| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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CFmoto 800 MT Explore vs BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich für Reisen & Alltag
Wer sich zwischen einer modernen Reiseenduro und einem etablierten GS-Klassiker entscheidet, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: der CFmoto 800 MT Explore und der BMW R 1200 GS Adventure. Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht, beide wirken auf den ersten Blick „abenteuerlich“ – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede entlang der wichtigsten Kriterien betrachtet: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Komfort, Elektronik sowie die Frage, wie alltagstauglich und tourenorientiert sich die beiden Modelle im Alltag anfühlen.
Grundidee und Charakter: modern & pragmatisch vs. bewährt & souverän
Die CFmoto 800 MT Explore steht für einen modernen, eher pragmatischen Ansatz: ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und gleichzeitig für Touren vorbereitet ist. Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt dagegen den klassischen Premium-Gedanken: ein schwerer, sehr etablierter Reiseenduro-Charakter, der vor allem durch Souveränität und ein sehr „rundes“ Gesamtpaket überzeugt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motor zeigt sich der Unterschied zwischen „agil und zugänglich“ und „kraftvoll und souverän“. Die CFmoto 800 MT Explore wirkt im Alltag oft lebendiger: Der Antrieb lässt sich in vielen Situationen gut dosieren, und das Motorrad fühlt sich dadurch besonders in Stadtverkehr, bei zügigem Landstraßentempo und auf kurvigen Strecken unkompliziert an. Wer häufig zwischen Beschleunigen, Verzögern und erneutem Anfahren wechselt, profitiert von dieser gutmütigen Abstimmung.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßigem Tempo und längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen aus. Der Antrieb wirkt insgesamt „erwachsener“ in dem Sinne, dass er viel Reserven vermittelt und das Motorrad auch bei konstantem Fahrstil sehr ruhig und stabil bleibt. In Kombination mit dem typischen GS-Setup entsteht ein Fahrgefühl, das stark auf Langstreckentauglichkeit ausgelegt ist.
Fahrwerk, Handling und Stabilität: leicht zu bewegen vs. große Reiseenduro
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Geometrie und dem Gesamtgewicht. Die CFmoto 800 MT Explore wirkt in der Praxis häufig handlicher: Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn es in engen Passagen etwas „unruhiger“ wird, spielt die leichtere, kompaktere Auslegung ihre Vorteile aus. Das Motorrad lässt sich dadurch schneller in die gewünschte Linie bringen und wirkt weniger „massiv“.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen klar als große Reiseenduro positioniert. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf Stabilität und Komfort über lange Zeit. In schnellen Kurven oder auf welligen Strecken bleibt das Motorrad sehr ruhig, und die Adventure-typische Auslegung unterstützt ein souveränes Vorankommen. Der Preis dafür ist: Das Handling fühlt sich insgesamt „größer“ an. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig enge Manöver braucht, merkt das eher.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die CFmoto 800 MT Explore wirkt im Alltag oft direkt und gut dosierbar, was gerade bei häufigem Bremsen im Verkehr oder beim zügigen Wechsel zwischen Kurven und Geraden angenehm ist. Die BMW R 1200 GS Adventure bietet ebenfalls eine sehr kontrollierte Bremswirkung, die sich besonders bei langen Etappen und wechselnden Untergründen als beruhigend anfühlt.
Komfort auf langen Strecken: Sitzgefühl, Windschutz und Ergonomie
Auf Reisen entscheidet nicht nur der Motor, sondern vor allem, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden fahren lässt. Die CFmoto 800 MT Explore bietet einen komfortorientierten Aufbau, der sich gut anfühlt, wenn Tagesetappen nicht zu „sportlich“ geplant sind. Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch aufmerksam und entspannt bleibt.
Die BMW R 1200 GS Adventure geht in der Komfortauslegung noch einen Schritt weiter. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten und bei wechselhaftem Wetter spielt der Reiseenduro-Ansatz seine Stärken aus: Windschutz, Sitzposition und die insgesamt ruhige Fahrcharakteristik sorgen dafür, dass man weniger „gegen das Motorrad arbeiten“ muss. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Touren nicht nur aus kurzen Ausfahrten bestehen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sicht
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die CFmoto 800 MT Explore wirkt leichter zu handhaben, was sich vor allem beim Rangieren, bei Stop-and-go-Situationen und beim häufigen Wechsel zwischen unterschiedlichen Fahrzuständen bemerkbar macht. Die BMW R 1200 GS Adventure ist ebenfalls alltagstauglich, aber durch die Größe und das Gewicht spürbar anspruchsvoller. Dafür ist sie in dem Moment stark, in dem der Fokus wieder auf Strecke und Komfort liegt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Premium-Umfang
Elektronik ist bei Reiseenduros längst ein zentrales Kaufargument. Die CFmoto 800 MT Explore bringt eine moderne Basis mit, die das Fahren im Alltag erleichtert und das Motorrad berechenbar macht. Gerade wer gern unkompliziert unterwegs ist, profitiert davon, dass sich die Systeme sinnvoll in den Fahralltag integrieren.
