| UVP | 27.890 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Auftritt
- bulliger Motor
- technisch komplett ausgestattet
- lässt sich leichter fahren als es aussieht
- potenter Sound
- gieriges Gerät mit Ecken und Kanten
- QuickShifter nicht so smooth wie bei der Multistrada
- für unseren Geschmack etwas zu rappelig - Ansichtssache
- nicht gerade ein Schnäppchen
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 313 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Ducati Diavel ist zwar nach wie vor ein echtes Poserbike, aber sie hat objektiv gesehen auch viele Stärken, die man ihr auf den ersten Blick so nicht zutraut: Sportlichkeit, Kurvenverhalten, Agilität und Fahrspaß sind auf hohem Niveau. Dazu die brutale Leistung des V4 und die extrem guten Bremsen ergeben ein explosives Gemisch. Diejenigen, die die Diavel nur auf ihr extrovertiertes Aussehen reduzieren wollen, machen einen kapitalen Fehler.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der Papenreye neben vielen anderen roten aus Bologna für Probefahrten zur Verfügung. Wer sich unsicher ist, ob so ein Kraftpaket das Richtige ist: Einfach mal ausprobieren, ihr werdet die Probefahrt weder vergessen noch bereuen! Also sofort Probefahrt vereinbaren: 040 / 668 516 94
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Ducati Diavel V4 vs Honda CB 500 Hornet: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Ducati Diavel V4 und die Honda CB 500 Hornet gegenüberstellt, bekommt vor allem eines: einen klaren Blick darauf, wie stark sich Motorrad-Philosophien unterscheiden können. Die Diavel V4 steht für kraftvollen Cruiser-Charakter mit V4-Feeling und einer Optik, die sofort nach Aufmerksamkeit verlangt. Die CB 500 Hornet dagegen ist ein modernes Naked Bike, das mit leichter Handhabung, alltagstauglicher Größe und einem unkomplizierten Gesamtpaket überzeugt. Im Vergleich wird schnell klar, worin die Stärken liegen – und wo die jeweiligen Schwächen im Alltag oder auf längeren Strecken spürbar werden.
Grundcharakter: Cruiser-Drama vs. Naked-Alltag
Die Ducati Diavel V4 ist vom Grundgedanken her ein Motorrad für Menschen, die nicht nur fahren, sondern auch erleben wollen. Der V4-Antrieb sorgt für einen deutlich anderen Charakter als bei klassischen Cruisern: mehr Drehfreude, mehr „Biss“ und ein Fahrgefühl, das sich dynamisch anfühlt. Die Maschine wirkt dabei bewusst „breit“ und präsent, was sich auch in der Sitzhaltung widerspiegelt: eher entspannt, aber nicht träge.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen ein Motorrad, das sich wie gemacht für den Alltag anfühlt. Sie ist kompakt, wirkt leicht zu bewegen und vermittelt ein unkompliziertes Handling. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurzen Strecken spielt die Hornet ihre Vorteile aus: Sie lässt sich schnell positionieren, wirkt wendig und bleibt dabei angenehm gutmütig. Der Charakter ist sportlich, aber nicht überfordernd.
Sitzposition und Ergonomie: Wie sich die Motorräder anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Diavel V4 setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung. Das bedeutet meist mehr Komfort bei längeren Fahrten, weil der Körper nicht permanent „aktiv“ gegen die Maschine arbeitet. Gleichzeitig ist die Diavel nicht nur auf Bequemlichkeit ausgelegt. Die Geometrie und die Art, wie die Maschine auf Lenkimpulse reagiert, machen sie zu einem Motorrad, das auch zügig gefahren werden möchte.
