| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CF Moto 800 MT Explore vs Yamaha MT-125: Vergleich für Alltag, Stadt und Einsteiger
Wer zwischen CF Moto 800 MT Explore und Yamaha MT-125 schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht ein deutlich größerer, erwachsenerer Ansatz mit der CF Moto 800 MT Explore, auf der anderen Seite die Yamaha MT-125 als kompakte, leicht zugängliche Option für den Einstieg. Beide Modelle sind im Kern „Street“-orientiert, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Lebensrealitäten aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Ausstattung und das, was man am Ende wirklich bekommt?
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Daten
Die CF Moto 800 MT Explore ist als vielseitiges Naked-Bike gedacht, das nicht nur die Stadt abdeckt, sondern auch längere Strecken gelassen mitmacht. Der Zusatz „Explore“ deutet dabei auf einen alltagstauglichen Reise- und Tourenanspruch hin: mehr Komfort, mehr Reserven und ein Fahrstil, der auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Die Yamaha MT-125 verfolgt dagegen eine klare Einsteiger-Logik: leicht, handlich und darauf ausgelegt, den Einstieg in die Motorradwelt möglichst unkompliziert zu machen. Das Bike ist vor allem dann stark, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und ein entspanntes Handling im Vordergrund stehen. Es geht weniger um „große Reserven“, sondern um ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag.
Motor und Fahrgefühl: Mehr Reserven vs. leichter Einstieg
CF Moto 800 MT Explore: kräftiger und entspannter
Im direkten Vergleich wirkt die CF Moto 800 MT Explore deutlich „erwachsener“. Der größere Hubraum sorgt dafür, dass sich das Motorrad im Alltag oft weniger nach Drehzahl anfühlt: Man kann häufiger aus dem unteren Bereich heraus fahren und muss nicht ständig hochdrehen, um zügig voranzukommen. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Verkehr stop-and-go ist oder wenn Strecken mit wechselndem Tempo anstehen.
Stärken zeigt die CF Moto vor allem beim Durchzug und beim entspannten Rollen. Schwächepotenzial liegt eher dort, wo man ein Motorrad bewusst „klein“ und maximal leicht bewegen möchte: Je nach Fahrpraxis kann das größere Motorrad im engen Stadtverkehr etwas mehr Aufwand bedeuten als ein sehr kompaktes Bike.
Yamaha MT-125: agil, leicht zu dosieren
Die Yamaha MT-125 punktet mit einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Der Motor ist auf Alltagstauglichkeit und kontrollierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade für Einsteiger ist das ein Vorteil: Gas geben fühlt sich meist direkt an, und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar.
Im Vergleich zur CF Moto ist die Yamaha weniger „reservig“ für lange Strecken oder zügiges Überholen. Wer häufig Autobahn-ähnliche Abschnitte oder sehr dynamische Fahrten plant, wird schneller an Grenzen stoßen. Dafür ist die MT-125 in der Stadt oft die stressfreiere Wahl: leicht zu manövrieren, unkompliziert im Handling und insgesamt weniger „groß“ im Gefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für längere Tage vs. kompakte Kontrolle
Beide Motorräder sind Naked-orientiert, aber die Auslegung unterscheidet sich. Die CF Moto 800 MT Explore zielt stärker auf Alltagskomfort und eine Sitzposition, die auch über längere Fahrten nicht sofort ermüdet. Das ist besonders relevant, wenn Pendeln, Wochenendtouren oder längere Strecken in der Planung stehen.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen eher auf kompakte Kontrolle ausgelegt. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn häufig im dichten Verkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad in engen Situationen schnell „greifbar“ sein soll. Für kleinere Fahrerinnen und Fahrer kann die Yamaha zudem durch ihre handliche Dimensionen besonders passend wirken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
CF Moto 800 MT Explore: souverän und alltagstauglich
Die CF Moto 800 MT Explore vermittelt im Vergleich eher das Gefühl von Stabilität. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Strecken spielt das eine Rolle: Das Motorrad wirkt weniger „nervös“, sondern eher auf ruhiges Vorankommen getrimmt. Das ist ein Plus, wenn man nicht ständig aktiv gegensteuern möchte.
Als möglicher Nachteil kann sich die Größe in sehr engen Passagen bemerkbar machen. Wer viel in verwinkelten Straßen unterwegs ist oder häufig rangiert, merkt die Unterschiede im Handling schneller als auf Landstraße oder Autobahnzubringern.
Yamaha MT-125: leicht, direkt und schnell umsetzbar
Die Yamaha MT-125 ist im Handling häufig die „einfachere“ Wahl. Sie lässt sich zügig in die gewünschte Linie bringen und wirkt im Stadtbetrieb besonders unkompliziert. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für kurze Wege, Ampelstarts und häufiges Abbiegen genutzt wird.
