| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs Triumph Tiger 800 XCA – Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wer ein Adventure-Bike sucht, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern im Alltag und auf längeren Strecken wirklich Spaß macht, landet schnell bei zwei spannenden Modellen: der CF Moto 800 MT Explore und der Triumph Tiger 800 XCA. Beide stehen für den Mix aus Alltagstauglichkeit, Reise-Komfort und der Fähigkeit, auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie zu fahren. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Ausrichtung: Die CF Moto wirkt dabei oft wie ein pragmatischer Allrounder mit Fokus auf das Gesamtpaket, während die Triumph Tiger 800 XCA stärker den Eindruck eines hochwertig abgestimmten Premium-Adventure vermittelt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Vergleich zeigen: bei der Fahrbarkeit, beim Komfort, bei der Ausstattung und auch bei der Frage, welches Bike besser zu bestimmten Touren und Erwartungen passt.
Grundcharakter: Pragmatismus vs. Premium-Adventure
Die CF Moto 800 MT Explore tritt als Reiseenduro an, die vor allem eines will: möglichst viel Motorrad fürs Budget liefern. Das merkt man im Gesamtkonzept. Die MT Explore wirkt wie ein Bike, das man gerne nutzt – für Pendelstrecken, Wochenendtouren und auch für längere Reisen, bei denen man nicht ständig das Gefühl hat, besonders empfindlich sein zu müssen.
Die Triumph Tiger 800 XCA verfolgt dagegen einen stärker premiumorientierten Ansatz. Die XCA ist als Adventure-Variante positioniert, die auf Komfort, Verarbeitung und ein stimmiges Gesamtgefühl setzt. Wer Wert auf ein „rundes“ Fahrpaket legt und das Motorrad auch als Teil des Lebensgefühls betrachtet, findet hier häufig die passende Antwort.
Motor und Fahrgefühl: gleichwertig im Kern, unterschiedlich im Charakter
Beide Modelle bewegen sich im 800er-Bereich und zielen auf eine souveräne Alltagsleistung ab. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt oft besonders zugänglich. Der Motor lässt sich in vielen Situationen angenehm dosieren, was gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen hilft. Für Schotterpassagen ist ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten wichtig – hier spielt die MT Explore ihre Stärken aus, weil sie sich nicht „kompliziert“ anfühlt.
Die Triumph Tiger 800 XCA steht dagegen häufig für ein etwas kultivierteres Gesamtbild. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung anliegt, wirken oft sehr gleichmäßig. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken angenehm ist: gleichmäßiges Tempo, ruhiges Arbeiten des Antriebs und ein gutes Gefühl für die eigene Linie.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und der einfachen Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „Premium-Feinschliff“ nicht ganz so stark im Vordergrund steht wie bei der Triumph.
- Triumph Tiger 800 XCA: Stärken liegen im stimmigen Gesamtantrieb und dem oft sehr runden Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Bike stärker nach „Adventure mit Anspruch“ wirkt und damit auch eher den Fokus auf Ausstattung und Premium-Erwartungen legt.
Fahrwerk und Handling: Komfort auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Adventure-Bike im echten Leben wirkt. Die CF Moto 800 MT Explore zielt auf ein ausgewogenes Setup, das sowohl auf der Straße als auch auf unebenen Abschnitten funktioniert. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, hilft ein Fahrwerk, das Unebenheiten nicht überbetont, aber auch nicht „wegdrückt“. Im Vergleich wirkt die MT Explore häufig wie ein Bike, das man entspannt fahren kann – ohne ständig nachzuregulieren.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist in der Regel stärker auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Das Handling fühlt sich oft präziser an, insbesondere wenn es um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und Rückmeldung geht. Auf langen Etappen kann das besonders angenehm sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“, sondern eher stabil und berechenbar bleibt.
