UVP 27.890 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Der Teufel trägt ... dick auf.
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • bulliger Auftritt
  • bulliger Motor
  • technisch komplett ausgestattet
  • lässt sich leichter fahren als es aussieht
  • potenter Sound
  • gieriges Gerät mit Ecken und Kanten
Kontra:
  • QuickShifter nicht so smooth wie bei der Multistrada
  • für unseren Geschmack etwas zu rappelig - Ansichtssache
  • nicht gerade ein Schnäppchen
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht236kg
Radstand1.593mm
Radstand1.593mm
Sitzhöhe: 790 mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung168 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment126 NM bei 7.500 U/Min
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite313km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUSD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten240/45 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Ducati Diavel ist zwar nach wie vor ein echtes Poserbike, aber sie hat objektiv gesehen auch viele Stärken, die man ihr auf den ersten Blick so nicht zutraut: Sportlichkeit, Kurvenverhalten, Agilität und Fahrspaß sind auf hohem Niveau. Dazu die brutale Leistung des V4 und die extrem guten Bremsen ergeben ein explosives Gemisch. Diejenigen, die die Diavel nur auf ihr extrovertiertes Aussehen reduzieren wollen, machen einen kapitalen Fehler. 
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der Papenreye neben vielen anderen roten aus Bologna für Probefahrten zur Verfügung. Wer sich unsicher ist, ob so ein Kraftpaket das Richtige ist: Einfach mal ausprobieren, ihr werdet die Probefahrt weder vergessen noch bereuen! Also sofort Probefahrt vereinbaren: 040 / 668 516 94

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 27.090 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2023
  • Farben: Rot, Schwarz

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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Ducati Diavel V4 vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Ducati Diavel V4 – ein moderner Sport-Cruiser mit klarer Leistungsorientierung und dem Anspruch, auch bei dynamischer Fahrweise souverän zu bleiben. Auf der anderen Seite fährt die Royal Enfield Classic 650 – ein klassisch gezeichnetes Motorrad, das vor allem durch seine Retro-Ästhetik, das entspannte Fahrgefühl und den „einfach losfahren“-Charakter punktet. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur bei den technischen Eckdaten, sondern vor allem bei dem, was im Alltag wirklich zählt.

Grundcharakter: Sport-Cruiser vs. klassisches Retro-Motorrad

Die Ducati Diavel V4 ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und Fahrdynamik spürbar zu machen. Der Motorcharakter wirkt zielgerichtet: Gas geben fühlt sich nicht nach „gemütlichem Gleiten“ an, sondern nach unmittelbarer Beschleunigung. Das Design unterstützt dieses Gefühl – kompakt, kantig und mit einer Haltung, die nach Performance aussieht.

Die Royal Enfield Classic 650 dagegen steht für einen anderen Zugang. Hier geht es weniger um maximale Dynamik, sondern um Stil, Ruhe und ein stimmiges Gesamtpaket für entspannte Touren. Die Maschine wirkt wie gemacht für Strecken, auf denen man nicht nur Kilometer sammelt, sondern auch den Moment genießt. Der Motor und die Fahrweise passen sich dem Rhythmus an: gleichmäßig, kontrolliert und angenehm berechenbar.

Leistung und Drehmoment: Wie sich die Unterschiede im Fahralltag zeigen

Beim direkten Vergleich der Leistung und dem Drehmoment wird schnell klar, warum die Diavel V4 als Sport-Cruiser wahrgenommen wird. Die Ducati liefert deutlich mehr „Punch“ und zieht spürbar kräftiger an. Das macht sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten bemerkbar: Überholmanöver, zügiges Einfädeln oder das schnelle Aufbauen von Tempo fühlen sich dynamischer an.

Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrt aus. Die Kraft ist da, aber sie kommt nicht mit dem gleichen „Schlag“ wie bei der Ducati. Dafür wirkt die Classic 650 oft entspannter zu fahren: Man muss nicht ständig nachlegen, um im Alltag gut voranzukommen. Wer vor allem Stadtverkehr, Landstraße und gemütliche Touren im Blick hat, wird mit dem Charakter der Royal Enfield sehr gut zurechtkommen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit

Im Bereich Fahrwerk und Handling zeigt sich ein klares Bild: Die Diavel V4 ist auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, lässt sich aber dennoch in eine dynamische Linie bringen. Gerade bei zügiger Kurvenfahrt oder wenn die Straße wechselhaft ist, wirkt die Ducati „auf Spur“ – sie vermittelt Sicherheit und unterstützt ein aktives Fahren.

Die Classic 650 ist dagegen eher auf Komfort und Alltagstauglichkeit abgestimmt. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-kantig“, sondern mehr „klassisch-souverän“. Unebenheiten werden oft angenehmer weggebügelt, und die Maschine bleibt dabei gut kontrollierbar. Wer nicht ständig das Tempo sucht, sondern lieber entspannt unterwegs ist, wird die Royal Enfield als angenehm unkompliziert erleben.

Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten

Beim Thema Bremsen unterscheiden sich die Ansätze. Die Ducati Diavel V4 ist auf hohe Dynamik ausgelegt, entsprechend erwartet man ein Bremsverhalten, das auch bei sportlicher Fahrweise schnell und präzise reagiert. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn man in Kurven zügig Tempo reduziert.

Die Royal Enfield Classic 650 bietet Bremsleistung, die zum Charakter des Motorrads passt: zuverlässig für den Alltag, gut dosierbar und ausreichend für die typischen Einsatzbereiche. Wer überwiegend entspannt fährt und nicht auf maximale Performance setzt, wird das Bremsgefühl als stimmig empfinden.

