UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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CF Moto 800 MT Explore vs. BMW R nineT Urban G/S – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 800 MT Explore steht für moderne Reiseenduro-Ansätze: pragmatisch, alltagstauglich und mit Blick auf lange Strecken. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt den Retro-Charakter der R nineT-Reihe in eine straßennähere, aber immer noch abenteuerlustige Ausrichtung. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach dem passenden Mix aus Fahrgefühl, Komfort, Alltagstauglichkeit und dem „Warum macht man das eigentlich so gern?“

Im Folgenden werden die im Vergleich typischen Kriterien gegeneinander abgewogen: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie und Sitzposition, Ausstattung und Elektronik sowie Alltagsthemen wie Wartung, Nutzung und Umbau. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, welche Stärken die jeweilige Maschine ausspielen kann – und wo die Grenzen liegen.

Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich

CF Moto 800 MT Explore: souverän für Touren und Alltag

Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf einen Motorcharakter, der sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren zuverlässig trägt. Der Antrieb wirkt dabei eher „harmonisch“: Gasannahme und Durchzug sind so abgestimmt, dass man nicht ständig nachjustieren muss. Gerade auf wechselnden Strecken – Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte – spielt das seine Vorteile aus, weil die Maschine nicht nur für eine bestimmte Fahrweise optimiert ist.

BMW R nineT Urban G/S: kernig, direkt und mit viel Charakter

Die BMW R nineT Urban G/S steht für ein spürbar anderes Erlebnis. Der Motor vermittelt mehr „Mechanik im Gefühl“: Der Charakter ist oft unmittelbarer, das Ansprechverhalten wirkt direkter und die Maschine lädt stärker dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Wer gern fährt, statt nur „mitzufahren“, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein echtes Stück Motorradkultur anfühlt. Das kann auf kurvigen Strecken besonders belohnend sein.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die CF Moto punktet eher mit Allround-Tauglichkeit und einem entspannten, tourenorientierten Gesamtgefühl. Die BMW punktet mit Charakter und Direktheit, kann aber je nach Nutzung stärker „Fahrer-Fokus“ verlangen, weil das Motorrad mehr Interaktion belohnt.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

CF Moto 800 MT Explore: komfortorientiert und berechenbar

Die CF Moto 800 MT Explore ist im Handling so ausgelegt, dass sie sich in vielen Situationen berechenbar verhält. Das Fahrwerk unterstützt eine Linie, die sowohl auf längeren Strecken als auch auf kurvigen Abschnitten funktioniert. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist – schlechte Fahrbahn, wechselnder Belag, unruhige Abschnitte – wirkt die Maschine eher „ruhig“ im Gesamtbild.

BMW R nineT Urban G/S: agil, aber mit Anspruch an die Fahrweise

Die BMW R nineT Urban G/S fühlt sich häufig lebendiger an. In der Kurve macht sie Spaß, und das Motorrad vermittelt ein klares Feedback. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl stärker davon abhängen, wie die Maschine bewegt wird: Wer sportlich und aktiv fährt, bekommt ein sehr gutes Gefühl für die Linie. Wer dagegen eher gemütlich und gleichmäßig unterwegs ist, kann die BMW als „präsenter“ erleben als eine rein komfortorientierte Reiseenduro.

Vergleich der Fahrwerk-„Philosophie“

Die CF Moto wirkt wie die Maschine für entspanntes Durchziehen und komfortorientierte Kontrolle. Die BMW ist eher die Wahl, wenn Agilität und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Schwäche der einen ist oft die Stärke der anderen: Die BMW kann mehr „Motorradgefühl“ liefern, die CF Moto dafür mehr „Alltagserleichterung“.

Bremsen und Sicherheitsempfinden

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein sicheres, gut kontrollierbares Bremsverhalten, das im Alltag und bei wechselnden Bedingungen angenehm zu dosieren ist. Die BMW R nineT Urban G/S bietet ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, wirkt aber oft etwas „direkter“ in der Rückmeldung. Das kann beim sportlichen Fahren ein Vorteil sein, während die CF Moto im Alltag besonders unkompliziert wirkt.

Ergonomie: Sitzposition, Alltag und Langstrecke

CF Moto 800 MT Explore: entspannter Einstieg in den Tourenmodus

Die CF Moto 800 MT Explore ist auf eine Nutzung ausgelegt, bei der man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Die Sitzposition wirkt tendenziell so, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn die Maschine als Alltags- und Tourenwerkzeug dienen soll.

