| UVP | 27.890 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- bulliger Auftritt
- bulliger Motor
- technisch komplett ausgestattet
- lässt sich leichter fahren als es aussieht
- potenter Sound
- gieriges Gerät mit Ecken und Kanten
- QuickShifter nicht so smooth wie bei der Multistrada
- für unseren Geschmack etwas zu rappelig - Ansichtssache
- nicht gerade ein Schnäppchen
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Radstand | 1.593 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 313 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Ducati Diavel ist zwar nach wie vor ein echtes Poserbike, aber sie hat objektiv gesehen auch viele Stärken, die man ihr auf den ersten Blick so nicht zutraut: Sportlichkeit, Kurvenverhalten, Agilität und Fahrspaß sind auf hohem Niveau. Dazu die brutale Leistung des V4 und die extrem guten Bremsen ergeben ein explosives Gemisch. Diejenigen, die die Diavel nur auf ihr extrovertiertes Aussehen reduzieren wollen, machen einen kapitalen Fehler.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der Papenreye neben vielen anderen roten aus Bologna für Probefahrten zur Verfügung. Wer sich unsicher ist, ob so ein Kraftpaket das Richtige ist: Einfach mal ausprobieren, ihr werdet die Probefahrt weder vergessen noch bereuen! Also sofort Probefahrt vereinbaren: 040 / 668 516 94
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Ducati Diavel V4 vs Honda CRF 300 L: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Diavel V4 und die Honda CRF 300 L, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um Philosophie: Die Diavel V4 steht für kraftvolle Straßenperformance, markantes Design und ein Fahrgefühl, das auf Dynamik und souveräne Beschleunigung ausgelegt ist. Die CRF 300 L dagegen ist ein leichtes, unkompliziertes Bike, das für Alltag, Training und Offroad-Impulse gemacht ist – mit Fokus auf Agilität und einfache Handhabung.
Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht als „besser“ oder „schlechter“ gegeneinander gestellt, sondern als unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Ansprüche. Dabei lohnt sich der Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrbarkeit, Komfort, Brems- und Fahrwerksgefühl, Motorcharakter sowie die Frage, wie gut das jeweilige Motorrad zu typischen Strecken passt.
Konzept und Charakter: Straßenmaschine vs. leichtes Allround-Offroad
Die Ducati Diavel V4 ist ein Motorrad, das man spürt, bevor man es richtig fährt. Der Charakter ist klar straßenorientiert: Der Fokus liegt auf kraftvoller Beschleunigung, stabiler Linie und einem Auftritt, der auch im Stand schon nach Performance aussieht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für zügige Fahrten auf der Landstraße und für Situationen, in denen man gern Gas gibt und das Motorrad die Arbeit übernimmt.
Die Honda CRF 300 L verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist leicht, übersichtlich und auf „einfach losfahren“ ausgelegt. Der Motor und das Fahrwerk sind so abgestimmt, dass sich auch weniger geübte Fahrer schnell zurechtfinden. Gerade auf unebenen Wegen, im Gelände-Umfeld oder dort, wo man nicht ständig auf perfekte Straßenoberflächen angewiesen ist, spielt die CRF 300 L ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die beiden Bikes so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Ducati Diavel V4 setzt auf einen V4-Ansatz, der sich typischerweise durch eine direkte, dynamische Leistungsentfaltung auszeichnet. Das macht sie besonders interessant, wenn Überholmanöver, zügiges Beschleunigen und ein „satter“ Vortrieb im Vordergrund stehen. Die Diavel V4 fühlt sich dabei wie ein Motorrad an, das Reserven hat und diese auch spürbar macht.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen auf kontrollierbares Fahren ausgelegt. Der Motor liefert nicht den gleichen „Show“-Charakter wie eine große Straßenmaschine, dafür aber ein gutmütiges, leicht zu dosierendes Ansprechverhalten. Das ist im Alltag ein Vorteil: Beim Anfahren, beim Rangieren oder wenn die Strecke unruhig wird, bleibt das Motorrad berechenbar. Gerade wenn man gern entspannt fährt oder sich Offroad-Skills aufbauen möchte, wirkt die CRF 300 L oft wie die praktischere Wahl.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Ducati Diavel V4: Stärke ist die dynamische Straßenperformance und das Gefühl von „mehr“ bei jedem Gasgriff. Schwäche kann sein, dass sie dort weniger sinnvoll wirkt, wo Leichtigkeit und Robustheit im Vordergrund stehen.
- Honda CRF 300 L: Stärke ist die einfache Handhabung und die gut dosierbare Fahrbarkeit. Schwäche ist, dass sie bei rein straßenorientierter Fahrweise und hohen Tempi weniger „Biss“ vermittelt als die Diavel V4.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob sich ein Motorrad „groß“ oder „leicht“ anfühlt. Die Ducati Diavel V4 ist auf Straßenstabilität ausgelegt. Das bedeutet: In schnellen Kurven, bei zügigerem Tempo und auf gleichmäßigem Asphalt vermittelt sie ein sicheres, ruhiges Gefühl. Gleichzeitig ist das Handling so abgestimmt, dass man die Diavel V4 kontrolliert bewegen kann – auch wenn sie vom Gesamteindruck her eher nach „Power-Cruiser“ als nach „Spielzeug“ aussieht.
Die Honda CRF 300 L spielt ihre Vorteile vor allem dort aus, wo es unruhig wird. Durch das leichte Konzept und die Offroad-nahe Auslegung wirkt sie wendiger und „direkter“ in engen Situationen. Auf Schotter, Feldwegen oder wenn man mal abseits der perfekten Linie fährt, kann das Handling deutlich entspannter sein. Wer gern herumprobiert, findet hier ein Motorrad, das Fehler verzeiht und das Lernen erleichtert.
