| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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CF Moto 800 MT Explore vs. Kawasaki Versys 650 – Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf der Landstraße wirkt und wie entspannt lange Touren werden. Genau hier lohnt sich der Vergleich zwischen der CF Moto 800 MT Explore und der Kawasaki Versys 650. Beide Modelle sind als vielseitige Allrounder gedacht, beide wollen auf Touren überzeugen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motorcharakter und Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Fahrgefühl, Komfort und Ergonomie, Elektronik und Ausstattung sowie die Frage, wie gut sich die Motorräder für unterschiedliche Einsatzprofile eignen. Dabei werden die jeweiligen Stärken und Schwächen herausgearbeitet, ohne die Modelle auf einzelne Werte zu reduzieren.
Grundidee und Einsatzprofil: Zwei Reiseenduros, zwei Philosophien
Die CF Moto 800 MT Explore positioniert sich als moderner Reise-Allrounder mit Fokus auf Ausstattung und einen kräftigen, dynamischen Auftritt. Der Zusatz „Explore“ deutet auf den Anspruch hin, auch längere Strecken und wechselnde Bedingungen komfortabel zu meistern. Die Kawasaki Versys 650 steht dagegen für bewährte Vielseitigkeit: ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt, auf der Straße sehr stimmig wirkt und für viele Fahrerinnen und Fahrer ein vertrauter Einstieg in die Welt der Tourenmaschinen ist.
Beide Motorräder sind damit Kandidaten für Pendeln, Wochenendtouren und längere Urlaube. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie sie diese Aufgaben angehen: Die CF Moto wirkt oft „ausgestattungsorientierter“ und dynamischer, während die Kawasaki stärker auf ein harmonisches Gesamtpaket und eine unkomplizierte Bedienbarkeit setzt.
Motor und Fahrgefühl: Dynamik vs. Alltagsharmonie
Beim Motor geht es nicht nur um die reine Leistung, sondern um die Art, wie sie nutzbar wird. Die CF Moto 800 MT Explore zeigt im Vergleich häufig den Charakter eines modernen Achtzylinders? (Hinweis: Beide sind V2/Parallel je nach Modell—hier zählt das Fahrbild.) In der Praxis bedeutet das: Der Motor wirkt tendenziell kräftiger im mittleren Drehzahlbereich und unterstützt zügiges Beschleunigen, etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Dadurch fühlt sich die Maschine auf Landstraßen oft „bereit“ an, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind.
Die Kawasaki Versys 650 spielt dagegen stärker die Karte der gleichmäßigen, gut dosierbaren Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders angenehm im Alltag: Gasbefehle werden fein umgesetzt, und das Motorrad lässt sich in vielen Situationen entspannt fahren. Wer häufig in moderaten Drehzahlbereichen unterwegs ist, profitiert von der gutmütigen Abstimmung. Gleichzeitig kann es bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „Biss“ vermitteln als die CF Moto, weil die Dynamik eher aus der Fahrbarkeit als aus maximaler Durchzugskraft entsteht.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- CF Moto 800 MT Explore: Tendenziell mehr Reserven für dynamische Manöver; wirkt auf Touren oft souverän beim zügigen Tempo. Schwäche: Wer sehr feinfühlig und zurückhaltend fährt, empfindet die Charakteristik manchmal als „präsenter“ als nötig.
- Kawasaki Versys 650: Sehr angenehme Dosierbarkeit und alltagstauglicher Rhythmus; harmonisch für lange Strecken. Schwäche: Bei ambitioniertem Tempo kann das Gefühl entstehen, dass man häufiger in einen anderen Drehzahlbereich wechseln muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Kurve vs. leichtes Handling
Im Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf den gleichen Einsatz reagieren. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich häufig auf Tempo und Stabilität ausgelegt. Das kann sich besonders auf welligen Landstraßen oder bei längeren Autobahnabschnitten positiv bemerkbar machen: Das Motorrad bleibt ruhiger, vermittelt mehr „Sicherheit“ bei wechselnden Bedingungen und unterstützt ein zügiges Vorankommen.
Die Kawasaki Versys 650 punktet oft mit einem leichtgängigen Handling. In engen Kurven, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken fühlt sie sich schnell „zur Hand“ an. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour, sondern auch für den Alltag genutzt wird. Gleichzeitig kann bei sehr sportlicher Fahrweise der Fokus weniger auf maximaler sportlicher Präzision liegen als bei der CF Moto.
Kurvengefühl und Alltag
Wer häufig kurvige Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell auf die Linie bringen lässt, wird mit der Versys 650 oft sehr zufrieden sein. Wer dagegen lange Strecken mit zügigem Tempo plant und dabei ein ruhigeres, stabileres Fahrgefühl sucht, findet in der CF Moto 800 MT Explore häufig den passenderen Charakter.
Komfort und Ergonomie: Langstreckenfreundlichkeit im Vergleich
Komfort ist bei Reiseenduros entscheidend. Dazu gehören Sitzposition, Windschutz, Schwingungsarmut und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad nach mehreren Stunden noch bewegen lässt. Die CF Moto 800 MT Explore zielt mit ihrer „Explore“-Ausrichtung darauf ab, Touren komfortabel zu machen. Im Vergleich wirkt sie oft so, als sei sie stärker auf längere Fahrten ausgelegt: Die Sitzhaltung kann sich dadurch weniger „angestrengt“ anfühlen, und der Gesamteindruck ist häufig auf Ruhe und Kontrolle ausgelegt.
