| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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CF Moto 800 MT Explore vs Ducati Hyperstrada – Vergleich für Alltag & Reisen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide für Straße und Touren gemacht sind, wird der Vergleich spannend: Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit Fokus auf Vielseitigkeit. Die Ducati Hyperstrada steht dagegen für den typischen Ducati-Charakter: sportlich, markant und mit dem Anspruch, auch auf der Landstraße und in der Stadt eine klare Handschrift zu zeigen. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte vor allem wissen, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen – und welche Stärken die jeweilige Maschine ausspielen kann.
Grundidee der beiden Motorräder
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Touren- und Allrounder gedacht. Der Name „Explore“ passt zur Idee: komfortables Handling, eine Ausstattung, die das Mitnehmen von Gepäck und das Planen längerer Strecken erleichtert, und ein Gesamtpaket, das sich auch dann gut anfühlt, wenn der Tag nicht perfekt durchgeplant ist. Die Maschine wirkt wie ein Werkzeug, das man gerne täglich nutzt und auf längeren Touren nicht „nur irgendwie“ mitnimmt.
Die Ducati Hyperstrada verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist ein sportlicher Straßen-Tourer, der sich nicht verstecken muss. Der Charakter ist dynamischer, die Ausrichtung stärker auf Fahrspaß und präzises Handling. Dabei bleibt sie alltagstauglich – aber eher im Sinne von „sportlich nutzbar“, nicht im Sinne von „maximal entspannt und pragmatisch“.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich im 800er-Umfeld, aber das Fahrgefühl ist unterschiedlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Alltag oft harmonischer und „zugänglicher“. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnden Geschwindigkeiten. Der Motor lässt sich meist gut dosieren, ohne dass es ständig nach „Sportmodus“ verlangt.
Die Ducati Hyperstrada bringt dagegen mehr Temperament in den Vordergrund. Das merkt man beim Ansprechverhalten und beim Gefühl, dass das Motorrad stärker auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Wer gerne dynamisch beschleunigt, Kurven mit mehr Schwung nimmt und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass die Ducati „mitarbeitet“.
Stärken und Schwächen im Motorbetrieb
Stärken der CF Moto 800 MT Explore: gleichmäßiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten; angenehm, wenn die Fahrt abwechslungsreich ist und nicht jedes Mal ein sportliches Tempo anliegt.
Schwächen der CF Moto 800 MT Explore: wer ausschließlich sportliche Dynamik sucht, empfindet den Charakter möglicherweise als weniger „dramatisch“ als bei der Ducati.
Stärken der Ducati Hyperstrada: spürbare Dynamik und sportlicheres Fahrgefühl; macht Lust auf zügige Strecken und dynamische Manöver.
Schwächen der Ducati Hyperstrada: wer vor allem entspannt cruisen möchte, kann den sportlichen Fokus als etwas „präsenter“ erleben, als es für ganz ruhige Fahrten nötig wäre.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil fühlt sich die Fahrt an?
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie Kurven und Tempowechsel „verarbeiten“. Die CF Moto 800 MT Explore ist darauf ausgelegt, souverän zu bleiben, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Das zeigt sich im Alltag: Kopfsteinpflaster, schlechte Beläge oder wechselnde Fahrbahnen werden eher als „Herausforderung“ behandelt, die das Motorrad ruhig mitmacht.
Die Ducati Hyperstrada wirkt dagegen stärker auf präzises Einlenken und sportliches Kurvenfahren getrimmt. Sie vermittelt ein direkteres Feedback und unterstützt das aktive Fahren. Auf kurvigen Strecken fühlt sich das oft wie „mehr Kontrolle“ an, während die CF Moto eher wie „mehr Ruhe“ wirkt.
Kurven, Bremsen und Tempowechsel
Im Vergleich der Brems- und Fahrwerkswirkung zeigt sich: Beide Motorräder können zügig fahren, aber die Ducati wirkt tendenziell stärker auf sportliche Ansprache und dynamische Linienführung. Die CF Moto punktet eher mit einem gutmütigen Gesamtgefühl, das auch dann funktioniert, wenn die Fahrt nicht ausschließlich aus sportlichen Passagen besteht.
