| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs. BMW R nineT Scrambler – Motorradvergleich
Wer zwischen CF Moto 800 MT Explore und BMW R nineT Scrambler schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein modernes, alltagstaugliches Konzept mit Fokus auf Vielseitigkeit und Reise-Feeling. Auf der anderen Seite geht es um den unverwechselbaren Charakter einer Scrambler-Baureihe – mit dem Anspruch, sich im Stadtverkehr genauso gut zu präsentieren wie auf kurzen Ausfahrten. In diesem Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich Motor- und Fahrwerksauslegung auf das Handling aus? Wo liegen die Stärken bei Komfort und Ausstattung? Und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich festlegt?
Grundidee und Charakter: Reiseorientiert vs. Scrambler-Feeling
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Allrounder gedacht, der sich sowohl für längere Strecken als auch für den täglichen Einsatz eignet. Der Name „Explore“ deutet bereits an, dass das Motorrad auf Entdeckungstouren ausgelegt ist: mit einer Sitzposition, die nicht zu sportlich ausfällt, und einer Gesamtkonzeption, die auf praktische Nutzung setzt.
Die BMW R nineT Scrambler verfolgt dagegen eine klar andere Philosophie. Hier steht der Scrambler-Charakter im Vordergrund: markantes Design, ein Fahrgefühl, das eher „direkt“ und verspielt wirkt, und eine Ausrichtung, die besonders auf Fahrspaß im Alltag und auf schönen Landstraßen abzielt. Wer sich an der Optik und am Stil der R nineT-Serie orientiert, findet in der Scrambler-Variante ein Motorrad, das sich bewusst von rein funktionalen Konzepten absetzt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell, dass beide Motorräder unterschiedliche Stärken ausspielen. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Alltag oft wie ein „ruhigerer“ Begleiter: Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass sie sich gut dosieren lässt und auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und längere Autobahn- oder Landstraßenabschnitte gemischt vorkommen.
Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf das typische Boxer-Feeling und die Art, wie sich Drehmoment und Ansprechverhalten vermitteln. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „gleichmäßigem Reisegerät“ anfühlt, sondern eher nach Motorrad-Erlebnis. In Kurven und bei dynamischer Fahrweise zeigt sich oft, dass die BMW ihre Stärken besonders dann ausspielt, wenn man aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- CF Moto 800 MT Explore: punktet mit gut nutzbarer Kraft im Alltag und einem eher entspannten Charakter. Schwäche kann sein, dass der „emotionale“ Anteil weniger im Vordergrund steht als bei einem markanten Konzept wie dem Boxer.
- BMW R nineT Scrambler: überzeugt mit eigenständigem Fahrgefühl und Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß und Stil liegt und weniger auf maximaler Alltags-Pragmatik im Sinne eines reinen Reise-Allrounders.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore ist tendenziell so abgestimmt, dass sie auf wechselnden Untergründen und bei längeren Strecken ein sicheres Gefühl vermittelt. Das hilft besonders dann, wenn die Route nicht perfekt geplant ist: mal schlechterer Asphalt, mal Kopfsteinpflaster, mal wechselnde Beläge. Das Motorrad bleibt dabei meist gut kontrollierbar und wirkt nicht überfordert.
Die BMW R nineT Scrambler fühlt sich dagegen oft „lebendiger“ an. Das kann bedeuten, dass sie in Kurven sehr direkt reagiert und ein sportlich-entspanntes Fahrgefühl erzeugt. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Beladung – stärker spürbar machen, wie man selbst sitzt und wie man das Motorrad führt. Wer häufig sehr lange Strecken fährt oder viel Gepäck transportiert, sollte besonders auf den Komfort und die Abstimmung achten.
Bremsen und Fahrstabilität im Vergleich
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt häufig wie das Modell, das auf gleichmäßige Kontrolle ausgelegt ist – besonders dann, wenn man häufig bremst, etwa im Stadtverkehr oder bei wechselnden Geschwindigkeiten. Die BMW R nineT Scrambler kann beim Bremsen und Einlenken sehr souverän sein, wirkt aber stärker „fahrstilabhängig“: Wer aktiv fährt, bekommt ein sehr stimmiges Gefühl, wer eher entspannt unterwegs ist, merkt möglicherweise mehr Unterschiede in der Abstimmung.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Ergonomie ist bei der Kaufentscheidung oft entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmacht. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf eine Sitzposition, die für längere Fahrten angenehm bleibt. Dazu passt auch die Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit: Man sitzt nicht zu verkrampft, und das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt.
