| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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CF Moto 800 MT Explore vs Ducati Monster 1200 S: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach ganz unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen modernen, alltagstauglichen Ansatz mit Fokus auf Vielseitigkeit. Die Ducati Monster 1200 S dagegen ist ein Klassiker im Streetfighter-Umfeld: kompakt, markant und mit dem Anspruch, sportlich zu begeistern. Wer vor der Entscheidung steht, findet hier einen verständlichen Vergleich der wichtigsten Punkte – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Stärken und möglichen Schwächen beider Modelle.
Grundidee und Charakter: Touren-Allrounder vs. Streetfighter-Feeling
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Motorrad gedacht, das den Alltag genauso gut mitmacht wie die nächste Feierabendrunde oder eine längere Tour. Der Name „Explore“ passt zur Ausrichtung: komfortorientierter als viele reine Sportmodelle, dabei aber nicht träge. Die Maschine wirkt wie ein „funktionierender Begleiter“ – mit dem Ziel, möglichst viele Einsatzszenarien abzudecken.
Die Ducati Monster 1200 S verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf „alles kann“ ausgelegt, sondern auf „macht Spaß“. Das Monster-Feeling entsteht aus der Kombination von Motor, Fahrgefühl und der typischen Ducati-Optik. Wer ein Motorrad sucht, das im Stadtverkehr agil bleibt und auf der Landstraße sofort Lust auf zügiges Fahren macht, findet hier eine klare Ansage.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern spürbare Dynamik, aber mit unterschiedlicher Handschrift. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Alltag oft „harmonischer“: Der Motor lässt sich gleichmäßig bewegen, reagiert gut auf Gasbefehle und unterstützt entspanntes Fahren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr, im Stop-and-go oder auf wechselnden Strecken gefahren wird.
Die Ducati Monster 1200 S setzt stärker auf das sportliche Erlebnis. Der Motorcharakter ist präsenter, die Beschleunigung wirkt „direkter“ und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Gänge auszudrehen. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad als Erlebnismaschine sehen – kann aber im Alltag auch bedeuten, dass man den Fahrstil bewusster dosieren möchte, um den Komfortfokus zu erhalten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Vertrauen
Beim Handling unterscheiden sich die Ansätze. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll auf der Landstraße sicher liegen, aber auch in der Stadt nicht sperrig wirken. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Straßenqualitäten spielt das eine große Rolle. Wenn die Strecke „nicht perfekt“ ist, zeigt sich oft, wie gut ein Motorrad mit Unebenheiten und wechselndem Grip umgeht.
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen stärker auf sportliche Kurvenarbeit ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein dynamisches Gefühl, das Vertrauen in Schräglage aufbaut. In flotten Passagen wirkt das Monster dadurch sehr „zielgerichtet“. Mögliche Schwäche: Wer häufig lange Strecken mit viel Verkehr oder schlechter Fahrbahn fährt, kann – je nach Fahrstil und Erwartung – den Fokus auf Sportlichkeit als etwas weniger „entspannt“ empfinden als bei der CF Moto.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo kontrollieren?
Bei der Bremsleistung ist der Vergleich vor allem eine Frage der Dosierbarkeit und des Ansprechverhaltens. Die CF Moto 800 MT Explore bietet eine solide Basis, die sich im Alltag gut kontrollieren lässt. Das ist besonders wertvoll, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man nicht immer mit maximalem Sporttempo unterwegs ist.
Die Ducati Monster 1200 S bringt hier oft das Gefühl „mehr Reserven“ mit. Gerade bei sportlicherem Fahren kann das ein echter Vorteil sein: Man kann später anbremsen und das Motorrad bleibt dabei stabil. Als mögliche Schwäche gilt: Wer sehr sanft fährt oder lange im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Bremscharakteristik zwar mögen, aber nicht zwingend den „Sportvorteil“ voll ausspielen.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Moderne Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt so, als wolle sie vor allem den Alltag erleichtern: Traktions- und Fahrmodi sollen das Fahren berechenbar machen, ohne dass man ständig „nachregeln“ muss. Das ist ein Pluspunkt für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das auch bei wechselnden Bedingungen unkompliziert bleibt.
