UVP 27.890 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der Teufel trägt ... dick auf.
Weiter zum Testbericht
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Motor
  • technisch komplett ausgestattet
  • lässt sich leichter fahren als es aussieht
  • potenter Sound
  • gieriges Gerät mit Ecken und Kanten
Kontra:
  • QuickShifter nicht so smooth wie bei der Multistrada
  • für unseren Geschmack etwas zu rappelig - Ansichtssache
  • nicht gerade ein Schnäppchen
Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht236kg
Radstand1.593mm
Radstand1.593mm
Sitzhöhe: 790 mm
Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite313km
Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Ducati Diavel ist zwar nach wie vor ein echtes Poserbike, aber sie hat objektiv gesehen auch viele Stärken, die man ihr auf den ersten Blick so nicht zutraut: Sportlichkeit, Kurvenverhalten, Agilität und Fahrspaß sind auf hohem Niveau. Dazu die brutale Leistung des V4 und die extrem guten Bremsen ergeben ein explosives Gemisch. Diejenigen, die die Diavel nur auf ihr extrovertiertes Aussehen reduzieren wollen, machen einen kapitalen Fehler. 
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der Papenreye neben vielen anderen roten aus Bologna für Probefahrten zur Verfügung. Wer sich unsicher ist, ob so ein Kraftpaket das Richtige ist: Einfach mal ausprobieren, ihr werdet die Probefahrt weder vergessen noch bereuen! Also sofort Probefahrt vereinbaren: 040 / 668 516 94

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 27.090 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: Rot, Schwarz

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Ducati Diavel V4 vs Kawasaki Z1100: Vergleich für Cruiser-Fans

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Epochen und mit klaren Charakteren gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Diavel V4 steht für moderne Technik, einen markanten V4-Charakter und eine sportlichere Interpretation des Cruisers. Die Kawasaki Z1100 wirkt dagegen wie ein Klassiker mit eigenem Charme: kraftvoll, direkt und mit dem typischen Gefühl, das viele an großen Z-Motoren lieben. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Alltagseindruck unterscheiden – ohne bloß Zahlen aufzuzählen.

Motorcharakter: V4-Drive vs. klassischer Z-Impuls

Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Die Ducati Diavel V4 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo ein moderner V4 seine Vielseitigkeit zeigt: beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen, beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven und beim souveränen Tempoaufbau. Der V4 wirkt dabei oft „breiter“ nutzbar, weil er nicht nur oben heraus begeistert, sondern auch unten herum zuverlässig zieht. Das macht die Diavel V4 besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur aus langen Geraden bestehen, sondern auch aus wechselnden Situationen im Stadtverkehr oder auf Landstraßen.

Die Kawasaki Z1100 setzt demgegenüber auf einen eher klassischen, unmittelbaren Antrieb. Der Motor liefert Kraft spürbar und ohne großes Zögern, was sich wie ein „einfach draufsteigen und losfahren“ anfühlt. Gerade bei zügigem Fahren auf Landstraßen oder beim entspannten Cruisen kommt dieser direkte Charakter gut rüber. Wer ein Motorrad sucht, das sich weniger wie ein technisches System und mehr wie ein mechanisch geprägter Kraftprotz anfühlt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

Stärken der Diavel V4 liegen in der modernen Abstimmung und dem vielseitigen Drehmoment- und Leistungsbild. Schwächen können sich eher indirekt zeigen: Wer maximal „oldschool“ will, könnte den etwas „glatteren“ modernen Charakter weniger emotional finden als den raueren, klassischen Drive der Z1100.

Stärken der Z1100 sind die unmittelbare Kraftentfaltung und das klassische Fahrgefühl. Schwächen ergeben sich vor allem im Vergleich zu moderner Elektronik und Fahrassistenz: Je nach Anspruch kann das Handling im Alltag weniger feinfühlig wirken, besonders wenn man sehr sportliche Ansprüche an Präzision und Regelung stellt.

Fahrwerk und Fahrdynamik: sportlich kontrolliert vs. souverän gelassen

Wie sich das Motorrad in Kurven verhält

Die Ducati Diavel V4 ist spürbar darauf ausgelegt, sportliche Dynamik mit Cruiser-Komfort zu verbinden. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein kontrolliertes Einlenken und ein stabiles Gefühl bei zügigem Fahren. Gerade wenn die Straße wellig ist oder die Linie nicht perfekt glatt läuft, zeigt sich der Vorteil einer modernen Abstimmung: Das Motorrad bleibt berechenbar und vermittelt Sicherheit, ohne dabei komplett „hart“ zu wirken.

