| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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CF Moto 800 MT Explore vs Suzuki GSX-8T: Welches Motorrad passt besser?
Wer ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Tour sucht, landet schnell bei zwei spannenden Kandidaten: der CF Moto 800 MT Explore und der Suzuki GSX-8T. Beide Modelle zielen auf eine ähnliche Zielgruppe ab – nur mit unterschiedlichem Charakter. Während die CF Moto stärker in Richtung „Reise und Entdeckung“ gedacht ist, wirkt die Suzuki GSX-8T eher wie ein moderner, straßenorientierter Allrounder. Genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs: Welche Stärken überwiegen im Alltag, und wo zeigen sich die Schwächen im direkten Vergleich?
Grundidee und Einsatzprofil: Reise-Feeling vs. Street-Allround
Die CF Moto 800 MT Explore ist als Motorrad konzipiert, das auch längere Strecken souverän abspulen soll. Der Name „Explore“ steht dabei nicht nur für Optik, sondern für die Ausrichtung: Komfort, entspannteres Handling und ein Setup, das sich auch auf wechselnden Strecken wohlfühlt. Die Suzuki GSX-8T verfolgt dagegen eine klar straßennahe Philosophie. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag leicht zu bewegen zu sein und auf der Landstraße sowie auf schnellen Strecken eine sportlich-präzise Figur zu machen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigen sich Unterschiede vor allem im Charakter der Leistungsentfaltung. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt in der Praxis oft wie ein „Tourenmotor“: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass sich gleichmäßiges Fahren angenehm anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Tempowechsel, längere Autobahnabschnitte oder zügiges Landstraßentempo gefragt sind. Die Suzuki GSX-8T spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es um spontane Beschleunigung und ein direkteres Ansprechverhalten geht. Das kann sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders positiv bemerkbar machen.
Stärken der CF Moto liegen damit eher im entspannten Vorankommen, während die Suzuki im Vergleich häufig den Eindruck vermittelt, „näher am Fahrer“ zu sein. Schwächen zeigen sich entsprechend: Wer maximale Gelassenheit auf langen Strecken sucht, wird bei der Suzuki möglicherweise etwas mehr „Mitdenken“ brauchen. Umgekehrt kann die CF Moto weniger „spitz“ wirken, wenn ein sehr sportliches Gefühl im Vordergrund steht.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort entscheidet
Bei beiden Motorrädern ist die Sitzposition so gewählt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer alltagstauglich bleibt. Dennoch gibt es Unterschiede im Detail. Die CF Moto 800 MT Explore bietet im Vergleich häufig das Gefühl einer etwas entspannteren Haltung – passend für Touren, bei denen man nicht ständig in eine neue Position wechseln möchte. Die Suzuki GSX-8T kann sich dagegen sportlicher anfühlen, ohne gleich unbequem zu werden. Das ist ein Vorteil, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn Kurvenfahrten im Fokus stehen.
Als Stärke der CF Moto gilt damit der Komfortgedanke über längere Zeit. Als Stärke der Suzuki gilt die agilere, straßenorientierte Sitzhaltung. Schwächen ergeben sich vor allem dann, wenn die eigenen Prioritäten nicht zum Charakter passen: Wer sehr tourenorientiert fährt, profitiert von der CF Moto-Philosophie. Wer dagegen häufig dynamisch unterwegs ist, wird die Suzuki oft als „einfacher zu fahren“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder ein anderes Ziel verfolgen. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn die Straße nicht immer perfekt ist. Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken eher in der schnellen Richtungsänderung und im präzisen Gefühl beim Einlenken aus. Das kann auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten ein echter Pluspunkt sein.
Stärken der CF Moto sind damit vor allem die souveräne Grundstabilität und das entspannte Fahrverhalten. Schwächen können auftreten, wenn maximal „sportliche“ Rückmeldung gewünscht ist. Die Suzuki punktet mit Agilität und einem lebendigen Fahrgefühl, kann aber im Langstreckenkomfort je nach Fahrstil weniger „tourig“ wirken als die CF Moto.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich wirken. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Suzuki GSX-8T vermittelt häufig ein sehr direktes Feedback, was das Dosieren in Alltagssituationen erleichtert. Die CF Moto 800 MT Explore kann dafür mit einem ruhigen, gut kontrollierbaren Bremsverhalten überzeugen, besonders wenn gleichmäßige Verzögerungen gefragt sind.
