| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.299 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Durchzug
- Verarbeitung
- Wendig
- Unkomfortable Sitzbank
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 942 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 52 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 298 mm) | |
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CF Moto 450 MT vs Yamaha SCR 950 – Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Stil
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein ganz anderer Anspruch: Die CF Moto 450 MT und die Yamaha SCR 950 verfolgen zwar beide das Ziel, Fahrspaß zu liefern, aber sie setzen ihn auf unterschiedliche Art um. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis, wo liegen ihre Stärken, und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich entscheidet?
Grundidee der beiden Motorräder: vielseitig vs. charakterstark
Die CF Moto 450 MT ist als modernes Alltags- und Tourenmotorrad gedacht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: gut nutzbare Leistung, eine aufrechte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das auch im Stadtverkehr und auf längeren Strecken überzeugt. Die Yamaha SCR 950 dagegen steht stärker für den klassischen Scrambler-Charakter. Hier geht es weniger um „maximale Vielseitigkeit“, sondern mehr um Stil, Sound und ein Motorradgefühl, das man spürt.
Motor und Fahrcharakter: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich, dass beide Modelle auf ihre Weise funktionieren. Die CF Moto 450 MT wirkt dabei oft „alltagstauglicher“ im Sinne von gleichmäßigem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das sich leicht dosieren lässt. Gerade beim Anfahren, im Stop-and-Go oder beim entspannten Cruisen ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die Yamaha SCR 950 spielt dagegen stärker mit dem Thema „Charakter“. Auch wenn die Leistungsdaten nicht identisch sind, ist das Ergebnis im Fahrgefühl häufig ein anderes: Die Maschine wirkt in der Abstimmung kerniger und vermittelt mehr „Scrambler-Feeling“. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern das Motorrad auch als Erlebnis betrachtet.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- CF Moto 450 MT: Stärken liegen in der gut nutzbaren Alltagspower und in der unkomplizierten Handhabung. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt als bei klassischen Scramblern.
- Yamaha SCR 950: Stärken liegen im markanten Fahrgefühl und im Stil, der sich auch beim Fahren zeigt. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung stärker auf den „typischen Scrambler-Modus“ zielt und nicht jeden Fahrstil gleich leicht abdeckt.
Sitzposition und Ergonomie: bequem oder „Scrambler pur“?
Ein entscheidender Unterschied liegt in der Sitzposition. Die CF Moto 450 MT bietet eine eher aufrechte, alltagstaugliche Haltung. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken plant. Die Ergonomie unterstützt dabei eine entspannte Körperhaltung, ohne dass man sich „verkrampfen“ muss.
Die Yamaha SCR 950 setzt auf eine typische Scrambler-Optik und -Haltung. Das kann sehr stimmig sein, wenn man genau diesen Look und das dazugehörige Fahrgefühl sucht. Gleichzeitig gilt: Wer viel Komfort über Stunden priorisiert, sollte genau darauf achten, wie die Sitzposition zur eigenen Statur passt.
Was das im Alltag bedeutet
Im direkten Vergleich ist die CF Moto 450 MT meist die bessere Wahl, wenn der Alltag viele kurze Wege und wechselnde Situationen bietet. Die Yamaha SCR 950 punktet eher bei Fahrten, bei denen das Motorrad auch „mitfahren“ soll – also wenn Stil, Sound und ein klarer Charakter wichtiger sind als maximale Bequemlichkeit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten haben. Die CF Moto 450 MT zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll sich sicher anfühlen, gut auf der Straße liegen und dabei nicht zu „hart“ wirken. Gerade auf wechselndem Belag oder bei alltäglichen Unebenheiten ist das ein Vorteil, weil das Motorrad den Fahrer weniger „arbeitet“.
Die Yamaha SCR 950 wirkt im Vergleich oft dynamischer im Gefühl, was auch zur Scrambler-Philosophie passt. Das kann in Kurven und beim zügigen Fahren Spaß machen. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass ein Motorrad mit stärkerem „Charakter-Fokus“ nicht immer die gleiche neutrale Alltagsruhe liefert wie ein Modell, das primär auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Auch bei den Bremsen lohnt sich der Blick auf die Abstimmung. Beide Motorräder sind so konstruiert, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die CF Moto 450 MT wirkt häufig „direkt und kontrollierbar“, während die Yamaha SCR 950 ihre Stärke eher im stimmigen Gesamtpaket aus Gefühl, Dosierbarkeit und Fahrstil entfaltet. Wer häufig sportlich bremst, sollte darauf achten, wie sich die Bremsleistung im eigenen Tempo anfühlt.