Merksatz: Wer häufig „sportlich unterwegs“ ist, findet in der Ducati oft das passendere Gefühl. Wer regelmäßig pendelt, Touren mit wechselnden Bedingungen fährt und dabei Komfort und Gelassenheit priorisiert, wird mit der CF Moto eher glücklich.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Tage
Ergonomie ist bei Tourenmotorrädern entscheidend, weil sie bestimmt, wie schnell sich Ermüdung bemerkbar macht. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Sitzposition eher auf entspannteres Handling ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn nicht jede Pause nur „kurz tanken“ ist, sondern auch das Sitzen komfortabel bleiben soll.
Die Ducati Hyperstrada bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad aktiv gefahren wird und die Körperhaltung die Dynamik unterstützt. Für lange, gleichmäßige Fahrten kann das je nach Fahrstil und Körpergröße dennoch sehr gut funktionieren – aber wer eher „komfortabel und entspannt“ unterwegs sein möchte, wird die CF Moto häufig als angenehmer erleben.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Beim Thema Windschutz und Schutz vor Wetter spielt die Auslegung eine große Rolle. Die CF Moto wirkt in der Gesamtkonzeption stärker auf Tourenkomfort, während die Ducati den sportlichen Charakter betont. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Fahrt länger dauert oder das Wetter wechselhaft ist: Die CF Moto vermittelt eher das Gefühl, dass man „einfach weiterfahren kann“, während die Ducati stärker auf Fahrspaß und aktive Kontrolle setzt.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich
Beide Motorräder sind mit zeitgemäßer Elektronik ausgestattet, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Paket, das den Alltag erleichtert: Stabilität, gut nutzbare Assistenzsysteme und eine Ausstattung, die das Motorrad als Reisebegleiter erscheinen lässt. Das ist besonders interessant, wenn die Maschine nicht nur am Wochenende genutzt wird, sondern auch für längere Fahrten unter realen Bedingungen.
Die Ducati Hyperstrada setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber der Fokus liegt stärker auf dem sportlichen Gesamtgefühl. Elektronik und Fahrmodi unterstützen das dynamische Fahren und helfen dabei, die Leistung kontrolliert zu nutzen. Wer gerne mit verschiedenen Fahrstilen unterwegs ist und das Motorrad „mitdenken“ lassen möchte, wird die Ducati als besonders stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Assistenz
Stärken der CF Moto 800 MT Explore: pragmatische Tourenorientierung; Technik, die im Alltag entlastet und das Motorrad vielseitig macht.
Schwächen der CF Moto 800 MT Explore: wer maximale Sport-Inszenierung erwartet, könnte weniger „Ducati-Feeling“ finden.
Stärken der Ducati Hyperstrada: sportlich abgestimmte Elektronik; unterstützt dynamisches Fahren und gibt dem Fahrer ein direktes Gefühl von Kontrolle.
Schwächen der Ducati Hyperstrada: wer vor allem Komfort und entspanntes Reisen priorisiert, könnte den sportlichen Fokus als weniger „neutral“ empfinden.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Ducati Hyperstrada lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder sind für Straße und Touren gemacht, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Typische Profile für die CF Moto 800 MT Explore
Die CF Moto 800 MT Explore passt besonders gut, wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden: Pendeln, Landstraße, längere Touren und auch mal unvorhersehbare Bedingungen. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt, dabei stabil bleibt und Tourenkomfort in den Vordergrund stellt, findet hier einen starken Kandidaten.
Typische Profile für die Ducati Hyperstrada
Die Ducati Hyperstrada ist ideal, wenn Fahrspaß und sportliches Feedback wichtiger sind als reiner Komfort. Wer Kurven gerne aktiv fährt, Beschleunigung bewusst nutzt und das Motorrad als dynamischen Begleiter versteht, wird die Ducati häufig als „lebendiger“ erleben.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Touren- und Allround-Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken eher Ruhe und Komfort vermittelt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind und das Motorrad nicht nur für sportliche Momente, sondern für den täglichen Einsatz und entspannte Touren gedacht ist.
Die Ducati Hyperstrada empfiehlt sich vor allem dann, wenn sportliches Fahrgefühl, präziseres Feedback und eine stärker dynamische Ausrichtung im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und die Elektronik als Unterstützung für dynamische Fahrweise nutzen möchte, bekommt mit der Ducati meist das passendere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Explore für pragmatische Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Hyperstrada für sportliche Dynamik und mehr „Ducati-Charakter“.