Die CB 500 Hornet bietet eine eher aufrechte, alltagstaugliche Sitzposition. Das hilft dabei, den Kopf frei zu halten und den Blick im Verkehr schnell zu scannen. Für viele Fahrer ist das ein großer Vorteil, weil sich die Hornet auch nach mehreren Stunden nicht „schwer“ anfühlt. Wer allerdings sehr lange Strecken mit viel Autobahnanteil plant, merkt, dass die Diavel V4 durch ihren Cruiser-Ansatz oft entspannter wirkt – während die Hornet eher als „lebendiges“ Naked Bike bleibt.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Der größte Unterschied zwischen beiden Modellen liegt natürlich im Antriebskonzept. Die Ducati Diavel V4 liefert eine deutlich sportlichere, intensivere Kraftentfaltung. Im Vergleich wirkt die Diavel wie ein Motorrad, das man nicht nur „fährt“, sondern das man spürt: Der Schub kommt spürbar, die Drehfreude ist hoch und das Gesamtpaket zielt klar auf Dynamik.
Die Honda CB 500 Hornet setzt dagegen auf einen gut dosierbaren, alltagstauglichen Antrieb. Im Vergleich ist die Kraft weniger „dramatisch“, dafür aber leichter zu kontrollieren. Gerade beim Anfahren, im Stadtverkehr oder beim entspannten Landstraßen-Tempo zeigt die Hornet ihre Stärke: Sie macht Spaß, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss. Das ist ein Vorteil für Einsteiger, aber auch für alle, die einfach unkompliziert fahren möchten.
Zwischenfazit zu Motorcharakter und Fahrgefühl
Wer maximale Dynamik sucht und das Gefühl eines leistungsstarken V4-Motorrads genießen möchte, findet in der Ducati Diavel V4 die passendere Wahl. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht anfühlt und in vielen Situationen ohne großes „Setup“ funktioniert, liegt mit der Honda CB 500 Hornet oft richtig.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die Ducati Diavel V4 ist auf souveräne Performance ausgelegt. Sie vermittelt bei zügiger Fahrt ein sicheres Gefühl und bleibt auch dann ruhig, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gleichzeitig kann die Diavel durch ihre Cruiser-Bauweise und die „Präsenz“ im Handling etwas weniger verspielt wirken als ein klassisches Naked Bike. Das ist keine Schwäche im Sinne von „schlecht“, aber ein Unterschied im Charakter: Sie will eher geführt werden als „spielerisch“ bewegt.
Die Honda CB 500 Hornet wirkt im Vergleich agiler. Gerade in engen Passagen, beim schnellen Richtungswechsel oder beim Rangieren im Alltag spielt die Hornet ihre Vorteile aus. Das Fahrwerk unterstützt dieses Gefühl: Es ist so abgestimmt, dass man schnell Vertrauen aufbaut. Auf der anderen Seite kann bei sehr sportlicher Fahrweise der Fokus stärker auf Komfort und Alltag liegen als auf kompromissloser High-Performance. Wer dauerhaft hart am Limit fährt, wird eher bei der Diavel V4 die „sportliche“ Auslegung spüren.
Bremsen und Sicherheit: Wie die Kontrolle entsteht
Im Vergleich ist die Ducati Diavel V4 klar auf kräftige Verzögerung und souveräne Kontrolle ausgelegt. Das passt zum Leistungscharakter: Wenn die Maschine dynamisch beschleunigt, muss sie auch dynamisch und berechenbar verzögern. Die Bremsanlage wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei zügiger Fahrt jederzeit das Gefühl hat, die Situation im Griff zu behalten.
Die Honda CB 500 Hornet bietet ebenfalls ein stimmiges Bremsgefühl. Im Alltag ist das besonders wichtig: gut dosierbar, schnell ansprechbar und zuverlässig. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Diavel V4 bei sehr sportlicher Fahrweise die größere Reserve hat. Für die meisten Fahrprofile ist die Hornet aber absolut ausreichend und wirkt dabei oft sogar „entspannter“, weil die Dosierung leichter fällt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Für den Alltag zählt nicht nur die Technik, sondern auch die Art, wie sich ein Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die Honda CB 500 Hornet punktet hier besonders: Sie ist handlich, wirkt im Verkehr weniger sperrig und lässt sich im Alltag leichter bewegen. Auch das Handling beim Rangieren ist meist unkompliziert, was im Stadtbetrieb einen echten Unterschied macht.
Die Ducati Diavel V4 ist im Alltag nicht „unpraktisch“, aber sie hat einen anderen Anspruch. Sie ist ein Motorrad, das man bewusst fährt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, wird die Diavel dennoch mögen, aber man merkt schneller, dass sie mehr „Motorrad-Statement“ ist. Dafür kann sie auf längeren Strecken mit ihrem Cruiser-Komfort und dem starken Antrieb überzeugen.
