| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs KTM 1090 Adventure: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Dinge fast immer im Mittelpunkt: Wie souverän fühlt sich das Motorrad im Alltag an – und wie gut trägt es einen auf längeren Strecken, wenn der Weg nicht nur aus Asphalt besteht. Genau hier treffen die CF Moto 800 MT Explore und die KTM 1090 Adventure aufeinander. Beide sind als Adventure-Bikes gedacht, beide wollen vielseitig sein, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Vergleich zeigt, wo die Stärken liegen, wo man genauer hinschauen sollte und welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee und Charakter: Vielseitigkeit vs. markentypische KTM-Performance
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein modernes, alltagstaugliches Adventure-Paket: Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtbild aus Motor, Komfort und Ausstattung, damit sich das Motorrad sowohl auf Tour als auch im Alltag leicht bewegen lässt. Die KTM 1090 Adventure steht dagegen stärker für den markentypischen Charakter: sportlicheres Ansprechverhalten, ein dynamischeres Fahrgefühl und ein Setup, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke etwas unruhiger wird.
Beide Modelle zielen auf die gleiche Zielgruppe – nur mit unterschiedlicher Priorität. Während die CF Moto häufig als „rund und pragmatisch“ wahrgenommen wird, spielt die KTM ihre Stärken eher in der Dynamik und im Fahrspaß aus.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem darin, wie die Kraft nutzbar gemacht wird. Die CF Moto 800 MT Explore ist so abgestimmt, dass sie sich auf der Landstraße und bei gleichmäßigem Tempo angenehm kontrollieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn es darum geht, lange Strecken entspannt zu absolvieren.
Die KTM 1090 Adventure wirkt dagegen oft „direkter“ im Antrieb. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie nur schneller ist – eher, dass das Motorrad das Gas präziser und spritziger in Vortrieb umsetzt. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamischer angeht oder auf wechselndem Untergrund mehr Fahrgefühl sucht, bekommt bei der KTM meist den lebendigeren Eindruck.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der gutmütigen Nutzbarkeit und dem entspannten Charakter. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei der KTM.
- KTM 1090 Adventure: Stärken liegen in der dynamischen Gasannahme und dem sportlicheren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr ruhiger Fahrweise weniger „gelassen“ wirkt als die CF Moto.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie gut ein Motorrad mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Untergründen klarkommt. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein ausgewogenes Setup: Sie soll auf der Straße sicher liegen und auf Schotter nicht sofort nervös werden. Das hilft besonders auf Touren, wenn die Strecke nicht planbar ist und man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die KTM 1090 Adventure bringt häufig mehr Agilität ins Spiel. Das kann bedeuten, dass sie in Kurven lebendiger wirkt und sich schneller anfühlt, wenn man die Linie wechselt. Auf der anderen Seite kann ein sportlicheres Setup auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, vor allem wenn es sehr holprig wird oder wenn man lange im Grenzbereich fährt.
Wie sich das im Alltag zeigt
Auf glattem Asphalt fühlt sich die CF Moto oft harmonisch an, während die KTM mehr „Biss“ vermittelt. Auf Schotter und unebenem Untergrund ist die KTM häufig dann stark, wenn man aktiv fährt und die Maschine führen möchte. Die CF Moto punktet eher, wenn man konstant und komfortorientiert unterwegs ist.
Ergonomie und Sitzposition: Für lange Tage gemacht
Adventure-Motorräder müssen nicht nur schnell sein, sondern vor allem ermüdungsarm. Hier spielt die Ergonomie eine große Rolle. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt auf viele Fahrer wie ein Motorrad, das für längere Touren angenehm zu sitzen ist: Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, wodurch man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert bleibt.
Die KTM 1090 Adventure kann je nach Fahrstil etwas sportlicher wirken. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern zügig fährt oder öfter dynamisch in Kurven geht, profitiert oft von der direkteren Rückmeldung. Für sehr lange, gemütliche Etappen kann die CF Moto jedoch im Komfortgefühl im Vorteil sein.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken bei entspannter Haltung und Tourenkomfort. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt als die KTM.
- KTM 1090 Adventure: Stärken bei direkterem Fahrgefühl und dynamischerem Sitz-/Fahrkonzept. Schwäche kann sein, dass man bei sehr ruhigem Fahren schneller das Bedürfnis nach mehr Komfort hat.
Elektronik und Assistenz: Moderne Bedienung vs. KTM-Fahrgefühl
Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag spürbar erleichtert. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf eine moderne, gut bedienbare Ausstattung, die das Motorrad im Alltag berechenbar macht. Das hilft besonders, wenn man nicht ständig „justiert“, sondern einfach fahren möchte.
