| UVP | 10.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- sehr bequemes Fahren
- elektronisches Fahrwerk
- sanfterer, aber immer noch kräftiger Reihentwin
- hohe Verarbeitungsqualität
- sensationelles Preis/Leistungsverhältnis !
- Windschutz und Windschild-Verstellung 1b
- Bedienung etwas fummelig
- bewährter V2-Motor
- gute Serienausstattung
- sehr zugängliches Motorrad
- guter Quickshifter
- guter Fahrkomfort
- günstiger Preis
- einfaches Fahrwerk
- Turbulenzen beim Windschutz
- könnte einen Tick leichter sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.277 | mm |
| Gewicht | 211 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder V-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 414 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down, elektronisch voll einstellbar (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Monoshock, voll einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 129)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, Federvorspannung 7-stufig einstellbar (Federweg 129)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubte Vierkolben-Festsättel von J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Viel Motorrad, wenig Ausreden
Die CFMOTO 800MT-ES ist kein perfektes Motorrad. Dafür ist sie zu schwer, im Gelände zu tourig und in der Bedienung stellenweise zu funktionsreich. Aber sie ist ein erstaunlich rundes Motorrad. Der Motor hat genug Feuer für flotte Landstraßen, das Fahrwerk liefert echten Mehrwert, die Ergonomie taugt für lange Tage und die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen.
Am stärksten ist sie dort, wo echtes Motorradleben stattfindet: auf wechselhaftem Asphalt, bei langen Touren, mit Gepäck, bei kühlem Wetter und auf der spontanen Feierabendrunde. Sie will nicht die leichteste Enduro und nicht der brutalste Kurvenräuber sein. Sie will möglichst viele Aufgaben ziemlich gut erledigen – und genau das gelingt ihr.
Unterm Strich wirkt die 800MT-ES wie ein ziemlich selbstbewusstes Statement: Premium-Technik muss nicht automatisch Premium-Preise bedeuten. Wer über das Markenlogo hinausdenkt, mit dem Gewicht klarkommt und eine komfortable Allround-Reiseenduro sucht, sollte sie unbedingt fahren. Vielleicht steigt man danach nicht mit ehrfürchtigem Flüstern ab, aber ziemlich sicher mit einem breiten Grinsen.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
Fazit: genau richtig unaufgeregt
Die Suzuki SV-7GX ist ein Motorrad, das man nicht auf dem Papier kaputtanalysieren sollte. Ja, es gibt stärkere Bikes. Ja, es gibt edlere Fahrwerke. Ja, es gibt Maschinen mit mehr elektronischem Bling-Bling. Aber kaum etwas davon ist entscheidend, wenn man nach den ersten Kilometern merkt, dass dieses Motorrad einfach funktioniert und dabei sympathisch bleibt. Der V2 hat Charakter, die Ergonomie passt, der Windschutz ist alltagstauglich, die Ausstattung modern genug und der Preis fair. Das Ergebnis ist kein lautes Statement, sondern ein richtig gutes Motorrad für echte Kilometer.
Wer eine Maschine sucht, die Stadt, Landstraße, Pendeln und Touren locker unter einen Helm bekommt, findet in der SV-7GX einen sehr starken Kandidaten. Sie ist zugänglich genug für Aufsteiger, interessant genug für erfahrene Fahrer und praktisch genug für Leute, die nicht nur sonntags bei Sonnenschein unterwegs sind. Kurz gesagt: Die Suzuki SV-7GX ist nicht das Motorrad, das am lautesten brüllt. Sie ist das, mit dem man nach einer langen Runde grinsend abstellt und denkt: „Jo, genau so muss das.“
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Zweirad Leber in Velbert (südlich von Essen) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!