| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 800 MT Explore vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, lohnt sich der Blick auf die Details. Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Honda NTV 650 Revere zeigt, wie unterschiedlich sich ein ähnlicher Anspruch an Komfort und Alltagstauglichkeit anfühlen kann. Während die CF Moto stärker auf moderne Reise- und Tourenqualitäten setzt, spielt die Honda ihre Stärken besonders dort aus, wo es auf bewährte Technik, entspanntes Handling und ein unkompliziertes Gesamtpaket ankommt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Hubraum
Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur kurze Strecken planen, sondern auch längere Touren im Blick haben. Doch die Philosophie ist spürbar unterschiedlich: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein „aktiver“ Begleiter für wechselnde Strecken – mit dem Anspruch, auch bei zügigem Fahren Reserven zu bieten. Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für einen eher ruhigen, gutmütigen Ansatz: Sie ist auf ein stimmiges Fahrgefühl ausgelegt, das sich besonders im Alltag und auf Landstraßen schnell vertraut anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die CF Moto 800 MT Explore durch den größeren Hubraum und die moderne Auslegung tendenziell mehr „Biss“ bei höheren Geschwindigkeiten vermittelt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Strecke mehr Tempo verlangt oder wenn Überholmanöver nicht lange geplant werden sollen. Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher im gleichmäßigen Vortrieb aus: Der Motor arbeitet so, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu behalten.
Wichtig ist dabei weniger die reine Zahl als die Wirkung: Die CF Moto wirkt dynamischer, während die Honda häufig den Eindruck vermittelt, dass sie „einfach läuft“ und dabei zuverlässig den nächsten Kilometer abspult. Wer häufig zügig unterwegs ist oder öfter mit Gepäck fährt, wird die CF Moto als souveräner empfinden. Wer dagegen eine Maschine sucht, die sich auch im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen angenehm dosieren lässt, liegt mit der Honda oft richtig.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Thema Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben und dabei eine gewisse Agilität zu behalten. Das hilft besonders dann, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße, Baustellen oder wechselnde Beläge mit sich bringt.
Die Honda NTV 650 Revere setzt stärker auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Federung und Geometrie. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger „sportlich“ im Sinne von hartem Ansprechverhalten ist, aber dafür sehr gut kontrollierbar bleibt. In der Praxis bedeutet das: Die Honda lässt sich oft mühelos bewegen, wirkt im Alltag souverän und vermittelt ein ruhiges Tempo, das gerade auf längeren Strecken angenehm ist.
Lenkung, Gewicht und Alltagstauglichkeit
Auch wenn beide Motorräder für Touren gedacht sind, fühlt sich die Handhabung unterschiedlich an. Die CF Moto wirkt tendenziell „präsenter“, was bei zügiger Fahrt und beim Geradeauslauf Vorteile bringt. Die Honda hingegen spielt ihre Stärken im leichten Handling aus – besonders beim Rangieren, im Stadtverkehr und bei entspannten Fahrten. Wer häufig zwischen Stop-and-Go und Landstraße pendelt, wird die Honda oft als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken mit mehr Tempo fährt, profitiert eher von der CF Moto-Charakteristik.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein kräftiges, gut dosierbares Ansprechverhalten ab, das gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei sportlicherer Fahrweise wichtig ist. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen häufig so, als würde sie den Fahrerinnen und Fahrern ein sehr berechenbares Gefühl geben – nicht unbedingt „aggressiv“, aber zuverlässig.
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, doch die Prioritäten sind unterschiedlich: Die CF Moto wirkt eher wie die Wahl für dynamischere Fahrten, während die Honda besonders dann punktet, wenn man Wert auf ein ruhiges, gleichmäßiges Bremsverhalten legt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer
Komfort ist bei Touren entscheidend – und genau hier zeigen sich die Unterschiede. Die CF Moto 800 MT Explore ist als Reise-orientiertes Motorrad konzipiert und wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen angenehm zu bleiben. Dazu gehören Faktoren wie Windschutzwirkung, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert.
Die Honda NTV 650 Revere bietet ebenfalls einen alltagstauglichen Komfort, der sich besonders dann auszahlt, wenn die Tour nicht auf maximale „Highway“-Bequemlichkeit optimiert ist, sondern auf ein stimmiges Gesamtgefühl. Die Honda passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter stoppt, sich Zeit nimmt und die Strecke genießen möchte.