Stärken und Schwächen hängen hier stark vom Fahrstil ab. Wer häufig zügig in Kurven bremst oder sehr fein dosieren möchte, wird die Suzuki oft als Vorteil empfinden. Wer dagegen Wert auf ein gleichmäßiges, tourentaugliches Setup legt, dürfte mit der CF Moto zufriedener sein.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein entscheidender Faktor – besonders, wenn das Motorrad sowohl im Stadtverkehr als auch auf Touren genutzt wird. Im Vergleich wirken die Systeme bei beiden Modellen darauf ausgelegt, das Fahren sicherer und entspannter zu machen. Die Suzuki GSX-8T kann dabei häufig mit einem sehr „straßenlogischen“ Gesamtpaket überzeugen, während die CF Moto 800 MT Explore eher den Fokus auf alltagstaugliche Unterstützung legt, die auch auf längeren Strecken sinnvoll bleibt.
Schwächen zeigen sich meist nicht in der Existenz der Funktionen, sondern in der Abstimmung: Wer ein sehr sportlich orientiertes Fahrgefühl sucht, wird die Suzuki als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem Komfort und Gelassenheit möchte, wird bei der CF Moto eher das passende Gesamtgefühl finden.
Ausstattung und Alltag: Was wirklich zählt
Im Alltag entscheidet oft die Summe kleiner Dinge: Übersicht, Bedienbarkeit, Stauraum-Ideen und die Frage, wie gut sich das Motorrad für wechselnde Anforderungen vorbereiten lässt. Die CF Moto 800 MT Explore wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das auf „Unterwegssein“ ausgelegt ist. Das kann sich in einer insgesamt tourenfreundlichen Ausrichtung zeigen, etwa durch das passende Setup für längere Fahrten und ein stimmiges Gesamtbild.
Die Suzuki GSX-8T punktet dagegen häufig mit einer klaren, straßenorientierten Bedienlogik. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad oft für Pendeln, kurze Touren und spontane Ausfahrten genutzt wird. Schwächen ergeben sich entsprechend: Wer viel plant, packt und lange unterwegs ist, wird bei der CF Moto eher das bessere Gefühl haben. Wer dagegen „einfach losfahren“ möchte und dabei ein sportlich-präzises Motorrad bevorzugt, findet in der Suzuki oft die passendere Wahl.
Wartung, Service und Kosten: Praxisrelevant statt Theorie
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch die langfristigen Aspekte eine Rolle. Im Vergleich ist es sinnvoll, nicht nur auf den Kaufpreis zu schauen, sondern auch auf Verfügbarkeit von Service, Ersatzteilen und die generelle Wartungsfreundlichkeit. Beide Marken sind im Markt etabliert, und die tatsächlichen Kosten hängen stark von Fahrleistung, Wartungsintervallen und dem jeweiligen Händlernetz ab. Als Faustregel gilt: Wer regelmäßig Wartung macht und einen guten Service in der Nähe hat, fährt langfristig meist entspannter.
Stärken zeigen sich hier weniger als „absoluter Sieger“, sondern als Ergebnis aus persönlicher Händlernähe und Servicequalität. Schwächen entstehen vor allem dann, wenn die eigene Region beim Service nicht optimal abgedeckt ist.
Für wen eignet sich welche Maschine?
CF Moto 800 MT Explore: Ideal für Tourenmenschen
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders passend, wenn längere Strecken, ein entspannteres Fahrgefühl und ein insgesamt tourenorientiertes Setup im Vordergrund stehen. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist, häufig wechselnde Strecken fährt und dabei ein ruhiges, souveränes Motorradgefühl sucht, wird die Stärken der CF Moto im Alltag schnell merken. Die Schwächen liegen eher dort, wo maximal sportliche Spontanität wichtiger ist als Gelassenheit.
Suzuki GSX-8T: Ideal für den straßenorientierten Alltag
Die Suzuki GSX-8T eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles, straßenorientiertes Motorrad möchten. Wenn Kurvenfahrten, spontane Ausfahrten und ein sehr direktes Fahrgefühl im Fokus stehen, kann die Suzuki im Vergleich die bessere Wahl sein. Schwächen zeigen sich eher bei sehr tourenlastigen Ansprüchen, wenn maximale Langstreckenentspannung wichtiger wird als das sportliche Ansprechverhalten.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für längere Touren, entspanntes Vorankommen und ein souverän ruhiges Fahrgefühl genutzt werden soll. Sie passt besonders gut zu Fahrenden, die gern „unterwegs sind“ und dabei Komfort sowie eine tourenfreundliche Gesamtstimmung priorisieren. Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus: Sie wirkt im Vergleich oft agiler, direkter im Ansprechverhalten und eignet sich damit besonders für Alltag, Pendeln und kurvige Strecken, auf denen ein präzises Handling Spaß macht. Wer also eher Gelassenheit und Reisegefühl sucht, findet in der CF Moto den stimmigeren Begleiter. Wer dagegen ein straßenorientiertes, lebendiges Motorrad bevorzugt, wird mit der Suzuki GSX-8T glücklicher. Am Ende entscheidet das eigene Fahrprofil: Tourenkomfort oder straßennahe Agilität.