Die Kawasaki Versys 650 bietet ebenfalls einen guten Komfort, wirkt aber in der Praxis oft „allroundiger“ für unterschiedliche Fahrerprofile. Gerade im Alltag – etwa bei häufigen Stop-and-go-Situationen oder kurzen Fahrten – kann das Handling und die intuitive Bedienung den Komfort spürbar erhöhen. Auf sehr langen Strecken hängt es dann davon ab, wie gut die Ergonomie zur eigenen Statur passt und wie stark man den Windschutz empfindet.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- CF Moto 800 MT Explore: Tendenziell tourenorientierter Gesamteindruck; kann sich auf langen Strecken entspannter anfühlen. Schwäche: Wer eine sehr kompakte, „agile“ Alltagsmaschine bevorzugt, könnte die Charakteristik als etwas weniger leicht empfinden.
- Kawasaki Versys 650: Sehr angenehmes Handling und unkomplizierte Bedienung; oft gut für gemischte Nutzung. Schwäche: Bei sehr langen Autobahnphasen kann der persönliche Windschutz-Eindruck stärker variieren.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewährte Praxis
Elektronik ist bei Reiseenduros mehr als „nice to have“. Sie beeinflusst Sicherheit, Fahrbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Im Vergleich wirkt die CF Moto 800 MT Explore häufig moderner in der Ausrichtung: Die Ausstattung kann sich stärker nach „Reisebereit“ anfühlen, und die Bedienung wirkt oft darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert.
Die Kawasaki Versys 650 setzt ebenfalls auf sinnvolle Helfer, aber eher im Sinne einer bewährten, praxistauglichen Lösung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht zu viel „Technik“ spüren möchte, sondern ein Motorrad will, das sich klar und direkt anfühlt. In der Summe kann die Kawasaki dadurch besonders für Fahrerinnen und Fahrer attraktiv sein, die eine unkomplizierte, gut nachvollziehbare Fahrcharakteristik bevorzugen.
Was bedeutet das für den Alltag?
Wer häufig bei wechselndem Wetter unterwegs ist oder lange Strecken mit unterschiedlichen Fahrzuständen plant, profitiert oft von einer Elektronik, die das Motorrad stabilisiert und die Fahrbarkeit vereinfacht. In diesem Punkt kann die CF Moto 800 MT Explore im Vergleich häufig den Eindruck vermitteln, „mehr“ für die Reise mitzubringen. Wer dagegen Wert auf eine klare, bewährte Bedienung legt, findet in der Versys 650 oft ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.
Verbrauch, Reichweite und Wirtschaftlichkeit: Praxis statt Theorie
Bei Touren zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie oft man tanken muss und wie planbar die Fahrten werden. Im Vergleich zeigen beide Motorräder in der Praxis eine vernünftige Alltagstauglichkeit. Die CF Moto 800 MT Explore kann dabei – je nach Fahrweise – das Gefühl vermitteln, dass sie bei zügigem Tempo effizient bleibt, weil der Motor die Leistung oft aus dem mittleren Bereich heraus bereitstellt. Die Kawasaki Versys 650 punktet häufig mit einer ruhigen Fahrweise: Wer gleichmäßig fährt, kann die Maschine sehr gut in einem Bereich bewegen, der sich wirtschaftlich anfühlt.
Wichtig ist: Der Unterschied entsteht weniger durch „Laborwerte“, sondern durch den persönlichen Fahrstil. Wer gerne dynamisch beschleunigt und öfter zügig überholt, wird die CF Moto oft als passender empfinden. Wer lieber gleichmäßig unterwegs ist und den Fokus auf entspanntes Cruisen legt, wird mit der Kawasaki häufig sehr gut fahren.
Für wen passt welches Motorrad? Stärken gezielt nutzen
Der Vergleich lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden. Beide Motorräder sind Reiseenduros, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
CF Moto 800 MT Explore – ideal, wenn…
- mehr Dynamik im Alltag und beim Überholen gefragt ist,
- eine tourenorientierte Ausstattung und ein moderner Gesamteindruck wichtig sind,
- lange Strecken mit zügigem Tempo im Vordergrund stehen,
- ein stabileres, ruhigeres Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen gewünscht ist.
Kawasaki Versys 650 – ideal, wenn…
- ein unkompliziertes, harmonisches Motorrad für Alltag und Wochenendtour gesucht wird,
- leichtes Handling und intuitive Bedienung im Vordergrund stehen,
- gleichmäßiges Fahren und gut dosierbare Leistungsentfaltung wichtiger sind als maximale Dynamik,
- ein bewährtes Gesamtpaket mit klarer Fahrbarkeit bevorzugt wird.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist im Vergleich die spannendere Wahl für alle, die eine Reiseenduro mit moderner Ausrichtung, kräftigerem Durchzuggefühl und einem eher stabilen, tourenorientierten Fahrcharakter suchen. Wer häufig zügig unterwegs ist, Wert auf Ausstattung legt und sich auf langen Strecken möglichst entspannt bewegen möchte, findet hier oft den besseren Match.
Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Fahrbarkeit zählen. Das Motorrad wirkt im Vergleich sehr stimmig, lässt sich leicht bewegen und bietet eine harmonische Leistungsentfaltung, die sich im Alltag und auf vielen Touren angenehm anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt und nicht ständig nach mehr verlangt, trifft mit der Versys 650 häufig die richtige Entscheidung.
Kurz gesagt: Explore für mehr Dynamik und Reise-Feeling, Versys für bewährte Vielseitigkeit und entspanntes Handling.