Bremsen und Fahrgefühl
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen den Welten. Die Ducati Diavel V4 ist auf sportliche Straßenfahrten ausgelegt: Das Bremsgefühl ist typischerweise darauf abgestimmt, zügige Verzögerungen kontrolliert umzusetzen. Die Honda CRF 300 L setzt eher auf Alltagstauglichkeit und gut dosierbares Verzögern – besonders dann, wenn die Traktion nicht konstant ist. Auf unebenem Untergrund ist das oft wichtiger als maximale Bremsleistung.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite im Kopf
Ergonomie ist mehr als nur Sitzhöhe. Sie beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann und wie natürlich sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Ducati Diavel V4 wirkt wie ein Motorrad, das man gern für längere Straßenfahrten nutzt: Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man eine sportliche, aber nicht komplett „verkrampfte“ Haltung findet. Das Motorrad lädt dazu ein, Strecken zu genießen, bei denen man Tempo und Rhythmus aufbauen kann.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch mal als „Werkzeug“ im Alltag dient: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Trainingseinheiten oder Fahrten, bei denen man nicht ständig auf perfekte Bedingungen angewiesen ist. Die CRF 300 L wirkt dabei weniger wie ein „Showbike“ und mehr wie ein zuverlässiger Begleiter.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Stadt und Pendeln
In der Stadt zählt vor allem Übersicht, Handlichkeit und das Gefühl, schnell reagieren zu können. Die Honda CRF 300 L punktet hier häufig durch ihre Leichtigkeit und die unkomplizierte Art, sich durch Verkehr und enge Situationen zu bewegen. Die Ducati Diavel V4 kann natürlich auch in der Stadt gefahren werden, wirkt aber eher dann stimmig, wenn man bewusst fährt und nicht nur „durch muss“.
Landstraße und zügige Touren
Auf der Landstraße spielt die Ducati Diavel V4 ihre Stärken besonders aus. Der Straßenfokus, die dynamische Leistungsentfaltung und das stabile Fahrgefühl machen sie zu einem Motorrad, das Kurven und Tempo gern annimmt. Die Honda CRF 300 L kann ebenfalls Spaß machen, aber sie ist eher dann im Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn man bewusst ruhig und kontrolliert fährt.
Schotter, Feldwege und „mal Offroad“
Hier ist der Vergleich besonders eindeutig: Die Honda CRF 300 L ist für solche Szenarien gemacht. Sie vermittelt Sicherheit im Umgang mit wechselndem Untergrund und lädt dazu ein, auch abseits der Straße zu fahren. Die Ducati Diavel V4 ist zwar nicht „verboten“ im Gelände-Umfeld, aber sie ist konzeptionell klar auf Asphalt ausgelegt. Wer regelmäßig Schotter oder Feldwege fährt, findet in der CRF 300 L die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
- Ducati Diavel V4 – Stärken: starke Straßenperformance, dynamisches Fahrgefühl, souveränes Tempo und ein sportlicher Charakter, der Touren besonders macht.
- Ducati Diavel V4 – Schwächen: weniger ideal für häufigen Offroad-Einsatz und weniger „leicht“ im Handling, wenn das Motorrad oft zwischen engen Wegen und unebenem Untergrund bewegt werden muss.
- Honda CRF 300 L – Stärken: leichtes, agiles Handling, unkomplizierte Fahrbarkeit, gute Eignung für Training, Alltag und gelegentlichen Offroad-Einsatz.
- Honda CRF 300 L – Schwächen: bei rein straßenorientierter, sportlicher Fahrweise stößt sie schneller an Grenzen, wenn hohe Tempi und maximale Dynamik im Fokus stehen.
Welche Kaufentscheidung macht Sinn?
Die Frage „Welche ist besser?“ lässt sich am Ende nur mit dem eigenen Fahrprofil beantworten. Wer vor allem zackige Landstraßenfahrten, sportliches Beschleunigen und ein Motorrad sucht, das sich wie eine echte Straßenmaschine anfühlt, wird mit der Ducati Diavel V4 sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das leicht zu handeln ist, auch abseits des Asphalts Spaß macht und sich gut für Einsteiger, Training oder gemischte Strecken eignet, trifft mit der Honda CRF 300 L meist die passendere Wahl.
Typische Zielgruppen
- Ducati Diavel V4: Fahrer, die Straßenperformance priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich bei Touren und zügiger Fahrweise besonders gut anfühlt.
- Honda CRF 300 L: Fahrer, die ein leichtes, robustes und vielseitiges Bike wollen – mit Fokus auf Alltag, Lernen und gelegentliches Gelände.
Fazit:
Die Ducati Diavel V4 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf straßenorientierter Dynamik liegt: Sie macht Spaß bei zügigen Fahrten, wirkt stabil und souverän und bringt ein Fahrgefühl mit, das vor allem auf Asphalt seine Stärken ausspielt. Wer ein Motorrad sucht, das Touren besonders macht und sportliche Beschleunigung in den Vordergrund stellt, wird mit der Diavel V4 sehr zufrieden sein.
Die Honda CRF 300 L passt dagegen besser zu einem Alltag mit gemischten Strecken: Stadt, Landstraße und vor allem Wege, auf denen es nicht immer glatt bleibt. Sie ist leicht zu bewegen, gutmütig im Handling und eignet sich hervorragend für Training und „mal Offroad“. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt und auch abseits der perfekten Straße Freude macht, findet in der CRF 300 L den stimmigeren Begleiter.