Die Kawasaki Z1100 fährt sich dagegen oft eher „souverän“ als „sportlich aggressiv“. In Kurven kann sie sehr stabil wirken, aber das Gefühl ist stärker von der großen, klassischen Cruiser-Charakteristik geprägt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig die letzte Zehntelsekunde sucht, sondern lieber entspannt und kraftvoll unterwegs ist. Wer jedoch sehr präzise, sportlich und schnell zwischen verschiedenen Linien wechseln möchte, könnte bei der Z1100 weniger Reserven spüren als bei der Diavel V4.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

Die Diavel V4 punktet mit kontrollierter Dynamik und einem Fahrgefühl, das sich auch bei wechselnden Bedingungen gut anfühlt. Schwächen können sich ergeben, wenn man ein besonders „weiches“ Cruiser-Setup erwartet, das sich komplett aus dem sportlichen Bereich herausnimmt.

Die Z1100 überzeugt mit gelassener Stabilität und einem Charakter, der zum entspannten Fahren einlädt. Schwächen liegen eher in der modernen Vergleichbarkeit: Gegenüber einer aktuellen Abstimmung kann die Feinheit in der Regelung und im letzten Grad an Präzision fehlen.

Bremsen und Sicherheit: moderne Dosierung vs. klassischer Druckpunkt

Bremsgefühl im Vergleich

Bei der Ducati Diavel V4 wirkt das Bremssetup in der Regel sehr abgestimmt: Die Dosierung lässt sich fein steuern, was besonders im Alltag hilft, wenn man nicht immer aus maximalen Geschwindigkeiten verzögert, sondern häufig aus moderaten Tempi. Das gibt ein sicheres Gefühl, gerade wenn Verkehr, Ampeln und Kreuzungen den Rhythmus bestimmen.

Die Kawasaki Z1100 kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, aber das Gefühl ist stärker „klassisch“: Der Druckpunkt und die Reaktion wirken oft direkter und weniger „assistiert“. Das ist für viele Fahrer genau richtig, weil es eine klare Rückmeldung liefert. Wer aber sehr häufig in anspruchsvollen Situationen bremst und eine besonders gleichmäßige, moderne Dosierbarkeit erwartet, könnte die Diavel V4 als überlegen empfinden.

Stärken und Schwächen bei der Bremsleistung

Die Diavel V4 punktet mit moderner Bremsdosierung und einem insgesamt sehr kontrollierten Eindruck. Schwächen sind nicht zwingend vorhanden, eher eine Frage des persönlichen Geschmacks: Wer den „mechanischen“ Charakter sucht, findet ihn bei der Z1100 stärker.

Die Z1100 bietet ein ehrliches Bremsgefühl und kann in der Praxis sehr gut funktionieren. Schwächen zeigen sich eher im Vergleich zur heutigen Abstimmung, wenn man maximale Konstanz und Feindosierung priorisiert.

Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Relax vs. sportlichere Haltung

Wie bequem ist der Alltag?

Die Ducati Diavel V4 kombiniert eine markante Cruiser-Optik mit einer Sitzposition, die oft sportlicher wirkt als man zunächst denkt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man längere Strecken fährt und dabei trotzdem eine aktive Körperhaltung behalten möchte. Gleichzeitig bleibt der Cruiser-Charakter erhalten: Man sitzt nicht wie auf einer reinen Sportmaschine, sondern eher in einer Position, die das Fahren über längere Zeit angenehm macht.

Die Kawasaki Z1100 steht ebenfalls für Cruiser-typische Bequemlichkeit, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Die Haltung wirkt häufig entspannter und weniger „sportlich aktiv“. Das kann gerade auf längeren Fahrten sehr angenehm sein, weil der Körper weniger stark in eine sportliche Position gedrückt wird. Wer allerdings sehr dynamisch fahren will, könnte die Diavel V4 als „agiler“ empfinden, weil die Ergonomie stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen in der Ergonomie

Die Diavel V4 punktet mit einer Balance aus Komfort und sportlicher Aktivität. Schwächen können auftreten, wenn man eine maximal entspannte, „nur zurückgelehnte“ Cruiser-Haltung sucht.

