren geht und auch auf kurvigen Landstraßen Spaß macht, findet hier eine sehr stimmige Basis. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen die Wahl für alle, die Komfort, Stabilität und Premium-Elektronik als Priorität sehen. Auf langen Strecken, bei höheren Geschwindigkeiten und wenn Gepäck oder wechselnde Bedingungen dazukommen, spielt die Tiger ihre Stärken besonders deutlich aus. Kurz gesagt: CF Moto für flexible Allround-Touren und leichtes Handling, Triumph für große Reisen, souveränen Langstreckenkomfort und maximale Unterstützung. Die beste Entscheidung hängt damit weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradalltag wirklich im Fokus steht.