UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 14.795 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
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„Jede Strasse - Jederzeit“
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Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.

Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black  & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.

Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.595 € 
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben:

    Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black   &

    Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark

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CF Moto 800 MT Explore vs Kawasaki Versys 1000 S – Vergleich für Touren, Alltag und lange Strecken

Wer ein vielseitiges Motorrad für Alltag, Wochenendtouren und längere Reisen sucht, landet schnell bei der Kategorie „Reiseenduro/Adventure“. Genau hier treffen mit CF Moto 800 MT Explore und Kawasaki Versys 1000 S zwei spannende Ansätze aufeinander: Die eine Seite setzt auf ein modernes, alltagstaugliches Gesamtpaket im 800er-Format, die andere auf die große 1000er-Klasse mit dem Anspruch, auch bei hohen Ansprüchen souverän zu bleiben. Im Vergleich zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich sich Leistung, Fahrgefühl und Ausstattung auf den Alltag und die Tour auswirken.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen

Beide Motorräder sind für dynamisches Fahren ausgelegt, aber sie vermitteln den Eindruck auf unterschiedliche Weise. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Alltag oft „leichtfüßiger“: Der Motor lässt sich meist angenehm dosieren, passt gut zu zügigem Stadt- und Landstraßenbetrieb und fühlt sich bei moderaten Drehzahlen entspannt an. Gerade wenn Strecken mit wechselndem Tempo anstehen, spielt die 800er-Klasse ihre Vorteile aus: weniger „Masse im Kopf“, dafür ein harmonisches Ansprechverhalten.

Die Kawasaki Versys 1000 S zielt dagegen stärker auf Durchzug und Reserven. Auf der Autobahn, bei Überholmanövern oder wenn die Strecke mehr Tempo verlangt, wirkt die 1000er-Charakteristik oft souveräner. Das bedeutet nicht, dass die Versys nur für „schnell“ gemacht ist – vielmehr fühlt sie sich auch bei konstantem Fahren sehr stabil an. Im Vergleich wird klar: Während die CF Moto häufig über ein geschmeidiges, gut kontrollierbares Setup überzeugt, punktet die Kawasaki eher über die Kraftentfaltung und die Fähigkeit, lange Strecken ohne ständiges Nachdenken zu bewältigen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „komfortabel und handlich“ und „komfortabel und groß“ besonders deutlich. Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es kurvig wird oder wenn häufig die Richtung gewechselt werden muss. Das Motorrad wirkt dabei oft gut zu kontrollieren, und das Zusammenspiel aus Sitzposition und Fahrwerksgefühl unterstützt ein zügiges, aber nicht hektisches Tempo.

Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt im Vergleich eher wie ein Langstreckenwerkzeug: Sie bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig, vermittelt Stabilität und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass die Maschine „mitdenkt“. In schnellen Kurven und auf welligen Strecken kann das ein echter Vorteil sein. Gleichzeitig kann das Handling im engen Bereich weniger „spielerisch“ wirken als bei der CF Moto – nicht weil die Kawasaki schlecht ist, sondern weil die 1000er-Klasse mehr Gewicht und mehr „Touren-Charakter“ mitbringt.

Komfort und Ergonomie: Für wen passt welche Sitzidee?

Komfort ist bei Reiseenduros mehr als nur eine weiche Sitzbank. Entscheidend ist, wie gut sich die Ergonomie über längere Zeit anfühlt – und wie entspannt sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich oft als „Allrounder mit Touren-Anspruch“: Die Sitzposition unterstützt das Fahren über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche hinweg, und das Motorrad lässt sich auch dann noch angenehm bewegen, wenn der Tag länger wird.

Die Kawasaki Versys 1000 S setzt stärker auf den Reisecharakter. Wer häufig große Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert oft davon, dass die Maschine auf Stabilität und Ruhe ausgelegt ist. Die Ergonomie wirkt dabei eher auf „Dauerbetrieb“ getrimmt. Im Gegenzug kann die Kawasaki für sehr enge Stadtfahrten oder häufiges Rangieren subjektiv etwas weniger „kompakt“ wirken als die CF Moto.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Alltag

Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Teil des Gesamtpakets. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore bietet moderne Features, die das Fahren im Alltag erleichtern und das Motorrad berechenbarer machen. Das kann besonders dann helfen, wenn Wetter, Belag oder Verkehrssituationen wechseln und man nicht jedes Mal „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.

