| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr guter neuer V2 mit variabler Ventilsteuerung
- schöner V2 Bollersound
- angenehme Ergonomie im Stehen UND im Sitzen
- gute Serienausstattung mit QuickShifter und Tempomat
- technisch auf der Höhe mit Schräglagen-Sensorik
- geländegängig dank tollem Fahrwerk und Bodenfreiheit
- präzises Fahrgefühl auf Straße
- dürfte fürs Gelände noch etwas leichter sein
- Tank kleiner als beim Vorgänger
- Windschild nicht verstellbar
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-880 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 214 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | KYB USD 46 mm, voll einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | KYB Monoshock, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock-Bremssättel, 4-Kolben radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattelsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Die DesertX ist erwachsener geworden, ohne langweilig zu werden
Die Ducati DesertX 2026 ist kein kleines Facelift, sondern ein ziemlich ernst gemeinter Neustart. Der neue 890er V2 bringt genug Druck, Charakter und Alltagstauglichkeit mit. Das Fahrwerk wirkt offroad-orientierter, die Ergonomie ist stimmiger, die Elektronik sinnvoller nutzbar, und das ganze Motorrad fühlt sich mehr nach Werkzeug als nach Lifestyle-Objekt an. Ein sehr hübsches Werkzeug, zugegeben.Wer eine Reiseenduro sucht, die auf Asphalt nicht einschläft und im Gelände mehr kann als Feldweg-Fotos, sollte die DesertX unbedingt auf die Liste setzen. Sie ist nicht billig, nicht niedrig und nicht für komplette Anfänger im schweren Gelände gedacht. Aber sie trifft diesen seltenen Sweet Spot aus Emotion, Technik und echter Abenteuerfähigkeit ziemlich gut. Kurz gesagt: Die neue DesertX sieht nicht nur so aus, als könne sie weit weg. Sie macht auch Lust, genau dorthin zu fahren.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Ducati Desert X vs. Honda WN7: Vergleich im Adventure-Alltag
Wer nach einem Adventure-Motorrad sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die Ducati Desert X steht für Charakter, Design und eine sportlich interpretierte Reiseenduro-Philosophie. Die Honda WN7 wirkt demgegenüber wie ein pragmatisches Gesamtpaket: Fokus auf Alltagstauglichkeit, ein stimmiges Handling und eine moderne, alltagstaugliche Elektronik. Beide Modelle wollen Schotter und längere Strecken genauso können wie die Fahrt zur nächsten Tour – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modellkontext typischen Stärken und Schwächen gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich die beiden Bikes bei Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, bei Ergonomie und Komfort sowie bei Ausstattung und Elektronik? So wird klar, welches Motorrad eher zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Erwartungshaltung passt.
Grundidee und Fahrcharakter: Ducati Desert X vs. Honda WN7
Wie die Motorisierung das Gefühl prägt
Die Ducati Desert X vermittelt in der Regel ein deutlich markanteres, „direkteres“ Fahrgefühl. Der Motor ist so abgestimmt, dass er auf Gasbefehle schnell reagiert und dem Fahrer das Gefühl gibt, das Motorrad aktiv zu bewegen. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Kehren und wechselndem Untergrund.
Die Honda WN7 zielt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie im Alltag angenehm: Beim Anfahren, im Stadtverkehr und auf längeren Etappen bleibt das Motorrad leicht zu kontrollieren. Auf Schotter oder bei wechselnder Traktion wirkt das oft wie ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „zu viel“ auf einmal will, sondern sauber mitfährt.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärke Ducati Desert X: Der Charakter und die sportliche Note sorgen dafür, dass sich zügiges Fahren auf kurvigen Strecken schnell „rund“ anfühlt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt ein Motorrad, das sich nicht versteckt.
Schwäche Ducati Desert X: Wer vor allem auf maximale Entspannung setzt oder sehr sanftes, unaufgeregtes Ansprechen erwartet, kann den Ducati-Ansatz als etwas fordernder wahrnehmen.
Stärke Honda WN7: Das Motorrad wirkt häufig wie ein „verlässlicher Begleiter“: leicht zu handhaben, gut kontrollierbar und angenehm im Rhythmus von Alltag und Tour.
Schwäche Honda WN7: Wer explizit nach dem stärksten „Sportgefühl“ sucht, empfindet den Honda-Ansatz möglicherweise weniger emotional als die Ducati.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt auf Schotter und Straße besser?
Fahrwerkseindruck im Vergleich
Bei Adventure-Bikes entscheidet das Fahrwerk darüber, ob sich die Fahrt wie ein Abenteuer anfühlt oder wie eine Dauerprüfung. Die Ducati Desert X ist typischerweise so ausgelegt, dass sie auf wechselndem Untergrund stabil bleibt und gleichzeitig eine gewisse Dynamik zulässt. Das kann auf der Landstraße Spaß machen, weil das Motorrad spürbar „mitarbeitet“.
Die Honda WN7 setzt oft stärker auf ein ausgewogenes Setup, das Unebenheiten gut abfedert und das Motorrad in der Spur ruhig hält. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Vorteil, weil die Konzentration weniger für das „Nachregeln“ draufgeht.
Stärken und Schwächen beim Handling
Stärke Ducati Desert X: Die Kombination aus Fahrgefühl und Agilität macht sie attraktiv, wenn die Tour auch mal sportlicher wird oder wenn Kurvenfahrten auf gemischten Straßen im Vordergrund stehen.
