| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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CF Moto 800 MT Explore vs. Honda CB 1300 SA: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Spaß“ aussehen, steckt dahinter oft ein ganz unterschiedliches Konzept. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der CF Moto 800 MT Explore und der Honda CB 1300 SA. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur kurze Strecken: Touren, Alltag mit Charakter und Fahrspaß, der auch nach vielen Kilometern nicht abreißt. Trotzdem unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich – und genau diese Unterschiede helfen bei der Entscheidung.
Grundidee der beiden Bikes: Explore vs. CB 1300 SA
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein vielseitiges Adventure-Paket für die Straße und für Ausflüge abseits des reinen Asphalts. Der Fokus liegt auf einem modernen Gesamtpaket: handliche Dimensionen, eine Touren-Ausrichtung und ein Motor, der sich sowohl im Alltag als auch auf längeren Etappen angenehm dosieren lässt.
Die Honda CB 1300 SA steht dagegen für eine andere Art von „großem Motorradgefühl“. Hier geht es stärker in Richtung souveräner Langstrecken-Performance und eines Motors, der auf Kraft und Durchzug ausgelegt ist. Die CB 1300 SA ist damit weniger „Abenteuer im Sinne von Offroad“, sondern eher „Reise mit viel Reserve“ – auch dann, wenn es zügig vorangehen soll.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf einen Motor, der sich dynamisch und gleichzeitig gut kontrollierbar anfühlt. Gerade beim Anfahren, im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt das Konzept stimmig: Gas geben fühlt sich direkt an, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden.
Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Stärken vor allem beim Durchzug und bei der Art, wie sie Geschwindigkeit aufbaut. Wer gerne entspannt fährt und dabei trotzdem jederzeit Reserven nutzen möchte, wird die Charakteristik schnell schätzen. Im Vergleich zur CF Moto wirkt die Honda oft „größer“ im Gefühl – weniger drehzahlabhängig, mehr auf souveränes Gleiten und kräftiges Beschleunigen ausgelegt.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der gut dosierbaren Dynamik und dem angenehmen Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass wer maximale „Kraftreserven“ erwartet, diese eher bei der Honda findet.
- Honda CB 1300 SA: Stärken liegen im souveränen Durchzug und dem starken Gefühl von Reserve. Schwäche kann sein, dass das Bike für manche im Alltag etwas „zu viel“ sein kann – vor allem, wenn enge Strecken, häufiges Rangieren oder ein sehr leichtes Handling im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Komfort: Wie gut bleibt man nach vielen Kilometern frisch?
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die CF Moto 800 MT Explore ist so ausgelegt, dass sie auf unterschiedlichen Straßenqualitäten stabil bleibt, ohne dabei den Komfort zu verlieren. Gerade auf welligen Landstraßen und bei wechselnden Belägen wirkt das Setup oft harmonisch: Das Motorrad vermittelt Sicherheit, ohne dass jede Unebenheit unangenehm durchschlägt.
Die Honda CB 1300 SA zielt stärker auf Langstrecken-„Gelassenheit“. Das Fahrgefühl ist häufig geprägt von Ruhe und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Wer viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, profitiert davon, dass die Honda das Tempo souverän „trägt“.
Komfort-Realität: Alltag vs. Reise
Im Vergleich wird klar: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt oft wie die bessere Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind und man auch mal schlechtere Straßen nicht vermeiden möchte. Die Honda CB 1300 SA punktet besonders, wenn die Strecke lang ist und man möglichst entspannt ankommen möchte – mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität und Durchzug ausgelegt ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?
Ergonomie ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man ohne Ermüdung unterwegs ist. Die CF Moto 800 MT Explore bietet eine Sitzposition, die häufig als „tourentauglich“ empfunden wird: nicht zu sportlich, aber auch nicht komplett entspannt wie bei klassischen Cruiser-Konzepten. Das hilft besonders, wenn die Touren sowohl aus Landstraße als auch aus Stadtanteilen bestehen.
Die Honda CB 1300 SA wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das auf längere Strecken und ruhiges Handling ausgelegt ist. Die Sitzposition unterstützt das entspannte Fahren, und die Art, wie das Bike auf Lenkimpulse reagiert, passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken in der vielseitigen Alltagstauglichkeit und einer Sitzposition, die für gemischte Strecken gut funktioniert. Schwäche kann sein, dass sehr große oder sehr kleine Fahrer je nach Körperbau stärker nach Feintuning (z. B. Sitz/Setup) suchen.