Handling auf Straße und Schotter
Auf Asphalt zeigen beide Bikes ihre Stärken, aber mit unterschiedlicher Handschrift: Die CF Moto wirkt häufig etwas „direkter“ im Alltag, während die Triumph eher „ruhig“ und souverän wirkt. Auf Schotter und schlechten Straßen ist die Frage entscheidend, wie das Bike mit Lastwechseln umgeht und wie gut es sich aus der Spur heraus kontrollieren lässt. Hier punktet die Triumph oft durch ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten, während die CF Moto durch ihre unkomplizierte Art ebenfalls überzeugt – vor allem, wenn man ein Bike sucht, das man einfach nutzt und nicht ständig optimieren muss.
Elektronik und Assistenz: moderne Features, unterschiedlicher Fokus
Bei Adventure-Bikes ist Elektronik mehr als nur „nice to have“. Sie beeinflusst, wie sicher sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt – von Nässe bis zu wechselnden Untergründen. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Tiger 800 XCA wirkt oft wie das Modell, das besonders stark auf ein stimmiges Elektronikpaket setzt. Das kann sich in einer sehr gut abgestimmten Fahrmodi-Logik und einem insgesamt harmonischen Zusammenspiel von Systemen zeigen.
Die CF Moto 800 MT Explore bietet ebenfalls moderne Assistenz und eine zeitgemäße Ausstattung. Der Unterschied liegt eher im Gesamteindruck: Die MT Explore wirkt häufig wie ein Paket, das auf Funktion und Alltagstauglichkeit optimiert ist, während die Triumph stärker den Eindruck vermittelt, dass jedes Detail auf ein Premium-Fahrerlebnis hin ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken in der praktischen Nutzbarkeit und dem modernen Funktionsumfang. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung nicht ganz so „fein“ wirkt wie bei der Triumph.
- Triumph Tiger 800 XCA: Stärken in der harmonischen Gesamtwirkung und dem premiumtypischen Feinschliff. Schwäche kann sein, dass man für den „Premium-Mehrwert“ auch entsprechend mehr erwartet.
Komfort, Ergonomie und Alltag: Tourentauglichkeit entscheidet
Auf dem Papier sind beide Modelle für längere Strecken gedacht. In der Praxis entscheidet aber oft die Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Bedienbarkeit und wie gut das Motorrad nach Stunden noch „leicht“ wirkt. Die CF Moto 800 MT Explore ist dabei häufig ein Bike, das sich für viele Fahrergrößen gut zugänglich anfühlt. Der Fokus liegt auf einer entspannten Sitzhaltung und einer Bedienlogik, die man schnell versteht.
Die Triumph Tiger 800 XCA punktet im Vergleich oft mit einem sehr angenehmen Langstrecken-Komfort. Gerade wenn man viel auf Autobahnabschnitten oder in zügigem Landstraßentempo fährt, kann die Triumph durch ihre ruhige Art und den Premium-Charakter überzeugen. Dazu kommt, dass die XCA als Adventure-Variante häufig mit einem Setup kommt, das auf Reise ausgelegt ist.
Windschutz und Sitzgefühl
Beide Bikes können auf Touren überzeugen, aber die Tendenz ist klar: Die Triumph wirkt oft wie die „komfortorientiertere“ Wahl, während die CF Moto eher als „unkompliziert und vielseitig“ wahrgenommen wird. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig Zeit mit Nachjustieren verbringen möchte, findet in der Triumph häufig den besseren Komfort-Flow. Wer dagegen ein Bike sucht, das sich schnell anfühlt wie „meins“ und das man gerne auch mal ohne großen Aufwand nutzt, wird mit der CF Moto oft glücklich.