Schwäche Ducati Desert X: Auf sehr ruppigem Untergrund kann die sportlichere Abstimmung je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Stärke Honda WN7: Das Handling wirkt häufig intuitiv und „ruhig“, was gerade auf Schotter und bei wechselnder Traktion hilft. Auch für längere Tagesetappen ist das Setup meist angenehm.
Schwäche Honda WN7: Wer maximale sportliche Rückmeldung erwartet, könnte das Fahrwerk als weniger „temperamentvoll“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Adventure-Fahren ist Bremsleistung mehr als nur „stark oder nicht stark“. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsen dosieren lassen und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Im Vergleich zeigt sich häufig: Die Ducati Desert X setzt auf ein spürbar sportliches Bremsgefühl, das sich besonders bei zügiger Fahrt positiv bemerkbar macht. Die Honda WN7 punktet eher mit einem gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Ansprechverhalten, das im Alltag und auf wechselndem Untergrund Vertrauen schafft.
Stärke Ducati Desert X: Direkteres Feedback beim Bremsen, das sportliches Fahren unterstützt.
Stärke Honda WN7: Sehr gut dosierbar und dadurch angenehm, wenn die Strecke unberechenbar wird.
Schwäche im Vergleich: Je nach Reifenwahl und Untergrund kann das „sportliche“ Bremsgefühl der Ducati mehr Feingefühl erfordern, während die Honda in der Regel entspannter wirkt.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Reichweite
Ergonomie im Vergleich
Adventure-Bikes müssen unterschiedliche Fahrergrößen und Fahrstile abdecken. Die Ducati Desert X wirkt oft so, als sei sie für aktives Fahren ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt das „Mitgehen“ in Kurven und das dynamische Bewegen des Motorrads. Das kann sich auf kurvigen Strecken sehr gut anfühlen.
Die Honda WN7 zielt stärker auf eine entspannte, alltagstaugliche Sitzhaltung. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern auch aus Stadtverkehr, Autobahn und längeren Transferstrecken.
Komfort auf langen Strecken
Bei längeren Fahrten zählen Details: Windschutz, Sitzkomfort, Vibrationen und die Frage, wie schnell man sich „eingroovt“. Die Ducati Desert X kann auf Touren sehr motivierend sein, verlangt aber eher nach einer aktiven Fahrhaltung. Die Honda WN7 ist häufig die entspanntere Wahl, wenn der Fokus auf gleichmäßigem Tempo und weniger „Arbeit“ am Motorrad liegt.
Stärke Ducati Desert X: Fahrspaß durch aktive Ergonomie.
Stärke Honda WN7: Komfortorientierte Haltung für lange Etappen.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer im Vergleich
In der Praxis entscheidet Elektronik darüber, wie sicher sich ein Motorrad auch bei schlechten Bedingungen anfühlt. Beide Modelle bringen moderne Assistenz- und Fahrmodi-Logik mit, aber die Ausrichtung kann sich unterscheiden: Die Ducati Desert X wirkt häufig wie ein Motorrad, das dem Fahrer mehr „Steuergefühl“ gibt und die Performance betont. Die Honda WN7 ist oft stärker darauf ausgelegt, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil und leicht beherrschbar zu halten.
Was das im Alltag bedeutet
Wenn die Strecke nass ist, wenn der Untergrund wechselt oder wenn die Traktion nicht planbar ist, ist ein gut abgestimmtes Zusammenspiel aus Fahrmodi, Traktionskontrolle und Motor-/Gaslogik entscheidend. Die Honda WN7 wirkt dabei häufig besonders „harmonisch“, während die Ducati Desert X den sportlichen Charakter stärker ausspielt.
Stärke Ducati Desert X: Elektronik unterstützt sportliches Fahren und gibt dem Fahrer ein klares Gefühl für die Performance.
Stärke Honda WN7: Elektronik sorgt für ruhige, vorhersehbare Unterstützung – ideal, wenn die Tour auch mal unplanbar wird.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Ducati Desert X: Die richtige Wahl für dynamische Touren
Die Ducati Desert X ist besonders interessant, wenn die Touren nicht nur „von A nach B“ sind, sondern wenn Kurven, Fahrgefühl und ein markantes Auftreten im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürt und auf gemischten Strecken eine sportlichere Rückmeldung sucht, findet in der Desert X häufig das passende Gesamtpaket.
Typische Käufer: Fahrerinnen und Fahrer, die Adventure mit Charakter wollen, gern zügiger unterwegs sind und Freude an einem Motorrad haben, das sich nicht versteckt.
Honda WN7: Die richtige Wahl für Alltag, Reise und entspanntes Handling
Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein entspannterer Fahrrhythmus wichtiger sind als maximaler Sportfokus. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf gut dosierbare Kontrolle legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt, trifft mit der WN7 oft eine sehr praktische Wahl.
Typische Käufer: Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Adventure-Bike für viele Einsatzszenarien möchten – von der Wochenendtour bis zum längeren Trip.
Fazit:
Die Ducati Desert X ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Fahrgefühl, Charakter und einer sportlicheren Interpretation des Adventure-Konzepts liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke kurvig wird, wenn dynamisches Fahren Spaß macht und wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Die Honda WN7 ist hingegen die rundere Wahl für alle, die ein besonders gut kontrollierbares, alltagstaugliches und auf lange Strecken ausgelegtes Adventure suchen. Sie wirkt oft entspannter im Handling und unterstützt zuverlässig, wenn Untergrund und Bedingungen wechseln.
Wer also mehr „Emotion und Rückmeldung“ möchte, landet eher bei der Ducati. Wer dagegen „Souveränität, Komfort und unkomplizierte Kontrolle“ priorisiert, trifft mit der Honda WN7 meist die passendere Entscheidung.