| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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CF Moto 800 MT Explore vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die CF Moto 800 MT Explore steht für ein modernes, alltagstaugliches Gesamtpaket mit Fokus auf Vielseitigkeit. Die KTM 1190 Adventure dagegen ist stärker in der Tradition der großen Adventure-Modelle verankert und wirkt vor allem dann überzeugend, wenn es um souveräne Performance, Charakter und ein sportlich geprägtes Fahrgefühl geht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Motorleistung, sondern wie sich beide Bikes im Alltag, auf langen Strecken und auf gemischten Strecken anfühlen.
Grundidee im Vergleich: MT Explore als vielseitiger Allrounder vs. 1190 Adventure als großes Abenteuer
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Reiseenduro so gedacht, dass sie sich schnell in den Alltag einfügt: angenehm zu bewegen, mit einem Motor, der für Touren und zügiges Fahren gleichermaßen taugt, und mit einer Ausstattung, die auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Die KTM 1190 Adventure zielt dagegen stärker auf das „große“ Adventure-Erlebnis: mehr Druck im Antrieb, ein deutlich sportlicherer Grundton und ein Fahrwerk, das auf Dynamik ausgelegt ist. Wer also vor allem lange Strecken mit Tempo kombiniert, findet in der KTM oft den direkteren Zugriff. Wer dagegen ein Bike sucht, das sich flexibel anfühlt und auch im Alltag unkompliziert bleibt, wird mit der CF Moto sehr wahrscheinlich glücklicher.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter im Alltag bemerkbar machen
CF Moto 800 MT Explore: gleichmäßiger Vortrieb für Touren
Der Motor der CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich besonders dann stimmig, wenn es um ruhiges, kontrolliertes Fahren geht. Der Antrieb liefert einen nutzbaren Bereich, der sich gut dosieren lässt – ideal für wechselnde Bedingungen, Stadtverkehr auf dem Weg zur Tour und für lange Etappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Das macht das Bike angenehm, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Baustellen, wechselndem Belag und kurzen Offroad-Passagen.
KTM 1190 Adventure: mehr Biss und mehr „Adventure-Drive“
Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken vor allem bei Fahrten aus, bei denen man spürt, dass das Motorrad für Dynamik gebaut ist. Der Motorcharakter ist präsenter, der Vortrieb wirkt kräftiger und die KTM fühlt sich häufig „direkter“ an, wenn es darum geht, aus Kurven heraus zügig zu beschleunigen oder Überholmanöver mit Reserven zu erledigen. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour sportlicher geplant ist oder wenn man auf langen Strecken bewusst Tempo mitnimmt.
Stärken & Schwächen im Motorvergleich
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die gutmütige Dosierbarkeit und der tourentaugliche Charakter. Schwäche kann sein, dass wer sehr sportliche Ansprüche hat, die KTM als „druckvoller“ empfindet.
- KTM 1190 Adventure: Stärke ist der deutlich spürbare Punch und das dynamische Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit fordert und sich nicht ganz so „entspannt“ anfühlt wie die CF Moto.
Fahrwerk & Handling: Komfort, Kontrolle und Stabilität
Beim Fahrwerk geht es bei Reiseenduros immer um den Spagat: Komfort auf langen Strecken, aber auch Kontrolle, wenn die Straße schlechter wird oder wenn es abseits des Asphalts holprig wird. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore tendiert eher zu einem ausgewogenen Setup, das sich auf Alltagstauglichkeit und ruhiges Rollen konzentriert. Die KTM 1190 Adventure wirkt dagegen häufig sportlicher abgestimmt und vermittelt mehr „Kantenhalt“ – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke Kurven und wechselnde Untergründe bietet.
Kurven & Tempo
Auf schnellen Landstraßen kann die KTM oft mit mehr Dynamik überzeugen. Die CF Moto bleibt dabei nicht zwingend „langsam“, aber sie vermittelt eher den Eindruck, dass sie für flüssiges Reisen gemacht ist. Wer also gerne zügig fährt, wird die KTM als lebendiger wahrnehmen. Wer hingegen Wert auf gleichmäßiges Fahrgefühl legt, findet in der CF Moto oft den entspannteren Begleiter.
Offroad-Feeling
Beide Bikes sind Reiseenduros, aber sie sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Die KTM wirkt in vielen Situationen „abenteuerlicher“, weil sie mehr Reserven und mehr Antriebspower bietet. Die CF Moto kann dafür punkten, dass sie sich leichter in den Offroad-Modus einfügt und sich auch dann gut kontrollieren lässt, wenn man nicht permanent am Limit fährt.
Ergonomie & Sitzposition: Wer kommt besser zurecht?
Gerade bei Adventure-Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob eine Tour nach 200 Kilometern noch Spaß macht oder ob der Rücken meldet. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich oft als „komfortorientierter“ Ansatz: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Die KTM 1190 Adventure kann dagegen je nach Körpergröße und Fahrstil sportlicher wirken – nicht zwingend unbequem, aber eher mit dem Gefühl, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeitet.