BMW R nineT Urban G/S: sportlich-klassisch, mit Retro-Charme

Die BMW bringt eine Sitzposition, die den Charakter der Maschine unterstreicht: klassisch, aber nicht zwingend „weichgespült“. Wer die R nineT-Optik und das Fahrgefühl mag, wird die Ergonomie oft als stimmig empfinden. Wer dagegen sehr lange, sehr entspannt fahren möchte, kann die CF Moto als weniger „aufmerksamkeitsfordernd“ erleben.

Ergonomie im Vergleich

Die CF Moto punktet eher mit Langstrecken-Komfort und einem unkomplizierten Einstieg. Die BMW punktet mit Charakter und einem Fahrgefühl, das stärker nach „Motorrad“ aussieht und sich auch so anfühlt. Die Schwäche der BMW ist nicht das Können, sondern die Erwartung: Wer maximalen Komfort sucht, findet in der CF Moto oft den leichteren Weg.

Ausstattung und Elektronik: Unterschiede im Alltag

CF Moto 800 MT Explore: moderne Praxisorientierung

Bei der CF Moto 800 MT Explore steht die Ausstattung im Vergleich häufig für praktische Nutzung: Elektronik und Assistenzsysteme sind so gedacht, dass sie im Alltag helfen, ohne den Fahrspaß zu überdecken. Gerade auf wechselnden Strecken kann das die Bedienung erleichtern und das Vertrauen erhöhen.

BMW R nineT Urban G/S: Technik trifft Stil

Die BMW kombiniert den Retro-Look mit moderner Technik. Im Vergleich zeigt sich oft: Die Bedienlogik und die Integration der Systeme wirken „BMW-typisch“ – klar, hochwertig und auf ein stimmiges Gesamtpaket ausgerichtet. Wer Wert auf eine stimmige Haptik und ein rundes Bediengefühl legt, wird das besonders schätzen.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung

Die CF Moto wirkt im Vergleich häufig als Preis-Leistungs-orientierte Wahl mit sinnvoller Technik. Die BMW spielt ihre Stärke eher in Premium-Integration und „Gesamtgefühl“ aus. Schwäche der CF Moto kann sein, dass manche Nutzer den letzten Feinschliff im Premium-Detail suchen. Schwäche der BMW kann sein, dass der höhere Anspruch an Budget und Erwartung stärker ins Gewicht fällt.

Alltag, Wartung und Nutzung im Vergleich

Im Alltag zählen Themen wie Werkstattzugang, Ersatzteilverfügbarkeit, Servicekosten und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Jahresverlauf nutzen lässt. Die CF Moto 800 MT Explore wird im Vergleich oft als unkomplizierte Option wahrgenommen, wenn man ein modernes Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende glänzt. Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen häufig die Wahl, wenn man langfristig in ein etabliertes Marken-Ökosystem investieren möchte und Wert auf Premium-Service und Wiederverkaufsgefühl legt.

Auch beim Zubehör und Umbau unterscheiden sich die Ansätze: Die CF Moto lässt sich in vielen Fällen pragmatisch erweitern, während die BMW durch die große Community und das breite Angebot an Zubehör oft besonders leicht „in die eigene Richtung“ gebracht werden kann.

Für wen passt welches Motorrad?

CF Moto 800 MT Explore – die passende Wahl für…

Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltag und Touren gleichermaßen abdeckt. Wer ein berechenbares Fahrgefühl möchte, das auch auf weniger perfekten Straßen entspannt bleibt, findet hier eine starke Basis. Auch dann, wenn Technik und Ausstattung wichtig sind, aber das Gesamtpaket möglichst pragmatisch bleiben soll, wirkt die CF Moto überzeugend.

BMW R nineT Urban G/S – die passende Wahl für…

Die BMW R nineT Urban G/S passt besonders gut, wenn der Fokus auf Motorradcharakter, stilvoller Technik und einem Fahrgefühl liegt, das stärker nach „bewusstem Fahren“ verlangt. Wer die R nineT-Optik liebt, gern kurvig fährt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der BMW häufig sehr glücklich. Auch für Nutzer, die Wert auf Premium-Integration und ein etabliertes Markenumfeld legen, ist die BMW eine naheliegende Wahl.

Fazit:

Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren mit einem entspannten, berechenbaren Gesamtgefühl überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo lange Strecken, wechselnder Belag und ein „einfach losfahren“ im Vordergrund stehen. Die BMW R nineT Urban G/S gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf Charakter, direktem Fahrgefühl und Premium-Integration liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn bewusst gefahren wird und der Stil der Maschine genauso wichtig ist wie die Technik. Kurz gesagt: CF Moto für den vielseitigen Reise- und Allroundeinsatz mit pragmatischer Technik – BMW für alle, die ein Motorrad mit markantem Erlebnis suchen und bereit sind, mehr in den Premium-Anspruch zu investieren.

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