Die BMW R 1200 GS Adventure setzt hier stärker auf den Premium-Anspruch. Das Gesamtpaket wirkt in der Praxis besonders dann überzeugend, wenn man häufig mit wechselnden Bedingungen fährt oder wenn man Assistenzsysteme als „Sicherheitsnetz“ nutzen möchte. Die Bedienlogik und die Abstimmung der Elektronik wirken insgesamt sehr stimmig, was die Lernkurve reduziert.
Bedienung und Informationsfluss
Bei beiden Motorrädern spielt die Bedienbarkeit eine Rolle. Die CFmoto 800 MT Explore wirkt dabei eher zugänglich: Menüs und Anzeigen sind so gestaltet, dass man sich schnell zurechtfindet. Die BMW R 1200 GS Adventure bietet ebenfalls eine gute Orientierung, wirkt aber im Gesamtumfang „tiefer“ – ideal für Fahrer, die gern mit den Möglichkeiten der Elektronik arbeiten.
Reiseausstattung und Praxis: Gepäck, Schutz und Langstrecken-Feeling
Für viele Käufer ist nicht nur die Fahrdynamik entscheidend, sondern auch, wie gut sich das Motorrad für Gepäck und lange Strecken vorbereitet. Die CFmoto 800 MT Explore ist als Reiseenduro so ausgelegt, dass sie sich schnell für Touren nutzen lässt. Der Fokus liegt dabei auf einem stimmigen Gesamtpaket: genug Schutz, sinnvolle Ergonomie und ein Fahrgefühl, das auch mit Gepäck nicht sofort „zäh“ wirkt.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist in der Praxis besonders dann im Vorteil, wenn die Touren wirklich groß gedacht sind: längere Etappen, wechselnde Untergründe und ein Setup, das auf „alles dabei“ ausgelegt ist. Das Motorrad vermittelt dabei ein sehr stabiles Reisegefühl, das gerade auf langen Strecken Sicherheit gibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CFmoto 800 MT Explore – Stärken
- Handlichkeit im Alltag: wirkt leichter zu bewegen, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten.
- Pragmatischer Tourenansatz: lässt sich unkompliziert für Tages- und Wochenendtouren nutzen.
- Direktes Ansprechverhalten: unterstützt ein lebendiges Fahrgefühl auf Landstraßen.
- Moderne Basis-Elektronik: erleichtert das Fahren, ohne zu überfordern.
CFmoto 800 MT Explore – mögliche Schwächen
- Premium-„Souveränität“: im Vergleich zur großen Adventure-Philosophie kann das Gefühl von „maximaler Ruhe“ auf sehr langen Etappen etwas weniger ausgeprägt sein.
- Anspruch an Setup: wer extrem lange, anspruchsvolle Reisen plant, wird je nach Fahrstil stärker auf Feintuning (z. B. Windschutz/Ergonomie) achten wollen.
BMW R 1200 GS Adventure – Stärken
- Reise-Souveränität: sehr ruhiges, stabiles Langstrecken-Feeling.
- Komfortorientierte Abstimmung: unterstützt entspannte Etappen, auch bei wechselnden Bedingungen.
- Umfangreiche Elektronik: bietet mehr Unterstützung und wirkt im Gesamtpaket stimmig.
- Premium-Charakter: vermittelt ein „bewährtes“ Gesamtgefühl.
BMW R 1200 GS Adventure – mögliche Schwächen
- Größe und Gewicht: im Stadtverkehr und bei engen Manövern spürbar anspruchsvoller.
- Anspruch an Fahrpraxis: wer selten große Reiseenduros bewegt, braucht etwas Eingewöhnung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob „Adventure“ draufsteht, sondern davon, wie die Touren geplant sind. Wer häufig zwischen Alltag und Ausfahrt wechselt, gern kurvige Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet in der CFmoto 800 MT Explore einen sehr passenden Begleiter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – ohne dass jede Fahrt wie „große Reise“ geplant sein muss.
Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, viel Wert auf Komfort, Stabilität und ein sehr stimmiges Premium-Gesamtpaket legt, wird mit der BMW R 1200 GS Adventure deutlich zufriedener sein. Besonders dann, wenn Touren nicht nur aus Asphalt bestehen, sondern auch wechselnde Bedingungen und längere Etappen dazugehören.
Fazit:
Die CFmoto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein modernes Reiseenduro suchen, das im Alltag angenehm handlich bleibt und auf Landstraßen lebendig anspricht. Sie passt besonders gut zu Touren, die flexibel geplant sind – mit dem Gefühl, dass das Motorrad jederzeit „mitmacht“, ohne dass das Handling zur Aufgabe wird. Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem auf langen Etappen aus: mit souveräner Stabilität, starkem Reise-Komfort und einem Elektronikpaket, das das Fahren spürbar unterstützt. Wer häufig große Strecken fährt und ein Premium-Gesamtgefühl möchte, bekommt mit der BMW das passendere Motorrad. Kurz gesagt: CFmoto für pragmatische Vielnutzer und kurvige Touren, BMW für Langstrecken-Fans, die maximale Ruhe und Reiseausrichtung priorisieren.