UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
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Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

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CF Moto 800 MT Explore vs Kawasaki Z 650: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Der CF Moto 800 MT Explore setzt auf einen eher tourenorientierten Ansatz mit Reise-Feeling, während die Kawasaki Z 650 als klassisches Naked Bike für unmittelbaren Fahrspaß bekannt ist. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Beide machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es hier: Stärken und Schwächen gegenüberstellen, damit die Entscheidung nicht nur nach Bauchgefühl fällt.

Grundcharakter: Reise-Anspruch vs. Naked-Bike-Unmittelbarkeit

Der CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das auch längere Strecken entspannt mitmacht. Die Ausrichtung ist klar: komfortableres Gesamtpaket, mehr „Tourenlogik“ im Setup und ein Fahrgefühl, das auch außerhalb der Stadt souverän bleibt. Das macht ihn besonders interessant, wenn nicht nur die Feierabendrunde zählt, sondern auch Wochenendtrips.

Die Kawasaki Z 650 steht dagegen für das, was viele an Naked Bikes lieben: direkte Rückmeldung, agiles Handling und ein Motorcharakter, der sich unkompliziert anfühlt. Das Motorrad ist weniger „Reiseprojekt“ und mehr „Fahrspaßmaschine“ für Alltag und kurvige Strecken. Wer gern schnell in den Rhythmus kommt, findet hier einen starken Partner.

Motor und Kraftentfaltung: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Der CF Moto 800 MT Explore zielt auf einen souveränen Vortrieb über verschiedene Drehzahlbereiche. Das macht Überholmanöver und Autobahnabschnitte entspannter, weil das Motorrad nicht ständig „auf Drehzahl“ angewiesen ist. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt die Abstimmung oft harmonisch: Gas auf, Motorrad reagiert – ohne dass man ständig nachjustieren muss.

Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es dynamisch wird: Stadtverkehr, Landstraße und zügiges Kurvenfahren. Die Kraftentfaltung ist spürbar „näher am Fahrer“, wodurch sich das Bike leicht dosieren lässt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man nicht ständig mit großen Drehmomentreserven arbeiten muss, sondern fein steuern kann, wie sportlich es wird.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der entspannten Leistungsnutzung und dem tourentauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „maximaler Unmittelbarkeit“ liegt, sondern eher auf gleichmäßigem Komfort.
  • Kawasaki Z 650: Stärken liegen in der direkten Fahrbarkeit und dem agilen Charakter. Schwäche kann sein, dass längere Autobahnphasen oder sehr hohe Dauerlasten weniger „komfortabel“ wirken als bei einem stärker tourenorientierten Setup.

Fahrwerk und Handling: Agil in der Stadt, stabil auf der Strecke

Beim CF Moto 800 MT Explore fällt auf, dass das Fahrwerk insgesamt auf Alltag und längere Strecken ausgelegt wirkt. Unebenheiten werden oft souveräner „wegmoderiert“, wodurch sich das Motorrad auch bei längerer Fahrt weniger anstrengend anfühlt. In Kombination mit der eher tourenorientierten Sitz-/Ergonomie-Philosophie entsteht ein stimmiges Gesamtbild: nicht nur schnell, sondern auch ausdauernd.

Die Kawasaki Z 650 punktet mit einem Handling, das schnell Vertrauen aufbaut. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, reagiert zügig auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten unkompliziert. Gerade auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten fühlt sich das Naked-Bike oft „lebendiger“ an. Wer gern sportlich fährt, bekommt ein Bike, das sich gut anfühlt, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.

Was das in der Praxis bedeutet

Im direkten Vergleich ist der CF Moto 800 MT Explore häufig die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Komfort und Strecke liegt. Die Kawasaki Z 650 ist häufig die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität und unmittelbarem Fahrspaß liegt. Beide können Kurven – aber sie „übersetzen“ das Fahrgefühl unterschiedlich: das eine eher entspannter, das andere direkter.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie, und wie lange?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auch nach zwei Stunden noch Spaß“ ausmacht. Der CF Moto 800 MT Explore wirkt darauf ausgelegt, dass längere Fahrten weniger ermüdend werden. Das kann besonders dann wichtig sein, wenn häufig Pendeln, längere Touren oder gemischte Strecken anstehen.

