| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs. Royal Enfield Himalayan – Vergleich für Tour & Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf längeren Strecken als auch auf wechselndem Untergrund Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der CF Moto 800 MT Explore und der Royal Enfield Himalayan. Beide stehen für Abenteuer, aber sie gehen den Weg dorthin auf ihre eigene Art. Während die CF Moto mit moderner Technik, kräftigem Antrieb und einer klaren Reise-Ausrichtung punktet, setzt die Himalayan auf ihren charakteristischen Stil, einfache Bedienbarkeit und eine robuste Grundidee für Schotter und Alltag.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick darauf, wie sich die jeweiligen Eigenschaften im Alltag und auf Touren bemerkbar machen. Dabei lohnt es sich, nicht nur auf einzelne Daten zu schauen, sondern auf das Gesamtpaket: Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Ausstattung und das Gefühl beim Fahren.
Grundidee: Reiseenduro mit Technik vs. bewährtes Abenteuer-Konzept
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Reiseenduro gedacht, die lange Strecken angenehm macht und dabei auch abseits der perfekten Straße nicht sofort die Grenzen erreicht. Der Zusatz „Explore“ steht dabei sinngemäß für eine Tourenorientierung: mehr Komfort, mehr Reserven und ein Setup, das sich für längere Fahrten gut anfühlt.
Die Royal Enfield Himalayan verfolgt dagegen ein klassisches Abenteuer-Konzept. Sie wirkt bewusst bodenständig und unkompliziert. Gerade auf kurzen bis mittleren Wegen, bei denen Schotter, Feldwege oder unübersichtliche Streckenabschnitte dazugehören, spielt die Himalayan ihre Stärken aus. Sie ist weniger „High-Tech“, dafür oft genau in dem Bereich stark, in dem viele Fahrer ein Motorrad suchen: kontrollierbar, verlässlich und mit einem Charakter, der Lust auf „einfach losfahren“ macht.
Motor und Fahrgefühl: Reserven bei der CF Moto, Charakter bei der Himalayan
Leistungsentfaltung im Vergleich
Beim Antrieb zeigt sich der größte Unterschied: Die CF Moto 800 MT Explore bringt mit ihrem größeren Hubraum und dem modernen Setup spürbar mehr Durchzug und Reserven. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn Gegenwind und Steigungen den Alltag bremsen. Die Maschine wirkt dann souverän und entspannt, weil sie nicht ständig „am Limit“ betrieben werden muss.
Die Royal Enfield Himalayan ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Der Motor liefert zwar genug Antrieb für Touren, aber die Art der Leistungsentfaltung ist anders: weniger „sportlich-dynamisch“, mehr „abenteuerlich-konstant“. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Tempo bewusst moderat bleibt und die Strecke wichtiger ist als das schnelle Ankommen.
Alltagstauglichkeit: Schalten, Gasgefühl und Entspannung
Im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt die CF Moto oft entspannter, weil sie bei Bedarf schneller wieder in den passenden Drehzahlbereich kommt. Auf langen Etappen hilft das dabei, den Fokus auf die Straße zu legen statt auf das ständige Nachregeln.
Die Himalayan verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit beim Timing – nicht im Sinne von „schlecht“, sondern eher im Sinne von „bewusst fahren“. Wer das mag, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein Begleiter anfühlt: ruhig, kontrollierbar und mit einem Fahrgefühl, das zu Offroad-ähnlichen Situationen passt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit im Gelände
Stabilität auf der Straße
Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken besonders auf der Straße aus. Das Fahrwerk wirkt auf Tempo und längere Strecken ausgelegt: Spurtreue, Komfort und ein insgesamt ruhigeres Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Baustellen und wechselndem Belag, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Royal Enfield Himalayan ist ebenfalls straßentauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Abenteuer“ an. Auf holprigen Abschnitten kann das sogar Vorteile bringen, weil das Motorrad nicht so sehr auf glatten Asphalt optimiert wirkt. Wer häufig auf Schotter oder schlechten Straßen unterwegs ist, wird die Grundausrichtung oft als passend empfinden.
Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten
Bei niedrigen Geschwindigkeiten – etwa beim Rangieren, beim Anfahren auf unebenem Untergrund oder bei langsamen Passagen – zählt vor allem das Zusammenspiel aus Sitzposition, Gewichtsempfinden und Ansprechverhalten. Die Himalayan wirkt hier oft „handlicher“ im Kopf, weil sie weniger auf maximale Reserven setzt und mehr auf kontrollierbares Fahren. Die CF Moto kann ebenfalls gut kontrolliert werden, fühlt sich aber durch ihre Reiseorientierung und den stärkeren Antrieb eher nach „mit Schwung“ an.
Ergonomie und Sitzposition: Tourenkomfort vs. Abenteuerhaltung
Die CF Moto 800 MT Explore ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „zusammenfällt“, sondern länger entspannt bleiben kann. Das ist besonders relevant, wenn die Tour mehrere Stunden am Stück umfasst oder wenn Gepäck und Winddruck das Fahrgefühl beeinflussen.
