| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 800 MT Explore vs Kawasaki Ninja 650: Motorradvergleich für Alltag, Landstraße und Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich spannend: Die CF Moto 800 MT Explore steht für einen eher tourenorientierten, abenteuerlustigen Ansatz – mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Komfortzone Spaß zu machen. Die Kawasaki Ninja 650 dagegen ist die sportlichere Interpretation des vielseitigen Motorrads: agil, dynamisch und mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß auf der Straße.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf typischen Strecken unterscheiden: Wie wirkt der Motor im Vergleich, wie fühlt sich das Handling an, und wo liegen die Stärken – aber auch die Grenzen – der jeweiligen Philosophie? Dabei werden die im Vergleich genannten Werte beider Motorräder gegeneinander eingeordnet, damit schnell klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Erwartungen passt.
Grundcharakter: Touren-Feeling vs. Sportlichkeit
CF Moto 800 MT Explore: „Explore“ als Konzept
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Motorrad gedacht, das mehr kann als nur von A nach B. Der Name ist Programm: Die Maschine wirkt wie ein Reise-Allrounder, der sich auch auf längeren Strecken wohlfühlt. Das zeigt sich im Gesamtpaket aus Sitzposition, Ausstattung und dem eher souveränen Fahrgefühl. Gerade wenn Strecken nicht nur aus Stadt und kurzen Ausfahrten bestehen, spielt die Explore-Logik ihre Vorteile aus.
Kawasaki Ninja 650: sportlich, aber alltagstauglich
Die Kawasaki Ninja 650 bringt dagegen den typischen Ninja-Charakter mit: sportliche Linien, ein spürbar dynamischer Anspruch und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht. Gleichzeitig ist sie nicht auf „Track-only“ getrimmt. Sie bleibt im Alltag handhabbar und bietet eine gute Basis, um Kurven zu genießen – ohne dass man ständig das Gefühl hat, nur für eine bestimmte Art von Fahrt gebaut zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Vergleich anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich der Unterschied in der Auslegung: Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf mehr Hubraum und damit auf einen Charakter, der sich häufig als „durchzugsstark“ und entspannt im Alltag beschreiben lässt. Die Kawasaki Ninja 650 arbeitet mit einem kleineren Hubraum und wirkt dadurch oft lebendiger im Drehzahlbereich – besonders dann, wenn man sportlich fahren möchte und die Maschine aktiv bewegt.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken gleichmäßig fahren will, profitiert meist vom souveränen Drehmoment-Ansatz der CF Moto 800 MT Explore. Wer dagegen lieber schaltet, die Maschine in Schwung bringt und das Kurvenfahren als „Spiel“ versteht, wird mit der Ninja 650 sehr schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
CF Moto 800 MT Explore: ruhiger, tourentauglicher
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Komfort priorisiert. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, dass die Maschine auch bei längeren Fahrten nicht „nervös“ wird. Gerade wenn die Strecke mal schlechter ist oder Wind und Tempo eine Rolle spielen, spielt die Explore-Philosophie ihre Stärken aus.
Kawasaki Ninja 650: präzise und kurvenfreudig
Die Kawasaki Ninja 650 ist im Handling oft der Typ, der schnell Vertrauen aufbaut. Die Maschine lässt sich zügig in Schräglage bringen und bleibt dabei gut kontrollierbar. Im Vergleich zu einem eher tourenorientierten Setup fühlt sich die Ninja häufig „direkter“ an – besonders auf Landstraßen mit vielen Kurven.
Das ist auch die typische Stärke der Ninja: Sie macht aus jeder Ausfahrt eine kleine Fahrveranstaltung. Die mögliche Schwäche liegt eher dort, wo man sehr lange, gleichmäßige Strecken mit Fokus auf maximalen Komfort fährt: Dann kann ein tourenorientierteres Motorrad im Gesamtgefühl entspannter wirken.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Tage
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern ist die Sitzposition. Die CF Moto 800 MT Explore zielt klar auf eine aufrechtere, entspanntere Haltung. Das hilft besonders bei längeren Touren, weil Rücken und Arme weniger stark „arbeiten“ müssen. Außerdem unterstützt die ergonomische Auslegung dabei, auch nach mehreren Stunden noch konzentriert zu fahren.
