| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher ein vielseitiger Allrounder für längere Strecken sein – oder eine unkomplizierte Straßenmaschine, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt? Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Honda CB 500 F zeigt sehr gut, wie sich unterschiedliche Philosophien im Fahrgefühl, in der Ergonomie und in der Art der Nutzung widerspiegeln.
Beide Modelle sind darauf ausgelegt, Freude am Fahren zu machen. Doch während die CF Moto 800 MT Explore mit ihrem „Explore“-Ansatz stärker in Richtung Tour und Entdeckung geht, setzt die Honda CB 500 F auf eine klare, alltagstaugliche Straßenorientierung. Genau daraus ergeben sich die wichtigsten Unterschiede – und auch die jeweiligen Stärken und Schwächen.
Grundidee im Vergleich: Tour-orientiert vs. straßenfokussiert
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt nutzt, sondern auch für längere Pläne. Der Name ist Programm: „Explore“ steht für eine Ausrichtung, bei der Komfort, Reichweite im Kopf und eine gewisse Reise-Logik mitgedacht werden. Das spürt man vor allem in der Gesamterscheinung und im Charakter des Motorrads: Es fühlt sich eher nach „mitnehmen und los“ an.
Die Honda CB 500 F dagegen ist ein klassischer Vertreter der straßenorientierten Mittelklasse. Sie ist darauf ausgelegt, sich schnell vertraut anzufühlen, unkompliziert zu bleiben und im Alltag nicht zu viel zu verlangen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, Stadtfahrten und entspannte Touren, bei denen man vor allem eins möchte: einfach fahren, ohne ständig nachdenken zu müssen.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Motorräder deutlich in der Art, wie Leistung und Antrieb sich anfühlen. Die CF Moto 800 MT Explore bringt durch ihre größere Hubraumklasse einen deutlich „breiteren“ Charakter mit. Das bedeutet in der Praxis: Beim Beschleunigen und beim Halten konstanter Geschwindigkeiten wirkt der Motor oft souveräner, weil er weniger stark auf Drehzahl angewiesen ist. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken angenehm ist – man kann entspannter fahren und muss nicht permanent „arbeiten“.
Die Honda CB 500 F spielt dagegen ihre Stärken in der Leichtigkeit und im gutmütigen Ansprechverhalten aus. Der Motor ist eher darauf ausgelegt, harmonisch zu funktionieren und ein gleichmäßiges Tempo zu ermöglichen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das sich auch in der Stadt nicht sperrig anfühlt. In flotteren Situationen macht die CB 500 F Spaß, aber sie bleibt stärker auf einen „sauberen“ Fahrstil angewiesen, bei dem man die Drehzahl im Blick behält.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist der souveräne Charakter, der das Motorrad für Touren besonders attraktiv macht. Schwäche kann sein, dass der „größere“ Antrieb für manche Fahrer im Alltag etwas mehr Motorradgefühl erzeugt als nötig – wer vor allem kurze Strecken fährt, merkt das manchmal als „zu viel“.
Honda CB 500 F: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das gutmütige Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Schwäche ist, dass bei sehr ambitioniertem Tempo oder langen Autobahnabschnitten der Fokus eher auf Effizienz und Harmonie liegt als auf maximaler Durchzugskraft.
Ergonomie & Sitzposition: Tourkomfort vs. Alltagsfreundlichkeit
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die CF Moto 800 MT Explore zielt stärker auf Komfort für längere Fahrten. Das merkt man daran, dass das Motorrad insgesamt „touriger“ wirkt: Die Haltung ist so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, ständig gegen die Geometrie zu arbeiten. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Strecken ist das ein Plus.
Die Honda CB 500 F ist dagegen eher auf eine entspannte, aber kompakte Straßenhaltung ausgelegt. Das Motorrad wirkt leicht zu kontrollieren, was in der Stadt und auf kurvigen Strecken Vorteile bringt. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft rangiert, profitiert von der unkomplizierten Bedienbarkeit und dem insgesamt „handlichen“ Eindruck.
Was das in der Praxis bedeutet
Die CF Moto 800 MT Explore ist tendenziell die bessere Wahl, wenn längere Touren im Vordergrund stehen und Komfort wichtiger wird, sobald die Strecke länger wird. Die Honda CB 500 F punktet eher dort, wo Alltag, kurze Wege und häufiges Manövrieren zählen – ohne dass der Fahrspaß verloren geht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung beider Motorräder. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt auf längere Strecken ausgelegt: Sie vermittelt oft mehr Ruhe im Fahrverhalten, was besonders dann hilft, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man über längere Zeit konstant unterwegs ist. Das kann das Vertrauen in schnellen Richtungswechseln erhöhen, ohne dass es hektisch wird.