Für große und kleinere Fahrer: Praxis statt Theorie
Bei der Ergonomie zählt in der Praxis vor allem, wie sich die Sitzhöhe und die Bewegungsfreiheit anfühlen. Je nach Körpergröße kann die eine Maschine schneller „passt“, während die andere mehr Feintuning durch Fahrereinstellung oder Fahrpraxis erfordert. Im Vergleich wirkt die CF Moto tendenziell moderner auf Touren ausgelegt, während die Honda häufig als gutmütig empfunden wird – besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes Auf- und Absteigen sowie ein entspanntes Handling bevorzugen.
Ausstattung und Alltag: Was man unterwegs wirklich merkt
Im Alltag entscheidet oft nicht die „maximale“ Ausstattung, sondern die sinnvollen Details. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das auf moderne Tourenanforderungen vorbereitet ist: Man merkt den Fokus auf Alltagstauglichkeit und längere Strecken. Die Honda NTV 650 Revere spielt dagegen ihre Stärke in der bewährten, unkomplizierten Art aus – ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig über Technik nachdenken zu müssen.
Auch bei der Frage nach Wartung und Ersatzteilversorgung ist die Honda in vielen Fällen ein beruhigender Faktor, weil das Modell in der Praxis oft als „klassisch“ und gut betreubar wahrgenommen wird. Die CF Moto kann ebenfalls überzeugen, besonders wenn man offen für moderne Konzepte ist und die eigene Werkstatt- und Teile-Situation im Blick hat.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Mehr Dynamik bei zügiger Fahrweise und auf längeren Strecken
- Reiseorientierter Charakter mit Fokus auf Tageskomfort
- Stabiles Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen
- Bremsen mit sportlicherem Anspruch und guter Dosierbarkeit
CF Moto 800 MT Explore – Schwächen
- Wer es besonders „leicht und ruhig“ im Stadtverkehr mag, empfindet die CF Moto möglicherweise als etwas präsenter
- Je nach persönlicher Ergonomie kann Feintuning (Sitzposition, Fahrereinstellung) mehr Aufmerksamkeit erfordern
Honda NTV 650 Revere – Stärken
- Sehr gutmütiges, entspanntes Fahrgefühl im Alltag
- Berechenbarkeit bei Handling und Bremsverhalten
- Bewährter Ansatz mit Fokus auf unkomplizierte Nutzung
- Angenehme Dosierbarkeit für Landstraße und gemütliche Touren
Honda NTV 650 Revere – Schwächen
- Bei häufigem zügigem Fahren kann die CF Moto spürbar mehr Reserven bieten
- Für Fahrerinnen und Fahrer, die maximale Reise-„Power“ suchen, wirkt die Honda eher auf Komfort und Alltag ausgelegt
Welche Maschine passt besser? Kaufberatung nach Einsatzzweck
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden:
- CF Moto 800 MT Explore ist besonders interessant, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen, wenn Überholmanöver und zügiges Tempo häufiger vorkommen und wenn ein reiseorientiertes Gesamtpaket im Vordergrund steht.
- Honda NTV 650 Revere ist die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, ruhiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell vertraut ist und auf Landstraßen mit entspannter Fahrweise überzeugt.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die stärkere Wahl für alle, die mehr Dynamik, mehr Reserven und einen klar reiseorientierten Charakter suchen. Im Vergleich wirkt sie besonders dann im Vorteil, wenn die Tour öfter zügig wird, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Strecke abwechslungsreich ist und das Motorrad stabil sowie souverän reagieren soll. Ihre Stärken liegen in der modernen Auslegung, dem dynamischeren Vortrieb und dem insgesamt „tourigen“ Gefühl.
Die Honda NTV 650 Revere spielt dagegen ihre Punkte dort aus, wo Alltagstauglichkeit und ein entspanntes, berechenbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Performance. Wer ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert bewegt, zuverlässig wirkt und sich schnell vertraut anfühlt, findet in der Honda oft die passendere Lösung. Kurz gesagt: CF Moto für mehr Tempo und Reiseanspruch, Honda für gelassene Nutzung, Alltag und genussvolle Landstraßenfahrten.