Ausstattung und Alltag: Technik, Komfort und Nutzwert
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor. Auch Ausstattung und Komfort machen den Unterschied. Die CF Moto 450 MT ist in der Regel darauf ausgelegt, den Alltag leichter zu machen: praktische Bedienbarkeit, ein modernes Setup und ein Gesamtpaket, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn man das Motorrad nicht nur am Wochenende nutzt, sondern auch unter der Woche.
Die Yamaha SCR 950 setzt stärker auf den klassischen Look und das Scrambler-Feeling. Das kann bedeuten, dass sie in manchen Bereichen weniger „technisch“ wirkt, dafür aber in der Atmosphäre überzeugt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das optisch und vom Stil her sofort auffällt, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- CF Moto 450 MT: Stärken liegen im Nutzwert, in der modernen Anmutung und in der Alltagsergonomie. Schwäche kann sein, dass der „Oldschool-Charme“ nicht so stark im Vordergrund steht.
- Yamaha SCR 950: Stärken liegen im Charakter, im Design und im Fahrgefühl, das man nicht „wegoptimieren“ muss. Schwäche kann sein, dass sie nicht für jeden Einsatzzweck die gleiche Alltagspraktikabilität bietet wie ein vielseitig ausgelegtes Modell.
Design und Stil: zwei unterschiedliche Zielgruppen
Der Vergleich wäre nicht vollständig ohne den Blick auf Design. Die CF Moto 450 MT wirkt modern und funktional. Das passt zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch im Alltag „mitdenkt“. Die Yamaha SCR 950 ist dagegen ein Statement: Scrambler-Optik, markante Linien und ein Look, der sofort klar macht, wofür das Motorrad steht.
Stärken und Schwächen sind hier weniger technisch, sondern eher emotional: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für viele Situationen anfühlt, wird bei der CF Moto 450 MT eher fündig. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das man anschaut und fährt, weil es einfach „passt“, wird die Yamaha SCR 950 stärker im Herzen haben.
Für welche Strecken eignet sich welches Motorrad?
Im Vergleich der Einsatzprofile zeigt sich ein klares Muster. Die CF Moto 450 MT eignet sich besonders gut für gemischte Strecken: Stadt, Landstraße, gelegentliche längere Touren. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert in den Alltag integriert.
Die Yamaha SCR 950 ist ideal für Fahrten, bei denen das Motorrad im Mittelpunkt steht: Landstraßen, Ausfahrten am Wochenende und Momente, in denen man das Fahrgefühl bewusst genießt. Sie ist weniger „Alltagsmaschine“, mehr „Erlebnisgerät“.
Reisetauglichkeit vs. Erlebnis
Wenn Reisetauglichkeit im Sinne von entspannter Haltung, unkomplizierter Bedienung und einem ruhigen Gesamtgefühl gefragt ist, liegt die CF Moto 450 MT im Vorteil. Wenn hingegen das Motorrad als Teil des Erlebnisses zählt – inklusive Stil, Sound und Charakter – kann die Yamaha SCR 950 die bessere Wahl sein.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: worauf man achten sollte
Auch wenn man beim Kauf oft zuerst auf Fahrgefühl und Optik schaut, spielen Wartung und Service langfristig eine Rolle. Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die CF Moto 450 MT wirkt häufig wie ein pragmatisches Gesamtpaket, das man langfristig unkompliziert nutzen möchte. Die Yamaha SCR 950 steht dagegen oft für eine Markenphilosophie, bei der der Charakter und der Wiedererkennungswert im Vordergrund stehen.
Wichtig ist: Die tatsächlichen Kosten hängen immer von Fahrleistung, Pflege und Werkstattintervallen ab. Wer regelmäßig fährt, sollte die Wartungsintervalle und die Verfügbarkeit von Serviceleistungen im Blick behalten.
Fazit:
Die CF Moto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf vielen Strecken Spaß macht: Stadtverkehr, Landstraße und auch längere Touren lassen sich damit meist entspannt angehen. Die Stärken liegen in der alltagstauglichen Ergonomie, dem unkomplizierten Fahrgefühl und dem insgesamt ausgewogenen Charakter. Wer ein Motorrad möchte, das man einfach nutzt, ohne ständig „darauf achten“ zu müssen, trifft hier oft die richtige Entscheidung.
Die Yamaha SCR 950 passt besser, wenn Stil und Scrambler-Charakter im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem als Erlebnis zählt. Der markante Auftritt und das Fahrgefühl sorgen dafür, dass jede Ausfahrt mehr ist als nur Fortbewegung. Wer ein Motorrad sucht, das optisch und emotional überzeugt und bei dem der Charakter wichtiger ist als maximale Alltagsneutralität, wird mit der SCR 950 glücklicher.
Kurz gesagt: CF Moto 450 MT für Vielnutzer und Komfort im Alltag, Yamaha SCR 950 für Fans von klassischem Scrambler-Feeling und markantem Fahrspaß.