Die Z1100 überzeugt mit klassischer Cruiser-Ergonomie und einem entspannten Sitzgefühl. Schwächen liegen eher darin, dass die aktive Unterstützung für sehr sportliche Fahrstile weniger ausgeprägt sein kann.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn

Stadt und Stop-and-Go

Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegt und wie kontrolliert es sich anfühlt, wenn man häufig beschleunigt und wieder bremst. Die Diavel V4 wirkt hier oft besonders „modern“: Der Motor lässt sich fein dosieren, und das Gesamtpaket fühlt sich in vielen Situationen harmonisch an. Die Z1100 kann ebenfalls gut funktionieren, aber der Charakter ist stärker „groß und kraftvoll“: Wer das mag, fährt entspannt. Wer hingegen maximale Leichtigkeit im Handling erwartet, könnte die Diavel V4 als angenehmer empfinden.

Landstraße und Kurven

Auf der Landstraße zeigt sich der Unterschied in der Fahrdynamik besonders deutlich. Die Diavel V4 wirkt wie gemacht für zügiges Fahren mit häufigen Richtungswechseln: Sie bleibt stabil, unterstützt beim Einlenken und bietet ein sehr kontrolliertes Gefühl beim Herausbeschleunigen. Die Z1100 ist ebenfalls stark, aber eher im Modus „kraftvoll und souverän“ statt „präzise und sportlich“. Das kann je nach Fahrstil ein Vorteil sein.

Autobahn und längere Strecken

Bei längeren Fahrten zählt neben dem Komfort auch die Ruhe im Fahrgefühl. Die Diavel V4 spielt ihre moderne Abstimmung aus: Das Motorrad wirkt oft sehr gleichmäßig und vermittelt ein sicheres Tempo-Gefühl. Die Z1100 kann ebenfalls lange Strecken gut abdecken, aber der Charakter bleibt stärker klassisch: Wer die Art des Fahrens mag, wird die Reise genießen. Wer dagegen maximale „Stressfreiheit“ durch moderne Feinabstimmung sucht, wird bei der Diavel V4 eher fündig.

Technik, Charakter und Kaufentscheidung: Was passt wirklich?

Beim Vergleich Ducati Diavel V4 vs Kawasaki Z1100 geht es am Ende nicht nur um Fahrwerte, sondern um das, was man beim Motorradfahren sucht. Die Diavel V4 ist die Wahl für alle, die einen modernen Cruiser wollen, der sportliche Ambitionen ernst nimmt und sich in vielen Situationen sehr souverän anfühlt. Die Z1100 ist die Wahl für Fans, die einen großen, klassischen Motorcharakter lieben und ein Motorrad möchten, das sich nicht „wie ein modernes Gadget“ anfühlt, sondern wie ein Stück Motorradgeschichte mit eigener Handschrift.

Typische Stärken der Diavel V4

  • Vielseitiger Motorcharakter mit starkem Durchzug im Alltag
  • Kontrollierte Fahrdynamik für zügige Fahrten
  • Moderne Dosierbarkeit bei Bremsen und insgesamt sehr stimmiges Fahrgefühl

Typische Stärken der Z1100

  • Direkter, klassischer Kraftimpuls
  • Entspannter Cruiser-Charakter mit souveränem Auftreten
  • Fahrgefühl, das stark auf „Mechanik und Gefühl“ setzt

Fazit:

Die Ducati Diavel V4 ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen modernen Cruiser suchen, der sportlich kontrolliert wirkt und sich sowohl im Alltag als auch auf schnellen Strecken sehr harmonisch anfühlt. Wer Wert auf präzise Rückmeldung, feine Dosierbarkeit und ein dynamisches Gesamtpaket legt, wird mit der Diavel V4 deutlich zufriedener sein. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig zügig unterwegs sind und dabei trotzdem Komfort möchten.

Die Kawasaki Z1100 empfiehlt sich vor allem für Menschen, die den klassischen Charakter eines großen Motorrads lieben: direkt, kraftvoll und mit einem Fahrgefühl, das weniger „glatt“ und mehr „echt“ wirkt. Wer entspannte Touren mag, gerne souverän cruised und den Reiz an der Handschrift eines älteren, ikonischen Modells sucht, findet in der Z1100 eine sehr passende Option. Kurz gesagt: Diavel V4 für moderne Dynamik und Feintuning im Fahrgefühl – Z1100 für klassisches Cruiser-Erlebnis und unmittelbare Kraft.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