| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
MotorradTest.de auf YouTube
CF Moto 800 MT Explore vs Yamaha XSR 700 Xtribute – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber beim Fahren deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Yamaha XSR 700 Xtribute. Beide Modelle bewegen sich im Bereich der modernen Street-Bikes mit Charakter – doch sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die eine Seite steht stärker für Allround-Touring und souveräne Reserven, die andere für leichtes Handling, agiles Auftreten und einen klaren Retro-Touch.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie, Ausstattung sowie das, was sich im Alltag und auf längeren Strecken wirklich bemerkbar macht. Dabei geht es nicht um reine Daten, sondern um das Zusammenspiel der Eigenschaften – denn genau daraus entsteht das Fahrgefühl.
Motorcharakter: souveränes Drehmoment vs. lebendiges Ansprechverhalten
CF Moto 800 MT Explore: mehr Reserven für Tour und Überholen
Die CF Moto 800 MT Explore ist spürbar darauf ausgelegt, auch dann entspannt zu bleiben, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo zügiger ausfällt. Der Motor wirkt dabei nicht nur kräftig, sondern auch „durchgezogen“: Beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich fühlt sich das Bike eher wie ein Allrounder an, der Reserven bereithält. Das ist besonders angenehm, wenn häufig überholt wird oder wenn Autobahn- und Landstraßenabschnitte gemischt sind.
Yamaha XSR 700 Xtribute: agil und direkt – mit Spaßfaktor
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker die Karte Leichtigkeit und Direktheit. Das Ansprechverhalten wirkt lebendig, und das Motorrad lädt dazu ein, Drehzahl aufzunehmen und die Gänge passend zu wählen. Gerade in kurvigen Abschnitten macht das einen Unterschied: Man hat das Gefühl, das Bike reagiert schnell auf kleine Eingriffe am Gasgriff. Wer gern dynamisch fährt, findet hier einen Motor, der eher „mitarbeitet“ als nur „durchzieht“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Strecke vs. Wendigkeit in der Kurve
CF Moto 800 MT Explore: ruhiger auf längeren Strecken
Beim CF Moto 800 MT Explore steht das Fahrwerk insgesamt für eine eher ruhige, kontrollierte Linie. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man über längere Zeit zügig unterwegs ist. Das Bike vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei komplett „schwer“ zu wirken. In der Praxis bedeutet das: weniger Konzentration auf das Geradeaus-„Nacharbeiten“, mehr Fokus auf die Linie durch die Kurve.
Yamaha XSR 700 Xtribute: leichtfüßig und spontan
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt im Vergleich dazu spürbar agiler. Das Handling ist schnell zu erfassen, Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad fühlt sich in engen Passagen oft handlicher an. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren mit vielen Kehren plant, profitiert von dieser Spontanität. Gleichzeitig sollte man wissen: Agilität ist nicht automatisch „weicher Komfort“ – wer sehr lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit plant, achtet eher darauf, wie das Fahrwerk die jeweilige Straße „liest“.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit entscheidet
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsverhalten ein zentraler Punkt, denn es beeinflusst nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Vertrauen in der Kurve. Im Vergleich zeigt sich: Die CF Moto 800 MT Explore wirkt tendenziell wie das Bike, das auch bei zügigem Fahren stabil bleibt und Bremsimpulse gut in Kontrolle umsetzt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet dagegen mit einer sehr direkten Rückmeldung, wodurch sich Bremsmanöver fein dosieren lassen.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die CF Moto spielt ihre Stärke eher in „Sicherheit über Distanz“ aus, während die Yamaha besonders dort überzeugt, wo häufiges Anbremsen und präzises Dosieren gefragt sind – etwa in kurvigen Streckenprofilen.
Ergonomie und Sitzposition: entspannter Komfort vs. sportlich-nahes Gefühl
CF Moto 800 MT Explore: auf längere Tage ausgelegt
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt insgesamt so, als sei sie für Alltag und Tour gebaut. Die Sitzposition vermittelt eher das Gefühl, dass man auch nach mehreren Stunden noch „bei sich“ ist. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, spielt diese Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Yamaha XSR 700 Xtribute: kompakt, nah am Motorradgefühl
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt stärker auf ein Motorradgefühl, das näher am Fahrer ist. Das kann sich sehr lebendig anfühlen, besonders beim sportlichen Fahren. Wer jedoch häufig sehr lange Strecken fährt oder viel mit Gepäck unterwegs ist, achtet eher darauf, wie die Sitzposition über Zeit wirkt. Hier ist die CF Moto im Gesamteindruck oft die entspanntere Wahl.