Die Kawasaki Ninja 650 ist sportlicher positioniert. Das ist kein Nachteil, sondern Teil des Konzepts: Die Maschine lädt dazu ein, aktiver zu fahren und die Körperhaltung dynamisch einzusetzen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt oder sportlich unterwegs ist, wird das als angenehm empfinden. Wer dagegen sehr lange Touren plant, kann mit der Explore-Variante im Komfortgefühl im Vorteil sein.
Ausstattung und Alltag: Was im Vergleich wirklich zählt
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Frage: Wie gut passt das Motorrad zu den eigenen Routinen? Hier spielt die CF Moto 800 MT Explore ihre Stärken aus, wenn es um das „Tourenpaket“ geht. Im Vergleich wirkt sie wie die Maschine, die man eher als Reisebegleiter sieht – mit dem Anspruch, dass man auch ohne großen Aufwand längere Strecken genießen kann.
Die Kawasaki Ninja 650 punktet dagegen mit ihrem sportlichen Grundgefühl und der unkomplizierten Art, sich auf die Straße zu konzentrieren. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt und man das Motorrad eher als „Straßenmaschine“ nutzt, die man regelmäßig bewegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CF Moto 800 MT Explore
- Tourenorientiertes Gesamtgefühl: entspannter für längere Fahrten.
- Durchzugsstarker Charakter durch die Auslegung mit mehr Hubraum.
- Stabilität im Alltag: wirkt oft souverän, wenn die Strecke länger wird.
Schwächen der CF Moto 800 MT Explore
- Weniger „sportlich-direkt“ als die Ninja – wer maximalen Kurven-Impuls sucht, fühlt sich mit der Kawasaki oft näher am Ziel.
- Tourenfokus kann für reine Kurzstreckenfahrer überdimensioniert wirken.
Stärken der Kawasaki Ninja 650
- Agiles Handling und sportliche Fahrdynamik.
- Kurvengefühl: macht auf der Landstraße schnell Spaß.
- Alltagstauglichkeit ohne den Eindruck, ein „Reisemodell“ zu fahren.
Schwächen der Kawasaki Ninja 650
- Sportliche Sitzposition kann bei sehr langen Touren weniger entspannend sein.
- Charakter ist stärker drehzahl- und fahrstilabhängig als bei der Explore-Philosophie.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigenen Streckenmuster kennt. Die CF Moto 800 MT Explore ist häufig die bessere Wahl, wenn längere Touren, gleichmäßiges Tempo und ein entspannteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nur „Spaß macht“, sondern auch als Reisebegleiter funktioniert.
Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen ideal, wenn die Ausfahrten öfter aus Kurven, zügigem Fahren und einem sportlichen Fahrgefühl bestehen. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad als dynamischen Partner auf der Straße sieht, bekommt mit der Ninja meist das direkteste Vergnügen.
Einsteiger- und Wiedereinsteiger-Sicht
Beide Motorräder sind grundsätzlich interessant, aber der Weg dahin unterscheidet sich: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt oft wie eine Maschine, die man entspannt „laufen lassen“ kann, während die Ninja 650 eher dazu einlädt, das Motorrad zu bewegen und die Dynamik zu nutzen. Wer also ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt, landet häufig bei der Explore-Logik. Wer dagegen ein sportliches Gefühl von Anfang an möchte, wird mit der Ninja schneller warm.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem auf Komfort, Tourentauglichkeit und souveränen Alltagsdurchzug setzt. Sie passt besonders gut zu längeren Fahrten, gemischten Strecken und Fahrern, die ein entspanntes Gesamtpaket bevorzugen. Die Kawasaki Ninja 650 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, sportliches Kurvengefühl und direktes Fahrvergnügen im Vordergrund stehen. Wer häufig auf der Landstraße unterwegs ist, zügig fährt und die Maschine aktiv einsetzen möchte, fühlt sich mit der Ninja meist schneller „zu Hause“. Kurz gesagt: Explore für die entspannte Tour, Ninja für den sportlichen Straßenfokus.