- Honda CB 1300 SA: Stärken in der Reiseorientierung und dem ruhigen Fahrgefühl über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche im Stadtverkehr oder auf sehr engen Strecken weniger „leichtfüßig“ wirkt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber die Schwerpunkte können sich unterscheiden. Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf ein Paket, das sich gut in den Alltag integrieren lässt: Fahrmodi und elektronische Helfer unterstützen dabei, die Charakteristik an die Situation anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren.
Die Honda CB 1300 SA bietet ebenfalls moderne Unterstützung, die vor allem das entspannte und sichere Fahren auf längeren Strecken erleichtert. Gerade bei wechselnden Bedingungen kann die Honda durch ihre Abstimmung ein sehr „berechenbares“ Gefühl vermitteln.
Was bedeutet das für die Praxis?
Im Vergleich gilt: Wer häufig spontan fährt, unterschiedliche Strecken kombiniert und dabei eine unkomplizierte elektronische Unterstützung möchte, findet in der CF Moto 800 MT Explore oft einen sehr stimmigen Begleiter. Wer dagegen besonders Wert auf souveräne Langstreckenstabilität und eine Elektronik legt, die das Motorrad „ruhig“ wirken lässt, wird die Honda CB 1300 SA häufig als sehr passend empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich im Vergleich vor allem, wie die Motorräder ihre Leistung in sich „übersetzen“. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das kontrolliertes Verzögern und sicheres Einlenken gut zusammenbringt. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs ist.
Die Honda CB 1300 SA punktet häufig mit einem sehr stabilen Gefühl beim Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten. Das Zusammenspiel aus Motorleistung, Fahrwerk und Bremsverhalten vermittelt Vertrauen – vor allem dann, wenn man zügig fährt oder mit Gepäck unterwegs ist.
Ausstattung und Touring-Charakter: Wer ist besser für lange Strecken?
Der Begriff „Explore“ ist bei der CF Moto 800 MT Explore Programm: Das Motorrad ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Touren können damit sowohl „klassisch“ als auch etwas abenteuerlicher geplant werden. Dazu passt auch die generelle Ausrichtung: Das Bike soll sich nicht nur auf der Autobahn wohlfühlen, sondern auch auf Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen.
Die Honda CB 1300 SA ist dagegen stärker auf „große Reise“ getrimmt. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Art der Abstimmung und das souveräne Fahrgefühl besonders schätzen. Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nimmt, wenn man nicht nur ankommt, sondern die Fahrt selbst als entspannten Genuss erlebt.
Stärken & Schwächen in der Gesamtwirkung
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken in der Vielseitigkeit, dem tourentauglichen Charakter und dem unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass wer sehr sportliche Ansprüche oder „maximale“ Reserven sucht, eher bei der Honda fündig wird.
- Honda CB 1300 SA: Stärken in Durchzug, Reisegefühl und Stabilität. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr enge Stadtstrecken oder für Fahrer, die ein besonders leichtes Handling bevorzugen, weniger ideal erscheint.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Wahl hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt.
CF Moto 800 MT Explore – ideal für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Tourenmotorrad suchen, das im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Ausfahrten. Wer gerne abwechslungsreiche Strecken fährt, Wert auf ein gut kontrollierbares Fahrgefühl legt und ein Bike möchte, das sich nicht auf eine einzige Fahrart festlegt, wird mit der CF Moto 800 MT Explore häufig sehr zufrieden sein.
Honda CB 1300 SA – ideal für…
… alle, die ein langstreckenstarkes Motorrad mit viel Reserve möchten. Wer gerne entspannt fährt, dabei aber jederzeit kräftig beschleunigen will, findet in der Honda CB 1300 SA oft die passende Mischung aus Souveränität, Stabilität und Reisekomfort.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: ein tourentaugliches Motorrad, das sich im Alltag angenehm dosieren lässt und auf unterschiedlichen Straßenqualitäten souverän bleibt. Besonders dann, wenn Touren abwechslungsreich sind und nicht jede Strecke perfekt geplant werden kann, spielt die Explore ihre Stärken aus. Ihre Schwäche liegt eher dort, wo maximale Reserven und ein „großes“ Kraftgefühl erwartet werden.
Die Honda CB 1300 SA überzeugt vor allem als Langstreckenmaschine: Durchzug, Stabilität und das ruhige Reisegefühl machen sie für Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die lange Strecken genießen und dabei jederzeit kraftvoll reagieren möchten. Wer häufig zügig unterwegs ist oder mit Gepäck entspannt reisen will, wird die Honda besonders schätzen. Als Nachteil kann sich für manche der größere Charakter im engen Alltag bemerkbar machen.
Kurz gesagt: Explore für flexible Touren und unkomplizierten Alltag, CB 1300 SA für souveräne Reise mit viel Reserve.