Die Kawasaki Z 650 bietet eine typische Naked-Bike-Position: sportlich genug, um dynamisch zu fahren, aber so, dass man im Alltag nicht komplett „verkrampft“. Für viele ist das ein guter Kompromiss – vor allem, wenn die Fahrten eher kurz bis mittel sind oder wenn man gern öfter die Position wechselt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag zuverlässig verzögern. Im Vergleich zeigt sich jedoch oft ein Unterschied im „Sicherheitsgefühl“: Der CF Moto 800 MT Explore wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das auch bei längeren Strecken und wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Das kann sich in einer insgesamt ruhigen Bremscharakteristik widerspiegeln.

Die Kawasaki Z 650 punktet häufig mit einem direkten Ansprechverhalten, das sich sportlich anfühlt. Wer gern zügig bremst und das Bike aktiv in die Kurve bringt, wird das als Vorteil wahrnehmen. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr lange, anspruchsvolle Bremsphasen hat und das Motorrad „tourenmäßig“ durchziehen soll.

Ausstattung und Alltag: Was hilft wirklich?

Beim CF Moto 800 MT Explore steht die Idee im Vordergrund, dass das Motorrad nicht nur für die kurze Runde gedacht ist. Dadurch wirkt die Ausstattung oft stärker auf „Alltag + Tour“ ausgelegt. Das kann sich in Details zeigen, die das Leben unterwegs leichter machen: mehr Komfort im Gesamtkonzept, ein stimmiges Setup für längere Strecken und eine Ausrichtung, die auch bei wechselndem Wetter Sinn ergibt.

Die Kawasaki Z 650 ist dagegen eher „essentiell“: Naked-Bike-Charakter, klare Linien, Fokus auf Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil. Wer ein Motorrad möchte, das nicht zu „überladen“ wirkt und sich auf das Wesentliche konzentriert, wird das schätzen. Für Individualisten ist das zudem praktisch, weil Zubehör nach Wunsch ergänzt werden kann.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • CF Moto 800 MT Explore: Stärken in der tourenorientierten Gesamtidee und dem Komfort-Ansatz. Schwäche kann sein, dass es weniger „pur“ wirkt als ein klassisches Naked Bike.
  • Kawasaki Z 650: Stärken in der unkomplizierten Handhabung und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass für lange Touren ein stärkerer Fokus auf Komfort-Zubehör nötig wird.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn die Fahrten vielfältig sind: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch längere Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur sportlich wirkt, sondern auch entspannt durch den Tag und über längere Distanzen überzeugt, findet hier eine stimmige Wahl.

Die Kawasaki Z 650 ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Fahrspaß, Agilität und direkter Rückmeldung liegt. Wer gern schnell unterwegs ist, Kurven liebt und ein Naked Bike möchte, das sich leicht und lebendig anfühlt, wird mit der Z 650 sehr zufrieden sein.

Fazit

Der CF Moto 800 MT Explore überzeugt im Vergleich vor allem durch seinen tourenorientierten Charakter: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, längere Strecken angenehm zu machen und den Alltag souverän zu begleiten. Wer ein Bike sucht, das nicht nur auf dem Papier vielseitig ist, sondern sich auch unterwegs „rund“ anfühlt, trifft mit dem Explore häufig die bessere Wahl.

Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken stärker im unmittelbaren Fahrgefühl aus. Agiles Handling, unkomplizierte Dynamik und ein Naked-Bike-typischer Charakter machen sie besonders attraktiv, wenn kurze bis mittlere Fahrten, kurvige Strecken und spontaner Fahrspaß im Vordergrund stehen. Für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell „mitgeht“ und sich sportlich anfühlt, ist die Z 650 oft die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Explore für Komfort und Strecke, Z 650 für Agilität und direktes Fahrvergnügen.

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