Ausstattung und Praxis: Explore-Ansatz vs. Xtribute-Charme
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern darum, welche Prioritäten gesetzt werden. Die CF Moto 800 MT Explore trägt den Namen „Explore“ nicht zufällig: Sie wirkt wie ein Bike, das für verschiedene Einsatzarten vorbereitet ist – vom schnellen Feierabend-Ritt bis zur Tour, bei der man nicht ständig an Komfortgrenzen stößt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute steht dagegen stärker für den Retro-Style und eine stimmige, charaktervolle Gesamterscheinung. Das ist nicht nur Optik: Der Look beeinflusst auch, wie sich das Motorrad „anfühlt“ – nämlich wie ein Bike, das man gern bewegt, statt es nur zu „nutzen“.
Wind- und Wetterschutz
Im Alltag zählt, wie gut das Motorrad mit Wind und Wetter klarkommt. Die CF Moto wirkt in dieser Hinsicht oft als die praktischere Wahl, weil sie stärker auf Tourenkomfort ausgelegt ist. Die Yamaha kann dafür im Stadt- und Landstraßenbetrieb mit ihrem leichten Handling punkten – wer aber häufig lange Autobahnabschnitte fährt, spürt den Unterschied eher.
Alltagstauglichkeit
Für den Alltag sind Faktoren wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und das Gefühl beim Rangieren entscheidend. Die Yamaha wirkt hier besonders unkompliziert, weil sie sich schnell „in die Hand“ nehmen lässt. Die CF Moto ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken stärker dann aus, wenn man mehr Strecke macht und das Motorrad nicht nur von Ampel zu Ampel bewegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 800 MT Explore – Stärken
- Mehr Reserven für zügiges Fahren und entspanntes Überholen
- Ruhigerer Gesamteindruck auf längeren Strecken
- Tour-orientierte Praxis durch eine stimmige Allround-Ausrichtung
- Kontrolliertes Bremsgefühl für Sicherheit bei höheren Tempi
CF Moto 800 MT Explore – Schwächen
- Wer maximale „Leichtfüßigkeit“ in engen Passagen sucht, fühlt den Unterschied zur Yamaha eher
- Der Fokus liegt stärker auf Strecke und Komfort – wer rein sportlich „kurz und knackig“ fahren will, könnte die Yamaha als direkter empfinden
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Richtungswechsel
- Lebendiges Ansprechverhalten für Kurven und dynamische Fahrweise
- Starker Charakter durch Retro-Design und stimmige Gesamtanmutung
- Sehr gut dosierbares Bremsgefühl für präzise Manöver
Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen
- Bei sehr langen, hohen Geschwindigkeiten wirkt die Tour-Komfortauslegung im Vergleich weniger im Vordergrund
- Wer häufig mit viel Gepäck oder dauerhaft hohem Tempo unterwegs ist, merkt eher, dass die CF Moto die „Reserve“ leichter bereitstellt
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Yamaha XSR 700 Xtribute lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer gern mehrere Einsatzbereiche abdeckt – Stadt, Landstraße und Tour – und dabei ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Tagen souverän bleibt, findet in der CF Moto häufig die passendere Basis. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich leicht bewegt, schnell auf Gas und Lenkimpulse reagiert und dabei optisch wie ein Statement wirkt, wird mit der Yamaha sehr glücklich.
Typische Szenarien
- Feierabendrunde + kurvige Landstraße: Yamaha XSR 700 Xtribute
- Wochenendtour mit gemischten Strecken: CF Moto 800 MT Explore
- Viel Stadtverkehr und häufiges Rangieren: Yamaha XSR 700 Xtribute
- Langstrecke, entspanntes Tempo, mehr Reserven: CF Moto 800 MT Explore
Fazit:
Die CF Moto 800 MT Explore ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das über verschiedene Streckenarten hinweg souverän bleibt: mit mehr Reserven beim Beschleunigen, einem insgesamt ruhigen Fahrgefühl und einer Tour-Ausrichtung, die lange Tage angenehmer macht. Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt dagegen besonders gut, wenn Agilität, direktes Ansprechverhalten und ein lebendiger Charakter im Vordergrund stehen. In der Stadt und auf kurvigen Strecken wirkt sie oft spontaner und macht genau dort besonders viel Spaß. Wer also eher „entspannt ankommen und Reserven nutzen“ möchte, trifft mit der CF Moto häufiger den richtigen Ton. Wer dagegen „kurz rein, schnell raus, viel Kurve“ liebt und das Motorradgefühl spüren will, findet in der Yamaha den passenden Begleiter.