Die Royal Enfield Himalayan bietet eine Haltung, die eher an das klassische Abenteuer erinnert: aufrecht, übersichtlich und mit einem Gefühl von „ich kann jederzeit reagieren“. Das hilft, wenn die Strecke unvorhersehbar wird. Gleichzeitig kann die Touren-Ergonomie je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit unterschiedlich empfunden werden – hier lohnt sich ein Blick auf die eigene Sitzhaltung und darauf, wie lange man typischerweise am Stück fährt.
Ausstattung und Technik: Moderne Reisefeatures vs. bewusste Einfachheit
Elektronik und Assistenz
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Ausstattung insgesamt moderner. Das zeigt sich nicht nur in der Bedienlogik, sondern auch darin, wie das Motorrad auf wechselnde Bedingungen reagiert. Gerade auf Touren ist das ein Vorteil: weniger „Nachdenken“, mehr „fahren“.
Die Himalayan setzt stärker auf das, was sich bewährt hat. Das kann bedeuten, dass sie sich weniger wie ein „Technikpaket“ anfühlt, sondern mehr wie ein Motorrad, das man versteht und das zuverlässig funktioniert. Für viele Fahrer ist genau das der Charme: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Strecke und Gefühl.
Gepäck und Reise-Setup
Beim Thema Reiseausrüstung spielt die CF Moto ihre Stärken aus, weil die Explore-Orientierung oft besser zu längeren Touren passt. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, profitiert häufig von der Reiseausrichtung: stabiler Eindruck, passende Ergonomie und ein Gesamtkonzept, das für „mehrere Tage“ gemacht ist.
Die Himalayan ist ebenfalls für Reisen geeignet, aber eher im Sinne von „einfach, robust, flexibel“. Sie passt gut zu Fahrern, die Gepäck pragmatisch planen und sich nicht zu sehr von komplexen Setups abhängig machen möchten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Mehr Reserven im Antrieb: spürbar entspannter auf Landstraße und bei zügigem Fahren.
- Reiseorientiertes Gesamtgefühl: Komfort und Stabilität auf längeren Strecken.
- Moderne Technik: unterstützt ein ruhiges, planbares Fahrverhalten.
- Touren-Setup: wirkt besonders passend für längere Trips mit Gepäck.
CF Moto 800 MT Explore – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Kopf bei sehr langsamen Offroad-Passagen, weil die Reiseausrichtung mehr Gewicht und Schwung mitbringt.
- Anspruch an Fahrstil: Wer sehr langsam und technisch fährt, muss das Motorrad stärker „mitnehmen“.
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Abenteuer-Charakter: kontrollierbar und passend für Schotter sowie unebene Strecken.
- Pragmatische Bedienung: weniger Technikballast, mehr Verlässlichkeit im Alltag.
- Gute Basis für flexible Touren: ideal, wenn die Route wichtiger ist als Tempo.
- Fahrgefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten: oft intuitiv und gut zu kontrollieren.
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Leistungsreserven begrenzter: bei zügiger Fahrweise oder langen Steigungen kann mehr „Planung“ nötig sein.
- Tourenkomfort je nach Person: Sitz- und Ergonomieempfinden kann stärker variieren.
- Weniger „Reise-Hightech“: wer viele moderne Features erwartet, findet eher eine bewusste Einfachheit.
Welche Unterschiede machen im Alltag den größten Unterschied?
Wenn man beide Motorräder im Kopf gegeneinander stellt, kristallisieren sich drei Punkte heraus:
1) Tempo und Reserven
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken auch mal flotter gefahren werden sollen. Die Himalayan ist die bessere Wahl, wenn das Tempo bewusst moderat bleibt und die Freude am „Unterwegssein“ im Vordergrund steht.
2) Strecke und Untergrund
Für gemischte Touren mit viel Asphalt und gelegentlichem Schotter wirkt die CF Moto oft wie die rundere Reiseoption. Für häufiger unebene Wege, Feldwege und „Abenteuer-Abschnitte“ passt die Himalayan häufig besser, weil sie stärker auf kontrollierbares Fahren ausgelegt wirkt.
3) Komfort vs. Abenteuergefühl
Die CF Moto bietet mehr Komfort und ein insgesamt moderneres Reisegefühl. Die Himalayan bietet mehr Abenteuer-Charakter und eine Art von Motorrad-Erlebnis, das weniger auf Technik und mehr auf Fahrbarkeit setzt.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen, das lange Strecken entspannt macht, bei Bedarf zügig beschleunigt und insgesamt moderner sowie tourenorientierter wirkt. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, aber trotzdem gelegentlich Schotter oder schlechte Straßen mitnimmt, bekommt mit der CF Moto ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Royal Enfield Himalayan passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die das Abenteuer mehr über die Route als über das Tempo definieren. Sie ist ideal, wenn kontrollierbares Fahren auf unebenem Untergrund wichtiger ist als maximale Reserven. Wer ein unkompliziertes, charakterstarkes Motorrad sucht, das sich auch auf „nicht ganz perfekten“ Wegen wohlfühlt, findet in der Himalayan oft den passenden Begleiter.
Kurz gesagt: CF Moto für Reisekomfort und Reserven, Himalayan für Abenteuergefühl und pragmatische Kontrolle.