Ausstattung und Reise-Setup: Explore-Paket vs. XCA-Anspruch
Adventure-Bikes unterscheiden sich nicht nur im Fahrgefühl, sondern auch darin, wie sie für Reisen „bereit“ sind. Die CF Moto 800 MT Explore ist als Explore-Modell klar auf das Thema Touren und Nutzung ausgelegt. Das kann sich in einer stimmigen Basis-Ausstattung zeigen, die den Einstieg in längere Fahrten erleichtert.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen als XCA stärker auf Premium-Reiseanspruch ausgelegt. Das merkt man häufig an der Art, wie das Motorrad als Gesamtpaket wirkt: hochwertige Komponenten, ein stimmiges Design und ein Setup, das sich wie ein „fertiges Adventure“ anfühlt.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- CF Moto 800 MT Explore: Stärken in einem praxisnahen Reiseansatz und einem Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Schwäche kann sein, dass der Premium-Charakter weniger stark ausgeprägt ist.
- Triumph Tiger 800 XCA: Stärken in hochwertiger Anmutung und einem sehr stimmigen Reise-Anspruch. Schwäche kann sein, dass man für das Premium-Gefühl auch entsprechend mehr investieren muss.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: worauf es wirklich ankommt
Beim Kauf spielen neben dem Fahrspaß auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und der allgemeine Servicegedanke eine Rolle. Im Vergleich zeigt sich häufig ein typisches Muster: Die CF Moto 800 MT Explore wird oft als besonders attraktiv wahrgenommen, wenn man ein leistungsfähiges Adventure-Bike sucht, ohne den Premium-Aufpreis in jeder Hinsicht mitzuzahlen. Die Triumph Tiger 800 XCA wird dagegen oft gewählt, wenn man Wert auf Premium-Qualität, ein starkes Marken-Ökosystem und ein sehr rundes Gesamtgefühl legt.
Wichtig ist: Beide Bikes können für viele Fahrprofile passen. Entscheidend ist, ob der Schwerpunkt eher auf „viel Motorrad für den Alltag“ liegt (CF Moto) oder eher auf „Premium-Adventure mit maximal stimmigem Fahrpaket“ (Triumph).
Für wen welches Bike? Konkrete Empfehlung nach Fahrprofil
CF Moto 800 MT Explore – passend für…
Die CF Moto 800 MT Explore ist besonders interessant, wenn ein Adventure-Bike gesucht wird, das vielseitig einsetzbar ist: Stadt, Landstraße, Wochenendtouren und auch längere Reisen. Wer ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert anfühlt, schnell vertraut ist und dabei ein gutes Gesamtpaket bietet, findet in der MT Explore häufig die passende Balance.
Triumph Tiger 800 XCA – passend für…
Die Triumph Tiger 800 XCA ist besonders geeignet, wenn Komfort, Premium-Anmutung und ein sehr stimmiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer viel auf längeren Strecken unterwegs ist, Wert auf eine ruhige, kontrollierte Art des Fahrens legt und das Motorrad als hochwertiges Reisegerät betrachtet, wird mit der XCA oft deutlich zufriedener.
Fazit:
Im direkten Vergleich wirkt die CF Moto 800 MT Explore wie der pragmatische Allrounder: Sie ist vielseitig, zugänglich und macht das Adventure-Fahren unkompliziert. Wer ein Bike sucht, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt und auf Touren eine solide Basis liefert, trifft mit der MT Explore eine sehr stimmige Wahl. Die Triumph Tiger 800 XCA spielt dagegen ihre Stärken besonders dann aus, wenn Komfort, Premium-Feinschliff und ein sehr rundes Gesamtgefühl wichtiger sind als „maximaler Gegenwert“. Auf langen Strecken und bei anspruchsvolleren Erwartungen an Abstimmung und Anmutung wirkt die XCA oft überzeugender.
Kurz gesagt: CF Moto 800 MT Explore für vielseitige Nutzung und entspannte Touren mit starkem Praxisfokus. Triumph Tiger 800 XCA für Fahrerinnen und Fahrer, die ein hochwertig abgestimmtes Premium-Adventure suchen und Komfort sowie Fahrgefühl besonders priorisieren.