| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs KTM 890 Duke R: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 800 MT Explore und die KTM 890 Duke R, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein eher tourenorientiertes Konzept mit Fokus auf Vielseitigkeit und Komfort, dort ein kompromissloses Naked-Bike mit sportlichem Anspruch. Beide Modelle sind modern, beide zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern das Fahren selbst genießen. Doch je nach Priorität – ob Alltag, längere Strecken oder dynamische Kurvenfahrten – verschiebt sich der beste Fit deutlich.
Grundidee im Vergleich: Explore als Allrounder, Duke R als Performance-Naked
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Motorrad gedacht, das sich im Alltag ebenso wohlfühlt wie auf längeren Touren. Der Name „Explore“ ist dabei Programm: Das Bike soll neugierig machen, ohne dass man sich ständig Gedanken über die passende Strecke machen muss. Die KTM 890 Duke R dagegen ist ein Naked Bike, das seine Stärken vor allem dort ausspielt, wo es zügig und präzise zur Sache geht. Der Fokus liegt auf Agilität, direktem Ansprechverhalten und einem sportlichen Gesamtkonzept.
Schon an dieser Stelle wird klar: Wer ein Motorrad sucht, das möglichst viele Einsatzbereiche abdeckt, schaut eher zur Explore. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich wie ein „Fahrzeug für Kurven“ anfühlt, wird mit der Duke R deutlich mehr in Richtung Performance gezogen.
Motor und Charakter: Unterschiedliche Fahrstile, unterschiedliche Prioritäten
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich eher wie ein souveräner Allrounder: Sie ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen, Reserven für Überholmanöver zu bieten und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht immer planbar ist – etwa im Stadtverkehr mit Stop-and-go oder auf Landstraßen mit wechselndem Tempo.
Die KTM 890 Duke R setzt dagegen stärker auf sportliches Ansprechverhalten. Das Bike ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und das Gefühl von Kontrolle in schnellen Situationen zu verstärken. Gerade beim dynamischen Fahren – wenn es in Richtung Beschleunigung aus Kurven oder zügiges Herausbeschleunigen geht – spielt die Duke R ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Motor-Fokus
- CF Moto 800 MT Explore: Stärke ist die gleichmäßige, tourentaugliche Gangart. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich weniger im Vordergrund steht als bei einem rein sportlich ausgelegten Naked Bike.
- KTM 890 Duke R: Stärke ist das direkte, sportliche Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance im Alltag manchmal weniger „entspannt“ wirkt – je nach persönlichem Anspruch an Ruhe und Gelassenheit.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Präzision
Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die CF Moto 800 MT Explore ist darauf ausgelegt, Unebenheiten und längere Strecken besser wegzustecken. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig längere Abschnitte gefahren werden oder wenn die Straßenqualität nicht immer perfekt ist. Das Bike vermittelt dabei ein Gefühl von Stabilität und kontrollierter Ruhe.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen klar auf Agilität und sportliche Präzision ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und bei zügigem Kurventempo wirkt das Motorrad „wach“ und bereit, die Linie konsequent umzusetzen. Wer gern dynamisch fährt, wird hier schnell ein sehr direktes Feedback spüren.
Was das für den Alltag bedeutet
- Explore: Vorteil bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen, weil Komfort und Stabilität stärker im Vordergrund stehen.
- Duke R: Vorteil bei sportlicher Fahrweise, weil das Handling auf schnelle Reaktionen und präzises Kurvenfahren ausgelegt ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei Bremsen geht es im Vergleich vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Beide Motorräder sind modern ausgelegt, aber die Charakteristik kann sich unterscheiden: Die CF Moto 800 MT Explore zielt darauf, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen zuverlässig zu funktionieren. Die KTM 890 Duke R setzt stärker auf sportliche Bremsperformance, die zu dynamischem Fahren passt und ein sehr direktes Gefühl vermitteln kann.
Unterm Strich gilt: Wer häufig zügig unterwegs ist und sportliche Manöver plant, wird an der Duke R eher das „Performance-Paket“ spüren. Wer dagegen Wert auf gleichmäßige, gut kontrollierbare Bremswirkung über viele Kilometer legt, findet in der Explore eine passende Basis.
Elektronik und Fahrmodi: Wie viel „Hilfe“ soll es sein?
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und genau hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied im Anspruch. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das Elektronik so einsetzt, dass sie den Alltag erleichtert: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Fahren planbar machen, ohne den Charakter zu überdecken. Das ist besonders hilfreich, wenn unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal „einfach“ genutzt wird.