Die Honda CB 500 F ist im Handling eher auf Agilität und intuitive Kontrolle ausgelegt. In engen Kurven und auf kurvigen Landstraßen fühlt sie sich häufig „direkt“ an. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne zügig fährt, aber dabei nicht das Gefühl möchte, ein schweres oder träge reagierendes Motorrad zu bewegen.
Stärken & Schwächen beim Fahrwerk
CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die Tendenz zu stabilerem Langstrecken-Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man für maximale Agilität etwas mehr „mitarbeiten“ muss, je nach persönlichem Fahrstil.
Honda CB 500 F: Stärke ist die leichte, schnelle Reaktion im Alltag und auf kurvigen Strecken. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, anspruchsvollen Etappen der Komfortfokus weniger „tourig“ wirkt als bei der CF Moto.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch die Frage: Wie schnell ist man bereit loszufahren, wie entspannt bleibt man unterwegs und wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag nutzen? Die Honda CB 500 F spielt hier ihre Vorteile aus, weil sie sich häufig als unkompliziertes Straßenmotorrad zeigt. Sie ist schnell „verstanden“, macht im Stadtverkehr eine gute Figur und bleibt auch bei wechselnden Streckenprofilen angenehm.
Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen die Maschine, die man eher auswählt, wenn man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern auch das Gefühl von Tour und Entdeckung sucht. Gerade wenn die Route länger wird oder wenn man öfter spontan plant, wirkt die Explore-Philosophie stimmig: Das Motorrad fühlt sich eher nach „mehr Möglichkeiten“ an.
Wirtschaftlichkeit & Praxis: Was man beim Kauf wirklich spürt
Bei der Entscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und der generelle Servicegedanke eine Rolle. Hier kann man nicht pauschal für jeden Fahrer alles gleich bewerten, aber man kann die Tendenzen im Blick behalten: Die Honda CB 500 F profitiert häufig von der breiten Markenpräsenz und dem bekannten Ökosystem rund um Service und Ersatzteile. Das sorgt bei vielen Fahrern für ein Gefühl von Planbarkeit.
Die CF Moto 800 MT Explore kann dagegen vor allem über das Gesamtpaket überzeugen: Motorcharakter, Ausstattungsidee und das „Tour“-Denken wirken oft wie ein stimmiges Angebot für Fahrer, die mehr Motorrad für ihr Budget suchen. Die Schwäche liegt weniger im Konzept als in der individuellen Praxis: Je nach Region kann die Service- und Händlernähe unterschiedlich ausfallen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Honda CB 500 F lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Wer vor allem Touren plant, längere Strecken entspannt fahren möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der CF Moto 800 MT Explore häufig die passendere Basis. Der größere, tourorientierte Charakter und das insgesamt ruhigere Langstrecken-Gefühl sprechen besonders Fahrer an, die gerne weiter fahren und dabei nicht ständig ans Limit denken wollen.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt, im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Straße direkt anspricht, ist mit der Honda CB 500 F oft besser bedient. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die häufig in der Stadt unterwegs sind, gerne kurvenreiche Strecken fahren, aber dabei ein Motorrad möchten, das sich jederzeit „handlich“ anfühlt.
Typische Entscheidungsszenarien
- CF Moto 800 MT Explore: Wenn Touren, Komfort über längere Zeit und ein souveräner Motorcharakter im Vordergrund stehen.
- Honda CB 500 F: Wenn Alltagstauglichkeit, intuitive Bedienung und straßenfokussiertes Handling wichtiger sind.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für längere Touren gedacht ist und ein souveränes, weniger drehzahlabhängiges Fahrgefühl gefragt ist. Das Konzept wirkt tourorientiert, und genau dort spielt sie ihre Stärken aus: mehr Ruhe auf der Strecke, entspannteres Fahren und ein Gesamtpaket, das Lust auf „weiter“ macht. Wer häufig längere Strecken fährt oder sich ein Motorrad wünscht, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, findet hier einen starken Kandidaten.
Die Honda CB 500 F punktet dagegen dort, wo Alltag und Straßenfahrspaß im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich oft schnell vertraut an, ist im Handling angenehm direkt und macht besonders in Stadt und auf kurvigen Landstraßen Spaß. Wer ein unkompliziertes Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und ohne großes Kopfkino funktioniert, trifft mit der CB 500 F meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Explore für Tour-Fans und Komfort über Distanz – CB 500 F für alle, die ein straßenorientiertes, leicht zu fahrendes Motorrad für den Alltag und spontane Ausfahrten suchen.