Die Ducati Monster 1200 S setzt stärker auf sportliche Unterstützung. Fahrmodi und Assistenzsysteme unterstützen das dynamische Fahren, ohne das Motorrad zu „entmündigen“. Wer gerne variiert – mal ruhig, mal zügig – profitiert davon, dass das System schnell in den gewünschten Charakter wechselt. Mögliche Schwäche: Wer Elektronik eher als „nice to have“ sieht, könnte den Mehrwert stärker spüren, wenn das Motorrad auch wirklich sportlich bewegt wird.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Langstreckenkomfort
Die Ergonomie entscheidet oft darüber, wie gern man ein Motorrad nach einer Woche noch fährt. Die CF Moto 800 MT Explore ist tendenziell auf Alltagstauglichkeit ausgelegt: Die Sitzposition wirkt so, dass man auch länger unterwegs sein kann, ohne sofort „verkrampft“ zu sein. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die nicht nur kurze Runden planen.
Die Ducati Monster 1200 S ist sportlicher positioniert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man eine direkte Rückmeldung möchte und das Motorrad „greifbar“ wirken soll. Gleichzeitig gilt: Wer sehr lange Strecken fährt oder häufig im dichten Verkehr steht, wird den Komfort stärker gegen den sportlichen Anspruch abwägen müssen. Je nach Körpergröße und Fahrgewohnheiten kann das Monster dann entweder perfekt passen oder eher als „sportlich straffer“ empfunden werden.
Design und Markenwirkung: Mehr als nur Optik
Beim Design sind beide Motorräder klar erkennbar. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt modern und funktional, mit dem Anspruch, ein Motorrad für viele Situationen zu sein. Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ein Statement: das Monster-Design ist ikonisch, und die S-Variante unterstreicht den Premium-Charakter. Wer Wert auf Markenimage und das „Ducati-Gefühl“ legt, wird das Monster besonders attraktiv finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – typische Stärken
- Allround-Charakter: geeignet für Stadt, Landstraße und längere Touren.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: gut dosierbar und im Alltag angenehm.
- Komfortorientierung: eher entspannter als viele rein sportliche Konzepte.
CF Moto 800 MT Explore – mögliche Schwächen
- Wer ausschließlich sportliche „Spitze“ sucht, könnte den Fokus weniger kompromisslos finden.
- Das Motorrad spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn man vielseitig fährt.
Ducati Monster 1200 S – typische Stärken
- Sportliches Erlebnis: Motor und Fahrgefühl wirken deutlich „präsenter“.
- Kurven- und Bremsgefühl: besonders bei dynamischer Fahrweise überzeugend.
- Premium-Charakter: starke Markenidentität und hochwertiger Auftritt.
Ducati Monster 1200 S – mögliche Schwächen
- Komfort vs. Sport: im Alltag kann das straffer wirken als bei der CF Moto.
- Der Mehrwert der sportlichen Ausrichtung zeigt sich vor allem, wenn das Motorrad auch entsprechend bewegt wird.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig in vielen Situationen funktioniert: Pendeln, Wochenendtouren, längere Strecken und wechselnde Straßenbedingungen. Sie ist eine gute Wahl, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und ein harmonisches Gesamtpaket im Vordergrund stehen.
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ideal für alle, die das Motorrad als Erlebnis sehen: sportlicheres Fahren, klare Rückmeldung, dynamisches Handling und ein starker Markencharakter. Wer häufig zügig unterwegs ist oder einfach gerne das „Mehr“ an Ducati-Feeling spürt, wird mit dem Monster sehr wahrscheinlich glücklicher.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Strecken angenehm funktioniert. Ihr Vorteil liegt im ausgewogenen Gesamtpaket: harmonischer Motorcharakter, gut kontrollierbares Fahrverhalten und eine Ergonomie, die nicht nur für kurze Ausfahrten gemacht ist. Die Ducati Monster 1200 S gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf sportlichem Fahrgefühl, direkter Dynamik und Premium-Anspruch liegt. Das Monster spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn Kurven, Beschleunigung und Bremsmomente aktiv genutzt werden. Wer viel pendelt und vielseitig fährt, findet in der CF Moto den entspannteren Begleiter. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das spürbar mehr „Bock“ macht und dynamisch bewegt werden will, trifft mit der Ducati die passendere Entscheidung.