Die KTM 890 Duke R nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit stärkerem Fokus auf sportliche Abstimmung. Fahrmodi und Regelstrategien sind so gedacht, dass sie die Performance unterstützen – und damit das Motorrad in dynamischen Situationen berechenbar machen. Das kann sich wie ein „Werkzeugkasten“ anfühlen, der je nach Fahrstil schnell angepasst werden kann.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Explore: Stärke ist die alltagstaugliche Unterstützung, die das Motorrad vielseitig macht. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer den „letzten Kick“ stärker bei der Duke R suchen.
- Duke R: Stärke ist die sportliche Abstimmung, die dynamisches Fahren unterstützt. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Fahren eher „zu viel Motorrad“ spürt, wenn man einfach nur komfortabel cruisen möchte.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Fahrgefühl
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die ergonomische Ausrichtung. Die CF Moto 800 MT Explore ist als Reise- und Allround-Bike gedacht. Das zeigt sich typischerweise in einer Sitzposition, die längere Strecken angenehmer macht, sowie in einem Konzept, das auch bei wechselnden Wetterbedingungen sinnvoll sein kann. Gerade wer regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad auch für Touren nutzt, wird die „Alltagslogik“ der Explore schnell zu schätzen wissen.
Die KTM 890 Duke R ist als Naked Bike stärker auf sportliche Haltung und direkte Rückmeldung ausgelegt. Das kann sich im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr lebendig anfühlen. Für lange Touren hängt es stärker vom persönlichen Komfortempfinden ab: Wer gern sportlich sitzt, wird die Duke R lieben. Wer eher entspannt cruisen möchte, könnte die Explore als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Damit der Vergleich greifbar bleibt, lohnt sich der Blick auf das „Gesamtbild“: Beide Motorräder sind modern und bieten ein stimmiges Paket. Aber sie sind für unterschiedliche Prioritäten gebaut.
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Vielseitigkeit: Passt gut zu unterschiedlichen Einsatzbereichen, vom Alltag bis zur Tour.
- Komfortorientiertes Fahrgefühl: Stabilität und Ruhe helfen besonders auf längeren Strecken.
- Elektronik als Unterstützung: Fahrmodi und Regelstrategien wirken wie ein „Sicherheitsnetz“ für den Alltag.
CF Moto 800 MT Explore – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Sportlichkeit: Wer ein Naked-Bike mit starkem Performance-Charakter sucht, findet die KTM oft näher am eigenen Wunschgefühl.
- Charakter eher allround als „aggressiv“: Das ist für viele ein Vorteil – für manche aber nicht der gewünschte Stil.
KTM 890 Duke R – Stärken
- Sportliches Handling: Direkte Rückmeldung und präzises Fahrverhalten machen Lust auf dynamische Fahrten.
- Performance-Charakter: Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn es zügig und kurvig wird.
- Elektronik für sportliche Abstimmung: Unterstützt dynamisches Fahren, ohne den Fahrer komplett „auszubremsen“.
KTM 890 Duke R – Schwächen
- Alltag kann „sportlich“ wirken: Wer vor allem entspannt fahren will, könnte die Explore als passender empfinden.
- Komfortfokus geringer: Bei langen Strecken hängt es stärker vom persönlichen Ergonomieempfinden ab.
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Hier eine praktische Orientierung:
- CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn das Motorrad häufig für Alltag, längere Strecken und wechselnde Bedingungen genutzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig „auf Sport“ zu schalten, trifft mit der Explore eine sehr stimmige Wahl.
- KTM 890 Duke R ist besonders passend, wenn Kurven, Beschleunigung und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Wer ein Naked Bike möchte, das sich schnell, präzise und leistungsorientiert anfühlt, wird mit der Duke R deutlich mehr Fahrspaß im sportlichen Bereich erleben.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore überzeugt im Vergleich vor allem als vielseitiger Allrounder: Sie passt gut zu Alltag und Touren, wirkt stabil und komfortorientiert und nutzt Elektronik so, dass das Fahren unkompliziert bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das viele Situationen souverän abdeckt und nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gedacht ist, findet in der Explore eine starke Basis.
Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken dort aus, wo es dynamisch wird: präzises Handling, sportlicher Charakter und eine Abstimmung, die zügiges Fahren unterstützt. Wer Kurven liebt, gerne beschleunigt und ein Naked Bike mit klarer Performance-Identität sucht, wird mit der Duke R deutlich mehr „Sportgefühl“ mitnehmen.
Kurz gesagt: Explore für den vielseitigen Einsatz mit Komfort und Tourenfokus, Duke R für sportliche Fahrten mit maximalem Fahrspaß im Kurven- und Beschleunigungsbereich.