Komfort und Sitzposition: Cruiser-Feeling vs. klassischer Langstreckenanspruch

Bei Komfort und Sitzposition ist die Ducati Diavel V4 ein Cruiser, der trotzdem sportlich denkt. Die Sitzhaltung ist so gestaltet, dass man nicht komplett „sportlich gebeugt“ sitzt, aber dennoch Kontrolle behält. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die auch auf längeren Strecken nicht nur bequem sitzen, sondern gelegentlich auch zügig fahren möchten.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf das klassische Motorradgefühl. Die Sitzposition wirkt oft natürlicher für entspannte Fahrten, und das Motorrad lädt dazu ein, die Strecke zu genießen. Für Menschen, die vor allem Wert auf eine angenehme Ergonomie im Alltag und auf Touren legen, ist die Classic 650 besonders attraktiv.

Design und Ausstrahlung: Ducati mit Technik-Charme, Royal Enfield mit Retro-Identität

Design ist bei Motorradkäufen selten nur „Optik“. Es beeinflusst, wie man sich auf dem Motorrad fühlt. Die Ducati Diavel V4 wirkt wie ein Statement: moderne Linien, markante Proportionen und eine Präsenz, die man nicht übersehen kann. Dazu kommt der Eindruck von Hightech – passend zu einem Motorrad, das sich auch technisch und fahrdynamisch nicht verstecken will.

Die Royal Enfield Classic 650 dagegen lebt von ihrer Retro-Identität. Das Motorrad wirkt zeitlos und bewusst „klassisch“. Wer auf Stil steht, der nicht nach Trend, sondern nach Charakter aussieht, findet hier eine Maschine, die genau in diese Richtung geht.

Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Gebrauch zählt

Im Bereich Ausstattung und Alltagstauglichkeit zeigt sich, dass beide Motorräder unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Ducati Diavel V4 ist tendenziell stärker auf moderne Technik und Performance-Anspruch ausgerichtet. Das kann sich in Assistenz- und Komfortfunktionen sowie in der Art zeigen, wie das Motorrad sich im Betrieb „anfühlt“ – besonders, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und zügiger Landstraße wechselt.

Die Royal Enfield Classic 650 wirkt im Alltag oft besonders unkompliziert. Sie ist ein Motorrad, das sich leicht in den Tagesablauf einfügt: tanken, losfahren, genießen. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die weniger „Feature-Jagd“ betreiben und mehr das Motorrad als Erlebnis sehen, ist das ein echter Vorteil.

Für wen passt welches Motorrad?

Ducati Diavel V4: Ideal für Performance-Fahrer

Die Ducati Diavel V4 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Fahrdynamik im Vordergrund steht. Wer gerne zügig fährt, Beschleunigung als Teil des Fahrspaßes sieht und ein Motorrad möchte, das auch bei sportlicher Nutzung souverän bleibt, wird mit der Ducati glücklich. Auch für Menschen, die einen Cruiser suchen, der nicht nur „groß aussieht“, sondern sich wirklich dynamisch anfühlt, ist die Diavel V4 eine starke Option.

Royal Enfield Classic 650: Ideal für Stil und entspanntes Fahren

Die Royal Enfield Classic 650 passt am besten zu Fahrenden, die eine klassische Optik lieben und ein Motorrad suchen, das für entspannte Touren und den Alltag gemacht ist. Wer nicht ständig maximale Beschleunigung braucht, sondern lieber gleichmäßig unterwegs ist und das Fahrgefühl im Vordergrund steht, findet in der Classic 650 eine stimmige Wahl. Besonders attraktiv ist sie für alle, die ein Motorrad möchten, das Charakter ausstrahlt und sich angenehm „unkompliziert“ fahren lässt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Diavel V4: deutlich mehr Dynamik, spürbar sportlicher Motor- und Fahrwerksfokus, sehr gutes Gefühl bei zügiger Fahrweise und ein Gesamtpaket, das Performance sichtbar macht. Schwächen im Vergleich: wer vor allem entspannt und ohne Leistungsfokus fährt, könnte die Ducati als „zu viel Motorrad“ empfinden – zumindest vom Anspruch her.

Stärken der Royal Enfield Classic 650: starker Retro-Charakter, entspannter Fahrstil, angenehme Alltagstauglichkeit und ein Motorradgefühl, das auf Genuss statt auf maximale Performance setzt. Schwächen im Vergleich: wer häufig sportlich unterwegs ist oder maximale Beschleunigung sucht, wird die Ducati als klar überlegen erleben.

Fazit:

Die Ducati Diavel V4 ist die bessere Wahl, wenn Fahrdynamik, Beschleunigung und sportliche Kontrolle Priorität haben. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügiges Fahren zum Alltag gehört und das Motorrad nicht nur optisch, sondern auch technisch „nach vorne“ liefern soll. Die Royal Enfield Classic 650 gewinnt dagegen dort, wo Stil, entspanntes Fahren und ein klassisches Motorradgefühl zählen. Sie passt ideal für Touren mit Genussfaktor, für Stadt- und Landstraßenfahrten ohne Leistungsdruck und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag einfügt und dabei Charakter ausstrahlt.

Kurz gesagt: Wer mehr Tempo und sportlichen Anspruch möchte, entscheidet sich eher für die Ducati. Wer dagegen Retro-Identität, Ruhe und unkomplizierten Fahrspaß sucht, trifft mit der Royal Enfield Classic 650 die passendere Wahl.

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