Die BMW R nineT Scrambler bietet eine Sitzposition, die stärker vom Scrambler-Ansatz geprägt ist. Das kann sehr gut passen, wenn kurze bis mittlere Touren im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem als Stil- und Fahrspaßmaschine genutzt wird. Bei längeren Strecken kann es – je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe – sein, dass man häufiger nachjustiert oder den Fokus stärker auf Komfortzubehör legt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt häufig wie das Modell, das auf praktische Nutzung und „Tour-ready“ ausgelegt ist. Die BMW R nineT Scrambler punktet dagegen oft mit dem besonderen BMW-Anspruch an Verarbeitung und dem Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das nicht nur funktioniert, sondern auch „präsent“ ist.
Wichtig ist dabei: Nicht nur die reine Ausstattung entscheidet, sondern wie sie im Alltag zusammenpasst. Wer viel plant, viel unterwegs ist und Wert auf unkomplizierte Nutzung legt, wird bei der CF Moto häufig schneller ein stimmiges Gesamtpaket finden. Wer dagegen das Motorrad als Teil des Lebensgefühls betrachtet und Wert auf Charakter legt, wird die BMW oft als emotionaler erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – typische Stärken
- Vielseitigkeit: eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile und Fahrstile.
- Alltagstauglichkeit: wirkt auf längere Fahrten und wechselnde Bedingungen ausgelegt.
- Pragmatischer Charakter: weniger „Show“, mehr „Funktion mit Spaß“.
CF Moto 800 MT Explore – mögliche Schwächen
- Weniger emotionaler Fokus: wer vor allem den besonderen Markencharakter sucht, könnte weniger „Gänsehaut“ erleben.
- Abstimmung abhängig vom Einsatz: wer sehr sportlich oder sehr komfortorientiert fährt, sollte gezielt vergleichen, wie die eigene Sitzhaltung und Beladung passt.
BMW R nineT Scrambler – typische Stärken
- Unverwechselbarer Charakter: Scrambler-Optik und Boxer-Feeling sorgen für Identität.
- Fahrspaß: wirkt besonders dann stark, wenn Kurven und aktive Fahrweise im Vordergrund stehen.
- Marken- und Verarbeitungsgefühl: vermittelt oft ein hochwertiges Gesamtbild.
BMW R nineT Scrambler – mögliche Schwächen
- Komfort und Langstrecke: kann je nach Körpergröße und Setup weniger „entspannt“ wirken als ein stärker reiseorientiertes Konzept.
- Fokus auf Stil: wer primär ein reines Nutzfahrzeug für viele Kilometer sucht, findet möglicherweise eine passendere Alternative.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad möchten, das sich flexibel einsetzen lässt: für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Strecken, ohne dass man ständig Kompromisse eingehen muss. Wer Wert auf praktische Nutzung legt und ein stimmiges Gesamtpaket für unterschiedliche Bedingungen sucht, wird hier häufig schneller glücklich.
Die BMW R nineT Scrambler passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis sehen: mit markantem Stil, eigenständigem Charakter und einem Fahrgefühl, das sich deutlich von „neutralen“ Allroundern abhebt. Wer gerne kurvenorientiert fährt, das Design liebt und das Motorrad auch optisch im Alltag genießen möchte, findet in der BMW oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf längeren Touren unkompliziert funktioniert. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus nutzbarer Kraft, kontrollierbarem Handling und einem Komfortgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch trägt. Wer häufig unterschiedliche Strecken fährt und dabei möglichst wenig nachdenken möchte, profitiert von der pragmatischen Auslegung.
Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken aus, wenn Stil, Charakter und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Das Boxer-Feeling und die Scrambler-Identität machen das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn Kurvenfahrten, kurze bis mittlere Touren und das „Motorrad-Gefühl“ wichtiger sind als maximale Reise-Relaxation. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur bewegt, sondern auch begeistert, trifft mit der BMW oft die richtige Entscheidung.