Auf der anderen Seite kann bei sehr flotter Fahrweise oder längeren Autobahnabschnitten der Wunsch nach mehr Reserven entstehen. Das ist weniger ein „Fehler“ der Yamaha, sondern schlicht die Konsequenz aus dem Konzept: leichter Einstieg statt große Leistungsreserve.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um Konstanz und Dosierbarkeit. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb ein sicheres Gefühl vermitteln. Im Vergleich wirkt die CF Moto 800 MT Explore jedoch tendenziell „entspannter“, wenn es um höhere Geschwindigkeiten oder längere Strecken geht: Mehr Reserven bedeuten oft, dass das Motorrad in kritischen Momenten souveräner wirkt.
Die Yamaha MT-125 kann dafür im Stadtverkehr mit guter Kontrolle punkten. Gerade für Einsteiger ist ein System, das sich leicht anfühlt und gut dosieren lässt, ein echter Vorteil. Wer allerdings regelmäßig sehr dynamisch fährt, wird bei der größeren Maschine eher das Gefühl haben, dass sie „mehr Luft“ hat.
Ausstattung und Alltagspraxis: Explore-Ansatz vs. MT-typische Reduktion
Die CF Moto 800 MT Explore steht im Vergleich für einen stärker „praktischen“ Ansatz. Der Explore-Charakter zielt darauf, dass das Motorrad nicht nur gut aussieht, sondern auch im Alltag funktioniert: mehr Komfort, mehr Vielseitigkeit und ein Setup, das für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht ist.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Einsteiger ist eine klare, überschaubare Ausstattung genau richtig. Wer jedoch Wert auf „Tour-Feeling“ und Komfortdetails legt, wird bei der CF Moto schneller das Gefühl bekommen, dass sie stärker auf längere Tage ausgelegt ist.
Wartung, Service und Kosten: Konzept entscheidet
Beim Unterhalt spielen mehrere Faktoren zusammen: Motorgröße, Verschleißteile, Fahrleistung und wie intensiv das Motorrad genutzt wird. Im Vergleich gilt grob: Die Yamaha MT-125 ist als kleineres Bike oft die unkompliziertere Wahl, wenn es um den Einstieg und um geringere Belastung im Alltag geht. Das kann sich besonders bei häufigem Stadtbetrieb bemerkbar machen.
Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen die Wahl, wenn das Motorrad länger „mitwachsen“ soll. Wer plant, nicht nur für die ersten Monate zu fahren, sondern länger auf einem Motorrad zu bleiben, bekommt mit der CF Moto eher das Gefühl, dass sie auch später noch Sinn ergibt. Der größere Motor kann dabei helfen, Fahrten entspannter zu gestalten – und das wiederum wirkt sich indirekt auf Fahrweise und Nutzung aus.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
CF Moto 800 MT Explore: die bessere Wahl für Vielnutzer
Die CF Moto 800 MT Explore passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Strecken gedacht ist. Wer regelmäßig pendelt, auch mal längere Touren fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich bei Tempo und Distanz nicht sofort „klein“ anfühlt, findet in der CF Moto häufig die stimmigere Basis. Stärken liegen hier vor allem im souveränen Fahrgefühl, im Durchzug und im alltagstauglichen Komfortgedanken.
Schwächen zeigen sich eher dann, wenn maximale Leichtigkeit im Vordergrund steht oder wenn häufig sehr enge Manöver anstehen. Dann kann die Yamaha im Handling angenehmer sein.
Yamaha MT-125: die bessere Wahl für den Einstieg und die Stadt
Die Yamaha MT-125 ist ideal, wenn der Fokus auf einem unkomplizierten Einstieg liegt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wird, gut in den Stadtverkehr passt und sich leicht bewegen lässt, trifft mit der MT-125 oft genau den richtigen Ton. Die Stärken liegen in der Handlichkeit, der kontrollierbaren Art und dem „einfach losfahren“-Gefühl.
Als Schwäche im Vergleich zur CF Moto bleibt die geringere Leistungsreserve. Für sehr dynamische Fahrten oder lange Strecken kann das limitierender wirken als bei der größeren Explore.
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl für alle, die mehr Vielseitigkeit suchen: Sie wirkt im Vergleich deutlich souveräner bei längeren Fahrten, bietet mehr Reserven und macht das Alltagsfahren oft entspannter. Wer nicht nur „starten“, sondern länger auf einem Motorrad bleiben möchte, bekommt mit der Explore-Philosophie ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha MT-125 empfiehlt sich vor allem für den Einstieg und für den Stadtbetrieb. Sie ist handlich, leicht zu kontrollieren und fühlt sich im Alltag schnell vertraut an. Wer überwiegend kurze Strecken fährt, häufig im Verkehr unterwegs ist und ein unkompliziertes Motorrad sucht, findet in der MT-125 meist die passendere Lösung.
Kurz gesagt: Mehr Komfort und Reserven sprechen für die CF Moto 800 MT Explore – leichter Einstieg und maximale Stadt-Tauglichkeit sprechen für die Yamaha MT-125.