Für wen passt was?
- CF Moto 800 MT Explore: passend für Fahrer, die lange Strecken angenehm und ohne ständiges Nachjustieren genießen wollen.
- KTM 1190 Adventure: passend für Fahrer, die eine aktivere Sitzposition und ein dynamischeres Fahrgefühl bevorzugen.
Ausstattung & Elektronik: Praxisnutzen vs. „Adventure-Toolbox“
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mitdenkt: Traktionskontrolle, Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die Art, wie Bedienelemente im Stress einer Tour funktionieren. Die CF Moto 800 MT Explore setzt auf eine moderne, tourenorientierte Ausstattung, die sich gut in den Alltag integrieren lässt. Die KTM 1190 Adventure bringt ebenfalls Elektronik und Fahrmodi mit, wirkt aber in der Wahrnehmung oft stärker auf „Performance- und Fahrdynamik-Anspruch“ getrimmt.
Stärken & Schwächen bei der Ausstattung
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die klare Ausrichtung auf praktische Nutzung und ein stimmiges Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass wer maximale „Sport-Adventure“-Feinheiten erwartet, eher zur KTM greift.
- KTM 1190 Adventure: Stärke ist die dynamische Abstimmung und das Gefühl, dass die Elektronik das sportliche Fahren unterstützt. Schwäche kann sein, dass die KTM je nach Setup und Fahrweise weniger „plug-and-play“ wirkt als die CF Moto.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Langstrecke
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann man damit fahren“. Entscheidend sind Windschutz, Gepäckkonzept, Alltagstauglichkeit bei Stop-and-go sowie die Frage, wie entspannt man nach vielen Stunden ankommt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn man ein Motorrad sucht, das sich für Touren vorbereitet anfühlt: gut nutzbar, mit Fokus auf Alltag und längere Fahrten. Die KTM 1190 Adventure punktet vor allem bei Fahrern, die auf langen Strecken gerne Reserven nutzen und das Motorrad als „Reisebegleiter mit Power“ erleben möchten.
Gepäck & Nutzung
Beide Modelle sind grundsätzlich für Touren gedacht, aber die KTM vermittelt häufig mehr „Adventure-Charakter“ im Sinne von: mehr Leistung, mehr Dynamik, mehr „Ich will Strecke machen“. Die CF Moto wirkt dagegen wie ein Bike, das man auch dann gerne nimmt, wenn die Tour nicht perfekt geplant ist und man spontan entscheidet, wie es weitergeht.
Wirtschaftlichkeit & Kaufentscheidung: Neu vs. gebraucht, Service & Ersatzteile
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrgefühl auch die Wirtschaftlichkeit eine Rolle. In der Praxis bedeutet das: Wie gut ist das Motorrad im Alltag zu betreiben, wie verfügbar sind Ersatzteile, und wie entwickelt sich der Marktwert. Hier kann die CF Moto 800 MT Explore je nach Angebotssituation besonders interessant sein, weil sie als moderneres Konzept oft mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Gefühl wahrgenommen wird. Die KTM 1190 Adventure kann dagegen punkten, wenn man gezielt nach einem gepflegten Exemplar sucht und die Vorteile eines etablierten Modells nutzen möchte – vor allem, wenn man Wert auf ein bewährtes Adventure-Ökosystem legt.
Typische Stärken & Schwächen im Gesamtbild
CF Moto 800 MT Explore – das spricht dafür
- Ausgewogenes, tourentaugliches Gesamtpaket
- Angenehmes Fahrgefühl für lange Strecken und gemischte Routen
- Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Handhabung
KTM 1190 Adventure – das spricht dafür
- Mehr Dynamik und spürbarer Antriebspunch
- Sportlicheres Fahrgefühl, besonders bei zügiger Fahrweise
- Adventure-Charakter mit Reserven
Wo die Grenzen liegen
- CF Moto: Wer maximal sportliche Ansprüche priorisiert, könnte die KTM als „mehr Motorrad“ empfinden.
- KTM: Wer vor allem Komfort und entspanntes Reisen sucht, kann die KTM je nach Fahrstil als etwas fordernder wahrnehmen.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro vor allem als vielseitiger Allrounder funktionieren soll: angenehm zu bewegen, tourentauglich im Alltag und mit einem Fahrgefühl, das lange Strecken entspannt macht. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gemischte Routen fahren, nicht ständig am Gas arbeiten wollen und ein stimmiges Gesamtpaket suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die KTM 1190 Adventure ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr Dynamik und mehr Reserven liefern soll: sportlicherer Charakter, kräftigerer Vortrieb und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Etappen macht. Wer gerne aktiv fährt, Kurven dynamisch nimmt und auf langen Strecken das Tempo mitnehmen möchte, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung spüren.
Kurz gesagt: Explore für entspanntes, vielseitiges Reisen – 1190 Adventure für das große Adventure mit mehr Biss.