Die Kawasaki Versys 1000 S geht in der Tendenz noch einen Schritt weiter in Richtung „Premium-Tourenkomfort“. Gerade bei längeren Fahrten kann die Kombination aus Fahrmodi, Assistenzsystemen und der insgesamt sehr runden Abstimmung den Unterschied machen. Im Vergleich wird deutlich: Die Kawasaki ist oft die Wahl, wenn man besonders viel Wert auf ein durchdachtes Elektronikpaket und ein sehr stimmiges Gesamtgefühl legt.

Bremsen, Fahrstabilität und Alltagstauglichkeit

Bremsen und Fahrstabilität sind bei Reiseenduros entscheidend, weil man selten nur „eine Art Strecke“ fährt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich in der Bremsdosierung oft angenehm direkt und unterstützt ein sicheres Gefühl im Stadtverkehr sowie auf Landstraßen. Das Motorrad lässt sich dadurch gut kontrollieren, wenn es im Alltag schnell gehen muss.

Die Kawasaki Versys 1000 S punktet zusätzlich mit dem Eindruck, dass sie auch bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Bedingungen sehr stabil bleibt. Gerade wenn die Tour mehr Autobahnanteil hat oder wenn man mit mehr Reserven fahren möchte, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber die Kawasaki wirkt stärker auf „Langstrecke mit Ruhe“ ausgelegt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

CF Moto 800 MT Explore: Stärken

  • Gutes Gesamtpaket für Alltag und Tour, wirkt oft leicht zu handeln.
  • Angenehmes, kontrollierbares Fahrgefühl – besonders bei wechselndem Tempo.
  • Moderne Ausstattung, die das Fahren im Alltag spürbar erleichtert.

CF Moto 800 MT Explore: Schwächen

  • Wenn maximale Reserven und „1000er-Durchzug“ im Fokus stehen, wirkt die Klasse naturgemäß begrenzter.
  • Für sehr lange Autobahnphasen kann die große 1000er-Klasse subjektiv souveräner wirken.

Kawasaki Versys 1000 S: Stärken

  • Starker Reisecharakter mit viel Reserven und stabiler Fahrweise.
  • Elektronik und Gesamtabstimmung wirken besonders tourenorientiert.
  • Sehr geeignet, wenn häufig hohe Geschwindigkeiten oder lange Etappen anstehen.

Kawasaki Versys 1000 S: Schwächen

  • Im engen Stadtbetrieb kann das Handling weniger „spielerisch“ wirken als bei der 800er.
  • Wer vor allem kurze Strecken und viel Manövrieren plant, spürt eher die Größe der 1000er-Klasse.

Welche Touren passen zu welchem Motorrad?

Die CF Moto 800 MT Explore passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich flexibel anfühlt: Stadt, Landstraße, kurvige Abschnitte und auch mal eine längere Reise – ohne dass man ständig das Gefühl hat, „zu groß“ oder „zu schwer“ unterwegs zu sein. Wer gerne dynamisch fährt, aber nicht permanent am Limit arbeitet, findet hier häufig ein sehr stimmiges Setup.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Langstrecke liegt: Autobahnanteile, zügige Etappen, häufiges Fahren mit Gepäck oder einfach der Wunsch nach maximaler Souveränität. Das Motorrad wirkt dann wie geschaffen dafür, Kilometer zu sammeln, ohne dass der Fahrer ständig nachjustieren muss.

Fazit:

Die CF Moto 800 MT Explore ist die richtige Wahl, wenn ein vielseitiges Reiseenduro gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen bleibt und auf wechselnden Strecken angenehm kontrollierbar wirkt. Sie überzeugt besonders dort, wo Agilität, ein harmonischer Motorcharakter und ein modernes, unterstützendes Gesamtpaket zählen. Wer häufig kurvige Strecken fährt, zwischendurch auch in der Stadt unterwegs ist und trotzdem gelegentlich große Touren plant, findet in der 800er-Klasse oft den besseren „Allround-Komfort“.

Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken, hohe Reserven und ein sehr stabiler Reisecharakter im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt auf Autobahn und bei zügigem Fahren besonders souverän, und die tourenorientierte Elektronik sowie die runde Gesamtabstimmung machen den Unterschied bei vielen Kilometern. Wer vor allem auf Komfort, Durchzug und Ruhe setzt, bekommt mit der 1000er-Klasse das passendere Werkzeug.

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