Reise und längere Strecken: Komfort und Reserven
Wenn es um längere Fahrten geht, zeigt der Vergleich eine klare Tendenz: Die Ducati Diavel V4 wirkt durch ihre Cruiser-Auslegung oft entspannter. Der Körper wird weniger „aktiv“ beansprucht, und der Antrieb liefert Reserven, wenn man zügig überholen oder Tempo aufnehmen möchte. Gleichzeitig kann das Gewicht und die Größe im Vergleich dazu führen, dass man sich bei sehr häufigen Richtungswechseln oder engen Strecken etwas mehr „Zeit“ nimmt.
Die Honda CB 500 Hornet ist ebenfalls für längere Strecken geeignet, aber eher im Sinne von „angenehm und unkompliziert“. Sie ist leicht zu fahren, macht auf Landstraßen Spaß und bleibt dabei nicht zu anstrengend. Wer jedoch sehr hohe Geschwindigkeitsbereiche oder häufige Überholmanöver plant, wird die Reserven der Diavel V4 deutlicher spüren.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Diavel V4 – Stärken
- Dynamischer V4-Charakter mit spürbarer Kraftentfaltung
- Cruiser-Komfort bei gleichzeitig sportlichem Anspruch
- Souveräne Brems- und Fahrreserven bei zügiger Fahrweise
- Präsente Optik und ein klarer Motorrad-Charakter
Ducati Diavel V4 – Schwächen
- Weniger „spielerisch“ als ein kompaktes Naked Bike
- Im Stadtbetrieb kann die Größe/Präsenz stärker auffallen
- Anspruch an Fahrstil: Wer nur gemütlich cruisen will, merkt ggf. weniger Nutzen der sportlichen Reserven
Honda CB 500 Hornet – Stärken
- Leichtes, agiles Handling im Alltag
- Gut dosierbarer Antrieb für entspanntes Fahren
- Alltagstaugliche Ergonomie mit aufrechter Haltung
- Einfacher Einstieg in sportliches Fahren ohne Überforderung
Honda CB 500 Hornet – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise im Vergleich zur Diavel
- Charakter eher „Allround“ statt „Statement“
- Für reine Cruiser-Fahrer kann der Komfortfokus weniger „Cruiser-typisch“ wirken
Welche Kaufentscheidung passt? (Ohne Zahlen, mit Gefühl)
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage reduzieren: Welche Art von Fahrspaß wird gesucht? Die Ducati Diavel V4 ist die Wahl, wenn Fahrdynamik, Kraftgefühl und ein souveränes „Ich kann das“ im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, Reserven nutzen und ein Motorrad möchten, das auch optisch und akustisch eine klare Rolle spielt.
Die Honda CB 500 Hornet ist die Wahl, wenn Alltag, Agilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig pendeln, viel in der Stadt unterwegs sind oder ein Motorrad suchen, das sich leicht beherrschen lässt und trotzdem sportlich genug ist, um auf der Landstraße Spaß zu machen.
Fazit:
Die Ducati Diavel V4 ist für alle die bessere Wahl, die ein Motorrad mit starkem V4-Charakter, spürbaren Reserven und Cruiser-Komfort suchen – besonders dann, wenn häufig zügig gefahren wird und das Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie punktet mit Dynamik, souveräner Kontrolle und einem klaren Auftritt, kann im Stadtbetrieb aber durch ihre Präsenz etwas weniger „leicht“ wirken. Die Honda CB 500 Hornet passt dagegen am besten zu Fahrern, die ein agiles, alltagstaugliches Naked Bike bevorzugen: unkompliziert im Verkehr, leicht zu bewegen und mit einem Antrieb, der sich gut dosieren lässt. Wer viel pendelt, oft enge Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, findet in der Hornet die passendere Lösung. Kurz gesagt: Diavel V4 für Dynamik und Cruiser-Feeling, CB 500 Hornet für Alltag, Agilität und entspanntes Fahrvergnügen.