Die KTM 1090 Adventure bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, aber der Schwerpunkt liegt oft stärker auf dem Zusammenspiel aus Fahrmodi, Ansprechverhalten und dem dynamischen Charakter. Wer gern mit Fahrmodi arbeitet und das Motorrad an den Untergrund anpasst, bekommt bei der KTM häufig das Gefühl, dass die Elektronik das sportliche Konzept unterstützt.
Worauf man achten sollte
Bei beiden Motorrädern lohnt sich ein Blick auf die Bedienlogik und darauf, wie schnell man Einstellungen im Fahrbetrieb findet. Die CF Moto wirkt dabei häufig „einfacher“ im Handling, während die KTM mehr Möglichkeiten bietet, die man aber auch aktiv nutzen möchte.
Ausstattung für Reisen: Alltagstauglichkeit und Packmaß-Gedanken
Adventure-Bikes werden oft nicht nur gefahren, sondern auch „beladen“. Daher ist die Ausstattung relevant: Windschutz, Stauraum-Optionen, Schutz vor Wetter und die Frage, wie gut das Motorrad mit Zubehör harmoniert. Die CF Moto 800 MT Explore ist in dieser Hinsicht auf ein stimmiges Reise-Setup ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man relativ unkompliziert für Touren vorbereiten kann.
Die KTM 1090 Adventure ist ebenfalls klar auf Reisen ausgelegt, aber mit einem stärker markenspezifischen Zubehör- und Fahrkonzept. Wer bereits KTM-Zubehör kennt oder gern Zubehör systematisch plant, findet bei der KTM oft eine passende Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – typische Pluspunkte
- Ausgewogener Tourenfokus: angenehm kontrollierbar, auch wenn die Strecke länger wird.
- Pragmatisches Gesamtpaket: wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“ und dann einfach fährt.
- Komfortorientiertes Gefühl: oft passend für entspannte Tagesetappen.
CF Moto 800 MT Explore – mögliche Nachteile
- Weniger sportlicher Kick: wer maximale Dynamik sucht, könnte sich mehr „Biss“ wünschen.
- Charakter weniger markant: im Vergleich zur KTM kann der Fahrspaß weniger „emotional“ wirken.
KTM 1090 Adventure – typische Pluspunkte
- Dynamisches Fahrgefühl: Gasannahme und Agilität wirken oft lebendiger.
- Sportlicheres Setup: macht Spaß, wenn man aktiv fährt und die Linie wechselt.
- Elektronik als Fahrassistenz: unterstützt häufig das dynamische Konzept.
KTM 1090 Adventure – mögliche Nachteile
- Anspruchsvoller im Komfort: bei sehr entspanntem Fahren kann die KTM weniger „weich“ wirken.
- Mehr Fahrstilabhängigkeit: wer passiv fährt, nutzt die Stärken eventuell nicht voll aus.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Touren typischerweise aussehen. Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend für Fahrer, die ein alltagstaugliches Reiseenduro suchen: komfortabel, gutmütig und geeignet für lange Strecken, auf denen man nicht ständig das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, gern gleichmäßig fährt und Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet in der CF Moto oft die passendere Wahl.
Die KTM 1090 Adventure passt eher zu Fahrern, die Fahrspaß und Dynamik priorisieren: zügiges Beschleunigen, lebendige Kurvenarbeit und ein Motorrad, das auf wechselndem Untergrund besonders dann überzeugt, wenn man aktiv fährt. Wer gern mit dem Motorrad „kommuniziert“ und die Elektronik als Unterstützung für den Fahrstil nutzt, wird mit der KTM meist glücklicher.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro vor allem komfortabel, unkompliziert und tourentauglich sein soll. Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken angenehm macht und im Alltag schnell Vertrauen aufbaut. Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Fahrgefühl, Dynamik und Agilität im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamischer angeht und das Motorrad aktiv führt, bekommt bei der KTM meist den größeren Spaßfaktor. Kurz gesagt: Für entspannte Langstrecken und pragmatische Vielseitigkeit spricht mehr die CF Moto. Für sportlichere Ausfahrten, lebendiges Ansprechverhalten und ein stärker „fahrendes“ Adventure-Konzept spricht eher die KTM. Beide sind Reiseenduros mit Charakter – die richtige Wahl hängt davon ab, ob der Schwerpunkt auf Gelassenheit oder auf Dynamik liegt.